Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Deutschland / Germany => Thema gestartet von: Harzsammler am 06 Nov 17, 23:52
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Hallo,
ich habe einige Strandsteine geschnitten und poliert.
Sie stammen allesamt von der Steilküste westlich Boltenhagen.
Keins der Gesteine ist magnetisch.
Ich würde mich freuen, wenn ihr die Gesteine nach Art, Herkunft und Alter einordnen könntet.
Bild Nr. 2 und 2-1 zeigen eine metamorphes Gestein (Gneis?) mit wenig Glimmer, viel Grünanteil und gestreckten rosafarbenen Feldspat, kein Quarz erkennbar.
Bild Nr. 3 und 3-1 zeigen einen Stein mit graugrüner kristalliner Grundmasse und darin eingelagert bis 3cm große Feldspat-XX, kein Quarz erkennbar (Porphyr?)
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Bild Nr. 4 und 4-1 zeigen ein Gestein mit überwiegend Feldspat bis 1,5cm XX in grau/grüner Matrix, kein Quarz erkennbar
Bild Nr. 5 und 5-1 zeigen ein fast schwarzes, seidig glänzendes Gestein mit bis 1cm großen Granat und etwas schlierig verteilten Pyrit
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Zum Schluss noch ein Porphyr, die rotbraunen Feldspäte sind ca. 1cm groß, daneben kommt noch ein bläulich schimmerndes Mineral vor, kein Quarz erkennbar.
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5 ist vielleicht Obsisian + Feldspat.
Beim ersten sehe ich ein schwarzes ferromagnetische Mineral, wie z.B Hornblende, roten Feldspat und das grüne ist vielleicht Epidot.
Beim 2., 3.und letzten Bild erkenne ich auch nur den roten Feldspat.
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Ich kann zwar zur Gesteinsbestimmung nichts beitragen. Habe von nordischem Geschiebe Null Ahnung.
Aber wenn so ein Unsinn verzapft wird,
5 ist vielleicht Obsisian + Feldspat
muss ich doch was dazu sagen.
Noah, vielleicht wäre es klüger, wenn du überhaupt keine Ahnung hast, nichts zu schreiben. Viele Laien verwenden das Forum als Hilfe. Mit solch unqualifizierten Meldungen verwirrst du nur alle.
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daneben kommt noch ein bläulich schimmerndes Mineral vor, kein Quarz erkennbar.
Das bläuliche Mineral ist der Quarz. Das dunkle Gestein mit den hellrosa Flecken ist ein Metamorphit, die Flecken dürften Granate sein. Eine Bestimmung der dunklen Bestandteile sind anhand der Schliffes nicht möglich.
Bei dem ersten gezeigten Stück handelt es sich um einen Gneis, das grüne Mineral dürfte Epidot sein. Bei einem von den Stücken mit den großen fleischfarbenen Feldspäten sehe ich teilweise einen vergrünten äußeren Bereich um die Feldspäte (?), das könnten (unter Vorbehalt) alterierte Plagioklassäume sein.
Evtl. regional zuordbar dürfte der Ryolit der letzten Bilder sein, es könnte sich um einen "Paskallavik-Porphyr" handeln. Angesichts der derzeitig stattfindenden Reevaluationen von Leitgeschieben wäre ich aber mit solchen Zuordnungen vorsichtig.
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Beim ersten sehe ich ein schwarzes ferromagnetische Mineral
Du kannst Ferromagnetismus anhand eines Bildes bestimmen? Cool!
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Die erste Anlaufstelle dafür lautet: http://www.kristallin.de/bilder.htm#Anker1 (http://www.kristallin.de/bilder.htm#Anker1)
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Ich kann zwar zur Gesteinsbestimmung nichts beitragen. Habe von nordischem Geschiebe Null Ahnung.
Aber wenn so ein Unsinn verzapft wird,
5 ist vielleicht Obsisian + Feldspat
muss ich doch was dazu sagen.
Noah, vielleicht wäre es klüger, wenn du überhaupt keine Ahnung hast, nichts zu schreiben. Viele Laien verwenden das Forum als Hilfe. Mit solch unqualifizierten Meldungen verwirrst du nur alle.
Entschuldige wenn das falsch geschrieben ist.
Ich werde mich nicht mehr in Themen einmischen und nichts mehr schreiben. Ich habe nicht bedacht das ich mit meinen dummen Beiträgen hier viele verwirre.
Dafür entschuldige ich mich nochmal.
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Ich kann zwar zur Gesteinsbestimmung nichts beitragen. Habe von nordischem Geschiebe Null Ahnung.
Aber wenn so ein Unsinn verzapft wird,
5 ist vielleicht Obsisian + Feldspat
muss ich doch was dazu sagen.
Noah, vielleicht wäre es klüger, wenn du überhaupt keine Ahnung hast, nichts zu schreiben. Viele Laien verwenden das Forum als Hilfe. Mit solch unqualifizierten Meldungen verwirrst du nur alle.
Entschuldige wenn das falsch geschrieben ist.
Ich werde mich nicht mehr in Themen einmischen und nichts mehr schreiben. Ich habe nicht bedacht das ich mit meinen dummen Beiträgen hier viele verwirre.
Dafür entschuldige ich mich nochmal.
Hallo Noah,
prinzipiell ist es sehr erwünscht wenn sich die Mitglieder im Mineralienatlas einbringen.
Aber auch mir ist aufgefallen, dass du bei Bestimmungsanfragen meist einer der Ersten bist die antworten, jedoch meist auch meilenweit von der richtigen Antwort entfernt bist. Selbst bei einer meiner eigenen Bestimmungsanfragen ist mir das aufgefallen (habe geschrieben, dass es mit 10% HCl keine Reaktion gibt und du hast Calcit vorgeschlagen).
Mach es doch so, dass du die Anfragen in Bestimmungsthreads mal beobachtest und für dich die Lösung suchst. Mit der Zeit und mehr Erfahrung werden dann die Lösungen immer öfters deckungsgleich sein.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, muss aber in dem Fall dem Heli zustimmen.
Grüße
Michael
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Danke schon mal an alle!
Den Porphyr kann ich jetzt zuordnen, ebenso den Granatamphibolit und den Gneis.
Was mir noch fehlt sind die Stücke von den Bildern 3 und 4.
Könnte das ein Granit sein?
Ich tue mich jedoch schwer da Quarz zu erkennen - was nicht heißen soll dass keiner vorhanden ist.
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Hier nun meine Bestimmung – nur anhand von Bildern aber mit Vorsicht zu genießen:
Bild 2/2.1: Gneis, zusätzlich stark metasomatisch überprägt – der Plagioklas wurde dabei durch Epidot (grün) ersetzt
Bild 3/3.1: Monzonit, porphyrisch, stark alteriert – der Plagioklas wurde dabei teils in Chlorid (grün) umgewandelt
Bild 4/4.1: Syenit, porphyrisch, metasomatisch überprägt (Epidot)
Bild 5/5.1: ein Metamorphit mit schönem Granat, mindestens Amphibolit-Fazies – zur genaueren Einschätzung wäre ein Bild ohne Schliff hilfreich
Bild 6: ein Rhyolith aus Småland (Schweden) – Leitgeschiebe (die blauen Quarze sind charakteristisch)
Viele Grüße
Sprotte
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Super, Danke!
Sich mit "Strandsteinen" zu befassen ist echt interessant - könnte man glatt ein eigenes Sammelgebiet aufmachen...
Grüße,
Michael
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Den Porphyr kann ich jetzt zuordnen, ebenso den Granatamphibolit und den Gneis.
Was mir noch fehlt sind die Stücke von den Bildern 3 und 4.
Könnte das ein Granit sein?
Ich tue mich jedoch schwer da Quarz zu erkennen - was nicht heißen soll dass keiner vorhanden ist.
Wie ich bereits geschrieben habe, Monzonit und Syenit. Granit muss mindestens 20 % Quarz enthalten und den würde man - auch nur anhand von Bildern - dann sicher erkennen.
Bei der Bestimmung als Granatamphibolit wäre ich erst einmal vorsichtig. Du sprichst davon, dass der Stein seidig glänzt und nicht, dass er im Sonnenlicht glitzert (aufgrund der vielen Spaltflächen der Amphibiol-Kristalle).
Viele Grüße
Sprotte
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Glück Auf!
2 Gneis, wie bereits geschrieben, hat der Gneis eine Umwandlung gesehen (Propylitisierung, Sausuritisierung?). Derartige Gneise scheinen weiter verbreitet zu sein in Skandinavien.
3, 4 beides Granite, die aber auch eine Umwandlung gesehen haben (Propylitisierung, Sausuritisierung?). Der Quarzanteil kann bei farbintensiven Feldspäten leicht unterschätzt werden, insbesondere wenn die Quarze recht klar und vergleichsweise kleinkörnig und gut verteilt sind. Derartige Granite scheinen aber recht weit verbreitet zu sein in Skandinavien.
5 Bei Granatamphibolit würde ich mehr Grün im Gesamtfarbeindruck erwarten. Aber etwas besseres fällt mir so per Ferndiagnose auch nicht ein. Wie verhielt es sich beim Sägen, Schleifen und Polieren? Härte?
6 Paskallavik-Porphyr erscheint hier sehr wahrscheinlich
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hi Michael,
wenn du eine "Strandsteinesammlung" anfangen willst, komm zu mir hoch ;) kann ich dir auch mal ein paar Ecken zeigen und mich revanchieren ::) ::) ::) Dein "Granatsteinchengeschiebe" sieht gut aus... Hut ab...
Grüße ausm Norden