Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: raritätenjäger am 15 Apr 17, 18:22
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Hallo,
der Paragenese mit Torbernit wegen glaube ich hier eher an Chrysokoll:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1314461112.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1314461112.jpg)
Gruß
Andreas
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u.v.a.: "kugelige Kristalle" sollte wohl besser "kugelige Kristallaggregate" heißen ..... (wenns Kristalle sind und keine amorphe Ausprägung)
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Der "Rosasit" könnte auch Malachit sein (Säuretest mit winzigem Fragment machen?).
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Der "Rosasit" könnte auch Malachit sein (Säuretest mit winzigem Fragment machen?).
Die Möglichkeit der Unterscheidung mittels Säuretest leuchtet mir nicht ein.
Beides sind basische Karbonate, wobei im Rosasit lediglich die Hälfte des Cu durch Zn ersetzt ist. Deshalb ist bei beiden CO2-Entwicklung zu erwarten.
Meiner Meinung nach müsste man schon zusätzlich zum Karbonatnachweis einen Zinknachweis durchführen.
Was mir ad hoc dazu einfällt, ist die Lösung (in Salzsäure) mit Ammoniak zu versetzen, wobei das Cu in Lösung geht und bei Anwesenheit von Zn ein Rückstand/Trübung verbleibt, der sich in NaOH löst.
Diese Reaktion ist zwar nicht spezifisch für Zn (z.B. Pb gibt die gleiche), sollte aber zur Unterscheidung Malachit/Rosasit (nicht von Aurichalcit/Rosasit !) ausreichen.
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Ich meinte die Unterscheidung zum Chrysokoll.
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Dann habe ich das falsch verstanden :)
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Da würde ich auch eher beim Chrysokoll sein. Zumindest wäre das für den Fundort eine gängige Paragenese.
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ich bring das nochmal nach oben - sollte sich ja klären lassen ...
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Hallo Oliver,
ich habe mir das mal Notiert und möchte nächste woche Schaue ob sich mit einfachen Mittel was bestimmen lässt.
Zu Deiner Bemerkung " kugelige Kristalle" sollte wohl besser "kugelige Kristallaggregate" heißen ..... (wenns Kristalle sind und keine amorphe Ausprägung)"
Es wird von den meisten Sammlen gesagt das sind kugelige Kristalle, sind sie aber inde den meisten fällen aber nicht, sandern Vielkristallkugeln.
Es gibt dazu einen guten Bericht in Lapis Quelle: Lapis 2006 Heft 5 Kugelkristalle und Kristallkugeln – wieso eigentlich? Von Wolfgang Stoll, Hanau
Da steht zum Beistpiel: Kugel ist nicht gleich Kugel
Neben den- relativ seltenen und meist kleinen- kugeligen Einkristallen (teils mit amorpher
Vorstufe) stößt man im Mineralienreich sehr häufig auf Sphärolithe. Dies sind kugelige,
mehr oder weniger kompakte Kristallgruppen, die im Aufbruch oft eine radialstrahlige .
bis radialblättrige Struktur zeigen. Hierbei existieren vielfältige Übergänge zwischen
offenen und geschlossenen „Vielkristallkugeln“, teils mit schalig aufgebauten Sphäroiden“.
Nur wenige Mineralien bilden wirklich Kugel als Einkristall zum Beispiel Fluorit aus Vulkanischen Funden, Eifel.
Oder in Schlacken aus Laurion, Fluorit in Kugekn Perlen und auch als Vielkristallkugeln
Auch Einkristalle, die so viel Flächen haben , dass sie als Kugel erscheinen, Fluorit mit 96 Flächen zum Beispiel.
Also kugelige Kristallaggregate, oder VIelkristallkugeln wäre die zutreffendere Bezeichnung.
Ob sich das aber duchsezt ist fraglich, das andere sagt sich halt leichter.
Gruß Manfred
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hallo Manfred,
ich habe mir das mal Notiert und möchte nächste woche Schaue ob sich mit einfachen Mittel was bestimmen lässt.
fein!
Also kugelige Kristallaggregate, oder VIelkristallkugeln wäre die zutreffendere Bezeichnung.
Ob sich das aber duchsezt ist fraglich, das andere sagt sich halt leichter.
"Vielkristallkugeln" liest man ja öfter - auch hier im MA, und es ist ja auch ein einprägsamer Begriff. Ich hoffe also sehr, dass es sich durchsetzt :D
lg
oliver
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Hallo,
ich habe heute die Stufe angeschaut. Wie man auf dem Bild gut sieht, sind die Kugeln aus mindestens 2 Schichten.
Ob es aber 2 Mineralien sind ist nicht zu erkennen.
In verdünnter HCl löst sich alles unter wenige Blasenbildung sehr langsam auf.
Spricht nicht für Rosasit oder Malachit.
Ich weiß nicht wie Chysokoll auf HCl reagiert.
Kann jemand dazu was sagen.
GrußManfred
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Hallo Manfred.
Chrysokoll dürfte auf Salzsäure gar nicht reagieren wenn nicht was anderes dabei ist !
Lois
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u.v.a.: "kugelige Kristalle" sollte wohl besser "kugelige Kristallaggregate" heißen ..... (wenns Kristalle sind und keine amorphe Ausprägung)
Kristalle sind was anderes als Aggregate. Also xx oder oo.
Also kugelige Kristallaggregate, oder VIelkristallkugeln wäre die zutreffendere Bezeichnung.
Ob sich das aber duchsezt ist fraglich, das andere sagt sich halt leichter.
Gruß Manfred
Nierige Aggregate ist der bessere Begriff.
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soso - hast du leicht kugelrunde Nieren :o >:D
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Ja
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... engl reniform vs botryoidal vgl https://en.wikipedia.org/wiki/Crystal_habit#List_of_crystal_habits
Eine Diskussion die anscheinend immer wieder geführt wird (auch grad auf mindat gab es Anklänge dazu, vgl https://www.mindat.org/mesg-629306.html. dort Kommentar von Demetrius Puhl und nachfolgend).
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Hallo,
hier habe ich ein Foto , das zeigt die Rückstände einer kleinen Probe unter 1 mm, dieser Stufe.
Es sind blaue körnige Teile übriggeblieben , alles grüne hat sich aufgelöst. Die Reste schauen nach Chrysokoll aus, ist aber nur visuell bestimmt.
Ich habe dieses Foto dem anderen (Rosasit ) zugeordnet und die Beschreibung angepasst.
Gruß
Manfred
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kleine Info am Rand zum Thema
nierig (reniform) gegenüber kugelig oder traubig (botryoidal)
wir haben z.B. bei 46 Bilder u.a. für Malachit etc. in der Beschreibung das Wort "nierig" in Gebrauch. Es wird zwar seltener (kugelig: ca 430 Bilder), aber dennoch im selben Kontext benutzt....
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Manfred
Danke Dir für die Klärung!
Grüße, Martin