Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Matthias Reinhardt am 17 Jan 18, 18:43
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Hallo liebe Forummitglieder,
da ich immer wieder mal gefragt werde mit welcher Kamera/Objektiv ich meine Mineralienfotos anfertige,
möchte ich dies öffentlich machen. Für den einen oder anderen ist es vieleicht von Interresse.
Set UP Nr. 1
Leica S 8 Apo Mikroskop mit Vorsatzlinse 1,6 und 2 x.
Kamera:Olympus Om-D E-M5 Mark II
Bildbreiten von 1 mm bis 10 mm.
Set UP Nr. 2
Kamera: Olympus Om-D E-M5 Mark II am Leica Balgen.
Objektive Mitutoyo 5x, 10x, 20x, 50 x
Bildbreiten von 0,24 mm bis 3,8 mm.
Set UP Nr. 3
Kamera: Sony alpha 7 II am Leica Balgen
Objektive: Leica Photar 25 mm, Zeiss Luminar 40 und 63 mm, 58 mm Objektiv in Retrostellung.
Bildbreiten von 3,8 mm bis 29 mm.
Als Lichquelle verwende ich die LCD 1500 von Schott mit 2 armigen Lichtleiter
Mit dem Set UP 2 und 3 fotografiere ich hauptsächlich, da die Bildqualität hier noch etwas besser ist wie am Mikroskop.
schöne Grüße
Matthias
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Ist natürlich geil wenn man 2 Bzw. 3 Setups hat.
Gefällt mir gut die Lösung ab einer gewissen Vergrößerung dann die Mikroskopobjektive zu nehmen.
Danke für den Einblick.
Beste Grüße,
Sebastian
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Danke für die Beschreibung. Eine Frage hätte ich da noch: hast du bei den Mitu-Objektiven keine Zwischenlinse im Strahlengang?
Günter
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Hallo Günter,
ich habe nur die Original Mitutoyo Tubuslinse MT-4 davor geschraubt sonst nichts.
schöne Grüße
Matthias
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Danke, genau das meinte ich mit meiner Frage.
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Hast du einen Vergleich zu den Raynox Tubuslinsen? Ich kenne die Raynox-Linsen als Vorsatz für Makroobjektive persönlich, habe so ein Teil aber auch in meinem Balgen und habe so meine Probleme mit dem Kontrast!
Gibts denn jemanden im Forum der beide mal miteinander verglichen hat?
VG
Joy
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Probleme mit dem Kontrast? Könnte vagabundierendes Streulicht sein. Ansonsten ist Kontrast doch eig. Kein Problem bei der Bildbearbeitung. Zu viel Kontrast ist eig. Ein Problem. Denn wir fotografieren ja und betrachten nicht. Ich arbeite mit beiden Raynoxlinsen. Laut Tests bei photomacrography.net War die 150er besser für Fotografie geeignet als die Originaletubuslinse (auflösung in den Ecken). Bei MFT sollte es egal sein und kaum ein Unterschied zu sehen sein. Wenn, dann liegt es nicht an der Optik.
Gruß Sebastian
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Hallo Yoy,
ich habe bei meinen Mitutoyo Objektiven in kombination mit der Tubuslinse keine Streulichtprobleme.
Da sind die Zeiss Luminare, insbesondere das 63 mm anfälliger.
schöne Grüße
Matthias
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Hallo Joy,
ich verwende die Raynox dcr-250 und die Thorlabs TL-200 und mir sind keine Unterschiede im Kontrast aufgefallen.
Streulicht könnte in den Abstandsringen ein Problem sein, da könnte eine eingelegte Rolle des "Verdunkelungsmaterial, nicht selbstklebend" von Edmund Optics helfen. Einfach mal im Gegenlicht in die Optik schauen, ob ein Nebel auf den Linsen oder Streulicht von den Rändern erkennbar ist.
Grüße Josef
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Hallo Matthias,
auch wenn Dein Thema schon älter ist, möchte ich hier nochmal was schreiben.
Bei Deinem Aufbau am Leica-Mikroskop ist eine ziemlich lange Adaption bis zur Kamera zu sehen. Ist das ein einfaches "Ofenrohr", oder ist da, wie ich vermute, ein vergrößernder Adapter (z.B. 1,6x) drin?
Ist der zwingend nötig?
Viele Grüße,
Paul
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Hallo Paul,
das ist ein Videoobjektiv 1,0 x. Da sind Linsen eingebaut die für die Mineralienfotografie wichtig sind.
Ohne das Objektiv, ist das Bild Unscharf!
schöne Grüße
Matthias
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Danke für die Info!