Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Stones am 25 Jul 17, 15:38
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Hallo
ich habe hier ein Säckchen mit dem "Kiesel"
Kommt aus Bösenbrunn in Sachsen.
Was ist es, calcit? Wer weiß es?
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Glück Auf!
Kannst Du etwas mehr schreiben zu den Umständen, wie dieses murmelige Material zu Dir gefunden hat. Wie sieht es aus mit der Dichte, Ritzhärte nach Mohs, Brennbarkeit, Verhalten in der Flamme, Löslichkeit in Salzsäure (notfalls auch Essigsäure)?
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hier handelt es sich mit Sicherheit um Zirkon. Im Vogtland sind Zirkone im Sand von Flüssen und Bächen.
Gruß
Uwe
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Hallo,
Zirkon aus Bösenbrunn ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Ein paar mehr Details wären hilfreich.
Glück Auf
Ralf
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Also ohne weitere Info kann keiner dir eine verlässliche Antwort geben.
Bitte Fundumstände beschreiben und am besten so viele Infos wie möglich geben.
Ohne dem kann dir keiner helfen.
Beste Grüße,
Sebastian
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Hallo.
Die Frage ist, sind das überhaupt Steine aus einem Bach ?
Die leuchten alle schon sehr komisch !
Härte wäre schonmal das erste was jeder hier feststellen kann und schonmal hilfreich.
Loismin
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Natürlich ist nicht alles Zirkon, nur die helle fluoreszierenden, orange bis gelben Steinchen. Das andere wird blau dargestellt, vermutlich weil es Farbe des Kolbens der UV-Lampe reflektiert.
Trotzdem wäre es interessant zu wissen, woher das Säckchen stammt. Das der Inhalt in Bösenbrunn gefunden wurde glaube ich auch nicht. Aber Vogtland stimmt sicherlich. Möglicherwise ist es der Schlich von einem der hierzulande nicht seltenen Goldwäscher. Letztere werden natürlich einen Teufel tun, die Fundstelle zu verraten. Zumal einige Bäche im Vogtland auf Grund der Flußperlmuschel unter Schutz stehen.
Ich hänge mal ein Bild meiner Zirkone aus dem Raumbach an.
Gruß
uwe
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Hallo, ich hab das säckchen von meinem Opa bekommen. Und er sagte aus bösenbrunn. Ein Datum steht drauf vom Jahre 82.
In Essig löst es sich auf.
Leider bekomme ich keine Meldung wenn jemand geschrieben. Sorry für die späte rückmeldung
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Ich kann mir halt auch keinen Raum daraus machen, das es so kleiner Kiesel ist. Die Vermutung liegt immernoch bei calcit, aber warum könnte der Steinbruch dort so kleine Kiesel herstellen?
Es wurden besagte leuchtende Kristalle in bösenbrunn gefunden, aber warum sind die hier in Kieselform...
Das Säckchen ist auch jetzt nicht soooo schwer. Empfinde als relativ leicht.
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Könnte der Inhalt eines Säckchens aus hygroskopischem Silicagel Thema dieses Threads sein ?
Gruß von Klaus
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Das würde ja schonmal erklären warum es in so einem Säckchen ist.
Aber das kieselgel sieht noch etwas anders aus, wie es 1982 nun aussah hab ich keine Ahnung, und warum leutet es?
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Vor längerer Zeit erwarb ich ein MBS 10 Mikroskop russischer Bauart. Als Dreingabe fanden sich dabei zwei solcher Säckchen. Das darin enthaltene Kieselgel bestand aus relativ großen Kügelchen (3-4 mm). Teste deine Kügelchen doch mal mit Wasser, ob sie sich verfärben, oder trockne sie, um festzustellen, ob sie sich entfärben.
Gruß von Klaus
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In Essig löst es sich auf.
Hallo,
mit Blasen oder ohne Blasen?
Was passiert wie Klaus gefragt hat in Wasser?
Lösen die sich da auch auf?
BTW: Nicht alle Kieselgele haben einen Feuchtigkeitsindikator meines Wissens. Und 1982 war das in der Regel noch gerne Kobaltblau, erst ab 2000 nicht mehr.
LG
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Huhu...es bildet blasen,wenn es in Essig liegt.
Und im Wasser passiert gar nichts.
Das Säckchen sieht übrigens so aus.
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Hab auch nochmal versucht ein Foto unter der Lupe zu machen.