Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Wandervogel am 03 Nov 18, 11:57

Titel: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 03 Nov 18, 11:57
Ihr könnt mir sicher helfen, alle diese Steine sind aus dem Geröll am Rhein, nur was?

Ich dachte schon an Eisenkiesel, Karneol, Jaspis....

Bitte um Hilfe

Danke
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 03 Nov 18, 11:58
Und noch einer
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Bernd G am 03 Nov 18, 13:48
Hallo, ist Jaspis  . Gruß Bernd
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 03 Nov 18, 15:07
Alles? Dafür sind die doch zu unterschiedlich.

Ich denke nach eingehender Recherche es ist 1 Karneol ( Nr. 4) und der Rest Eisenkiesel [was ja eigentlich das gleiche wie Jaspis ist wenn ich das richtig verstanden habe]
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Bernd G am 03 Nov 18, 15:19
Hallo, ja ich bin der Meinung es ist alles Jaspis , aber von Bilder her ist das immer so ne Sache …..denke aber ich liege richtig . Gruß Bernd
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: oliverOliver am 03 Nov 18, 16:23
Zitat
Alles? Dafür sind die doch zu unterschiedlich.

zumindest: 20181103_113941_resized_kindlephoto-2280849.jpg
sieht mir eher nach einem organogen-sedimentären Hornstein aus.
Könnte alpin sein, hätte dann aber eine sehr weite Reise hinter sich ......
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Harzsammler am 03 Nov 18, 18:09
Der letzte und vielleicht auch die beiden ersten sind Roteisenstein vom Typ Lahn/Dill.

Grüße,
Michael
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: heli am 04 Nov 18, 07:33
Unter "Hilfe und Anleitungen" finden sich die Mindestanforderungen zur Mineralienbestimmung.
So kann man im Normalfall ohne größere Probleme zumindest Karbonate und Quarz unterscheiden.

Und warum jeder Stein der rot ist ein Jaspis sein soll ??? Die Erfahrung zeigt, dass vieles nur andere Mineralien mit Eiseneinschlüssen sind.

 
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: loismin am 04 Nov 18, 13:12
Oje oje .
Jetzt werden alle Flüsse und Bäche allmählich von den Kieseln befreit  >:D
Gehört eher in die Rubrik Gesteine !

Loismin
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: oliverOliver am 04 Nov 18, 15:45
Zitat
zumindest: 20181103_113941_resized_kindlephoto-2280849.jpg
sieht mir eher nach einem organogen-sedimentären Hornstein aus.
Könnte alpin sein

vgl. z.B.:

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1541342466.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1541342466.jpg)
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 05 Nov 18, 06:11
Ich glaube nicht, dass es Hornstein ist. Der von mir gefundene ist nicht so splitterig.

Was spricht gegen Karneol? Im Rhein garnicht so selten....
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Harzsammler am 05 Nov 18, 08:12
Wenn es um Bild 4,  erster Beitrag geht, das Stück Hornstein ist doch noch splittriger als das von Oliver gezeigte  ???

Karneol ist's auf keinen Fall, dieser ist immer,  mindestens an den Kanten durchscheinend.
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 05 Nov 18, 09:36
Der ist auch nicht durchscheinend und hier im Lexikon unter Karneol....
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Wandervogel am 05 Nov 18, 09:57
Dichte gemessen, liegt bei Fundstein 2,6241666.
Karneol hat 2,58 bis 2,7 würde passen.

Dichte von Hornstein kann ich nicht finden.... Vielleicht weiss das jemand hier, dann bitte Info
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: Harzsammler am 05 Nov 18, 11:45
Der ist auch nicht durchscheinend und hier im Lexikon unter Karneol....
...wo erkennst Du eine Ähnlichkeit dieses Karneols mit Bild 4
Deines Eingangspostings?
Das Lexikon-Bild zeigt auch durchscheinende Stellen und kleine Einschlüsse von Achat
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: heli am 05 Nov 18, 12:43
Wenn man sich etwas an die oben gemachten Angaben zum Thema Mineralien-/Gesteinsbestimmungen anlehnen würde, könnten sicher einige Fragen selbständig gelöst werden.

Zum spez. Gewicht: Leider haben sowohl alle Quarzvariäten wie auch Calcit in etwa dasselbe spez. Gewicht. Ist zur Unterscheidung nicht geeignet, aber siehe oben .... 
Titel: Re: Rote Steine vom Rhein, aber welche?
Beitrag von: harzgeist am 05 Nov 18, 13:01
Die Übergänge der verschiedenen Quarzvarietäten Japis, Jarneol, Sarder, Achat, Chalcedon sind fließend. Kein Grund darüber lange Debatten zu führen, ist in manchen Fällen Ansichtssache.
Wenn man sie nur dünn genug schneidet sind sie alle durchscheinend  :D ;D
Und sie sind alle Quarz