Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 13 Feb 19, 01:39
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1549474482.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1549474482.jpg)
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Ist das wirklich eine "PM nach Goethit"?
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Ich könnte den Goethit mit einem Fragezeichen versehen, denn deutlich erkennbar oder nachweislich ist es nicht mehr, da alles in Quarz umgewandelt ist. Ich bin davon ausgegangen, weil das Stück aus dem Gebiet stammt wo die Quarz-Goethit-Drusen gefunden werden.
Aber ein berechtigter Einwand, da keine ausreichen Merkmale das bestätigen.
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Hallo Roland,
Perimorphosen sind bei derartigen Stücken auch nicht gerade selten. Könnte hier so etwas vorliegen? Ist für mich auf dem Foto nicht zu erkennen.
Glück auf,
Robert
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Da könntest Du recht haben Robert. Ich werde das abändern.
Wenn es nicht Goethit ist was ist es dann? In dieser Region kommen kaum andere Minerale vor die man mit in Betracht ziehen könnte.
Gips von Asni zeigt nicht diese Wachstumsform.
Gruß Roland
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Meiner Meinung nach liegt hier überhaupt keine 'PM' vor, egal ob Pseudo-, Peri- oder Para-Morphose. Sondern schlicht Quarz in einer besonderen Wachstumsform. Oft besteht der Kern dieser Aggregate aus Chalcedon, der bekanntermaßen gerne in solchen Formen auftritt. Das könnte auch hier der Fall sein. Ich meine, auf der Bruchfläche (7-Uhr-Position) Chalcedon zu erahnen.
Thomas
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ok, ich lösche den Zusatz
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Servus Roland,
warum denn nicht Quarz perimorph nach Goethit, der ist doch dort beschrieben und wir kennen derartige Perimorphosen auch von anderen Fundstellen? Ich meine, die säulige Form ist doch schon auffällig. Kann natürlich primär auch irgendwas Anderes gewesen sein.
Glück auf,
Robert
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Hallo Robert
Hätte ich gern gemacht, aber der Eine ist dieser Meinung, der Andere jener Meinung und um dieses Hin und Her zu beenden habe ich den Zusatz gestrichen und somit ist es erstmal aus der Welt. Ich habe die Fundstelle selbst besucht.
Gruß Roland
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Hallo Robert
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Perimorphose
Laut Definition erfordert eine Perimorphose einen Hohlraum in der Form des ehemaligem Minerals. Und genau diesen sehe ich auf dem Foto nicht!
Auch wenn es am Fundort Goethit gibt, bezweifele ich, dass jener an der Bildung des gezeigten Aggregates in irgend einer Form beteiligt war.
Im übrigen denke ich, im Zweifel ist es besser, eine Information nicht zu geben, als zur Verbreitung von alternativen Fakten beizutragen.
Thomas
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Erledigt.