Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Schaufelartist am 24 May 05, 13:32
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Hallo zusammen!
Ich hätte da mal ein paar Fragen an die erfahrenen Steineklopfer unter euch. Mag sein, dass für euch vieles davon selbstverständlich scheint – aber für nen echten Sammler "Noob" wie mich ist die Kunst des Mineralienfindens eben noch immer ein großes Mysterium.
Das Thema um das es mir geht ist der banale "physische" Suchvorgang.
Bsp.: Ich stehe mit Hammer und Meissel, Sucherlaubnis und allem was man sonst noch so brauchen könnte mutterseelenallein in einem mir bis dahin unbekannten Steinbruch. Gehen wir mal davon aus, dass ich aus zuverlässlichen Quellen weiß, daß Fundmöglichkeiten bestehen. Ich habe 2 Stunden Anfahrt hinter mir und ca. 4 Std. Zeit bevor ich mich auf den Heimweg machen muss. Diese Zeit möchte ich so effektiv wie möglich nutzen. Also was tun – und vor allem wie?
Klingt simpel oder? Lustig ist nur, das ich nirgendwo eine Art nachvollziehbare Anleitung zum Prozedere des Mineraliensuchens gefunden habe, weder in der Literatur noch im Internet. (und im Netz findet man sonst ja wirklich fast alles...).
Also, genauso eine Anleitung hätte ich gerne mal von euch und zwar so praxisbezogen wie möglich und wenn dabei geologische Fachbegriffe fallen müssen, bitte ich darum diese gleich mitzuerklären (Ganz schön unverschämt – ich weiß...).
Zurück in den Steinbruch: Ich sehe keine Mineralien herumliegen. Soll ich die Wände absuchen, wenn ja nach was? Die Farbe des Gesteins in den Wänden variiert. Es gibt graue, grünliche und eher rötliche Bereiche, es gibt helle Bänder im Gestein und sehr dunkle Stellen, kann die Farbe ein Hinweis sein? Ok Mineralien kommen fast ausschließlich in Hohlräumen vor – richtig? Ich muss wahrscheinlich nach Hohlräumen suchen, ich finde aber keine, verstecken die sich irgendwo? Wenn ja, gibt es Anzeichen dafür wo sich Hohlräume verbergen könnten? Ok, irgendwie hab ich im Kopf, das der Begriff Mineralien oft mit dem Begriff Quarz-, Pegmatit-, oder Barytgang(band) zusammen auftaucht (Ich habe übrigens keinen Dunst worin der unterschied besteht, für mich sind das alles nur helle Bänder/Adern!). Also ran an die Bänder. Ich sehe mindestens 20. Ein grosses trennt einen roten Bereich vom grünen Bereich, viele stehen im grauen Gestein und ein paar im roten. Manche sind max 5 cm breit andere 50 cm. manche laufen senkrecht andere waagrecht. Es ist schon wieder ne halbe Stunde vergangen und ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Verdammt es muss doch irgendwelche Faustregeln geben?
In der Mitte liegt Haufwerk. Soll ich die grünen oder die grauen Brocken aufklopfen. Oder doch lieber die roten. Oder nur die, die von Quarz durchsetzt sind? Oder gibt es noch andere Kriterien?
Seht Ihr ich bin ganz schön lost und das Ganze wird noch viel komplizierter: Wie suche ich am effektivsten auf Halden (Oben graben? unten graben? oberflächlich graben? möglichst tief graben? Auf was sonst achten?
Achate: Oberflächennah suchen, im völlig verwitterten Gestein, etwas tiefer im teilverwitterten, oder im (fast) anstehenden?
Ich erwarte nicht das die Mineraliensuche ein einfaches Hobby ist. Ich fände es nur supernett, wenn man mir und anderen Anfängern ein paar Kardinalfehler ersparen könnte und die Profis unter euch ein paar von ihren "Standard-Vorgehensweisen" in unterschiedlichen Loations (Bruch, Halde, Gelände) verraten würden.
Am besten ist natürlich, mit erfahrenen Leuten zusammen loszuziehen (Danke nochmal an "mb" für die spontane Einladung!)
aber ich habe den Monat wahrscheinlich keine Zeit mehr und ich bin doch so furchtbar ungeduldig und neugierig!
Bitte, bitte füttert mich mit infos (auch Literaturhinweise!)
Peter
:-*
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Hallo!
Also zuerst einmal sei gesagt, dass es nicht unverschämt ist, nach der Erklärung der geologischen
Begriffe geht. Dies sollte vollbracht werden, falls erwünscht.
Mit dem Selbersammeln habe ich ganz ganz wenig Erfahrung. Aber ich kann sagen, dass die Farbe
der Bänder nichts aussagen muss. Viel wichtiger wäre es zu sagen, in welchem Steinbruch du suchst.
So kann dir eher geholfen werden.
Dein Post ist aber sehr gut!
Gruß
slugslayer
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Hi!
Den Steinbruch den ich beschrieben hab gibt's nicht – alles rein fiktiv. Ich wünsch mir ja gerade ein paar allgemeingültige Tipps.
Wahrscheinlich gibt es doch je nach Gesteinstypus des Steinbruchs unterschiedliche erfolgversprechende Suchmethoden.
(Wenn ich zb. Pyrit in Schiefergruben suche muss ich doch wohl auf andere Dinge achten, als wenn ich versuche Amethystdrusen in Basalt zu finden?)
Peter
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genau das ist das problem, es kommt genau darauf an welches mineral du in welcher paragenese, innerhalb welchem gesteins du scuhst!
Schließ dich am besen jemandem an, und such dir ein konkretes ziel, dann kann man dir direkt helfen....
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Hmmmm... scheinbar ist das Thema ja noch komplexer als ich befürchtet habe (Warscheinlich wird deshalb sowenig drüber geschrieben weil's gleich so speziell wird).
Kann nicht einfach mal jemand exemplarisch beschreiben, wie er die seinem Hauptsammelgebiet entsprechenden Stücke selbst findet?
So im Stil von... "Meistens gehe ich in den Sbr. "Sowieso", dort suche ich nach Anzeichen von..., Bevorzugt bearbeite ich dann Steine die... blablabla...
Wenn das ein paar von Euch, bezogen auf unterschiedliche Mineralien so machen könnten, würde man schon ganz gute Anhaltspunkte für eine eigene Suchmethodik bekommen oder?
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Grundsätzlich gilt:
- Sich vorher informieren, was es zu finden gibt und wie es (üblicherweise) aussieht.
- Immer nach Hohlräumen suchen, seien sie noch so klein (Lupe muß man dabei haben!)
- Verdächtiges Material immer mitnehmen und daheim unter dem (qualitativ hochwertige!) Stereomikroskop anschauen.
- Schauen, wo Sammler schon vorher geklopft haben und die rumliegenden Reste genau untersuchen
- Viiiiiel (jahrelange bis jahrzentelange) Erfahrung sammeln.
GA, Uwe Kolitsch
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Nanu, wo ist bein Beitrag von eben???
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Na gut, dann halt nochmal:
Servus Schaufelartist,
also: Auf Halden ist es wichtig, so tief zu graben, dass man auf jungfräuliche Brocken stößt, die noch nicht hunderte von Sammlern in der Hand gehabt haben. Dabei ist unwichtig, ob oben oder unten, auch wenn es heisst, dass die größeren Brocken nach unten rollen.
Im Bruch beachte: Es ist von Bruch zu Bruch unterschiedlich, welche Färbung das Gestein hat, das ist auch nicht so wichtig. Das Sammeln am Haufwerk ist am besten, weil hier Material von allen Stellen des Bruches zusammenkommt und du hier einen kompletten Querschnitt durch das ganze Spektrum der Mineralogie und Geologie sehen kannst.
Zu achten ist besonders auf Adern (= Gänge) im Gestein, die oft aus Quarz oder Calcit bestehen. Diese können sich zwischendurch mal öffnen und somit Kristalle bilden. Auch Gänge aus anderen Gesteinen sind ebenso interessant.
An der Wand zu sammeln solltest du nur mit einer vernünftigen Lebensversicherung (am besten mit mir als Begünstigten ;D) und einem gültigen Testament (wichtig: handgeschrieben ;)).
Wichtig ist eine gründliche Vorbereitung auf die Stelle, an der du suchen willst. Was wird/wurde dort abgebaut, welche Mineralien sind von dort beschrieben! Und das allerwichtigste, welches du leider nicht lernen kannst: Erfahrung! Die bekommst du am ehesten, wenn du dich alten Hasen anschließen kannst, die dir die Merkmale im Bruch zeigen!
Servus + Glück auf
Wolfi
(hoffentlich klappt es jetzt)
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Hi Wolfi!
Danke für diesen konstruktiven Beitrag – Das mit den Halden merk ich mir.
Sind die Steinbruchwände wirklich sooo gefährlich? Meine Frau schickt mich nämlich immer genau dorthin – grübel... ::)
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Mmmmhhh....
Evtl. solltest du dich etwas mehr und besser um sie kümmern ... oder sie will nur das du mal wieder ne neue Frisur hast.... :D
Schon ein 500gr. Brocken kann sich aus 5m Höhe böse bemerkbar machen!
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Hallo,
entgegen deinem Eindruck gibt es Literatur über die Praxis des Sammelns. John SINKANKAS, Prospecting for gemstones and minerals (1970) ist so ein Buch. Er ist natürlich US-Amerikaner, und nicht alles ist auf Europa und die heutige Zeit zu übertragen. Er beschreibt ziemlich viele Methoden, bis hin zum gezielten Sprengen. Sein Schwerpunkt sind Edelsteine und daher Pegmatite.
Gruß
Jürgen
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Hi ZEO!
Die reviews auf amazon.co.uk bzw. com zu Deiner Buchempfehlung sind ja super. Scheint so ziemlich genau das zu sein, was ich suche (Spezialgebiet Edelsteine passt sowieso).
Aber an die 100 "Bucks" für 'n gut erhaltenes antiquarisches Exemplar sind ganz schön happig (Obwohl der Teuro gut steht!).
Das muss ich mir gut Überlegen. Öh – nur für den Fall – kennt jemand ein gutes Dictionary über Mineralogische/Geologische Fachbegriffe Englisch/Deutsch?
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=)
Wie sagte mal jemand hier im Forum - "Man muss auch ein wenig Detektiv sein".
Wo du hin gehst / wo du hingehen kannst / was es da gibt
kannste dir aus verschieden Quellen zusammen suchen.
Ansonsten genau wies andre hier schon gesagt haben.
Das Buch hab ich schon seit einer Ewigkeit.
Steine und Mineralien Sammeln
Walter Schumann
Isbn 3-405-14590-2
Da steht so ziemlich von allem etwas drin.
Sammeln Finden Präpariern Bestimmen Begriffe usw ^^
grüße
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Hallo Schaufelartist,
du solltest vorgehen, wie meine Vorredner schon beschrieben.
Meine Vorgehensweise ist die:
1. mehr oder weniger umfangreiche Vorbereitung zwecks Wo und Was suchen (ist das aaaaahhhh und ooooohhhh ;))
2. Konzentration auf 1 bis 2 Mineralien, die zu finden sein sollen.
3. Alles was einem sonst noch in die Hände fällt, nicht außer Acht lassen.
4. Vor Ort Grobe Richtung bestimmen, was gefunden wurde -ergibt sich aus 2. und 3.
Was ich nicht mache ist, daß ich viel Material einpacke und dann erst zu Hause nach tauben oder brauchbaren Material aussortieren, dies mach ich bereits vor Ort.
Ansonsten: Mit jedem Besuch eines Bruches oder Haldewächst die Erfahrung.... ;D
Liebe Grüße Moni
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Hallo Peter,
wir haben alle mal angefangen und wahrscheinlich genau so ratlos im Steinbruch gestanden. Deine Probleme sind also durchaus nachvollziehbar. Auf Deine Fragen gibt es genau so viele Antworten wie Fundstellen. Denn überall ist´s ein wenig anders. Aber bleiben wir beim Steinbruch.
Zuerst, bleib von den Wänden weg. Oder schick Deine Frau dorthin 8). Nein im ernst, es kann saugefährlich sein und wird auch von den Betreibern gar nicht gern gesehen.
Zuerst solltest Du nach frischen Sprengnungen, also Halden , Ausschau halten. Hier hast Du meist die besten Fundmöglichkeiten. Auf dem Weg dahin achte auf die großen Felsbrocken, mit denen oft der Weg gesäumt ist. Erstens findest Du hier manchmal kleine Drusen und Hohlräume und zweitens legen viele Sammler hier Stufen aus die sie gefunden haben, aber nicht mitnehmen wollten. Du wirst dabei in aller Regel nicht auf tolle Stufen stossen, aber betrachte Dir die Dinger genau. Denn da siehst das was Du suchst, nur eben ein wenig besser. Jetzt hast Du schon mal eine Vorstellung wonach Du schauen musst. An der Halde angekommen findest Du meistens Blöcke in unterschiedlichen Größen. Such die Halde systematisch ab. Wirf bei großen Blöcken auch mal einen Blick auf die Unterseite, so Du die sehen kannst. Wenn es hier Mineralien gibt, wirst Du sicher bald die ersten Kristalle entdecken. Achte auch auf Hohlräume im Gestein und versuch diese zu öffnen. Auch wenn Du von außen nichts siehst oder das Loch sehr klein ist. Innen kann es anders aussehen. Gänge aus Calcit oder Quarz sind durch die weiß-graue Farbe meist gut zu sehen und immer interessant. Versuch die Brocken mit solchen Gängen der Länge nach zu spalten. Manchmal sind Holräume darin. Wenn Du die ersten Kristalle entdeckt hast, schau die Halde herauf und herunter und links und rechts. Manchmal findest Du in der Fallrichtung oder quer dazu weitere Stücke einer Kluft oder Störung. Stell Dir vor wie z.B. die Kluft im Gestein gelegen haben könnte und wie sie nach der Sprengung gefallen sein kann. Dann kannst Du auch anfangen in der Halde zu graben ( Vorsicht ). Ebenfalls sehr interessant ist es, wenn Du in der Halde auf sandige oder lehmige Brocken stösst. Hier musst Du ganz genau suchen, denn das kann ebenfalls auf Hohlräume hinweisen. Mit Lehm oder Sand gefüllte Spalten sollst Du vorsichtig säubern. Die Kristalle sitzen - so es welche gibt - an den Wänden der Hohlräume oder liegen lose im Lehm / Sand. Ist kein Haufwerk vorhanden, gehst Du dorthin, wo der Bagger die letzten Brocken aufgeladen hat. Meist siehst Du die Spuren der Baggerschaufel am Boden. Such den Boden gut ab, und achte auf Fragmente von Calcit oder Quarz. Kratz ein wenig herum und schau, ob nicht ein Gang ebenerdig ansteht.
Das ist natürlich nur eine vage Anleitung und sicher nicht für alle Steinbrüche richtig. Aber wenns Quarz oder Calcit gibt, wirst Du sicher fündig. Ansonsten heißt es nur Augen auf nach allem was ein bisschen anders aussieht als der Große Rest. Und nicht resignieren, der Erfolg wird sich früher oder später einstellen, garantiert.
Gruß
Ralf
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Hallo,
von mir noch ein paar Tips!
Steinbruch egal ob du weist was es gibt dort oder nicht erst mal eine Überblick verschaffen wo gesprengt oder gearbeitet worden ist. Dann nicht gleich an der ersten Stelle wo ein paar kleine Kristalle liegen oder etwas interessant aussieht den ganzen Tag verbringen, sondern erst mal eine "Runde" durch den Bruch machen, vielleicht liegt um die Ecke viel besseres Material und du ärgerst dich dann wenn du es erst beim Heimgehen siehst. Beim ersten Besuch möglichst viel Material von verschiedenen Stellen im Bruch mitnehmen und Zuhause begutachten, dann hast beim nächsten Besuch schon viel anhaltspunkte was interessant ist was nicht!
Gruss und GLück AUf
FLorian
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Zeit fuer meinen ersten Post hier! :)
Also meine "Suchstrategie", wenn ich vorher gar keine Anhalspunkte habe, ist recht regellos. Ich gehe mehr oder minder wahllos von einer Ecke des Steinbruchs zur Anderen und sobald ich irgendwo was interessantes finde arbeite ich von dort aus weiter und versuchte z.B. Quarzbaendern oder Klueften zu folgen.
Falls ich natuerlich vorher schon weiss, dass bestimmte Minerale vor allem an besondere Erscheinungen gebunden sind, dann suche ich natuerlich allererst nach diesen!
Hmm...da ich oft das Glueck habe ueber den kram schlicht und einfach drauf zu treten oder im wahrsten Sinne drueber Stolper bin ich nicht oft gaenzliche ohne Fundglueck. :)
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Ach Methkos ... erzähl keine ammenmärchen ... ;D
Du renns wie ein Chaot umher und irgenwann stolperst du über ein Stück ... :D
Ausgefallene aber interessante Technik ;)
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Ja sag ich doch! :D
Solangs funktioniert soll's mir recht sein. :)
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Hallo Schaufelartist,
inzwischen hast du als Einsteiger doch eine Menge guter Tipps bekommen, um Freude an Deinem Hobby zu haben. Insbesondere zum Sammeln in Steinbrüchen kam da recht viel. Aber sieh Dir hierzu auch die Posts zur Frage der Sammelgenehmigungen an. Dieses Problem kam in dem Thread bisher gar nicht zur Sprache.
Es gibt nur ganz wenige Steinbrüche, wo Dich niemand nach einer Erlaubnis zum Sammeln fragen wird. An jedem Bruch findest Du eine mehr oder weniger scharf formulierte Verbotstafel. Dann gibt es wiederum Brüche, in denen das Sammeln ganz und gar verboten ist, und es richtig teuer wird, wenn Du Dich erwischen lässt. In aller Regel werden solche Brüche auch überwacht. Informiere Dich am besten vorher, damit es hinterher keinen Ärger gibt, der einem die Sammelleidenschaft ganz schnell vergehen lässt. Ich spreche da aus einer gewissen Erfahrung. :( :(
Auch das Umgraben von Halden kann manchmal Konflikte mit den Besitzern des Geländes oder den Forstbehörden nach sich ziehen. Ich weiß nicht, ob das ein Gerücht war, aber anscheinend wollte in Friedrichssegen der Besitzer des Haldengeländes in den 80er-Jahren mal ein Zehn-Mark-pro-Eimer-Geschäft machen.
Und schließlich noch die Suche nach Achaten auf den Feldern in den Fundregionen der Pfalz und Sachsens: Keine Einsaaten betreten, im Zweifel nachfragen. Dann haben die Bauern meist nichts dagegen.
Jetzt habe ich genug gepredigt, und will an dieser Stelle zugeben, dass ich mich auch hin und wieder in Steinbrüche nach dem Prinzip "no risk no fun" reinschleiche. Aber wohler ist mir dennoch, wenn ich eine entsprechende Erlaubnis habe. ;D
Gruß und viel Erfolg!
Glück auf
Kilo
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Hallo zusammen!
Bis hierhin schon mal vielen Dank für eure Bemühungen 'nem newbie wie mir auf die Sprünge zu helfen :-))
Falls jemandem noch was einfällt – nix wie reingepostet, ich freß die "Weisheit" nämlich am liebsten mit der Schaufel (Was für'n schlechter Kalauer hehe!)...
p.s.: Eine konkrete Frage hätt' ich gleich: Woran erkenne ich denn Mandel oder Drusen führende Schichten im Porphyr (Beim suchen nach achat zb.) – und schreib mir bloß keiner "an den Mandeln" denn ich hab noch keine aus dem Anstehenden herauslugenden Halbkugeln gesehen... ::)
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Na du musst auch reingucken, ich habe nämlich auch noch keine gesehen die rausgelugt haben, um mich zu finden ;)
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Hallo Schaufelartist !!
Ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen und auch sonst hab ich keine Tip`s ! :-\
Aber !! -und nu kommts.
Ich bin auch so ein Frischling wie Du es warst. Mir geht es auch so! Ich komm in den Steinbruch, erster Blick! Ui schön groß hier!! Nettes Loch was die hier in den Berg gemacht haben. Schöne große Felswände und so klasse bröselig das Gestein da über mir. UND WO SUCH ICH NU ??? ??? Also latscht man Ziel- und Planlos im ganzen Bruch herrum. Geben muß es ja was hier, hat man ja irgendwo gelesen. Und siehe da man findet auch! Hier eine winzige Spur von, ich nenn es mal Flitter (messing- oder kupferfarbig) auf den Steinen.Da Steine mit Kristallen drauf. Und,und,und..... Alles wird aufgesammel und mitgeschleppt. Nur sowas wie man auf Bildern gesehen hat, die Sammler von Mineralien aus dem selben Steinbruch gemacht haben,findet mal NICHT!! *motz
Und spätestens Zuhause kommen dann die Fragen!!!
Hätte man nicht an anderer Stelle besseres finden können??? Oder bin ich nur zu dumm zum richtigen suchen?? ::) *grübel
Tja, und dann ??
Wasser;Spülmittel,Pinsel und Zahnbürste her und saubermachen. *schrub
Bestimmungsbuch herbei ! *wälz von links nach rechts
Ergebniss!!!- Man ist genau so schlau wie vorher. :-[ Nichts sieht so aus wie es sollte!!! Zefix noch eins das gibts doch nicht.
Nur!! Ein bischen Stolz ist man ja doch auf das was man da ergattert hat. :)
Das gesammelte wird also ins Vitrinenfach des Wohnzimmerschrankes verfrachtet.
Und beim nächsten mal, werd ich halt genauer hin sehen müßen.
Wie du siehst, geht es auch anderen nicht besser. Und zu meinem Schreck habe ich hier was von SAMMELGENEMIGUNG gelesen. Hilfe ich hab was verbotenes gemacht!! Bis jetzt erst 3mal *schwitz.
Wo bekommt man den dieses Scheinchen frag ich mich ??
Nah, und hoffendlich muß man da zu keiner Behörde. Das heißt doch dann mit sicherheit - Papierkrieg. Und augehändigt bekomm ich dann bestimmt einen
Stubenvogeleinfangerlaubnißschein ;D
Ich wünsche Dir viiiiiiiiiiiiel Finder Glück und Glückauf von Rosi
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Willkommen im Forum!.. ;)
hier noch etwas zum Beachten..
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,4550.0.html
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2772.0.html
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,779.0.html
Gruß Peter
Nachtrag:
am besten oben bei der Funktion 'Suche' das Wort Sammelgenehmigung eingeben..den * belassen..dann könnt Ihr sehen wann z.B. eine Genehmigung im Einzelfall erforderlich war oder noch ist.. ;)..
sind viele Fälle zuammengekommen..viele Fundorte..viele Genehmigungen..
behördliche Genehmigungen gibt es auch..aber nur wenn Boden-und Denkmalschutz berührt wird oder Naturschutz..
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Hallo Rosi, da bist du ja, schön das du meinen Rat befolgt hast.
Tja das mit der Erlaubnis ist so eine Sache, wurde auch hier im Forum
schon drüber diskutiert und besprochen.
Mein Rat: Versuche die Adresse des Betreibers herauszufinden und schreibe
formlos das du um eine Genehmigung zum Mineraliensammeln bittest.
Alternativ: Wenn du Samstags sammeln möchtest, (dann arbeiten die meisten Steinbruchbetriebe,
entweder um Maschinenwartung zu betreiben oder sonst kleinere Arbeiten zu
erledigen) frag nach dem Betriebsleiter oder Stellvertreter und bitte diesen um Erlaubnis.
Allerdings eines sollte dir klar sein: Es gibt, wenn überhaupt NUR Erlaubnisse, mit der Voraussetzung, das die Anlagen auf eigene Gefahr und Verantwortung betreten werden dürfen.
Wichtigste Voraussetzung zum Suchen: Geeignete Schutzkleidung!!!
So, weiterhin viel Spass und Freude an deinem neuen Hobby....
Klaus
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Ja, stimmt alles, was kraukl da jetzt ergänzt..ich war nur zu faul, das alles nochmal auszuführen..geb ich zu.. :D..daher die Links ..enfacheithalber..
Gruß Peter
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Hallo,
meine Suchtechnik ist für den Ersten Besuch:
Egal wo ich gerade bin, erstmal von jeder Gesteinssorte eine Probe zur analyse für zuhause einstecken. Aufgrund des Gesteins kann ich dann Rückschlüsse für eventuell zu erwartende Funde machen.
Sollte information über den Fundort vorhanden sein, wird sie vor dem errsten Besuch studiert, trotz bester Information nehm ich die "Gesteinsproben" mit.
Nun such ich nach alles, was anders aussieht als das gewöhnliche Gestein, sollten mir funde mit gewöhnlicher Matrix gelingen, wird die entsprechende gesteinsprobe gegen den Fund mit Matrix ausgetauscht. Alles was anders aussieht wird erstmal hochgehoben, auch wenns meist umsonst ist. Sind keine sinnvollen Funde vorhanden, werden die ungewöhnlichsten Gesteinsstücke ebenfalls eingesteckt.
Beim zweiten Besuch habe ich die Gesteinsstücke schon analysiert, und kann halbwegs abschätzen, ob die suche nach Mineralien überhaupt sinnvoll ist, wenn alle Proben durch und durch vergammelt und ohne Anzeichen von chancen auf drusen sind (Also Sandsteine, Gneise, ect), entfällt der zweite Besuch. Anderenfalls wird an den ungewöhnlichen Gesteinsproben die Wahrscheinlichkeit von Mineralisation abgeschätzt. Sind sowohl keine funde (Also keine gänge, Drusen, oder sonstwas), als auch keine Wahrscheinlichkeit für Funde vorhanden, entfällt der zweite besuch ganz. Ohne Funde aber mit Wahrscheinlichkeit wenigstens etwas zu finden wird nochmal gesucht (Wenn da immer noch nichts rauskommt entfällt weiterer Besuch). Wenn Funde waren, dann wird dieser Fundort regelmäßig besucht, bis keine neue Sorte an Mineralien auffindbar ist.
Nicht benötigte funde werden in kleinen Steinhäufchen direkt auf dem Fundort gelagert (Sofern die ordnung nicht beeinträchtigt wird), und durch (wenn vorhanden) ansammlungen andersfarbiger Steine Markiert. Bei regelmäßigen Besuch werden eigene "Häufchen" ab und zu nochmal "nachuntersucht".
Natürlich ist stets auf die sicherheit und ordnung am fundort zu achten.
Gruß
proyect
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Hallo !! :D
Herzlichen Dank an Peter und Klaus für die Tipp`s.
Ich hab mich schon ans Telefon gehäng und zwei mal Erlaubnis bekommen.
Werde also am Wochenende mal schauen ob ich wieder fündig werde. *händereib
Leider auch zwei Absagen >:( !!!
Westenfelder Steinindustrie und Lahnwehr Naturstein in Müschede sind strickt dagegen!!
*nur mal so für andere Interessenten bemerkt - Spart telefonkosten ;)
Glückauf Rosi
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Hallo Rosi,
die Frage ist jetzt, welche Mineralien in den Steinbrüchen, die Dir eine Zusage erteilt haben, überhaupt dort vorkommen.. :-\ (?)
..jedenfalls schon mal 'Glück auf'!
Gruß Peter
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Hallo Peter!!
Soweit ich raus bekommen habe gibt es in Berge Wallenstein :Bornit, Calcit, Dolomit, Markasit und Pytit.
Über den anderen hab ich noch nichts gefunden. Ist bei Enckhausen(Sundern) - wennDir das was sagt.
In dem Zusammenhang hab ich eine frage! Ich habe in Grevenbrück im Kalksteinbruch einen Stein Gefunden mit dem ich irgendwie nicht klar komme.
Er ist braun aber an abgeschlagenen Stellen schwarz und sehr leicht für seine Größe, innen muß ein Hohlraum sein. Es rappelt etwas wenn man ihn schüttelt. Kann leider noch keine Bilder einstellen!! :(
Was kann das sein ???. Und was mich noch interessiert, wie komme ich an lohnendsten an den Inhalt ??
Ich bin üüüüüberhaubt nicht Neugierig ;D *hüstel
Es gibt nämlich ein Problem, der Kleine hat ein paar dünne Risse und ein winziges Loch !!!
Und nun hab ich Angst das er, beim versuch ihn zu öffnen, zerbröselt!!
Glückauf Rosi
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Bin ich beruhigt, daß es noch mehr Sammler gibt, die ratlos im Steinbruch rumstehen... ;D
und hinterher noch ratloser über den Funden hocken... ;D ;D
Deshalb versuch´ ich immer mit "erfahrenen Sammlern" ins Gelände zu gehen,
läßt sich aber leider nicht leicht realisieren (zumal, wenn man - wie ich - im mineralienarmen Schwäbischen Jura haust :P).
Es ist echt super, daß hier im Forum manchmal angeboten wird,
uns Neulinge und Gelegenheitssammler auch mal mitzunehmen. :D
Ich bin übrigens Ende Juli voraussichtlich endlich mal wieder in Mainz :D,
sollte also jemand an diesem Wochenende zufällig grad mal in Hunsrück oder Taunus unterwegs sein
und noch Begleitung sucht, bitte melden.
Gruß aus dem Schwäbischen :D
Cordula
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Hallo Cordula,
ruf mich mal beizeiten vorher an..dann können wir gerne einen Exkursionstermin samstags - Ende Juli - ausmachen. ;D
1. Friedrichssegen oder
2. WI-Frauenstein oder
3. Eisenbach / Taunus
am besten, Du bringst Dein Auto gleich mit. Das würde die Sache dann vereinfachen. :)
Gruß Peter
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hallo rosi
Du sagst "im Kalksteinbruch gefunden" ...dann könnte das ein Klapperstein (Plinthosella squamosa) sein. Ein Schwamm mit ner Feuersteinhülle drumherum, wobei der Schwamm durch das beschriebene Loch vom Feuerstein abgespült wurde. Also nicht zerkloppen! Denn echte Klappersteine findet man recht selten! (Feuerstein = muscheliger Bruch)
Bin selbst blutiger Anfänger und nehme alles mit was toll oder anders aussieht. ...dann haberts aber an der Bestimmung ???
Siehe mein Post http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,4510.0.html Bin immer noch am bestimmen und studieren :'( Die ersten Infos hab ich schonmal online unter http://www.mineralieninfo.de/Fundorte/Mecklenburg_Vorpommern/Ostseefunde.html
Meine Suchtechnik ist...
auf alles draufhauen, was da rum liegt ;D
am interessantesten sind Adern im Gestein und zwar nicht nur Quarz oder Calcit (was ohne Frage die häufigsten Gänge sind).
Anfangs (also letztes Jahr) hatte ich nur derbe Stücke, mittlerweile habe ich auch ein paar wenige "echte" Kristallformen gefunden. Eben durch das Aufschlagen dieser Adern.
Also alles aufschlagen! ...denn dümmer kann man nicht werden!
Welche Mineralien wo zu finden sind, kann man auf www.mindat.org oder auf www.minmax.net oder eben hier nachlesen.
Gute Vorbereitung ist wie schon gesagt das A und O. Viele Bilder von Mineralien vom jeweiligen Fundort anschauen.
Grüße Christian
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Hallo Christian!!
Deine Warnung kam ein bisschen zu spät . :-\
Aber zur Beruhigung - Klapperstein wars nicht !! ;D ;D
Hätte mich auch gewundert - ich und was seltenes finden? *koppschüttel Ne ne, das wäre Anfänger Glück!!! Und Klapperstein ...im Sauerland ???
Trotz dem Danke ich Dir !!
Glückauf Rosi
PS Schönes Wochenende
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Hallo Rosi
...da war ich wohl ein klein wenig voreilig!
...aber das hat doch alles so gut hingehaun ??? (klappert, Feuerstein, Loch, Kreide) naja, ich wollte auch mal jemandem geholfen haben :-\
Was warn eigentlich drin?
Grüße Christian
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Hallo Christian
Also ich versuch es mal zu beschreiben. Innen war wie gesagt der Hohlraum, ausgekleidet mit einer hellen Schicht. Aber nicht glatt oder kristallin sondern Warzen förmig. Etwas davon muß bei der Sprengung abgebröselt sein und verursachte das klappern. Waren nur kleine Teile die ich gefunden habe.
Nichts spektakuläres :-\ Leider!
Glückauf Rosi
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Hallo Rosi,
habe mal im Forum nach Saarland gesucht und nen Link gefunden: http://www.strahlen.org/vp/de/arweiler/ ...könnte hinhaun.
...wenn nicht kannst du ja unter ->Mineralien ->Bestimmen fragen, da gibts bestimmt Leute die sich besser auskennen wie ich.
Grüße
Christian
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Hallo
Wenn man im Bruch steht,kann man auch erst mal das anstehende anschauen,so gewinnt man
einen guten Überblick,wo Besonderheiten sind.Dementsprechend wird auch das Material sein,was man am Boden
findet bzw. im laufe der Zeit von der Wand abgefallen ist.
Das ist sinnvoller als gleich nur den Boden abzusuchen.
Beste Grüße
Holger
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Hallo Spürnase,
also ich hatte da meinen Aha-Effekt 1996 in Island.
Der Boden übersäht mit vielen Quarzen in Drusen .... und bei genauerer Betrachtung der Wand, ups das sahen sie doch noch drinne .... und warteten auf mich.
Eine irre Stelle und das Abendbrot + Zeltaufbauen mußte damals lange auf sich warten .....
Lieben Gruß Moni
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Moin Moni
Exakt genauso lief das bei mir auch ab.
Bin im Bruch mit der Nase auf dem Boden rumgelaufen
und hab es erst mal so hingenommen,daß ich hier fast
ausschließlich Pyrite fand und da auf einmal ganz viele
calcit-Stufen.
Dann hab ich die Spur nach oben Richtung Steilwand
verfolgt und da hat es bei mir dann auch Klick gemacht.
Dann an an der Steilwand (nachdem das Rucksäckchen
halb mit Calcit-Stufen gefüllt war ;D) Richtung der Stelle
lanciert,wo ich die vereinzelten Pyrite fand...und siehe da:
Die Wand war übersäht mit Wunderschönen Sternförmig kristallisierten
Pyriten.-Herrlich-
Gut man muß natürlich sagen,daß es an den Wänden recht gefährlich
(evtl.sogar lebensgefährlich)sein kann,weiß ned ob man das empfehlen sollte
(Schutzhelm ist Pflicht).
Einen schönen Sonntag noch
Gruß Holger
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Hallo,
meinereiner hält sich von Wänden über 4 Meter höhe generell fern, es hängt immer was drin, was einige Zeit und nen Vogel, der nen Sitzplatz sucht später runterfallen kann.
Außerdem sind viele Stücke in den Wänden unerreichbar, wenn nicht gerade ein riß oder eine kante im Gestein eine Chance zum abschlagen oder aufhebeln bietet. (Musste ich selbst schmerzlich auf Rhodoz erfahren, als eine 40 Cm große halbe schalig aufgebaute "Höhlenperle" vor mir fest im Boden steckte, jeder versuch die Schönheit zu entfernen hätte sie nur zerstört, ich ließ sie also in frieden, und entfernte Mühevoll 2 Kleinere (5 Cm), und ein wenig Kalzit).
Gruß
proyect
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Hallo!
Also ich schau mir generell die Wand vorher zuerst genau an , bevor ich ran gehe.....Und Helm selbstverständlich.....habe mal einen Unfall ohne Helm gesehen...dem ist zwar nur ein Stück von etwa 5 - 7 cm auf die Birne gedonnert , aber der hat sprichwörtlich "wie ein abgestochenes Schwein" geblutet....und zieht immer noch keinen Helm an....ich an seiner Stelle hätte da mein Lehrgeld bezahlt.....
So`n Ding mit Helm is auch schon schmerzhaft genug...
Gruß
TK