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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: Scivaro am 08 Feb 16, 18:46
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Hallo zusammen,
ich habe schon 2 Geologen angeschrieben, doch keiner konnte mir sagen, um welchen Stein es sich handelt. Das Gestein, in das die Kügelchen eingebettet sind, ist sehr hart. Die Farbe ist grün-bläulich. Weiteres Gestein um die Fundstelle herum deutet auf eine vulkanische Aktivität hin (Lava und Vulkanglas). Jedoch haben auch Nichteisenmetallstücke in verschiedenen Größen und verschiedener Materialien, als Einzelstücke oder in Verbindung mit Gestein oder Vulkanglas, im Umfeld gelegen. Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden. Fundstelle ist leider nicht näher zu bestimmen, jedoch muss diese im östlichen Korea liegen.
Wäre schön, wenn jemand eine Idee hat oder gar weiß, worum es sich hier handelt. Vielen Dank!
Momentan geht es mir hier nur um die Probe in den Bildern. Später stelle ich auch noch die anderen Stücke zur Diskussion, wie eben die Metalle.
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Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.
bist du dir da wirklich sicher ?
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Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.
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Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.
bist du dir da wirklich sicher ?
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten. Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.
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Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.
Das würde ich auch so sehen, wenn nicht Steine unter den Funden wären, die eine Unmenge Metallkügelchen als Einschlüsse haben, deren Größe / Durchmesser teilweise unter 1 mm liegen. Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren.
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"... Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen."
Es ist schon lange bewiesen, dass dies kein Meteoriteneinschlag war.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chiemgau_impact_hypothesis
https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag
"Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren."
???
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"... Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen."
Es ist schon lange bewiesen, dass dies kein Meteoriteneinschlag war.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chiemgau_impact_hypothesis
https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag
"Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren."
???
Hallo Uwe, ich bitte Dich, etwas beizutragen und nicht Wikipedia zu zitieren, um damit Aussagen anderer zu verunglimpfen, zumal Du dessen gesamte Aussage nicht kennst. Mit Fragezeichen kann man nichts zur Lösung eines Problems beitragen.
Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir, da ich dem Zusammenhang Bilder von Gestein gesehen habe, das mit dem von mir vergleichbar ist. Der Geologe hat lediglich mit seiner Aussage bestätigt, dass es durchaus möglich sein, dass das Gestein auch Meteoriten-Ursprungs sein kann. Das wiederum unterstreicht meine These von einer Explosion.
Hier stehen sicher nicht Aussagen von Leuten zur Disposition, die ernsthaft versuchten, eine Lösung zu finden.
Mir ist jedoch klar, dass Metall in flüssigem Zustand wie jede Flüssigkeit das Bestreben hat, zusammenzulaufen. Da es sich teilweise um sehr viele kleine und kleinste Kügelchen handelt, die sehr nahe beieinander liegen, liegt es auch nahe, dass diese schon erstarrt waren, als sie in das Gestein eingeschlossen wurden. Kleine und kleinste Kügelchen entstehen sicher am ehesten, wenn diese durch Explosion entstehen und dabei auch abkühlen, wodurch die regelmäßige Kugelform zu erklären wäre. Explosionen solcher Art können auch sehr gut durch plötzliches Abkühlen entstehen, was dann wiederum für das mögliche Vorkommen an der Küste spricht.
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Frisch dabei, und erklärt schon einem der bekanntesten Mineralogen wo es lang geht.
Forsches Startup. :o
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Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.
Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir (...)
Ja, von wem kommt es denn nun?
Du scheinst dir auch sehr sicher zu sein, dass die Fundstelle im östlichen Korea liegen muss, dennoch sei diese nicht näher zu bestimmen und trotzdem weißt du, was für Gestein in näherer Umgebung liegt?
Habe ich ein Problem mit dem Verstehen oder ist das verwirrend formuliert? Und eventuell solltest du den Rat anderer erst freundlich hinterfragen, bevor du ihn verunglimpfst. ;)
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten.
Dies muss ein anthropogenes Erzeugnis ja nicht zwangsläufig ausschließen.
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Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.
Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir (...)
Ja, von wem kommt es denn nun?
Du scheinst dir auch sehr sicher zu sein, dass die Fundstelle im östlichen Korea liegen muss, dennoch sei diese nicht näher zu bestimmen und trotzdem weißt du, was für Gestein in näherer Umgebung liegt?
Habe ich ein Problem mit dem Verstehen oder ist das verwirrend formuliert? Und eventuell solltest du den Rat anderer erst freundlich hinterfragen, bevor du ihn verunglimpfst. ;)
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten.
Dies muss ein anthropogenes Erzeugnis ja nicht zwangsläufig ausschließen.
Hallo. Da es hier scheinbar hier mehr darum geht, das zuvor Geschriebene zu zerpflücken, als konstruktiv etwas beizutragen, lösche ich mein Konto einfach. Tschüß
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Auch wenn es nicht dem Wunschgedanken entspricht: es wird wohl Schlacke sein, angefallen beim Verhüttungsprozess nach dem Krupp-Renn-Verfahren.
Grüße,
Michael
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Hallo!
Das ist definitiv Schlacke aus einem industriellen Schmelzprozeß.Habe ich tausendfach gesehen und in den Händen bzw. am Ofen gesehen.
MfG
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Hi,
sowas hatten wir schonmal:
www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32490.msg249622.html#msg249622
Grüßle und Glück Auf!
GEOMAXX
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Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.
Warum??? Das sieht doch sehr nach einer Schlacke aus!
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Wenn jemand eine Bestätigung sucht, wird er sich kaum mit einer anderen Erklärung abfinden. Hatten wir doch schon häufiger.
Das ist eindeutig Schlacke, aber wer lieber einen Meteoriten gefunden haben möchte, der akzeptiert keine anderen Aussagen.
Da wird solange jetzt gesucht bis man jemanden gefunden hat der meint das könnte schon sein, und schon ist man stolzer Beszitzer und finder eines Meteoriten.
Schade, unwisssenschaftlicher geht es kaum.
Gruss
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Hallo,
warum solche kleinen und kleinsten Kügelchen am ehesten durch Explosion entstehen sollen, leuchtet mir nicht ein. Wobei, Analogieschluss: ich habe jetzt einen Kupfermeteoriten aus dem Mansfelder Land in der Sammlung. Gibt´s sowas schon? Oder hab ich da eine Chance als Erstbeschreiber?
Spaß beiseite: das ist und bleibt Schlacke. Mitunter abenteuerliche "Zusammenhänge" sind da ja bei einigen unserer Meteoritenfreunde nicht ungewöhnlich. Da ist jeder Limonit und jedes Schmelztröpfchen vom Binnensee bis zum Hochgebirge gleich außerirdisch. Nicht einfach für jene, die sich ernsthaft damit beschäftigen. Etwas ärgerlich die Penetranz, mit der an diesen haltlosen Konstrukten festgehalten wird.
Gruß
Andreas
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Etwas ärgerlich die Penetranz, mit der an diesen haltlosen Konstrukten festgehalten wird.
Vielleicht sollte man eine neue Rubrik einführen: "Möchte ganz schnell ganz reich werden. Ich erwarte die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
Dann könnte man diesen ganzen Müll dahin verschieben und hätte Ruhe.
MfG
Klaus
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Hallo :)
entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber kann denn nicht dieser Stein aus einer Vulkangegend stammen, oder kommt Schlacke nur in Hochöfen vor? ???
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Hallo :)
entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber kann denn nicht dieser Stein aus einer Vulkangegend stammen, oder kommt Schlacke nur in Hochöfen vor? ???
Es gibt auch sogenannte vulkanische Schlacke, die dann aber keine "Metallkugeln" enthält (ich habe generell noch keine vulkanische Schlacke mit so perfekten Hohlformen gesehen). Es besteht im Gedankenexperiment auch die Möglichkeit, dass ein Hochofen in einer Vulkangegend steht und natürliche sowie künstliche Schlacken gar nicht so weit auseinanderliegen.
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Glück Auf!
Es könnte auch ein Hochofen explodiert sein und eine vulkankraterartige Landschaft hinterlassen haben. Insbesondere ältere Bauweisen mit viel Ziegel/Klinker/Schamotte-Bausteinen würden doch die Fantasie dazu anregen. Oder vielleicht war ja einer der letzten Atombombentests anders unterirdisch als man es sich aus der Nachricht zunächst vorgestellt hat. Oder jemand hat vor einiger Zeit mit einer explosiv/brennbar-chemischen Ladung, die er aus größerer Entfernung auf die Reise geschickt hat, eben diese Vulkankraterlandschaft mit diesem Feststoffgefüge geschaffen und damit wohl eher unbeabsichtigt die eingangs formulierte Anfrage mit verursacht.
Solange da keine anderen belastbaren Fakten als die Fotos auftauchen, wird es wohl bei Schlacke bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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GEOMAXX hat die Sache doch eigentlich in Thread #12 aufgelöst, ein Blick auf die Fotos in dem von ihm verlinkten Thread zeigt doch die frappierende Ähnlichkeit der beiden Stücke.
www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32490.msg249622.html#msg249622 (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32490.msg249622.html#msg249622)
Letzter Post dort
"Hey vielen danke für die vielen Antworten und die Hilfe. So wie es aussieht ist es wohl Edelstahlschlacke"
Gruß
Swen
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auf jedenfall schlacke eisen-Diamanten das geht garnicht gut Diamantscheibe geht in himmel
Gruß achim
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auf jedenfall schlacke eisen-Diamanten das geht garnicht gut Diamantscheibe geht in himmel
???
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Nach den Anmeldedaten zu urteilen, sind Tarantulla und Scivaro ein und derselbe User. Da alles sinnvolle zu diesem Thema bereits gesagt wurde, sollten jetzt keine weiteren Antworten mehr nötig sein.
Günter