Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => (Ver-) Fälschungen, Montagen / Fakes, Assemblages => Thema gestartet von: skibbo am 03 Sep 18, 14:50
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Hallo zusammen,
da immer mal wieder die Frage gestellt wird, wie erkenne ich eine Fälschung, hab ich da, anhand einer etwa 5 x 4,5 cm großen Matrix-"Stufe" mit Topasen, mal etwas vorbereitet. 8)
Bereits auf den Bildern der ursprünglichen "Stufe" sind um die Topaskristalle sowie auch um einzelne größere Bruchstücke der Quarzmatrix dunklere, relativ feinkörnige Bereiche zu sehen. Diese Zonen bestehen hauptsächlich aus feinkörnigem Glimmer und kleinen Gesteinsbruchstücken und zeigen eine verdächtig poröse Struktur. In der Regel wird bei solchen Montagen ein handelsüblicher Klebstoff genutzt, der unter UV-Lichtfluoresziert. Einer schlecht reparierten oder zusammengebastelten Stufe könnte man also bereits zerstörungsfrei auf die Schliche kommen. Allerdings gibt es auch Fälschungen, die sich nicht so leicht zu erkennen geben, wie in diesem Beispiel.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535978806.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535978806.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535978831.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535978831.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535978855.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535978855.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535978872.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535978872.jpg)
Nach ein paar Minuten in Aceton fallen bereits kleinere Stücke von der Stufe und deutliche Anzeichen der Montage werden sichtbar.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535979153.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535979153.jpg)
Das momentan vorläufige Resultat sind mehrere, größere Bruchstücke und ein Häufchen Glimmer reicher "Sand". Wenn der Kleber vollständig gelöst ist, werden eine größere Quarzplatte als Montagebasis, kleinere Matrixbruchstücke sowie lose Topaskristalle (natürlich von bester Qualität) übrig sein.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1535979374.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1535979374.jpg)
Das Ergebnis:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531151.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531151.jpg)
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Stefan, Danke für den lehrreichen Beitrag!
Vielleicht magst Du ja unsere Fälschungsliste (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fälschungen/Fälschungsliste) darum bereichern.
Viele Grüße Stefan
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und interessant wäre natürlich auch, woher die "Stufe" angeblich stammen sollte, und wo sie angeboten wurde ......
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Super Beitrag!!!
Grüße Michael
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Hallo,
und vielen Dank.
Ich werde an dieser Stelle erstmal einige weitere Fälschungen zeigen und anschließend den Beitrag komplett ins Lexikon stellen.
Auf Herkunftsangaben wollte ich vorerst verzichten, da sinnvoll ist, sich bewusst zu machen, dass Fälschungen/Manipulationen aus allen Regionen der Erde, zeitlich völlig unabhängig und auch in allen Preislagen auftreten. In manchen Fällen kann man auch nicht mit Sicherheit sagen ob die Manipulation bereits vor Ort im Fundland stattgefunden hat, irgendwo in der Kette der Zwischenhändler oder sogar beim letzten Glied der Kette, dem Endverkäufer bzw. Käufer. Vorrangig möchte ich erstmal einige Merkmale aufzeigen.
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Den oben gezeigten Topas kann man als komplette Fälschung bezeichnen. Die Stufe gehört, so wie sie war, nicht zusammen. Möglicherweise stammen die anderen Bruchstücke sogar von der selben Fundstelle, in dieser Zusammenstellung bestand die Stufe jedoch nie auf natürlichem Weg sondern erst durch finanzielles Interesse des Fälschers. Eine Matrixstufe verkauft sich nun mal für mehr Geld als der selbe Kristall ohne Matrix.
Hier ein anderes Beispiel: Der Apatitkristall ist im oberen Bereich geklebt. Risse in Kristallen, und vor allem fehlende Teile am Kristall sollten den Käufer stutzig machen. Entweder war der Kristall an solch einer Stelle natürlich angewachsen, wurde beschädigt, oder war, wie in diesem Fall, in Verbindung mit dem sich fortsetzenden Riss, komplett gebrochen und wurde repariert.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536042931.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536042931.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536043668.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536043668.jpg)
Das zugehörige Label nennt diese Reparatur nicht, gut möglich, dass der Kristall erst später zerbrach und repariert wurde oder das die Reparatur zu Beginn des 20ten Jahrhunderts verschwiegen wurde.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536043606.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536043606.jpg)
Jedenfalls wurde mir diese Stufe mit dem Vermerk "repariert" auf dem Händlerlabel verkauft. Dagegen gibt es nichts einzuwenden, zumal es sich um eine "historische" Stufe handelt und der Kristall in seiner Gesamtheit vor der Reparatur bereits so bestanden hat.
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Ich würde eine Reparatur auch nicht als Fälschung bezeichnen. Das sollte natürlich vermerkt sein. Reparierte Stufen finde ich nicht schlimm.
Ich habe auch noch einen Vivianit und einen Wolframit aus der Bastelwerkstatt. Schöne Kristalle die nichts mit der Matrix zu tun haben. Ganz ähnlich wie bei Dir. Sind in der Fälschungsliste zu sehen. Hier werde ich auch mal eine Trennung versuchen.
Viele Grüße
Stefan
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Das stimmt, wird die Reparatur allerdings vom Verkäufer nicht genannt, ist es definitiv eine Manipulation zu Lasten des Käufers.
Auf jeden Fall ist es ein gutes Beispiel für eine nachträgliche Bearbeitung. Das Augenmerk soll hier auf den fehlenden Kristallfragmenten und den Rissen im Kristall liegen.
Hier noch ein weiteres Beispiel: Ein Antimonitaggregat auf Quarzüberzogener Sideritmatrix.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536058822.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536058822.jpg)
In diesem Fall geht es darum, auf die Position des Antimonitaggregates zu achten.
Es liegt auf der Matrix und hat an keinem Ende eine abschließende Kopffläche. Weiterhin sieht man, dass das Aggregat sowohl auf dem braunen Siderit als auch dem farblosen Quarzüberzug "gewachsen" scheint. Dabei ist zu erkennen, dass der, ansonsten die Stufe weitestgehend bedeckende, Quarzrasen im Bereich des Antimonits durch Bruchflächen (aber auch Sideritkristalle) begrenzt ist.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536059087.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536059087.jpg)
Von der Seite betrachtet, erkennt man dies deutlicher und bereits auf dem ersten Foto ist im linken Bereich des Aggregates Blasenreicher Klebstoff zu erkennen.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536059247.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536059247.jpg)
Die Vergrößerung verdeutlicht dies:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536059405.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536059405.jpg)
Da man auf den Fotos im linken oberen Teil einen Rest von natürlich aufgewachsenem Antimonit auf Quarz erkennen kann, vermute ich in diesem Fall einen enttäuschten Sammler, der versuchte seinen schönen Eigenfund zu retten. Ob das aufgeklebte Antimonitaggregat jedoch tatsächlich dort seinen Platz hatte oder von einer anderen (Fund)Stelle stammt, bleibt Spekulation.
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Hier nun ein weiteres Beispiel:
Ein 4 cm großer Wagnerit-Kristall von der Typlokalität Höllgraben in Österrreich. Die aufgeklebte Nummer lässt vermuten, dass das Stück schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Der Kristall wurde mit Klebstoff (erkennbar an den Blasen und Fäden in den Detailbildern) auf die Matrix geklebt. Um die Spuren zu Kaschieren wurde der Klebstoff mit Kristallbruchstücken des Gangmaterials gemischt.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531746.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531746.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531679.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531679.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531764.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531764.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531783.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531783.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531804.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531804.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542531831.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542531831.jpg)
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Als Nächstes folgt ein Beispiel aus den USA:
Eine 10 cm breite Stufe mit typischem grauen Calcit und kleinen Markasiten und Kupferkiesen von Brushy Creek. Auf den ersten Blick eine ganz brauchbare Stufe
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542533183.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542533183.jpg)
Ein Blick auf die Rückseite zeigt bereits deutliche Spuren der Montage. Hier sind mehrere Bruchstücke zu einer Stufe zusammengebastelt.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542533484.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542533484.jpg)
Um diese Spalten auf der Vorderseite halbwegs zu kaschieren, wurden Kristallbruchstücke auf die Lücken geklebt. (Wie in der Bildmitte zu sehen ist)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542533684.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542533684.jpg)
Ein weiterer, mit der Lupe erkennbarer Hinweis sind in Klebstoff getränkte Markasite und Kupferkiese an den Rändern der Einzelteile.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542533813.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542533813.jpg)
Um den Gesamteindruck abzurunden wurden abgebrochene Calcitkristalle mit Bruchstücken von Markasit/Chalkopyrit überdeckt. Auch hier gehen die Kristalle erkennbar in dem Klebstoff unter.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542533991.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542533991.jpg)
Ein Blick ins Aceton sagt mehr als 1000 Worte:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542535411.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542535411.jpg)
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Vielen Dank für deine Mühe ,wirklich gute Arbeit ... also das aufdecken der Fälschung ,nicht das fälschen !
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Hi Stefan,
wollte auch mal mein Lob für diesen Thread aussprechen - sehr informativ! Ich habe mich grad dabei erwischt, wie ich eine Stufe nicht nur nach Ästhetik sondern auch nach Kleberesten untersucht habe. :D
Manche Stufen scheinen für solche Montagen wahrlich prädestiniert zu sein. War aber kein Kleber zu entdecken, zum Glück!
Besagte Stufe ist ein Meißelspat der Grube Clara.
Gruß
Lars
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Hier ein weiteres Beispiel.
Nieriger Malachit auf einem massiven Stück kupferhaltigem Erz aus dem Ural. Eigentlich eine Stufe, bei der man aufgrund der Kompaktheit keine Reparatur vermutet. Auch diese Stufe dürfte so bereits einige Jahrzehnte in Sammlungen geschlummert haben.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542991445.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542991445.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542991489.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542991489.jpg)
Und so bestand die eigentliche Intension zu einer Prüfung lediglich daraus, ob der Cuprit in Malachit umgewandelt ist.
Unter dem Bino sprangen mir dann diese blasenreichen Klebstoffkugel förmlich entgegen.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542991667.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542991667.jpg)
Und die schnelle Prüfung unter UV bestätigte, dass ein Teil des Malachits abgebrochen war und wieder aufgeklebt wurde.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1542991761.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1542991761.jpg)
Bei genauer Betrachtung ist auf den beiden Eingangsbildern erkennbar, welchen Bereich diese Reparatur betrifft.
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Glück Auf!
da war wohl jemand etwas großzügig bei der Anwendung von Klebstoff. Reparaturen, auch wenn diese hier etwas fahrlässig durchgeführt wurde, sind aber allemal noch eher akzeptabel. Montagen von Stufen aus Einzelstücken, die dabei neu arrangiert werden, sind da hingegen schon deutlich auf der Seite von Fälschungen, wie Du ja oben schöne Beispiele gezeigt hast.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hallo Markus,
danke für deine Antwort. Ich denke du stimmst mir zu, dass auch eine Reparatur eine Wertminderung darstellt. Das mag bei manchem "High-End" Turmalin als gegeben hingenommen werden, eine Täuschung ist es allemal, vor allem, wenn Reparaturen oder Behandlungen nicht explizit angegeben sind. Auch wenn hinter vielen Reparaturen wohl keine böse Absicht steckt, weil man z.B. einen Eigenfund, der beim Bergen zerbrach, gerne erhalten möchte, so kann dies beim späteren Besitzerwechsel doch zu Irritationen führen.
Solche Stücke kommen früher oder später in den Handel. Wenn ich mit meinen Beiträgen erreiche, dass der ein oder die andere vor dem nächsten Kauf einen genaueren Blick riskiert, hat dieser Thread seinen Zweck erfüllt.
Auch wenn sich mit der Zeit sicher vieles wiederholt (meist sind es ja geklebte Stücke), so ist es mir wichtig zu zeigen, dass man nicht nur bei Rumänen oder Chinesen mit (mehr oder weniger) handwerklichem Geschick rechnen sollte, sondern auch bei Klassikern oder "Sammler"-stücken durchaus mal ein kritischer Blick lohnt.
Viele Grüße
Stefan
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Hier das nächste Beispiel:
Ein knapp 1 cm großer Cafarsit vom Monte Cervadone, Italien. Die Stufe ist mittig durch den Kristall gebrochen und wieder zusammengeklebt worden.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543706655.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543706655.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543706680.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543706680.jpg)
Der Riss zieht sich durch die komplette Matrix. Stellenweise ist blasenreicher Klebstoff erkennbar.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543706699.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543706699.jpg)
Deutlich ist auch der mit Kleber gefüllte Spalt im Kristall erkennbar.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543706719.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543706719.jpg)
Zudem sieht man Klebefäden im unteren Bildbereich
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543706738.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543706738.jpg)
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Hier nun eine 10 cm große Quarzstufe mit Baryt von Pöhla, die vermutlich auch ein paar Jahrzehnte in einer Sammlung lag.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543707331.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543707331.jpg)
Zu sehen ist, dass der Kristall an der Basis keinen natürlichen Kontakt zur Matrix hat. Er scheint frei zu schweben.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543707396.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543707396.jpg)
Eine andere Perspektive bestätigt dies und man kann die Klebestelle bereits erahnen.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543707520.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543707520.jpg)
Die UV-Lampe macht den Kleber nun deutlich sichtbar und man kann ihn eindeutig vom Kristall abgrenzen.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1543707642.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1543707642.jpg)
Zwar sind auf der Quarzmatrix weitere Bruchstücke solcher Baryte verwachsen, ein Zeichen, dass beides von der selben Fundstelle stammt, dennoch ist diese Stufe als Montage zu bezeichnen, da der Kristall nicht an dieser Stelle aufgewachsen war sondern wahllos auf der Matrix platziert wurde.
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hallo Stefan,
vielen Dank für Deine interessanten Beiträge,
beim Calcit und kleinen Markasiten und Kupferkiesen von Brushy Creek hat sich der "Handwerker" wirklich angestrengt,
der aufgeklebte schwebende Baryt ist allerdings sehr plump gemacht
Grüße
Axel