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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: exxcal am 22 Mar 16, 10:09
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Hallo. Das Gestein stammt vom Rittner Horn, nahe Bozen, aus einem Bereich, der von Quarzporphyr dominiert ist, als Wegesrandfund.
Ich hoffe, die Ferndiagnose ist mit der Fotoqualität möglich?!
Bild 1 zeigt das Gestein halb von der Seite. Oben sieht es wie eine Konkretion von Eisen aus, welches auf einer limonitischen Basis liegt ???- kann auch einfach Schlacke sein ( aber wie kommt die dort hin?)
Das Stück ist magnetisch ( der Magnetwürfel im Bild ist 6x6x6mm groß). Bild 2 zeigt die "Oberseite" mit einer blanken metallisch glänzenden Stelle.
Bild 3 zeigt mehrere "Bohrungen" in der Basis, die meist von Oben aber auch in anderen Richtungen verlaufen.
Ich hoffe, auf eure fachmännische Diskussion
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Das ist angwitterte Schlacke. Die "Bohrungen" sind Blasenhohlräume und die magnetischen Eigenschaften sprechen für sich.
Wie das dort hingekommen ist? Keine Ahnung, aber es ist dort hin gekommen.
Gruß Sebastian
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Danke erst mal- klingt schlüssig. Das die Blasengänge nicht in einer Richtung laufen, spricht deiner Meinung nach nicht dagegen? Der größte Teil läuft allerdings senkrecht zur Oberfläche
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Wenn das am Wegesrand gefunden wurde, wurde die Schlacke wohl im Baumaterial dahin transportiert.
Günter
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Danke. Ich hebe es auf jeden fall als Vergleichsstück auf.
Gruß von Uwe