Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Wandervogel am 01 Sep 18, 17:53
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Hallo zusammen,
Kann mir einer sagen, was ich hier gefunden habe?
Auf einem Acker bei Remagen Rheinland-Pfalz, ca 4*3*2 cm und ziemlich hart....
Danke
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Sandstein mit Quarzadern?
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Jaspis in Quarz?
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Kein Sandstein, dafür viel zu hart
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Eindeutig Jaspis. Dieser kommt im Rheinschotter häufig in dieser Form vor.
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Danke für die Info.
Wie kann ich den polieren? Geht das mit einem Lappen und Polierpaste?
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Hallo,
eindeutig Jaspis mit Quarz, eignet sich auch gut für nen Anschliff.
Gruß Jochen
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Hallo
ne so nicht, das mach ich bei einem Steinmetz, der Grabmale usw. herstellt. Kostet bei mir je nach Größe 20- 30 €.
Gruß Jochen
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Wie kann ich den polieren? Geht das mit einem Lappen und Polierpaste?
Kaum. damit wirst du vielleicht einen gewissen Glanz hinkriegen, aber keine echte Politur. Da musst du das Ding schon vorher anschleifen (lassen).
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Welche Polierpaste würdet ihr empfehlen? Polieren mit Filzscheibe auf Bohraufsatz?
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Das ist ein Brocken Eisenerz vom Typ Lahn/Dill.
Polierfähig sind lange nicht alle, kommt halt auf die Zusammensetzung an.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1517957876.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1517957876.jpg)
Grüße,
Michael
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Das ist ein Brocken Eisenerz vom Typ Lahn/Dill.
Das war auch mein erster Gedanke! Mehr oder minder eisenreich auch als "Blutjaspis" bezeichnet.
Allerdings wäre auch echter Jaspis aus den Melaphyrgebieten im Raum Alzey oder Hunsrück denkbar.
Beides kann durch natürlichen Transport zum Fundort gelangt sein und eine definitive Aussage traue ich mir vom Bild her nicht zu.
Im ersten Fall sollte der Abrieb beim Schleifen deutlich rot gefärbt sein, im zweiten eher nicht (ist aber auch kein ganz sicheres Kriterium)
Eine Politur wird ohne vorherigen Grob- und Feinschliff (evtl vorher Sägen! ) nicht zu erreichen sein. Alternativ durch trommeln.
Thomas