Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Deutschland / Germany / Alemania => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Restliche Bundesländer => Thema gestartet von: Ronin am 17 Oct 16, 20:05
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edit Mod.: Thread von anderem Thema abgetrennt
Habe am Mittwoch einen Termin bei uns im Kraftwerkslabor. Dann muss der Stein die Hosen runter lassen. ;D
@ Oliver Oliver
Habe gelesen, dass du Kieselhölzer sammelst. Wenn das auf den Fotos anbei welche sind, kann ich dir welche zukommen lassen.
LG
Ronin
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hallo Patrick,
ja, das sind welche.
Aus der Lausitz ?
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Ja. Hab ich gestern im Kiesbett der Kühltürme hier im Kraftwerk Jänschwalde gefunden. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt davon noch ne ganze Menge. Allerdings gibt auch einige normale Kiesel die durch Ausschwemmung diese langsgestreifte/geriffelte Form haben. Ich werde mal ein paar handvoll mitnehmen und Bilder einstellen zur Verifikation. Dann schick ich dir welche. Hab da nicht so großes Interesse dran.
Grüsse nach Österreich und an meine geliebten Hohen Tauern
Ronin
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In den meisten Fällen handelt es sich bei den Lausitzer Kieselhölzern um Bruchstücke von Agathoxylon. Selten sind es Querschnitte und noch seltener finden sich meist Kreidezeitliche oder auch Permzeitliche Baumfarnreste.
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Lausitzer Kieselholz Agathoxylon als Querschnitt
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Wenn der Stein plan geschliffen ist leg ihn aufn Scanner ....
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Hallo Robert
Welchen meinst du?
Den mutmaßlichen Jaspis oder das Kieselholz?
LG
Ronin
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Funde von heute.
1. Ca. 6x4 cm und ca. 2-3 cm dick, leicht grünliche Substanz
2. Ca. 10x4x4 cm schwarz
1]
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2]
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Die unter 1 gezeigten Stücken sind kein Holz. Ich halte das eher für Gneis.
Gruß aus der Niederlausitz
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Hallo
Und auch Nr. 2 ist kein Kieselholz. Ersichtlich auf dem 2ten Bild unter "2". Gruß Werner aus der Lausitz
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Danke euch beiden.
Kann das noch nicht so richtig unterscheiden. Es gibt hier viele die so aussehen. Dachte mir schon, das da die meisten nur durch Wasserschliff diese Form bekommen und keine Kieselhölzer sind.
LG
Ronin
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Hallo Robert
Welchen meinst du?
Den mutmaßlichen Jaspis oder das Kieselholz?
LG
Ronin
Jo genau den .Und andere zukünftige die plan geschliffen sind , also alles was Anschliffe sind .
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Die Tertiären Flußschotter der Lausitz bergen so manche Überraschungen für den aufmerksamen Kieselholzsammler. So wie dieser seltene Fund eines Kreidezeitlichen Königsfarnes. Auf der Oberfläche und dem Querschnitt des Stämmchens sind die Wedelnarben gut erkennbar.
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Das ist ein super interessantes Stück. Hätte das für alles mögliche gehalten. auf den Farn wäre ich NIE gekommen.
LG`s aus CB
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Hätte das für alles mögliche gehalten. auf den Farn wäre ich NIE gekommen.
sowohl die Oberfläche als auch der Schnitt zeigen doch ganz eindeutig Osmunda-Merkmale ... ::)
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Nicht ganz so selten in den Lausitzer Lockersedimenten sind Kreidezeitliche Baumfarnreste der Gattung Tempskya. Allerdings ist der Erhaltungsgrad nicht immer der beste. Hier ein Beispiel mit dargestellter Stammoberfläche.
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ein Prachtexemplar !
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Danke. :)