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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Artefakte - Fundstücke / artifact - findings / artefactes - objeto hallado => Thema gestartet von: pseudonym am 19 Aug 15, 11:31
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Moin ,moin .... ein Kumpel hat bei einer Entrümpelung eine Wetterlampe erstanden , habe sie zwar noch nicht in der Hand gehabt aber laut Fotos scheint sie zumindest vollständig zu sein , hoffe das er sie mir günstig verkauft denn ich wollte schon länger eine haben .
Falls das klappt oder ich woanders eine herkriege wäre es mir natürlich wichtig sie zu zerlegen und mich damit vertraut zu machen , dabei seh ich kein Problem , kenne mich ganz gut mit Petromax und anderen Leucht -Löt und Kochgeräten aus , die sind komplizierter gebaut .
Aber ich würde gerne die Korona sehen und auch gelegentlich mal vorführen können - kann man das irgendwie simulieren , nat. ohne in die Luft zu fliegen .
Man bräuchte ja Methan , das ist im Erdgas , wüsste aber nicht ob es Erdgas in Flaschen gibt , vielleicht würde Propan gehen - vieleicht zündet Propan aber trotz Drahtgitter ???
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Hallo,
Methan gibt es in Druckflaschen. z.B. 90%Ar-10%CH4 als Gas für Zählrohre oder Methan 3.5.
Ich sehe das Problem aber anders rum:
Du leitest das brennbare/explosive Gasgemisch um die Leuchte. Also hast du um die Lampe herum unkontrolliert eine Ex-Atmospäre. Wehe einer schaltet das Licht an oder aus. In der Leuchte passiert nichts, aber im Wohnzimmer viel.
LG
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Hallo,
Wetterlampen brennen mit Benzin oder Öl.
Glück Auf
Lothar
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Danke Lothar ;D
@Fabian99 : Natürlich würde ich das draussen machen , in der Bude mit Gas wäre Wahnsinn.
Dachte eher dran das Teil im Garten in eine Kiste zu stellen und von oben mit nen dünnen Schlauch bissel Methan oder anderes Gas einzuleiten , müssen ja nur paar % sein .
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Hallo pseudonym,
meinst Du wirklich eine Wetterlampe oder vielleicht eher ein Geleucht. Eine Wetterlampe mit einem mit Methan Gas gefülltem Druckbehälter kann ich mir aus sicherheitstechnischen Gründen absolut nicht vorstellen (ein Geleucht genauso wenig). Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Glück Auf
Lothar
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Lothar grundsätzlich gebe ich mir Mühe immer genau das zu schreiben was ich auch meine ... mach dir mal bitte ein Getränk und was zu knabbern auf das du magst und lies dir bitte alles genau durch was ich geschrieben habe - und ich bin sicher du wirst verstehen was ich meine .
Dazu bitte folgenden Link https://de.wikipedia.org/wiki/Grubenlampe , besonders den Abschnitt ´´ Sicherheitsgrubenlampen ´´ ! Bin sicher das hier so gut wie keiner jemals live und in Farbe diese Korona gesehen hat die dem Bergman geziegt hat ob und wieviele explosive Gase anwesend waren .
Obwohl viele so ne Lampe rumstehen haben .
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Hallo pseudonym,
Danke für die Information. Ich war Bergmann aber diese Art Wetterlampe war für uns kein Thema.
Glück Auf
Lothar
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Hallo,
ganz wohl ist mir bei der Aktion nicht. Die untere Exgrenze für Methan liegt bei 4%, das ideale Gemisch bei 10%.
Du willst also die Leuchte in eine Box stellen, die genügend Luft hat, damit die Flamme brennt und gleichzeitig klein genug ist um nicht kraftvoll zu zerbersten.
Mythbusters sind immer gut :-)
https://www.youtube.com/watch?v=0QV1zR9kIM0
(der Vorversuch bei 0:40 und der Hauptversuch bei 3:20
Vermutlich ist es einfacher mit einem leichten Gasstrom die Lampe anzublasen. Dann hast du nur einen Bums wenn es zündet und eine Gasflamme :-)
LG
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Mythbusters sind doch Amateure ! ;D
Normalerweise müsste dafür ne Kiste aus Balso oder leichtem Sperrholz gehen , nur so 2 mm dick .
Metan steigt nach oben , ist ja leichter als Luft -in den Bereich müsste das Drahtgitter quasi reinragen .
Dann müsste ma die Lampe so da rein stellen das das Drahtgewebe quasi im Methan steckt (evtl. sogar durch ne Art Zwischenboden durch den man nur den oberen Lampenteil steckt ) welches gut dosiert von unten so zugeführt wird das es nicht an der Benzinflamme vorbei fließen muss , also von der Seite her .In passender Höhe müsste man dann Bohrungen anbringen durch die überschüssiges Methan abfließen kann .
Vorne ne schöne Dicke Plexischeibe nur so groß wie nötig , die hintere Wand nur angelehnt so das die nach hinten wegfliegt sollte doch mal was explodieren - was es normalerweise nicht tun wird denn genau das war ja der Zweck solcher Lampen .
Soweit zur Theorie .
Der Herr Davy muss das doch auch irgendwie getestet haben ....
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Also ich mache dir dafür nicht die Sicherheitsbetrachtung :-)
LG
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Nö nö brauchste auch nicht , ich pass schon auf mich auf , hat die letzten 40 Jahre auch funktioniert , hatte nur gehofft das hier schonmal jemand sowas gemacht hätte , aber anscheinend sind alle mit ihren Lampen zufrieden wenn sie rumstehen und einstauben .
;D
Mir ist das nix wenn ich sowas habe muss das auch funktionieren , erstmal sehn ob ich das Ding kriege , dann seh ich weiter .
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Hallo pseudonym,
ein großer Teil derer die eine Wetterlampe besitzen, sind aktive oder ehemalige Bergleute. Besonders ehemalige Bergleute haben egal ob bei der WISMUT, im Kupfer, in der Kohle, im Kali oder sonst wo unter Bedingungen gearbeitet, die mit dem Bergbau der heutigen Zeit absolut nicht vergleichbar sind. Wir haben viele Situationen erlebt, wo wir froh waren auf eigenen Füßen aus dem Schacht gekommen und nicht mit den Füßen zu erst raus getragen worden zu sein. Die Zeit im Bergbau hat für jeden ehemaligen Bergmann eine ganz besondere Stellung in seiner Erinnerung. Und an diese ganz spezielle Zeit soll ihn seine Wetterlampe erinnern und er wird diese in Ehren halten. Nicht wenigen auch mir hat eine Wetterlampe das Leben gerettet. Ich war auf einem Abbauort und bin mit Wetterlampe auf einen Durchschuss zugelaufen soweit bis die Wetterlampe ausging. Wäre ich 2m weiter gelaufen, wäre es das für mich gewesen. Deswegen halte ich sie in Ehren und würde niemals irgendwelche Spielchen damit machen.
Wenn Du der Meinung bist derartige Experimente mit der Wetterlampe machen zu müssen, finde ich das sehr schade. Es handelt sich schließlich um etwas historisches, das auf jeden Fall in seiner ursprünglichen Form erhalten werden muss.
Glück Auf
Lothar
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Und genau DESWEGEN muss sowas funktionieren .
Sowas muss man doch den Leuten zeigen können , zumindest im Museum !
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Man könnte doch mit dieser Wetterlampe mal nach untertage gehen? Vielleicht ist die Seite www.Untertage.com der richtige Ansprechpartner. Herr Pfefferkorn kennt sich untertage richtig gut aus, ich würde ihn mal anschreiben.
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Glück Auf!
Sei erst mal froh eine noch funtionsfähige Wetterlampe zu besitzen!
Experimente damit bergen immer ein gewisses Risko, nicht für die Lampe!
Denke das es genug Unterlagen gibt bei welchen Methangehalt die Flamme Farbe und Größe hatt!
Nur wie will man diesen genauen Gehalt in der Luft ohne Technische Hilfmittel genau nachvollziehen.
Das grenzt eigentlich schon fast an die Alchemie im Mittelalter!
Ich will was probieren, weis nicht so genau wie , will es aber austesten.
Alles mal noch mal gründlich Durchdenken!
Bergbaumaulwurf
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Wieso das ist alles gründlich durchdacht , mich interessiert doch net wieviel Methan da drin ist , ich würde nur den Effekt gerne mal sehen .
Noch hab ich keine Wetterlampe ...