Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Bestimmungen allg. => Thema gestartet von: Spezi am 04 Jun 05, 12:28
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Hallo allerseits und danke für die Bereitstellung dieser Möglichkeit der Bestimmung :)
Der folgende Stein(?) ist nicht magnetisch und glänzt (wie auf den Fotos ja unschwer zu erkennen ist ;))
Kratzt man ein kleines Stück ab, so ist es darunter genauso metallisch.
Ich habe leider überhaupt keine Ahnung von der Materie und kenne auch niemanden, den ich dazu befragen könnte.
Es wäre somit schön, wenn mir jemand bei der Bestimmung helfen könnte, danke schonmal!
Hier die Bilder(Bilder anklicken für volle Darstellung) :
(http://img243.echo.cx/img243/8933/stone17ym.th.jpg) (http://img243.echo.cx/my.php?image=stone17ym.jpg)
(http://img243.echo.cx/img243/7306/stone21nl.th.jpg) (http://img243.echo.cx/my.php?image=stone21nl.jpg)
Greetzi - Spezi!
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Hallo Spezi,
wo hast du das denn gefunden?
Ist dieses Stück verglichen mit einem gleichgroßen "Stein" schwer oder leicht?
schöne Grüße
Tobias
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Für mich kommen da Hämatit, Lava oder Schlacke in Frage.
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wo hast du das denn gefunden?
Ist dieses Stück verglichen mit einem gleichgroßen "Stein" schwer oder leicht?
Hallo Tobias, das Teil habe ich im Raum Berlin/Brandenburg vor ca. 10 Jahren in einer Pfütze am Wegesrand gefunden. Verglichen mit einem Stein komme ich ungefähr auf das gleiche Gewicht. Das Volumen liegt bei knapp 100 cm³
Gruß - Spezi
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tjo, richtung hämatit hätte ich auch getippt.
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Hallo!
es kann auch Graphit sein , aber nur wenn es zeimlich weich ist und auf Papier schreibt
Gruß
TK
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Graphit oder ein glimmer wäre mein tip
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Hallo nochmal und vielen Dank für eure Antworten!
Auf Papier hinterlässt es keine Spuren (ok, Kratzspuren ;)). Somit denke ich nicht, dass es sich um Graphit handelt.
Ich hab mich über Hämatit mal etwas schlau gemacht, dort soll es ja eine Rotfärbung geben. Dies ist aber überhaupt nicht der Fall.
Auch ist mir aufgefallen, dass das Objekt sehr gut Wärme speichert.
Was wäre denn die beste Möglichkeit, diesen Stein analysieren zu lassen? Machen das bestimmte Institute? Oder wie geht man da vor? Vielleicht habe ich ja hier einen Schatz mit einem Wert ungeahnten Ausmaßes ;D
Es grüsst euch - Spezi
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Na da wird Glimmerschiefer für mich immer warscheinlicher ... oder ein anderes glimmerhaltiges Gestein
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Au ja, dieses Glimmerschiefer-Bild (http://www.steine-portal.de/all/gesteine/7_glimmerschiefer_1) sieht wirklich sehr ähnlich aus. Danke!
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Wenn grauschwarze Strichfarbe dann eindeutig ein derbes Stück Galenit (Bleiglanz); ansonsten kann es nur Glimmerschiefer sein!
Hämatit, Graphit, etc. sieht alles anders aus...
Etwas anderes kommt kaum in Frage.
Gruß Peter
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Ne...für Galenit fehlt dann der typische treppenartige Aufbau der Bruchflächen........also ich tendiere nun auch auf Glimmerschiefer
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Hallo,
Glimmerschiefer scheint mir sehr zutreffend. Die Oberfläche sieht jedenfalls auch danach aus. Doch sollte sich bei Glimmerschiefer sehr einfach winzige Teilchen mit einem Nagel etc. abkratzen lassen.
Gruß
loparit
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Hallo,
ich tendiere auch zu Glimmerschiefer, für Bleiglanz wohl nicht "schwer" genug...
Zitat: Verglichen mit einem Stein komme ich ungefähr auf das gleiche Gewicht
Glückauf
Klaus
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Als "oller" Berliner von mir folgende Antwort: Slugslayer gab bereits den richtigen Hinweis ;)
Wenn ich lese Wegesrand und Pfütze: Dann Schlacke, liebe Leute ;D
In Berlin/Brandenburg liegt an den Wegen weder Glimmerschiefer (auch im Geschiebe sehr sehr selten), Hämatit noch Bleiglanz herum. So wat gibbts da nisch!
Die Schlacken aus der Müllverbrennung werden/wurden zu 95% im Straßen- und Wegebau eingesetzt: Da gibt es die braune, pörose Schlacke und eben die, die Du gefunden hast (relativ selten). Das Zeugs hat einen hohen metallischen Glanz, ist eher leicht (ähnlich reinem Silizium) und sollte recht hart sein.
Fazit: Nett anzusehender Stein, findet man nicht alle Tage, kein Mineral. :P
Gruß ins Forum
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Ne...für Galenit fehlt dann der typische treppenartige Aufbau der Bruchflächen........also ich tendiere nun auch auf Glimmerschiefer
Hallo TK,
bin überzeugt! Hatte diese für Bleiglanz typischen Bruchflächen zwar noch irgendwo auf dem Stück vermutet (z.B. Unterseite..) aber auf beiden Bildern sind tatsächlich keine erkennbar.
Was MM-Bär aber sagt, ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Einmal das Stück in meiner Hand und ich wüsste es genau.. ;D..allerdings vermisse ich die für Schlacke typische Porösität..obwohl es da auch Ausnahmen gibt...bestimmte Hochofenprodukte an die ich jetzt z.B. denke..
Gruß Peter