Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sonstiges Europa / Other Europe => Thema gestartet von: gnoisi am 10 Feb 16, 17:28
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Ich möchte hier einen Taxodiaceae-Zapfen von Kanevia teslenkoi aus Kaniv, Cherkassy-Oblast/Ukraine zeigen. Der silifizierte Zapfen ist in kretazischem Glaukonitsandstein des oberen Alb erhalten. Diese Art war in der Kreide Eurasiens neben Geinitzia weit verbreitet. Angefügt sind Fotos je eines Spaltstückes der Sandsteinknolle.
Viele Grüße
Marian
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1455302785.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1455302785.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1455302826.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1455302826.jpg)
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Ich habe die Bilder der Fundstelle Kaniv zugeordnet:
https://www.mineralienatlas.de/?l=52876
Gibt es Informationen zur Fundstelle? Ist Glaukonitsandstein (Grünsandstein) aufnahmewürdig ins Lexikon?
LG Philip
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Folgediskussion "Glaukonitsandstein" abgetrennt, weiter gehts unter:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,52786.0.html
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Gibt es Informationen zur Fundstelle?
wenn, dann entweder von gnoisi, oder von Andreas K. - ich habe leider keine dazu ....
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Gibt es Informationen zur Fundstelle?
wenn, dann entweder von gnoisi, oder von Andreas K. - ich habe leider keine dazu ....
Hallo zusammen,
ich melde mich später mit ein paar Infos und Fotos zu den Pflanzenfossilien aus diesem Gebiet.
Viele Grüße
Andrej
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ich melde mich später mit ein paar Infos und Fotos zu den Pflanzenfossilien aus diesem Gebiet
fein! Bin schon neugierig drauf ... :)
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Naendlich ist es so weit...
Hier ist ein Nadelzweig, längs gebrochen. In der Regel lassen sie sich aus ziemlich festem Glaukonitsandsten nicht herauspräparieren (im Gegensatz zu den Zweigen aus Aachener Sande). So wurde das Stück einfach anpoliert.
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Noch ein paar Beispiele der typischen Erhaltung.
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Das Holz gibt es dort auch. Ein paar Ästchen zeige ich hier auch.
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Die meisten Funde stammen aus dem Naturschutzgebiet Kaniv. Das Suchen ist kaum möglich. Meine Stücke stammen vom einen Leiter des geologischen Studentenpraktikums. Die dürften dort was machen. Generell es gibt wenig Aufschlüsse, wo man so was finden kann, zumeist sind das die Errosionsrinnen. Aber solche Gesteine finden sich am Ufer vom Kaniv-See in Form von Findlingen.
Die verkieselten Hölzer und Zweige gehören zu Albian und sind auch mal untersucht und beschrieben. Es gibt dort aber stellenweise die Cenoman-Schichten mit Phosphorithölzern. Diese sind ziemlich hell und viel davon sind Laubhölzer.
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Hallo Andrej,
sehr schöne Funde! Toll, dass Du diese hier zeigst!
Viele Grüße
Marian
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danke, Marian!
Ich habe leider noch keine Infos in Englisch gefunden. Nur in russisch. Vielleicht finde ich die zeit um das grob zu übersetzen. ich habe ein paar Artikel zum Thema, aber hier kann ich diese nicht anhängen. Ich könnte dir aber das per Email senden.
Grüße
Andrej