Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: waldi am 11 Feb 15, 21:08
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Hallo miteinander!
Habe hier ein Stück vom Steinbruch Oberbaumühle, nördliche Oberpfalz.
Die orangen, igeligen Kristalle sind auf Epitot und Chrysokoll aufgewachsen. BB.6mm.
Begleitminerale sind Kupferkies, Malachit und vieleicht Bi. Mineralien.
Hat jemand einen Tipp? :-\
MFG Walter
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Hallo Walter,
ähnliches Material in Paragenese mir Pyrit und Calcit hab ich auch mal dort gefunden.
Hab`s als Goethit angesprochen.
Gruß Norbert
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Hallo Norbert
Am Randbereich sind die Igel aber leicht grünlich und innen weiß.
Walter
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Das spricht dann natürlich nicht für Goethit.
Kann es ein Phosphat sein?
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Hallo,
mein erster Gedanke war auch Phosphat. Aber im Atlas konnte ich für den FO nichts finden. Kann es vielleicht von einem anderen FO stammen?
Gruß
Philipp
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Hallo,
ich würde Kakoxen nicht ausschließen. Wobei mich das bisherige Fehlen von Phosphaten in der Liste weniger skeptisch macht, als die scheinbar nur oberflächliche (?) gelbliche Färbung, bzw. dass die xx eigentlich weiß (?) zu sein scheinen. Sehr blasses Gelb, eigentlich Weiß mit gelbem Stich, scheint es bei Kakoxen immerhin zu geben.
Ansonsten käme vielleicht noch ein Faser-Zeolith in Frage.
Gruß
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1163452978.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1163452978.jpg)
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Hallo.
Fundort sicher, da Eigenfund im anstehenden Fels. Würde ein Phosphatmineral auch nicht ausschließen. Apatit kommt immer wieder vor!
Danke für die Antworten. :)
Walter
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Hallo,
eine Möglichkeit wäre auch verwitterter Chrysokoll. Solche flockigen Bälle gibt´s von Helgoland und auch von Hagendorf. Dort kenne ich dann auch Übergänge zu solchem gelbbraunen "Geschlumsel". Ist eine Pseudomorphose nach irgendwas.
Gruß
Andreas
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Hallo,
mir scheint Ettringit noch ein ernstzunehmender Kandidat zu sein.
Gruß
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Hi
Mal was ganz Einfaches: Goethit pseudomorph nach Malachit, gibt es z.B. auf der Glücksradhalde in ähnlicher Form und kann einen in den (bestimmungstechnischen) Wahnsinn treiben...
@Andreas: Die "flockigen Bälle" von Helgoland kenne ich bisher nur in schneeweiß und die sind wahrscheinlich Pseudomorphosen von Chrysokoll nach Malachit, da ich diese Bällchen auch auf ganz frischen, tiefblauem Chrysokoll gefunden habe, welcher garantiert nicht verwittert ist. Allerdings nehmen diese Bällchen schnell eine rötlichbraune Farbe an, wenn der feine Schluff vom Buntsandstein in einen offenen Hohlraum gespült wird.
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Hallo,
Auch Tonminerale kann man nicht ausschließen. Hatte heute gerade ein MM von Hagendorf mit Nontronit unterm Bino, da waren auch gelblichweiße Bällchen drauf, die Farbe kann je nach Wertigkeit des Eisens und dessen Gehalt in den Tonmineralen recht variabel sein. Bin wohl auf der Börse an der KTB (als Besucher), könnte mir das Stück dann gern anschauen.
Glück Auf!
Sebastian
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Hallo an Alle!
Danke für die Antworten. Die These von Andreas und Markus könnte auch passen. :-\
Hallo Sebastian, bin als Aussteller beim KTB. Wir werden uns sehen! ;)
Glück Auf.
Walter