Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:28

Titel: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:28
Hallo,

ich habe mir vor ein paar Monaten eine Sammlung gekauft und versuche jetzt die Mineralien zu bestimmen und vielleicht den Fundort heraus zu finden. Ich hoffe das ihr mir helfen könnt. Ich bin 12 jahre alt.

Vorab danke für Antworten.

Mineral 1: Strichfarbe weist darauf hin, dass es kein Malachit sein kann, nähmlich nur ein Dioptas.
               Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht sagen könnt ob dieser aus Namibia oder Kongo stammt.
               Vielleicht sogar aus dem Tsumeb.


Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:31
Mineral 2: Es ist ein Rauchquarz. Er hat sehr intensive schwarze Farbe. Weißt das auf ein Fundort hin?
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:34
Mineral 3: Ich glaube es ist ein Hämatit. Er ist auf einer Seite stark funkelnd und auf der anderen Seite ein Muster mit ein Paar glatten Einzelkristallen.
                 Weist Das Muster oder das funkelnde auf ein Fundort hin? Steigert es den Wert?

Vorab danke für Antworten
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:36
Mineral 4: Ich habe keine Ahnung was es ist oder was es sein könnte. Vielleicht habt ihr ja eine Idee.

Vorab danke für Antworten
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:41
Mineral 5: Es ist ein Calcit. Ich habe ihn bei einer Tombola mit dem ersten los gewonnen :D. Mir wurde leider nicht der Fundort gennant. daher wollte             ich euch fragen, ob die Kristallform oder das Begleitmineral (glaube Pyrit, Bild 4) auf einen Fundort hinweisen. Welchen Wert hat solch eine Stufe?
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 30 Jun 15, 07:43
um den wert sagen zu Können:

Der hämatit ist 7cm lang und der Calcit 18cm
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 06:38
Hat niemand eine Ahnung?
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: heli am 01 Jul 15, 08:27
Hallo,

es handelt sich durchwegs um Stücke, die von einer Vielzahl von Fundstellen kommen können.
Die Fotos sind auch nicht die besten.
Eine Fundortbestimmung ist also realistischerweise fast unmöglich.

Das unbekannte Stück könnte ein Carbonat sein (Aragonit, Calcit). Sollte mit Säuretest leicht eruierbar sein.

 
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: steinfroilein am 01 Jul 15, 11:25
Sicherlich freust Du Dich über Deine bisherige Mineraliensammlung, Du bist ja schon fleißig und bemühst Dich um eine ordentliche Beschreibung, das finde ich sehr lobenswert. Gerne unterstützen Dich auch die Forenmitglieder so gut sie können.

In der Tat sind manche Stücke mittels Fotoferndiagnose nicht immer eindeutig einem bestimmten Fundort zuzuweisen.

Welchen Wert hat solch eine Stufe?

Der "Wert" von Stufen ist relativ. Der eine Sammler würde dafür evtl. mehr bezahlen, ein anderer deutlich weniger. Leider gibt es hierzu keine festen (einheitlichen) Grammpreise oder Kilopreise. Das sind dann meist Erfahrungswerte, die man dann noch mittels Markt und Nachfrage nach oben oder nach unten korrigiert. Schau Dich hierzu doch mal auf einer Mineralienmesse bei Dir vor Ort um und sieh Dir die (eventuell unterschiedlichen) Preise an. Dann wirst Du bald ein "Gefühl" dafür bekommen, was solche Stufen wert sind. Je ausgeprägter, feiner und sauberer die Kristalle sind, desto "höher" der Preis.

Ich habe letztens auch bei einer Auslosung bei der Bramberger Mineralienbörse (Los durch Eintritt) gewonnen und der Wert stieg kurzfristig für mich, als ein Nebenstehender sagte, meine Stufe würde ihm besser gefallen als seine. Du siehst, was dem einem gefällt und  für wertig erachtet wird, ist Ermessenssache eines jeden.

Schön, jungen Nachwuchs in unseren Reihen zu haben,
wir freuen uns für jeden, der dem gleichen Virus verfallen ist. ;)

Bei der Gelegenheit wünsche ich Dir noch viel Spaß beim Mineraliensammeln und herzlich willkommen auch hier im Forum.
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 13:50
Hallo,
danke für eure Antworten. Ich habe mir eine Sammlung vor einem Jahr mit ca. 500 Stufen gekauft. Ich bin immer noch beim bestimmen. Problem, es waren keine Belegzettel zugeordnet. Sie kam von einem verstorbenen Mann. Sein Sohn hat die Zettel dummerweise von den Mineralien weggenommen und in eine Schachtel gelegt. Da es manche Stücke nicht mehr gibt und von manchen Mineralien es viele Stufen gibt ist es schwer zu sagen, welche Belegzettel zu keinem Mineral gehören, welche zu einem Mineral gehören und dannn noch zu überlegen zu welchem fundort das Stück gehört. Mit meiner Sammlung bin ich sehr zufrieden, ich habe schöne Hämatite (teilweise mit Rutil), ein Dioptas, ein schönen Indigolith, zwei Großstufen Schwefel von Elba, Baryte, Achate, Krokoit, Amethyste, Bergkristalle, Disthen, Rubellit, Vanadinit, Citrine (untanderem eine große Druse), eine Traumhafte Rauchquarzgruppe, Wavellit, schöne wulfenite aus Slowennien Mezica, Calcite, Rubin in zoisit, Malachit, Azurit, Rhodonit, eine große Stufe Rhyolith poliert und geschliffen aus Australien, Granate, Pyrite und noch vieles vieles mehr zum Beispiel eine schöne Stufe antimonit, Gips... Ich mach gerade eine Liste von denen die ich noch Suche. War auch vor 2 Wochen in Freiberg, dort haben meine Famillie und ich, auf den wunsch von mir mir eine Mineralienreise gemacht. Wir wachen 2 mal im terra mineralia. Die Stufen waren unglaublich, habe habe geshen das vielleicht sogar 5 Stücke von mir mithalten könnten  :). Die Schatzkammer war der Hammer, vor allem die Antimonitstufe mit einem durchmesser von einem Meter, echt unglaublich. Terra Mineralia sollte man als Mineralienfan umbedingt mal in seinem Leben gesehen haben. Am letzten Tag am Abend waren wir dann auch zum ersten mal Mineralien sammeln auf der Grube Alte Elisabeth in  Freiberg. Wir haben Calcite und ein große Stufe Eisenkiesel gefunden, die leider zerbrochen ist. Trotzdem haben wir davon ein paar Handstufen mit gut ausgebildeten Kristallen. Wenn ich meine Eltern überreden kann fahren wir in den Sommerferien zur Grube Clara. Wünsche mir jetzt erst mal zum Geburtstag Werkzeug. Finde das Mineralien sammeln richtig viel Spaß macht, vor allem auch selbst sammeln. Ich finde das Faszinierende ist, dass jede Stufe anders aussieht, auch wenn es die selbe Art, die selbe Größe und den selben Fundort hat ist die Stufe immer anders. Micromounts begeistern mich nicht so, ich mag lieber Handstufen. Klar bei Gold oder Silber kann man sich höchstens eine Kleinstufe leisten. In meinem Zimmer gibt es langsam Platzprobleme, aber eine Vitrine passt noch hin  :). Ich wohne in Limeshain in der nähe von Hanau in der nähe von Frankfurt. am besten wird sein, wenn mal einer/eine der/die sich auskennt. Vor Ort kann man immer besser bestimmen als Anhand von Bildern.

Was habt ihr eigentlich für eine Sammlung, sammelt ihr etwas bestimmtes?

Liebe Grüße
Enrico
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Collector am 01 Jul 15, 14:52
.... zwei Großstufen Schwefel von Elba,......eine große Stufe Rhyolith poliert und geschliffen aus Australien......

Hallo Enrico

soweit bekannt, gab es in Elba keine Großstufen Schwefel. Die großen Stufen kamen fast alle aus den Gruben in Sizilien. Mach doch mal n Foto zwecks näherer Bestimmung.
Und :  Rhyolith ist kein Mineral, sondern ein vulkanisches Gestein.

Besten Gruß
collector
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: steinfroilein am 01 Jul 15, 15:10
Enrico, alle Achtung. Du kennst Dich aber schon gut aus.

Die terra mineralia ist wirklich toll. Da waren wir auch schon drin.

Ich sammle erst seit wenigen Jahren. Dem Mineralienatlas habe ich es zu verdanken, daß die erste Fundstelle touristenbombig ausgefallen ist. Hin mit dem Auto zum Dreiser Weiher, kurz überlegt ob links oder rechts. Dann auf gut Glück den Buckel hoch und schon fing das Bücken und Einsammeln von Olivinbomben an. Ruckizucki war eine Bananenkiste voll. Einzelne habe ich dann zuhause "auseinandergenommen" und in Olivin- und Diopsidkristalle getrennt. Dann, vor dem nächsten Urlaub wieder im Mineralienatlas geschaut, wo im österreichischen Zillertal Funde sind. In der Kundler Klamm wollten wir wandern und ... touri-like !!! ... runter an den Bach und einsammeln, was das Zeugs hält. Klar, am Anfang nimmt man alles mit; mittlerweile überlegt man doch vorher, was in den Rucksack soll und was nicht. Dann - wieder Dank dem Mineralienatlas - nach Gallzein/Hof/Österreich um Malachit/Azurit in die Sammlung aufzunehmen. Die Granatfundstellen im Zillertal sind auch nicht ohne. Aber hierzulande gibt es auch Interessantes. Die Dellen in der Eifel durften auch nicht fehlen, aber da darf man ja nun leider nicht mehr rein, Hauyne zu suchen. Tja, und dann fingen wir auch irgendwann an, auf Mineralienmessen rumzustöbern. Mittlerweile sind die Vitrinen voll und wir weichen schon aus auf den Garten. Mein Mann war früher viel geschäftlich in Minen speziell in Thailand unterwegs, aber nur um schleiffähiges Material zu kaufen, da er eine eigene Edelsteinschleiferei hatte. Er hat sich den Virus daher schon länger eingefangen und ich werde mich hüten, ihn dabei zu bremsen. An richtiger Sammlung haben wir eigentlich nur eine sehr große Zeolithsammlung. Sammeln tun wir alles, was uns gefällt. Am schönsten ist es, wenn man selber was findet, weil man da dann auch gleich eine Geschichte dazu zu erzählen hat.

Wir sammeln auch künstliche Stufen, beispielsweise kubische Zirkoniakristalle, Verneuilbirnen (synthetisch Korund und synthetisch Spinell) und derzeit was relativ Neues: RSiC-Stufen.

Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Fabian99 am 01 Jul 15, 15:13
Hallo Enrico,

wenn du 200 Mineralien und 200 Belegzettel hast, sehe ich Hoffnung.

Es gibt sichere Sachen - die können direkt zugeordnet werden.
Dummes und konstruiertes Beispiel: Du hast drei Schwefelstufen, die sind leicht zu erkennen, und drei Schwefelzettel. Dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass dieFunde zugeordnet werden können. Bleiben noch 197 Stufen ;-)

Dann könnte hier auch ein Foto und die Angaben der drei Zettel weiter helfen. Alles andere wird raten.

MfG
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 17:03
Hallo,
danke für eure Antworten.Sie kommen zum Größteil aus Elba. Ich habe 4 Zettel mit Schwefel gefunden, habe aber nur 2 oder es sind noch Schwefelstücke welche die ich bis jetzt noch nicht richtig bestimmen konnte in meiner Sammlung.

Ich habe ein Schwefel auf Aragonit. Da zwei Zettel habe mit Schwefel auf Aragonit, kann ich nicht sagen, wo mein Schwefel auf Aragonit herkommt.

Möglichkeiten:
1: Agrigento Sizilien (Italien)
2: Saalfelden (Österreich)

In cirka einer Stunde kommen die Bilder. die muss ich noch machen und verkleinern.


Jetzt bleiben noch 2 Zettel übrig:
1: Schwefelstein
2: Schwefel Sizilien (Italien)

Hoffe ihr könnt mir helfen.

Hier die Bilder für die normale Schweflestufe.
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 17:04
die bilder kommen in cirka einer Stunde (muss sie noch machen und verkleinern)
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Nathan am 01 Jul 15, 17:15
Hallo Enrico,

ich finde es immer wieder toll, wenn sich Kinder und Jugendliche für die Mineralogie interessieren. Ich selbst bin 16 Jahre alt und sammele seit nun mehr 7 Jahren Mineralien. Anfangs auch alles, was ich bekommen konnte. Jetzt komme ich auch an die Grenze des Platzes in meinem Zimmer :( , weswegen ich mir nun genau überlege, was ich kaufe/selbst sammle. Von Handstufen bin ich nun auf Klein- und MM-Stufen umgestiegen. Eigentlich habe ich keine Sammelvorzüge, wobei ich mich in den letzten Monaten eher auf Deutschland konzentriert habe. Ich kann dir auch nur empfehlen, wenn du Mineralien kaufen möchtest, Mineralienbörsen zu besuchen und dort die Preise zu vergleichen. Dort hast du die größtmögliche Auswahl. Auch Mineralienhändler in deiner Umgebung können weitere Anlaufstellen sein.
Mit der Zeit bekommst du immer mehr Werkzeug und Zubehör (ich besitze mittlerweile: Geigerzähler, Mikroskop, Ultraschallreiniger,  UV- Lampen, Fotoapparat (wobei dieser nicht wirklich meiner ist  ;) ) und Fäustel, 2 Geologenhammer, Flach-/Spitzmeißel). Bis letzten Sommer habe ich immer ohne Werkzeug gesucht und wurde immer fündig. Du siehst, gutes Werkzeug bedeutet nicht, dass auch die Funde besser sind.
Aber mit deinen 500 Stufen bist du gut dabei. Ich habe nach 7 Jahren auch etwa 500-600 Stück, wobei ich erst seit 3-4 Jahren richtig sammele. Über die Jahre hatte ich auch einige Freunde, welche Mineralien gesammelt haben.
Leider haben diese sich auch wieder abgewendet. Mein Bruder ist zum Beispiel zur Chemie gewechselt (auch mein zweites Hobby). Das Wissen von dieser Naturwissenschaft hilft ungemein bei chemischen Analysen (meist nasschemisch) und dem Verständnis von Eigenschaften/chem. Verhalten/Aufbau etc.
Derzeit plane ich die Aktivitäten in unserem Sommerurlaub (Italien). Generell lassen sich in vielen Urlaubszielen Mineralien finden (ich habe bisher auf den Azoren und den Kanaren  (genauer La Gomera) gesucht). Aber auch in Deutschland sind viele vielversprechende Fundorte/-gebiete. Neben der Grube Clara, die Eifel (wobei besonders MM's) und Thüringen und Sachsen.
Ich selbst komme ursprünglich aus Thüringen (Jena), bin aber vor 2 Jahren nach Leipzig gezogen. Nun möchte ich auch mal die Lokalitäten hier erkunden, wobei mir bisher leider die Zeit fehlte (und nach dem Sommer in der Sekundarstufe II wird es sicher nicht besser  :( ).
Mit der Zeit wirst du ein Gefühl bekommen, wo die Stufe herkommen kann und um was es sich handeln könnte. Wenn du hier um Hilfe bittest (Bestimmung von Mineralien), dann ist es immer gut aussagekräftige Fotos und weitere Informationen zum chemischen Verhalte (Säureresistenz), Strichfarbe, Härte, Fluoreszenz, Bruch/Spaltbarkeit... mit anzuführen, da so die Ferndiagnose einfacher und das Ergebnis repräsentativer wird.
Also dir noch viel Spaß und Glück bei der Bestimmung deiner Stufen!

Gruß
Philipp
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Starburst am 01 Jul 15, 17:40
Ich komme am Wochenende wieder nach Hause. Hab eine ältere Stufe (Handstufe) aus den 40er Jahren von Schwefel auf Aragonit aus Agrigento (Sizilien). Könnten ja dann mal vergleichen...vielleicht hilft es Dir.
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 17:58
Hier die Bilder

Habe noch eine Stufe gefunden, wo ich mir nicht sicher bin, ob es Schwefel oder etwas anderes ist.
Nähmlich die Kristalle sind grün gelb.



Vorab danke für Antworten
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 18:10
Hallo,
Nathan, du kennst dich ja für dein Alter unglaublich gut aus. Bin mal gespannt wie es sich bei mir entwickelt, aber Handstufen finde ich schöner, sind halt auch teurer und platzeinehmender.
Wenn du jetzt ins Leipzig wohnst hast du bestimmt schon die terra mineralia besucht, wenn nicht muss du mal umbedingt hingehen. Einfach Hammer, da kommen seine Stufen irgendwie so schlecht vor ;).

Starburst würde mich freuen, wenn wir unsere Stufen mal vergleichen können.

Liebe Grüße
Enrico
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 18:12
Die Bilder der anderen Schwefelstufe und der Stufe, wo ich vermute das es Schwefel sein könnte.
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Sebastian am 01 Jul 15, 18:18
Also das letzte ist kein Schwefel sondern geht in Richtung Uranocircit/Autunit.
Da das ganze sehr lose aussieht solltest du am besten Es erstmal staubdicht bekommen.
(Bitte keine Panik) Wenn du das im ganzen Zimmer verstreut hast empfehle ich mit deinen Eltern
etwas Staub zu saugen. Das sind keine gefährlichen Mengen aber es sollte trotzdem nicht im Kinderzimmer
rumfliegen. Wenn du nicht weißt was das ist, bitte entsorge es und kaufe dir erst mit entsprechenden Wissen
wieder solche Kristalle. Es ist nichts was allzu tragisch ist, aber man muss wissen wie man damit umgehen muss.
Gruß Sebastian
P.S. Wenn ich meinen Augen trauen kann stammt die STufe aus dem Vogtland und zwar aus dem Steinbruch/ Halde bei Bergen...
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Nathan am 01 Jul 15, 18:42
Hallo Enrico,

falls die XX (Kristalle) auf der letzten Stufe einen glimmerartigen (schichtartig) Aufbau haben, stimme ich Sebastian zu. Du kannst ja mal ein paar Bilder im Atlas vergleichen. Sollte die Stufe in einer Box liegen (es sieht so aus, als ob das Stück in einem Boden einer verschließbaren, transparenten Box liegt), solltest du den Kasten wieder verschleißen und mit Klebeband zukleben. Vom Sammeln solcher (radioaktiven) Stufen würde ich dir aber abraten.
Ich besitze zwar auch solche, allerdings auch das Wissen im Umgang und der Lagerung, sowie geeignete Messgeräte.
Angst brauchst du (und deine Eltern nicht zu haben). Insofern Kristallstücke verstreut worden, reicht es nass (!) zu wischen und/oder zu saugen. Die Aufnahme gesundheitsschädlicher Mengen dürfte nicht erfolgt sein.

Schwefel kannst du eigentlich immer über den charakteristischen Geruch identifizien. Ob der Schwefel aber aus Sizilien oder Österreich kommt kann ich dir nicht sagen. Im Zweifel sind aber die besser ausgebildeten XX aus Sizilien (1. Schwefelstufe).

Gruß
Philipp

PS: ja ich war schon Mal in der Terra Mineralia. Und du hast vollkommen recht! Die Stufen, welche dort ausgestellt werden sind herrlich. Aber auch unbezahlbar! In Jena gibt es auch eine mineralogische Sammlung, diese ist zwar deutlich kleiner und die Stufen sind auch nicht so eindrucksvoll, aber trotzdem besuche ich diese immer wieder (natürlich auch wegen der wechselnden Sonderstellungen).
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 18:47
Ich habe das Mineral jetzt erstmal Dicht verstaut und in die Hütte verfrachtet. Wir Staubsaugen jetzt erstmal in meinem Zimmer.
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: loismin am 01 Jul 15, 19:24
Hallo.

Also Schwefel mit Aragonit ist sicher aus Sizilien und keinesfalls aus Saalfelden !!
Saalfelden gibts nämlich keinen !
Zumindest keinen als Handstufe !

LOismin
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 01 Jul 15, 19:52
danke für die schnelle antwort loismin
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: wolfi am 01 Jul 15, 21:33
Servus,
den Hämatit hätte ich jetzt nach Elba verfrachtet, und die Wahrscheinlichkeit steigt mit deinen Aussagen!
Ansonsten freut es mich ebenfalls, dass es noch Nachwuchs gibt! Mit der Bestimmung der Sammlung ist es halt ganz einfach so, man müsste es sehen! Dann kann man doch einige Zuordnungen treffen und ansonsten anhand der Etiketten und dem Ausschluss-Verfahren sicher vieles auf die Reihe bekommen! Von Oberfranken aus ist es leider ein bisschen weit bis in die Wetterau, sonst hätte ich vorgeschlagen, ich schau mal vorbei. Aber sicher wird sich hier jemand finden, der weiterhelfen kann!
Servus + Glück auf
Wolfi
Titel: Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
Beitrag von: Gicko231 am 02 Jul 15, 07:40
Hallo wolfi,

Danke schon mal für Die  Fundortbestimmung meines Hämatites. Es wäre wirklich sehr gut, wenn jemand mal vorbeischauen würde. Wenn man sie in echt sieht, ist die Farbe nicht verfälscht durch Licht, sie sind schärfer und kann sie sich allgemein rundherum besser ansehen. Aus ober-Franken ist das ja dann ein ganz schönes stück, vielleicht finde ich ja einen in der Wetterau oder in der hier in Hessen (Gießen, Marburg).

Würde sich jemand für mich den Aufwand machen mir beim Mineralien bestimmen zu helfen?
Das kann schon ein ganzen Tag dauern und manche Mineralien auf den Zetteln gibt es nicht mehr, glaube ich zumindest.
Würde mich riesig freuen, wenn mich jemand unterstützt, nähmlich langsam kriege ich das bestimmen nicht mehr hin. Strichfarbe testen und halbwegs gut die Härte testen geht noch einiger Maßen, aber mit diesen Bruch, Spaltbarkeit, Tenazität, Säuretests kenne ich mich noch nicht so gut aus, das ich es feststellen kann. Könnte auch zu einem kommen, aber am besten wäre, wenn jemand zu mir nach Hause kommt, da ich dann nicht alle 500 Mineralien aus den Vitrinen räumen muss und einpacken muss.

Hoffe das sich jemand meldet, würde mich rieeeesig freuen.

Liebe Grüße
Enrico