Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Deutschland / Germany => Thema gestartet von: BR43UER am 09 Jul 17, 03:41
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Hallo ihr ich habe da mal eine frage zu einem Fund vor ein paar Jahren und zwar habe ich einen Stein gefunden der nicht alltäglich ist von der farbe heer und ich glaube das ihr mir da bestimmt helfen könnt ich bedanke mich schon mal im vorraus
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Und wir bräuchten sinnvolle Informationen !
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
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der Stein ist ein Fundstück aus dem Wald. besonders auffällig Farbgebung von blau über hellem grau bis hin zu einem eher dunklerem grau. Gewicht 198 g und Größe Länge 6 cm breit 5 cm. Magnetisch ist der Stein nicht. mehrere kleine blasen siehe Bild
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Sieht aus wie Schlacke.
LG Zippy
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Glasschlacke, ja.
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Ok also ist der nicht wirklich was besonderes den kann ich den ja wieder in den schrank stellen danke euch für die schnelle Hilfe MfG
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Ich zweifle Glasschlacke an. Der Bruch auf Bild IMAG0349 paßt nun wirklich nicht zu Glas. Auch sollte die Blasen in Schlacke weitgehend rund sein - sind sie aber nicht. Vor allem auf dem ersten Bild sieht das Stück doch sehr natürlich aus, zumal man deutlich das angrenzende Gestein sieht. Hier wäre die Frage, ob dieses angrenzende Gestein auf dem Bild nur so aussieht oder wirklich gewachsener Stein ist Letztendlich ist auch die Struktur des gesamten Stückes so, als wäre es ein blaues Mineral in Quarz.
Ich vermute es handelt sich um Sodalith. Solcher blauer Sodalith in weißem Quarz kommt zum Beispiel in Naila (Franken) vor. Es wäre also auch interessant, den Fundort des Steines zu kennen. Sodalith zeigt eine typische Fluoreszenz, welche Glas nicht hat.
Gruß
Uwe
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Ich zweifle Glasschlacke an. Der Bruch auf Bild IMAG0349 paßt nun wirklich nicht zu Glas. Auch sollte die Blasen in Schlacke weitgehend rund sein - sind sie aber nicht. Vor allem auf dem ersten Bild sieht das Stück doch sehr natürlich aus, zumal man deutlich das angrenzende Gestein sieht. Hier wäre die Frage, ob dieses angrenzende Gestein auf dem Bild nur so aussieht oder wirklich gewachsener Stein ist Letztendlich ist auch die Struktur des gesamten Stückes so, als wäre es ein blaues Mineral in Quarz.
Ich vermute es handelt sich um Sodalith. Solcher blauer Sodalith in weißem Quarz kommt zum Beispiel in Naila (Franken) vor. Es wäre also auch interessant, den Fundort des Steines zu kennen. Sodalith zeigt eine typische Fluoreszenz, welche Glas nicht hat.
Gruß
Uwe
Ob "kommt aus Wald" aber Franken ist, wissen wir nicht.
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Ich tendiere zu einem natürlichen mineralischen Gebilde.Ich meine auf dem 2. Bild 1-2 Quarzkristalle zu erkennen.
Vieleicht wäre ein Bild von der bräunlichen Seite,Draufsicht noch hilfreich.
Axel.
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Hallo,
ich stimme Heli zu, erstmal Infos!
LG
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Hallo,
für mich auch: Glasschlacke.
Gruß
Andreas
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Das ist ganz typisches Material aus der Glasherstellung, man sieht deutlich dass es sich hier um teilweise aufgeschmolzenes Rohmaterial handelt.
Grüße,
Michael
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Leute, habt Ihr wirklich schon mal Glasschlacke gesehen? Schlacke, gleich welcher Art, bricht anders.
Gruß
Uwe
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Wann sagt uns der Fragesteller endlich mal, wo im Wald er das Stück gefunden hat. Die Fundstelle ist doch immer wesentlich.
anatasi
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Morjen,
ja, der Fundort wär ne schöne Sache.
Allerdings wirds über Schlacke nicht hinaus gehen. Ich seh da nix natürliches an dem Stück, wie Michael schon schrieb:
Das ist ganz typisches Material aus der Glasherstellung, man sieht deutlich dass es sich hier um teilweise aufgeschmolzenes Rohmaterial handelt.
Solch Material (naja nicht so schön blau) findet man massenhaft am Beerberg/Wernigerode: verbacktes Rohmaterial mit Einschlüssen von Schlacke.
Gruß
Silvio
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Glück auf,
ich sehe da nix von Quarz. Gerade das letzte Bild mit den Blasen deutet auf Glasschlacke hin.
Beste Grüße
Waldenstroem
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Was sollten denn die weißen Partien unter der braunen Rinde sein? Da fällt mir als erstes Quarz ein. Kann natürlich auch jedes andere weiße Mineral sein, aber das ändert nichts grundsätzlich. Sucht Euch mal eine Glasschlacke und haut mit dem Hammer drauf. Und dann das Bruchbild beurteilen.
Gruß
Uwe
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Sorry für den Sarkusmus: ein Qualitätsthema hier.
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Was sollten denn die weißen Partien unter der braunen Rinde sein? Da fällt mir als erstes Quarz ein.
... ist ja auch Quarz, nicht aufgeschmolzener, zusammengebackener Quarzsand.
Solch Stücke kann ich auf jeder alten Glashütte ausgraben.
Grüße,
Michael
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Zustimmung. Diese verbackene "Quarzmatrix" ist bei alter Glasschlacke nicht eben ungewöhnlich.
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Hallo ihr entschuldigt das lange warten ich habe diesen Stein im Raum Hamburg im Wald gefunden
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im Raum Hamburg im Wald
Der Raum Hamburg ist groß. :-\ Geht es nicht genauer?
Dann könnte man mal prüfen, ob für das Fundgebiet etwas bekannt ist hinsichtlich alter Glashütten oder auch neuerer Industrie, bei der solche Schlacke angefallen sein könnte.
Gruß
Markus
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Könnte dann auch Kriegsschutt sein.
Aber das lässt sich denke ich nicht mehr so gut nachvollziehen.
Beste Grüße,
Sebastian
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Ja Kriegsschrott ist möglich, Der Schutt der zerstörten Städte wurde außerhalb der Stadt zu Halden aufgeschüttet, welche heute bewaldet sind. Ich kenne solche Überreste von geschmolzenen Glas, vermengt mit Bauschutt aus meiner frühen Kindheit.
Gruß
Uwe