Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: SvenV am 29 Mar 17, 20:31
-
Mahlzeit und Glück auf.
Ich hab solche Stücke jetzt schon mehrfach in Händen gehalten, mich bis jetzt aber nie gefragt, was das eigentlich ist. Sind das Ablagerungen von Pflanzen und Getier?
Beste Grüße, Sven
-
Sieht ja ein bisschen nach den guten alten Terrazzoböden aus. Aber die Mühe das rund zu lutschen macht such doch keiner. ;D
-
Ist das eine Kugel? Fundort ist wichtig und ein Maßstab dazu.
Gruß aus der Niederlausitz
-
Fundort Sammlung einer alten Dame. Die Größe der Kugel ist ca 150mm. Ich hab zwei kleinere davon noch, die von der Größe und Farbe der Einschlüsse eigentlich identisch sind.
-
Sieht aus wie die Grenzgelbkalkbank des Unteren Muschelkalk.
Unter "Kalktagebau Deuna" habe ich so ein Stück eingestellt.
Grüße
Michael
-
Brat mir einer einen Storch, aber ich find über die Suche nichts. Könnte einer der Herren so freundlich sein bitte?
-
das eventl.
https://www.mineralienatlas.de/?l=22126
-
Da würden sicherlich Bilder von Anschliffen helfen. Ich hab die beiden hier noch gefunden gerade bei mir. Aber sonst hab ich selbst im Allwissenden Internet nichts mal annähernd vergleichbares entdecken können.
-
Im Link von Lausitz ist unter Gesteine ein Anschliff zu sehen.
Es handelt sich nicht um ein Konglomerat im eigentlichen Sinne sondern um im flachen Wasser aufgewühlten und wieder verfestigten Meeresboden.
Der Fachbegriff fällt mir gerade nicht ein...
So etwas gibt es Muschelkalk, aber auch im Devon-Kalk von Ruebeland habe ich ähnliche Stücke gesehen.
Grüße
Michael
-
Das Rätsel ist gelöst. Glaube ich zumindest. "Bambus Jaspis" . Wer soll denn auf sowas kommen?
-
...Der Fachbegriff fällt mir gerade nicht ein...
Du meinst wahrscheinlich resedimentierte Schlammscherben, oder? Man kann es aber getrost als Konglomerat bezeichnen, da dieser Begriff ja nichts Spezifisches zur Genese beinhaltet, sondern nur die Rundung und die Größe der Gerölle berücksichtigt! Ich würde es sogar als Strandkonglomerat ansehen.
-
Das Rätsel ist gelöst. Glaube ich zumindest. "Bambus Jaspis" . Wer soll denn auf sowas kommen?
Obwohl über die Entstehung nichts raus zu bekommen ist....
-
Obwohl über die Entstehung nichts raus zu bekommen ist....
Hallo Sven, Augen auf!
.....Ich würde es sogar als Strandkonglomerat ansehen.
-
*hust*, danke ;D
-
Also ich kenne das als sog. Alabaster-Ei.
-
Durch Googeln erfährt man das die Herunft wohl im Asiatischen Raum( China ??) ist.
Dort wird das Material wohl verschliffen. Das Gestein wird als Bambboo Jasper z. Deutsch als Bambus Jaspis vertrieben. Ob es Jaspis oder auch nur ein Kalkstein ist bekommt man nicht in Erfahrung. Dafür erfährt man das es gegen viele Leiden helfen soll. Mit Sicherheit hilft es dem Verkäufer. Das Material ist hochenergetisch und hat eine sehr gute Erdung (ev. Verwendung als Blitzschutz in Chin. Verteilungen). ;D
Mit Sicherheit stammt es nicht aus Europa. China ist wahrscheinlich wegen des Namens.
ob es Kalkstein ist, kann man mit Essigsäure prüfen. Aus diesem Material werden Eier, Perlen und Steinskulpturen hergestellt
Gruß Frank-Detlef Paul