Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: smaragd123 am 11 Jul 17, 10:20
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Hallo zusammen
wer oder was bin ich, vielleicht ein Eudialyt.
Ps: Lässt sich mit Messer nicht ritzen.
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Was rötliches, unscharfes.
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
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Ich versuch gleich noch mal ne Nahaufnahme
Es passiert auch nichts mit Essigessenz.
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Was soll mir der Link sagen.
Nach meinem Studium als Master der Geowissenschaften sollte ich wissen wie man ein Gestein bestimmt. Jedoch komme ich bei diesem Gestein nicht weiter. Ich fände es nett wenn einem hier geholfen wird und nicht einfach nur ein Link geschickt wird.
Farbe: rot
Härte: über 5
Bruch und Spaltbarkeit sind kaum sichtbar.
Rubin, Granat, Eudialyt, Rhodonit, (Spinell)
Es kann fast alles in Frage kommen.
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Rubin kannst du doch über die Härte relativ gut bestimmen, Granat auch.
Und dein Post lässt nicht gerade auf einen Master der Geowissenschaften schließen, also ist der Link gerechtfertigt.
Bestimme die Härte so genau wie möglich und du kannst wieder Sachen ausschließen.
Gruss Sebastian
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Als Master solltest du aber auch wissen, dass ein schlechtes Foto mit der Angabe "nicht mit dem Messer ritzbar" leider komplett unzureichend für eine Bestimmung ist.
wie sieht es aus mit Größe, Fundort, bereits selbst durchgeführte Tests wie z.B. Strichfarbe, etc...
Grüße Michael
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Ich bin kurz vor dem Ende des Geo-Masters und habe viel Leid gesehen. Z.B. Masterstudenten, die Pyrit nicht von Galenit oder Sphalerit unterscheiden konnten.
Das kommt halt davon, wenn in den Mineralogieübungen nur ein paar dutzend gesteinsbildende Minerale vorgestellt werden. "Kalkstein ist ein Gestein mit der Formel CaCO3" schrieb mal ein Protokollpartner in unseren Bericht. Da fing ich fast an zu weinen.
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Ich wollte mit meiner Antwort niemanden zu nahe treten. Ich fand den Link auch angemessen. Auch wollte ich nicht angeben was ich auch gar nicht kann, da dieses Studium 40 Jahre her ist.
Rubin und Granat kommen nicht in Frage, da es sich mit einem Granat ritzen lässt.
Ich hoffe das man mich trotz meiner unpassenden Antwort hier weiter akzeptiert.
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Hier sind noch ein paar Bilder, ich hoffe diese sind besser.
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Mit Feldspat lässt er sich kaum sichtbar ritzen.
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Auch wollte ich nicht angeben was ich auch gar nicht kann, da dieses Studium 40 Jahre her ist.
...Master der Geowissenschaften vor 40 Jahren abgeschlossen ???
Den Master gibt es doch in D. erst seit ein paar Jahren - oder liege ich hier falsch?
Grüße,
Michael
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Die schwach sichtbare Strahligkeit, sowie die Ritzhärte (wenig unter 6) läßt schon auf Eudialyt schließen. Eudialyt löst sich aber gut in Säuren, wobei hier aber für eine bemerkbare Reaktion mindestens Salzsäure benutzt werde sollte. Interessant ist auch die Matrix. Eudialyt kommt nur in alkalischen Gesteinen vor. "Normaler" Granit mit Quarz ist aber nicht alkalisch. Also, Matrix prüfen und einen Splitter mit Salzsäure (gibt's in jeden Baumarkt) versetzen. Übrigens, Bläschen wie bei Calzit bilden sich hier nicht.
Übrigens, Salzsäure sollte im Haushalt jedes Geowissenschaftlers vorhanden ein.
Gruß
Uwe
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Danke Uwe
Es passiert nicht mit Salzsäure.
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Auf der Rückseite ist Zoisit. Ich glaube an Anyolith
Wahrscheinlich ist es doch Rubin. Rubin ritz auch nur ganz leicht.
Ich entschuldige mich noch mal an alle welche meine Aussage unangemessen fanden.