Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: futzi am 01 Mar 16, 10:09
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Hallo,
ich hab da mal wieder eine Rätsel (für mich). Es ist ein Stück aus der Chuquicamata, dass ich hier schon mal gezeigt hatte. Allerdings mit sehr schlechten Bildern und Annahmen.
Nun habe ich eine EDX und bin nicht schlauer. Das ganze hat einen blau- grünen Strich.
Gruß Futzi
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Hallo,
hast du vielleicht eine TAbelle dazu bekommen?
Lg
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:D Vergessen :D
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Hallo Arco,
im Zweifelsfall kann Dir der Salzburger Geologe und Mineraliensammler Dr. Hubert Putz, der Chuquicamata besonders gut kennt, weiterhelfen.
Glück auf
Robert
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Hallo,
könnte in Richtung Natrodufrenit oder anderer Fe-Phosphate gehen.
Da es davon aber eine größere Anzahl möglicher Kandidaten gibt, wird wohl eine EDX alleine zur sicheren Bestimmung nicht reichen.
MfG
Günter Blaß
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Von den in Frage kommenden Mineralien ist sowohl hier als auch in Mindat nur Natrodufrenit gelistet.
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Danke erst mal für die Antworten. Hier im Forum war auch wer, der sich sehr gut dort auskennt. Aber der Name??????????
Aber mal sehen wer noch so Ideen hat.
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Glück Auf!
Also für Natrodufrenit erscheint mir das alles recht plausibel.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hallo,
Ich würde meinen Vorrednern prinzipiell zustimmen, nur stört mich der Kohlenstoff ein wenig...
Grüße
Philipp
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Der Kohlenstoff ist eine Verunreinigung der Probe. Einmal angefasst und du hast Fingerabdrücke auf dem Material und deren Fett enthält Kohlenstoff.
Günter
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Für mich auch am ehesten Natrodufrenit.
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Schlimmer noch, Kohlenstoffverbindungen belegen alle Oberflächen, meist zusammen mit einer dünnen Schicht Wasser, die aber nicht auffällt.
Zusätzlich wird der C unter dem E-Strahl reduziert und sammelt sich im Strahlbereich.
LG
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Schlimmer noch, Kohlenstoffverbindungen belegen alle Oberflächen, meist zusammen mit einer dünnen Schicht Wasser, die aber nicht auffällt.
Zusätzlich wird der C unter dem E-Strahl reduziert und sammelt sich im Strahlbereich.
LG
Besonders wenn das REM mit einer Öldiffusionspumpe arbeitet, da kann man den Kohlenstoff manchmal noch nicht mal qualitativ messen, da durch den permanenten "Ölnebel" immer Kohlenstoff auf der Probe ist. Bei dem alten REM an der Uni Hannover konnte man sogar auf den Proben "schreiben", so sehr hat das "geölt".
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Hallo, passt denn Natrodufrenit vom Kristallhabitus, Farbe und Strich ( blau grün). Wie wäre ein reines Eisenphosphat?
Gruß Futzi
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Hallo,
da ist das Fe:P:O anders. hatte ich auch erst gedacht ;-)
LG
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Aber wie schon geschrieben da passt doch der Habitus nicht dazu????
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Warum schickste's nicht fur XRD?
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Gute Idee versuch ist es wert. Die Frage ist nur ob ich die nötige Menge (einige Milligramm) zusammenbekommen würde. Hab mal Angefragt :D
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Hi,
statt XRD würde ich Raman verwenden!
MfG
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Eben, bei einem Mikro-Raman-System reicht meist eine Fläche von 50-100µm zum Messen aus und wenn der Brocken nicht zu groß ist, kann man den Kristall auch direkt auf der Matrix messen. Solange der Laser kein Loch in den Kristall brennt, geht das zerstörungsfrei.
Günter