Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 16 Jan 17, 11:43
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"(mit mikroskopischen Einschlüssen von Heteromorphit)"
Gibt es Analysen an Anschliffen dieses Stücks? Wenn ja, welche?
Weiß jemand, in welcher Lit. zum ersten Mal Heteromorphit von dieser Grube erwähnt wird?
In dem Artikel von Reinhardt (2012) taucht das Mineral nur in einer Liste auf und im Text (S. 55) wird erwähnt, dass bei neueren Untersuchungen Heteromorphit (und auch Jamesonit) nicht bestätigt wurden.
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Hallo,
die Analyse war in Freiberg, das ganze nach mündlicher Mitteilung vom Steffen Michalski, von dem ich das Stück habe. Wann das analysiert wurde und ob es da später neue/andere Erkenntnisse gab, weiß ich nicht. Ich habe allerdings mit der Zeit die Erfahrung gemacht, dass du solches Material zehn Analyse-Spezis in die Hand drücken kannst und mitunter 6-8 verschiedene Ergebnisse bekommst. Jeder ist dann der Meinung, dass er die richtigen Methoden und der einzige ist, der recht hat. Beispiele finden sich in der Fachliteratur mannigfaltig mit Richtigstellung und allem, was dazu gehört. Das beste wird sein, ich lösche die Angabe, sonst gibt das wieder ein heilloses Durcheinander. Als Sammler habe ich eh keine Möglichkeit, das zu vertiefen und muss mich auf das verlassen, was dransteht. Oder ich gebe es zur Analyse, s.o....
Gruß
Andreas
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Wenn es den Uwe Kolitsch so interessiert, dann wird er Dir das auch analysieren,
er hat ja auch die Möglichkeiten dazu ...
"(mit mikroskopischen Einschlüssen von Heteromorphit)"
Gibt es Analysen an Anschliffen dieses Stücks? Wenn ja, welche?
Weiß jemand, in welcher Lit. zum ersten Mal Heteromorphit von dieser Grube erwähnt wird?
In dem Artikel von Reinhardt (2012) taucht das Mineral nur in einer Liste auf und im Text (S. 55) wird erwähnt, dass bei neueren Untersuchungen Heteromorphit (und auch Jamesonit) nicht bestätigt wurden.
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Hallo Uwe,
Haege (1887) schreibt:
Federerz, Heteromorphit. Kommt in filzartigen, dunklelbleigrauen Massen mit Antimonglanz auf Grube Landskrone bei Wilnsdorf, Bautenberg bei Wilden, bei Wissen und ferner mit Bournonit und Fahlerz bei Horhausen (bei Altenkirchen) vor.
Wie Hüttenhain (1938) schreibt geht aus Haege's Angaben die chemische Natur des Erzes nicht einwandfrei hervor und ist eine Nachprüfung wünschenswert.
Viel Erfolg.
Milo
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Hallo,
was früher unter Heteromorphit verstanden wurde, hat mit dem heute nicht mehr viel gemein. Die Analyse in Freiberg dürfte in den letzten Jahren passiert sein, die haben wohl ihre Gangstücke von Oberlahr alle geprüft. Das Riesenteil hier war ja auch daher.
Der Anteil an H. ist wohl nur sehr gering und ich weiß auch nicht, in welcher Verteilung. Natürlich könnte ich da irgendwo was abknapsen, aber ob da jetzt (so es denn überhaupt der Fall ist) gerade in dem Stück auch H. vorhanden ist...
Gruß
Andreas
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Hallo Milo,
vielen Dank für's Nachschauen!
Hallo Andreas,
> die Analyse war in Freiberg, das ganze nach mündlicher Mitteilung vom Steffen Michalski,
Ich würde vorschlagen, die Bildunterschrift entsprechend zu ergänzen.
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Habe gesehen, dass
Haege, T. (1887): Die Mineralien des Siegerlandes und der angrenzenden Gebiete.
hier herunterladbar ist:
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/2027672
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Danke für den Link!