Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing => Thema gestartet von: tiborava am 09 Feb 16, 00:37
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Hallo Achat Freund,
beim suchen findet man immer interessante Achate, aber bei der Begutachtung stellt man dann fest das der Achat so gebrochen, oder abgerollt ist, das hier ein schnitt nicht mehr möglich sein wird. Nach einen Schnitt wäre es für die weitere Bearbeiten nicht mehr interessant, was bleibt da noch übrig, Trommeln oder Mugeln. Ich habe mich für das Mugeln entschieden, obwohl diese Arbeit viel komplizierter ist als das Trommeln. Aber schaut selbst. Mugeln ist schon eine interessante Arbeit
Grüße Tibor
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dieser Achat ist nur gemugelt, noch nicht Poliert
Fundort Freisen
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hallo Tibor,
prachtvolle Ergebnisse deiner Arbeit ! :D
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danke Oliver,
versuche immer das beste raus zu holen, auf den aus Freisen bin ich selbst gespannt
Grüße Tibor
Steinbruch Hellerberg
Kiesgrube Arenrath
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Klasse Arbeit! Danke fürs zeigen.
Gruß Sebastian
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Glück Auf!
Wahrhaft prächtig, vor allem 04663 und 04668.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hallo Tibor, das mit den Mugeln von Achaten ist bei einigen Lausitzer Fundpunkten eine recht vorteilhafte Angelegenheit. Bei den angesprochenen Fundstellen wurden Chalzedone durch im Boden gelöstes Eisen größtenteils nur oberflächlich oder wenige mm darunter intensiv gelb bis tiefrot gefärbt und ein Anschliff lohnt nicht. Allerdings muß ich noch etwas dran üben um es gut zu machen.
Gruß aus der Niederlausitz
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Ich mugle schon etliche Jahre
Gruß Gerhard
Im Anhang 1 St. Egidien
1 Rüsdorfer Wald
Gruß Gerhard
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Hallo Bernd,
ich schreibe es mal so, es ist eine vorteilhafte Angelegenheit bei allen Achaten, egal aus was für einen Fund Bereich. Zum Glück kann man bei Geröll Achate sagen das es nur oberflächlich, oder es bewegt sich im mm Bereich. Es ist einfach schade solche Achate in der Kiste liegen zu lassen. Das, Mugeln ist sehr interessant, aber auch etwas an Arbeit, der ist doch schon gut Bernd, ich würde die kante oben noch etwas rund schleifen dann geht auch diese Ecke fort, ich würde das so machen.
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bei diesen wäre ein schnitt unmöglich gewesen.
Hallo Gerhard,
sehr schön, die Nr. 049 ist sehr interessant, was ist das
Grüße Tibor
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Hallo Tibor
Das Bild 49 zeigt eine -Achatemulsion aus dem Ignimbrit von St. Egidien.
G.Holzey Erfurt hat eine Abhandlung darüber geschrieben. Ebenfalls ist eine ähnliche Achatemulsion wie Bild 49 im Buch von H.J. Blankenburg
-Achat- auf Tafel 45 Bild 102 zu sehen.
Die Achatemulsionen sind relativ selten.
Gruß Gerhard
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Hallo Gerhard,
ich habe die Kurzfassung von Holzhey, ErfurtBeobachtungen an Proben der sogenannten Achatemulsion im Ignimbrit aus St. Egidien, Sachsen gelesen, danke dir wieder was dazu gelern.
Grüße Tibor
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neben Achate Schneiden Schleifen und Polieren habe ich noch das mugeln für mich entdeckt es macht einfach spass, hier noch ein Bild zum zweiten Achat hier auf der Seite Nr. 04668
3 Kiesgrube Bonn
1 Kiesgrube Arenrath
Grüße Tibor
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mugeln, noch in Arbeit, Grober vorschlief
Achat Kiesgrube bei Bonn
Grüße Tibor
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ein kleiner aber ein feiner
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Ein ganz feiner ;) :)
Glückwunsch
Gruß Sebastian
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wirklich ein sehr ungewöhnliches Stück - gefällt mir auch !
:D
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Hallo zusammen,
wie mugelt man denn? Das finde ich nicht im Netz, aber kleine und sehr kleine Achate finde ich immer mal am Rhein.
Grüße von Christiane
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Ein paar Hinweise aus der Praxis: http://www.mineralworld.de/html/mein_schliff.html. Ein paar Tipps kann jeder brauchen, Grüße Klaus
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Hallo Christiane,
über das Mugeln findet man sehr wenig, je nach dem wird auch anschliff dazu gesagt. Man findet einen Achat, ob ab gerollt oder gebrochen, aber beide Achate sind in so einem zustand das ein Schnitt eher das interessant vom Achat weggenommen hätte. Diese Funde werden so geschliffen wie die gefunden, dass heißt dieser Bruchstelle nach schleifen. Bei Bild K800_DSC04663.JPG ist das gut zu sehen, hier hätte ein schnitt überhaupt nichts gebracht, außer Entsorgen. Wölbungen können nur mit Schleifräder herausgearbeitet werden, Rundungen dürfen auch keine Schleifdellen, oder Schleifansätze haben. Angefangen wird immer mir grober Körnung, bis zu Feinschliff. Das Polieren – da gibt es unterschiedliche Methoden.
Grüße Tibor
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Hallo Klaus und Tibor,
vielen Dank für die Ausführungen! Erstaunlich, dass hier der Prozess ein eigenes Wort bekommen hat und nicht das Ergebnis.
W o w, da hab ich ordentlich was zu sichten! Leckofanni! (wie der Ruhri sagt).
Viele Grüße
Christiane