Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Unbekanntes Erdzeitalter / unknown geological era => Thema gestartet von: Ronin am 25 Oct 16, 06:39
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Hallo verehrte Kollegen.
Hab hier was, das ich für einen Schwamm halte. Kann mir jemand sagen, ob, und wenn ja was für eine Art und Gattung. Zeitalter wäre auch super. Konnte im Netz keine Übereinstimmung finden.
Dank und Gruß
Ronin
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sorry, auf diesen Bildern kann ich garnix erkennen, außer dass der Stein "löchrig" ist.
Versuchs mal mit einer scharfen Detailaufnahme ....
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Besser bekomm ich es nicht mit dem Handy.
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Hallo Patrick,
für mich ist das löchriger Bimsstein.
Ohne Hinweis auf die Fundstelle + besserer Bilder ist das jedoch nur ein Ratespiel
grüße
Michael
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Der Stein wurde im Altelbekies gefunden.
Leider bekomme ich keine besseren Fotos hin.
Bims ist aufgrund der Härte auszuschliessen. Die Oberflache ist, abgesehen von den Löchern, glatt und glitzert ganz zart.
Ich werde versuchen die Dichte zu bestimmen. Allerdings halte ich es für möglich, dass es nur ein seltsam ausgewaschener Stein ist.
LG
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nach Schwamm siehts jedenfalls auf den neuen Fotos auch nicht aus ...
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das Ding ist ein Sandstein. Findet man öfters in den Schottern!
Gruß
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... dann werfe ich mal Saltholm-Kalk in die Runde.
Grüße,
Michael
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Dann aber nicht aus den Altelbeschottern! Wenn es o.g. Saltholm-Kalk ist dann ists ein nordisches Geschiebe.
Gruß
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Na dann sag ich mal danke und werfe das Teil in die Tonne.
Hätte auch nicht gepasst wegen der Zeitschiene. die schwämme die so aussehen sind aus dem Jura oder Kreide und das was hier so an Fossilien herum liegt ist in Flint umgewandelt und kommt eher aus dem Silur oder Devon.
Dank und Gruss
Patrick
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das sind Schwämme aus den nordischen Geschieben, nicht aus den Elbegeröllen. Fundorte sind ein Feld bei der Ortschaft Lauta auf dem sowohl Elbeschotter als auch nordische Geschiebe abgelagert sind und ein Kieswerk bei Finsterwalde/Lausitz
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http://www.ebay.at/itm/610g-FEUERSTEIN-Knolle-SCHWAMM-Flint-Steinzeit-SILEX-Fossilien-OSTSEE-NATUR-22/261851206125
Kuckt mal. sieht aus wie meiner!
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http://www.ebay.at/itm/610g-FEUERSTEIN-Knolle-SCHWAMM-Flint-Steinzeit-SILEX-Fossilien-OSTSEE-NATUR-22/261851206125
Kuckt mal. sieht aus wie meiner!
Richtig, sieht aus wie Dein Stück.
Ist aber falsch bestimmt, da weder Feuersteinknolle noch Schwamm-Flint-Silex oder so, sondern Faxekalk oder Saltholmkalk.
Wo ist denn das Stück gefunden worden? Altelbekies hilft da nicht weiter wenn am Fundort auch Nordisches Geschiebe vorkommen kann.
Grüße,
Michael
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Das ist wieder das alte Problem. Fundort ist der Kiesstreifen unter den Kühltürmen im KW Jänschwalde. Ich gehe aufgrund des grossen Achatvorkommens im Kies davon aus, dass der Kies aus Saalhausen/Sallgast kommt. Ist die nächstgelegene Kiesgrube mit Lausitzer Achaten.
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Ich versuche später mal ein Foto vom Umfeld des Fundes zu machen um die einen Querschnitt durch die Kiesstruktur zu vermitteln.
Wird nicht leicht mit Blitz bei nassem Kies. wird wohl reflektieren.
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Hab noch ein ähnliches Objekt gefunden. Was bei meinem fehlt, sind diese grösseren Vertiefungen.
https://www.kreidefossilien.de/assets/images/galleries/porifera/schwamm_unbestimmt3_gamighuebel_goepfert.jpg
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So ich habe mir mal die Gesteine genauer angesehen. Def. Geschiebe.
Lydit und jede Menge Plagioklasschlierige Amphibolite und Paskallavik Porphyr
uuuuund, noch so ein Stein mit Löchern. Diesmal denke ich kann man es besser zuordnen. Ich poste Fotos sobald ich zu hause bin und mir ne Makro Foto App besorgt habe.
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Bild 1
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Bild 2
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Bild 3
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Ich gehe aufgrund des grossen Achatvorkommens im Kies davon aus, dass der Kies aus Saalhausen/Sallgast kommt. Ist die nächstgelegene Kiesgrube mit Lausitzer Achaten.
Von großen Achatvorkommen in Kiesgrube Saalhausen hab ich noch nicht gehört,zumal diese Kiesgrube nicht auf Elbekies abbaut. Nur durch die unmittelbare Nähe zur (inzwischen ehemaligen) Raunoer Hochfläche kommen dann und wann Achatfunde dort vor. Die von dir an anderer Stelle gezeigten Achate enthalten einen großen Anteil Materials aus dem Osterzgebirge. Das spricht nicht für den Senftenberger, sondern eher für einen Berliner, Bautzener oder noch jüngeren Elbelauf. Also kein Saalhausener Material.
Gruß
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Hallo Bernd
Vielen Dank für die interessante Info. Wird sofort gespeichert. Ich hatte nur gelesen, dass Saalhausen/Sallgast ein ergiebiger Fundort sei, und hab dann bezüglich der Entfernung einfach mal ins Blaue geschossen.
LG
Patrick