Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Storm am 27 Jun 15, 18:41
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Ein Glück auf aus Mittelsachsen,
was könnte das sein?
Beste Grüße,
Roman
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Hallo Roman,
zuallererst - um welchen Steinbruch Seifersdorf geht es denn? Der Steinbruch bei Großschirma, nordwestlich von Freiberg?!
Dann wundert mich zumindest Bild 1. Das sieht für mich am ehesten wie ein Gestein aus der Granodiorit-Klasse aus. Plagioklase und Quarz in weiß und Glimmer als schwarz/braune, glänzende Einlagerungen, eventuell auch Hornblende könnte man anhand des Bildes mutmaßen. Allerdings ist mir das im genannten Seifersdorf nie untergekommen und passt auch m.E. geologisch nicht dort hin. Eventuell ne Fremdmaterialverschleppung - an welcher Stelle lag der Brocken denn?
Bild 2 ist nicht zu erkennen, mit diesem Bild wird dir keiner weiterhelfen können.
Bild 3 ist ebenfalls nicht zu erkennen, es KÖNNTEN EVENTUELL Anflüge von Epidot oder auch Plasma (grüne Quarzvariätät) sein. Rein aus der Farbe geschlossen. Von wo genau (welche Sohle, welche Wand) ist das Stück?
Für sicherere Einschätzungen, gerade von Bild 2+3, wären bessere bzw. Detailaufnahmen der Stufen nötig, sowie Angaben zur Kristallgeometrie, Strichtest, Säuretest, Härtetest, etc. pp. - das Übliche halt. Dann beteiligen sich vielleicht auch ein paar andere an einer Diskussion. Sonst bleibt's Kaffeesatzleserei. ;)
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Seifersdorf ist ein Diabas Steinbruch.....!
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Dachte ich auch mal, gerade weil das Zeug als "Diabas" angeboten wird und Diabaswerk S.d. dran steht. Scheint aber geologisch nicht ganz korrekt zu sein, wenn man dem Atlas-Eintrag glauben schenken darf. Lies mal bitte die "Ausführliche Beschreibung" im Steckbrief:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Mittelsachsen%2C%20Landkreis/Freiberg%2C%20Revier/Gro%DFschirma/Seifersdorf
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Metabasalt ist nur ein anderer Name für Diabas, der ja nichts anderes als (schwach) metamorph überprägter Basalt ist.
Gruß, Erik
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Richtig, Diabas ist kein anerkannter Name mehr.
Metabasalt heißt in diesem Falle ein grünschieferfaziell überprägter Basalt.
Grünstein wäre ein anderer nicht anerkannter Name.
Die Beschreibung entstand von mir im Rahmen eines Praktikums dort mit der TUBaF.
Gruß Sebastian
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Hallo,
mal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen,
ich würde auch bei dem 1. Stück Richtung Granodiorit tendieren.
Mit den 2 anderen Sachen kann ich auch wenig anfangen.
Ich würde bei allen 3Stücken auf Fremdeintag tippen.
Bei meinem letzten Besuch (schon ein paar Jahre her), konnten auf der Böschung neben der Schranke geschnittene Achate usw. gefunden werden.
GA
Raik