Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Wettbewerbe / Contests => Thema gestartet von: Hg am 09 Jan 16, 09:10
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Hallo,
wie in den vergangenen Jahren, möchte ich wieder einen Wettbewerb starten, in dem der beste Eigenfund des gesamten abgelaufenen Jahres präsentiert werden kann. Als Eigenfund können Mineralen und Fossilien eingereicht werden.
Schwerpunkt soll hierbei wirklich auf den Fund gelegt werden (am Besten mit der Geschichte dazu) und weniger auf das Bild zum Fund.
Das beste Fundstück kann mit 4 Bildern präsentiert werden. Aber bitte hierbei auf wirklich nur ein Fundstück einschränken, so schwer das vielleicht auch sein mag.
Funddatum bitte angeben!
Laufzeit: bis Sonntag, den 14. Februar 2016
Ich hoffe darauf, dass sich wieder möglichst viele mit guten Beiträgen an dem Wettbewerb beteiligen.
Beiträge ohne Fund (Unterhaltungen und Diskussionen) werden aus dem Thema gelöscht, da hierdurch der Wettbewerb nur unschön zerrissen wird.
Grüße,
Andreas
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Na dann spiele ich halt wieder mal den „Motivator“ und mache den Anfang:
Also, wie schon die letzten beiden Jahre, war es für mich auch 2015 sehr schwierig zu entscheiden, was überhaupt mein bester Fund war.
Eventuell ist das hier uns Rennen geschickte Stück auch gar nicht mein bester Eigenfund von 2015 – ich war im Sommer ein paar mal mit meinem Sammlerfreund Josef in Oberösterreich unterwegs, und hab dabei im Hausruckwald ein paar ganz gute Hölzer gefunden. Aber nachdem die Hausruckhölzer ja nicht wirklich so selten sind, hab ich mich doch wieder für ein niederösterreichisches Kieselholz entschieden – ich hatte das Stück schon mal im Forum vorgestellt (und die zugehörige Story gibt’s auch dort zu lesen): https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,30395.msg292203.html#msg292203
Es stammt aus der Schotterfazies der Laa-Formation (Karpatium, Miozän), und dazu muss gesagt werden, dass in diesem Fundgebiet die Chancen für gute Kieselhölzer minimal sind – es gibt dort keine Schottergruben und keine vernünftigen natürlichen Aufschlüsse, so dass nur landwirtschaftlich genutzte Flächen als Fundstellen übrig bleiben, und auf diesen sind die Hölzer üblicherweise völlig „zerschrottet“ und lassen ihre ehemalige Qualität meist nur noch erahnen. Um so erfreulicher war es daher, dass ich im November 2015 dieses erstens (für hiesige Verhältnisse) relativ große (L. ca. 25 cm) und zweitens – was die eigentliche Besonderheit ist – kaum rezent beschädigte Kieselholz fand, welches noch dazu eine gute Strukturerhaltung (und, soweit unter dem Fadenzähler erkennbar, zum Teil auch noch Zellerhaltung) aufweist, und auch ästhetisch einiges hergibt.
Nachdem ich in diesem Gebiet jetzt schon seit vier Jahren intensiv unterwegs bin, kann ich die Fundchancen und die zu erwartende Qualität der Funde doch schon recht gut einschätzen – ein Stück wie dieses ist und bleibt die absolute Ausnahme !
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und noch zwei Fotos:
(edit: Foto ausgetauscht)
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Danke für die zusätzliche Motivation :)
Dann werd ich mal meinen besten Eigenfund in diesem Jahr vorstellen.
Es handelt sich um ein kalmar, der Gattung Loligosepia sp., bzw. ein Bruchstück eines Kalmars.Gefunden habe ich das Stück an einem verregneten Tag Mitte des Jahres, aber habe es erst vor kurzem in einer Kiste wiedergefunden.Es stammt aus dem Schiefer aus dem Steinbruch Kromer bei Holzmaden.Leider habe ich aufgrund der Wetterlage nicht nach weiteren Bruchstücken gesucht, aber Neuling halt. :-\
Das Stüch ist sicher nicht mein schönster Eigenfund aber ziemlich sicher der seltenste, denn Weichteile von Cephalopoden findet man in Holzmaden nicht alle Tage (Jahre) :)
So jetzt aber die Bilder:
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Und nochmal ein Detailbild:
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Nachdem ich den Wettbewerb voriges Jahr übersehen habe, nehme ich diesmal gerne daran teil.
Das Jahr 2015 war durch 3 gute Funde geprägt. Einerseits Pflanzenfossilien aus Lilienfeld, dann die Copalinfunde aus Gablitz und durch einige Fossilfunde aus Finklham in Oberösterreich. Ich habe mich für die Finklhamer Funde entschieden und da speziell auf den Fischfund.
Die Fundstelle Finklham wird von uns jetzt seit einigen Jahren immer wieder besucht, auch wenn sie nicht gerade vor der Haustüre liegt. Es sind doch über 200 km Fahrtstrecke in eine Richtung. Mit der Betreiberfirma gibt es ein gutes Verhältnis.
Am 05.09.2015 sind wir zu einer Gartenveranstaltung nach Ried im Innkreis gefahren. Da der Weg dorthin auf der Autobahn an Finklham vorbeiführt, haben wir vorsorglich Werkzeug und Sammelmaterial ins Auto miteingepackt. Das Wetter war leider relativ schlecht, regnerisch und kalt. Nahezu ein Glücksgriff im heurigen Sommer. Wir fahren daher erst später von zu Hause weg, da ab Mittag Wetterbesserung angesagt ist. Am Rückweg von der Gartenveranstaltung haben wir dann die Grube in Finklham besucht. Sind gegen 16.00 Uhr dort angekommen, zumindest der Regen hat inzwischen aufgehört. Zur großen Freude war wieder grauer Tegel in einem Bereich der Grube in größerem Ausmaß abgelagert. Diese Tegel sind in der Regel recht fossilreich. Meine Frau und ich haben dann das Material eifrig durchsucht, im Wettlauf mit der Zeit. Bis 19.00 konnten wir einige sehr gute Stücke auffinden. Dann war die Zeit leider reif für die Heimfahrt. Der Höhepunkt an diesem Tag war eindeutig der Fischfund. Leider nicht komplett, aber trotzdem eindrucksvoll. Der Fisch hat eine Länge von 10 cm und ist als Abdruck und Gegenabdruck nach dem Spalten des Tegelbrockens vorhanden. Die Bestimmung kann im Vergleich mit einem älteren Fund als Priacanthus sp. gemacht werden. Weitere Funde an diesem Tag sind u.a. ein Pinuszapfen und eine große Fischwirbelsäule. Es ist schon ein tolles Gefühl, so ein Stück als erster Mensch nach 20 Millionen Jahren in den Händen zu halten! In der darauffolgenden Woche ist einerseits der Urlaub vorbei und das Wetter wird wieder schön. Gegen Ende der Woche beschließen wir noch einmal nach Oberösterreich zu fahren und die Grube intensiv zu besammeln. Wer weiß, welche Schätze im nicht durchsuchten Material noch schlummern, zum Schluss ist gar der fehlende Teil des Fisches auffindbar. Diesmal sind wir schon am frühen Vormittag dort, bei wunderschönem Wetter. Zu unserer großen Überraschung gibt es einen ganz neuen, Haushohen grauen Tegelhaufen. Wir besammeln wieder den Haufen von voriger Woche, zumal der neue Tegel noch feucht ist und keine Trockenrisse zeigt. Dieses Material ist dann leider fast nicht spaltbar. Im alten Material können noch einige schöne Funde getätigt werden, unter anderem einige Reusenstrahlstücke (Cetorhinus parvus) bis 6 cm Länge, ein längliches Blatt und einige massive Fischschuppenanhäufungen. Ein so schöner Fischfund oder gar das fehlende Teil kann aber nicht mehr getätigt werden. So manch interessanter Fund wandert somit ins Ziegelwerk und wird dann Grundlage bei einem neuen Haus.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1452429998.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1452429998.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1452430013.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1452430013.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1452429867.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1452429867.jpg)
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Hallo,
ich bring hier mal meine Sellait-Handstufe ( 12 cm groß) aus der Grube Clara als Collage von zwei Bildern.
Aufgenommen bei Tageslicht und im kurzwelligen UV.
Gefunden hab ich das gute Stück im Juli 2015 auf der kleinen Sammlerhalde der Grube Clara bei Wolfach,Schwarzwald.
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Hallo,
insgesamt kann ich auf ein sehr Fundreiches Jahr 2015 zurückblicken.
Es gab einige Highlites, leider muss man sich hier ja auf einen Fund beschränken. Da fällt die Wahl schon etwas schwerer.
Aber Ich denke in der Kombination von Seltenheit und meinem Lieblingsmineral, fällt die Wahl auf meinen Aquamarinfund mit Steinfrieder, im Steinbruch Dörfel, Sachsen.
Zu der Paragense gehört aber nicht nur Aquamarin, sondern auch herrliche Anatase und ein winziger Brookit.
Grüße Sebastian
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1444550844.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1444550844.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1434793239.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1434793239.jpg)
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Ehe Fragen kommen - Nein ich kriege es wirklich nicht besser fotographiert . Hab derzeit nur ein Handy .
Aber die Funde in Kirchberg Leutersbach waren doch recht ergiebig gewesen , viel waren dort - alle haben was gefunden .
Das hier ist nicht mein größtes Stück (si. Heute unterwegs in Sachsen ) aber wie ich finde mein schönstes -es handelt sich um 4 mehr oder weniger gute Agregate aus kleinen Artischockenquarzen die auf einem Rasen größerer weniger reiner Artischockenquarze aufgewachsen sind ,ca. 9 cm , xx -Agregate 1,5 cm - wer nicht besonders fotografieren kann muss eben mehr schreiben ;D :
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Hallo,
ich nehme mal den Pseudomalachit von Mitte August von Siebenhitz. Das vergangene Jahr war dort für mich ja sehr erfolgreich.
Näheres siehe unter:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27093.60.html
..... Ich traute meinen Augen nicht, als ich einen eher unscheinbaren Glaskopf aufschlug (da war unter dem Dreck ein wenig grün zu erahnen) und ihn später dann an der Saale abwusch. Die verdreckte Rückseite war teilweise mit Pseudomalachitkristallen übersäht, die wiederum auf zum Teil blauen bis weinroten Chalzedonüberzügen aufgewachsen waren! :D Die blaue Farbe kam aber erst nach dem Trocknen zum Vorschein.........
Gruß Conny
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1440245621.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1440245621.jpg)
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Hallo zusammen,
Auch für mich und meinen Sammlerfreund war es ein Jahr mit tollen Funden.
Februar 2015 eine Quarzlinse im Stb.an der Hakenkrümme in Aue und im April die Pegmatitdruse in Kriebethal im Granulitgebirge.Dazwischen ein paar Klüftchen im Stb. Bögl bei Dörfel mit netten Quarzen und Fluoriten usw,usw...
Für den Wettbewerb schicke ich eine Quarzstufe aus der Hakenkrümme ins Rennen.Daran gefällt mir besonders der Aufbau und die Ästhetik die die Stufe in meiner Vitrine entfaltet.
Gefunden haben wir das Stück im Februar 2015 in einer Quarzdruse.Nachdem ein größerer Block fachmännisch :) entfernt wurde verbarg sich dahinter ein Hohlraum mit Quarzen.
Größe: 8cm x 4,5cm
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Hallo,
gern nehme ich mit meinem Eigenfund vom 28. November 2015 vom Johannesschacht in Wölsendorf/ Oberpfalz teil.
In dieser Zeit fanden dort Bergsicherungsarbeiten statt.
Im Kluftlehm steckte diese unbeschädigte Stufe von 12 x 12 x 3 cm mit Eisenkiesel xx
und Fluoritwürfeln. Eine weitere Bearbeitung war nicht notwendig.
Gruß
Birgit
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Hallo zusammen,
ich möchte in diesem Jahr auch wieder am Wettbewerb teilnehmen.
Das Saison 2015 war für mich wieder ein voller Erfolg.
Nicht wegen der tollen Funde, die es auch gab, sondern wegen der schönen Touren, die ich mit Freunden unternehmen konnte :)
Ich schicke in diesem Jahr eine Bergkristallstufe mit Chlorit aus den Schweizer Alpen ins Rennen.
Die Stufe stammt aus einer Kluft in den Bündner Alpen, die ein Freund bereits 2012 entdeckt hat.
Im August durfte ich ihn wieder ein paar Tage begleiten - in diesen Tagen haben wir wunderbare Kristalle bergen können.
So ist meine Sammlung im Jahr 2015 nicht nur um einige schöne Stücke gewachsen, sondern - was meiner Meinung nach viel wichtiger ist - habe ich wieder tolle Touren mit Freunden in den Bergen erleben dürfen, die mir hoffentlich sehr lange in Erinnerung bleiben werden.
Hier nochmal die Daten zu meinem Beitrag:
Bergkristall mit Chlorit und Albit
Bündner Alpen
August 2015
Viele Grüße
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Hallo Sammlergemeinde,
ich möchte euch heut einen Fund von meiner Tour auf die Färöerinseln im Nordatlantik vorstellen. Ich war im vergangenen Jahr über Mitsommernacht auf den Inseln und so konnte ich, wenn das Wetter tagsüber schlecht war, eben Abends ab 23,00 Uhr auf Tour gehen. Da ich schon mehrfach in dem Revier unterwegs war glaubte ich, alle Fundstellen zu kennen. Erfreulicherweise ist es mir geglückt einen neuen , sehr abgelegenen Fundpunkt ausfindig zu machen. In diesem Steinbruch findet man vorrangig Mesolith, hervorragende Thomsonite, Chabasit und Heulandit. Die Bergung der Stufen gestaltete sich wie immer im Basalt sehr schwierig und so mancher Thomsonit verließ die Matrix beim vorletzten Hammerschlag :'( Um so erfreulicher war, dass am Ende des Tages doch noch einige sehr schöne Stufen unversehrt den Weg in meine Sammlung gefunden haben. ;D
Bild 1 & 2
Mesolith und Thomsonit auf Heulandit
Fundpunkt: Stbr. Argir/Gulin; Insel Streymoy; Färöerinseln; Dänemark
Funddatum: Juli 2015
Größe: 90 x 60 x 55
Bild 3
Der Gesteinsblock mit der Druse in situ. Die Mesolithe befanden sich in einem Nebenhohlraum und sind auf dem Foto nicht ersichtlich. Dieser Teil der Druse war reich besetzt mit Thomsoniten und einigen Chabasiten auf Heulandit
Glückauf!
Frank
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Im vergangenen Jahr habe ich an den bereits bekannten Klüften weitergearbeitet und erneut gute Funde getätigt. Auch wenn diese Funde aus qualitativer Sicht grandios sind, sind sie trotzdem nicht meine besten Eigenfunde 2015. Dies liegt wohl daran, dass ich schon so viele aus diesen Klüften habe. Mein bestes Stück 2015 stammt daher von einer Erkundungstour für eine Exkursion des Mineralienvereins. Ich habe einen Vereinskollegen eingefuchst, dass er in einem meiner alten Strahlergebiete im Oberwallis in diesem Jahr eine Exkursion organisieren kann. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihm die Kluftanzeichen erklärt und ihn in das Gebiet eingeführt. An einer Stelle in einem Zähen und harten Amphibolitzug inmitten des Augengneises habe ich dann kleine kaum 1 cm grosse Öffnungen gesehen. In stündiger Arbeit habe ich meine Meissel gestumpft aber dabei doch ein wenig Fels wegbekommen und eine wunderschöne Epidotstufe mit Adular von 3 cm Grösse gefunden. Dieses Stück ist in Farbe und Grösse für meine Sammlung eine Besonderheit und inspiriert, bald dieses Gebiet erneut aufzusuchen.
Grüessli
Christian
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Hallo,
der Fund gelang den Quarzhaien Mitte Juli im Steinbruch Henneberg. Den Spat /Quarzgang hatten wir schon seit Jahren im Visier. Unter anderem gelang uns im November 2011 eine Sohle höher ein bemerkenswerter Flouritfund. In den darauf folgenden Jahren versuchten wir uns immer wieder an dem Gang, ohne nennenswerte Funde. Die anstehende Granitrippe haben wir immer wieder bearbeitet, uns aber mehr oder weniger die Zähne ausgebissen.
Eine Auflockerungssprengung musste her, und diese erfolgte dann endlich Anfang Juli 2015.
Sonnabend 10. Juli. Durch die Sprengung ist der Gang auf ca. 15 m aufgeschlossen. Gerade in Bereich von schmalen Rauchquarzgängen sind leider die aufsitzenden Flussspäte der Sprengung zum Opfer gefallen. Interessanter wurde dann aber in einem Bereich wo der Gang einen Kersantitgang durchschlug . Einer ca. 30 cm breiten Spalte folgend, konnte immer wieder gute Handstufen geborgen :werde. Quarz, Flourit , Calcit und machmal Kupferkies - das waren die gefundenden Mineralien.
Bild 1: Zeigt meine Wettbewerbsstufe. Es fehlt der Flourit, dafür sitzen bis zu 5 mm große Kupferkiese auf. Die Abmessung der Stufe 7 x 4 x 3,5 cm ( BxTxH).
Bild 2 : Gibt einen Gesamtüberblick über den Fundpunkt. Im Hintergrund das Haufwerk der Wandsprengung, im Vordergrund das Haufwerk der Auflockerung.
Bild 3: Quarzhai Andreas beim Arbeiten in der Kluftspalte.
Zum Abschluss der Geschichte noch ein Wermutstropfen. Bei allen geborgenen "Großstufen" waren die Späte ursprünglich auf der Gegenseite angewachsen. Die Bergung eines dieser Bocken zeigt der beigefügte You Tube Link.
https://youtu.be/mCTJlwpRbPo (https://youtu.be/mCTJlwpRbPo)
Gruss Holger!
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Hallo!
Gerade rechtzeitig von meiner Westaustralientour zurückgekehrt nehme ich in diesem Jahr mit einem Goldnugget von dort teil.
Gefunden am 8. Dezember 2015, irgendwo im Outback nördlich von Laverton, WA. Gewicht ca. eine halbe Unze (ca. 15,5 Gramm).
Gruß und Glück auf!
Uwe
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Mitmachen ist alles!
Hab letztes Jahr einen Freund mitgenommen, der noch nie davor strahlen war. Dieses Stück ist das einzige schöne das wir an dem Tag gefunden haben. Hat ihn aber sehr gefreut! Und wir hatten einen sehr lustigen Tag :)
Fundort ist das Val Nalps in Graubünden / Schweiz. 26.09.2015
Priees!
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Hallo,
Hier noch mein Bester Fund aus 2015:
Eigentlich schwer sich ein Stück rauszusuchen, schleißlich habe ich aus meinem Solmerurlaub viele schöne Stücke in die Smamlung aufgenommen. Von den Augiten des Vesuvkrater über die Schwefelkristalle von den Phlegräischen Felder... Doch das mit Abstand erfüllendste, war für mich der Fund von Leucit XX an der Typlokalität!
Hier das beste Stück, was auf dem Bild leider nicht ganz so gut rauskommt:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1451150832.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1451150832.jpg)
Und hier der ganze Bericht:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=40876.msg292833
Grüße
Philipp
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Von der Leverkusener Vereinsexkursion in Niederschlesien, Polen.
Danke Elek dein gutes altes Land gezeigt zu haben.
Im Strzegom Granit: (Amazonit) Mikroklin, mikro-Rauchquarz, brauner Stilbit mit weißem Überzug.
Glück auf.
Milo
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Dann geh ich mal mit einem von zahlreichen Andraditfunden die ich im Juli 2015 in Landfall bei Drammen in Norwegen gemacht habe. Wobei ich und einige Sammlerkollegen ursprünglich der Meinung waren es handele sich um Grossular. Da ich aber nicht ganz sicher war, bin ich mit einer Probe zur Mineralogischen Abteilung der Ruhruniversität Bochum gefahren. Dort habe ich dann erfahren, daß die Granate im Drammengebiet alle einen Kern aus Grossular haben. Während des weiteren schichtweisen Wachstums wird es dann aber ganz klar Andradit. Also ist es Andradit mit einem kleinen Kern aus Grossular. Dazu gibt es auch eine englischsprachige Studie von Bjørn Jamtveit , Roy A. Wogelius und Donald G. Fraser von den Universitäten Bristol und Oxford.
Die Bilder 1 und 2 zeigen die ca.15 cm. große Stufe mit Quarz und Andradit im Bergfrischen und gereinigten Zustand. Bild Nr. 3 ist eine Detailaufnahme. Beim letzten Foto habe ich es versäumt von Grossular auf Andradit zu ändern.Sorry.
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Bild 3
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Die wenigen Male die ich 2015 sammeln war fielen sehr bescheiden im Ergebnis aus. Trotzdem möchte ich mich mit einem Stück beteiligen. Es handelt sich um ein sehr schönes filigranes Stück Bismit. Das Stück habe ich am Ostersonntag 2015 auf der Straßenbaustelle Leutersbach bei Kirchberg Sachsen gefunden. Das Stück ist 6,5 x 6 x 4 cm groß und vor allem unterm Bino eine Schau. Die angehängten Bilder sind nicht unterm Bino gemacht.
Gruß Jürgen
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Zum besten Eigenfund schicke ich dann mal einen Smaragd vom Sedl/Habachtal ins Rennen - gefunden am 17.Juli 2015.
Nachdem meine Tochter ausgiebig Pyrite geklopft hatte, haben wir eins der dort umherliegenden Siebe in eine Rinne eingebaut, einen Wasserschlauch eingezogen und angefangen Letten zu waschen.
Nach ein paar Durchgängen fand sich dann ein schöner Smaragd im Sediment: ca. 12x5mm groß, typische Kristallform mit Endfläche, sattes Grün mit dunklen Einschlüssen...
Grüße,
Michael