Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: EinMineralienSammler am 25 Feb 19, 02:01
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Hallöchen,
ich habe zu Hause unter anderem Malachit, Azurit und Azurit-Malachit. Über deren Giftigkeit bin ich damals recht früh gestolpert, trotzdem würde mich interessieren, was passieren würde, wenn ich Kleinstmengen einatme und/oder auf der Haut habe.
Mein eigentliches Problem ist allerdings,dass ich auch einen Vanadinit hier habe, welchen ich zuvor ohne Dose am Schreibtisch gelagert und öfters in der Hand gehabt habe. Ich habe zwar typische Steckbriefe gelesen, in denen war die Giftigkeit allerdings nicht aufgeführt und die chemische Formel, die auf Blei schließen lässt hat mich schlicht nicht interessiert.
Nun Frage ich mich, wie gefährlich ist das Mineral letzlich? Und wie schlimm ist es, dass ich damit des öfteren OHNE danach Hände zu waschen, rumhantiert habe? (Es ist simpler Vanadinit, kein arsenhaltiger oder so)
Gruß
Dennis
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Hallo Dennis,
die von Dir genannten Arten sind absolut ungefährlich. Das Kupfer,Blei oder auch Arsen,das darin enthalten ist,
ist chemisch gebunden. Diese Mineralien sind nicht toxisch.
Es gibt zwar giftige "Steine" bei denen man aufpassen muss,dass sie nicht in Kinderhand bzw. Kindermund geraten.
Da wären z.B. die farbenfrohen roten und gelben Arsensulfide Realgar und Auripigment. So schlimm sind die aber auch
wieder nicht. Man sollte halt keine Krümel verschlucken.
Deine Azurit - Malchit und Vanadinitstufen kannst da ohne Sorge in der Hand halten.
Gruß Norbert
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Da hätte ich direkt auch mal eine Frage.
Wie steht es mit Cerussit und Anglesit?
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Auch bei Cerussit und Anglesit besteht keine Gefahr,dass man sich eine Bleivergiftung einfängt,
auch wenn die beiden Bleiverbindungen sind. :)
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Da wären z.B. die farbenfrohen roten und gelben Arsensulfide Realgar und Auripigment. So schlimm sind die aber auch wieder nicht.
Eben! Ganz und gar nicht. Kürzlich las ich (muss wohl hier im Forum gewesen sein), dass jemand Suizid begehen wollte, indem er eines der beiden in Mengen von mehreren hundert Gramm(!) gegessen hat. Eine Verstopfung war das einzige Resultat der Aktion ;D
Hier trifft das gesagte auch zu: Die chemische Bindung ist so stark, dass sie vom Körper nicht aufgespalten werden kann und das Zeugs unverändert wieder ausgeschieden wird - was bei solch großen Mengen schon mal schwierig werden kann....
Das gängigste wirklich giftige Mineral, das auch in vielen Sammlungen anzutreffen ist, dürfte wohl Erythrin sein. Wird oft vergessen, dass da auch Arsen drin ist.
Man müsste es aber halt essen, damit eine Giftwirkung eintritt - und wer tut das schon . Für Kinder allerdings definitiv ungeeignet!
Thomas
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Danke für die schnellen Antworten.
Im Internet steht auf diversen Seiten, dass alle genannte Mineralien sehr giftig sind und Berührung vermieden werden sollte und falls dies nicht möglich ist sofort die Hände gründlich gewaschen werden sollten.
Das steht ja im Widerspruch zu den Aussagen hier und verwirrt mich ein wenig.
Gruß
Dennis
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Servus,
Haende waschen schadet nie, aber Sorgen machen musst Du Dir mit Sicherheit keine.
LG
Harald (der von Berufs wegen seit Jahrzehnten mit vielen, tw. sehr giftigen oder sonstwie unangenehmen Feststoffen umgeht)
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Mein Senf dazu:
wer Bedenken oder Ängste vor einer vermeintlichen Giftigkeit oder anderer subtiler Gefahren (Strahlung) hat, der sollte die Finger davon lassen.
Jeden Tag sich fragen müssen "ist's nicht vielleicht doch gefährlich?"...das ist nichts ;)
Grüße,
Michael
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Danke für die schnellen Antworten.
Im Internet steht auf diversen Seiten, dass alle genannte Mineralien sehr giftig sind und Berührung vermieden werden sollte und falls dies nicht möglich ist sofort die Hände gründlich gewaschen werden sollten.
Das steht ja im Widerspruch zu den Aussagen hier und verwirrt mich ein wenig.
Gruß
Dennis
Hallo Dennis,
nur um nicht - wie auch jene Webseiten, die Du meinst - in Widerspruch mit dem Gesetz zu kommen, und Dir Dinge zu raten, die Dir schaden könnten (weil ich ja nicht weiss, was Du vorhast, wie Du mit den Dingen umgehst, ob Du wissentlich oder unwissentlichen Unfug anstellen willst oder gar vorsätzlich handeln möchtest!), und um damit abzuwenden, dass jemand am Ende haftbar gemacht wird (nur darum geht es) antworte ich Dir:
ja, diese Mineralien sind giftig und ja - Du mußt natürlich alle einschlägigen Sicherheitsratschläge befolgen....
In der Anwendung ist diese Aussage so hilfreich, wie "Lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker!"
Gruß, Martin
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Hallo Zusammen,
ich hab auch noch ein Frage zu dem bisjetzt Geschriebenen möchte das für alle Verständlich bekommen. Bei der Aussage zum Erythrin "
Das gängigste wirklich giftige Mineral, das auch in vielen Sammlungen anzutreffen ist, dürfte wohl Erythrin sein" bin ich noch nicht ganz sicher ob dieses nicht zu Missverständnissen führen kann. Mir ist klar das Erythrin nicht umbedingt ein gesundheitsförderndes Mineral ist - das kann man sich aus der chemischen Formel schon ableiten. Kommt die Giftigkeit von der empfindlichkeit gegenüber Säuren - welche wir auch im Magen z.T. haben?
Gruß
Florian
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Hallo,
meine Meinung und auch Handlungsweise:
- sauberes Arbeiten ist das A und O. Daher werden nach den Handhaben von Mineralien mit Schwermetallen, die Hände gewaschen.
- Das Aufnehmen in den Körper, z.B. von Stäuben bein bearbeiten, vermeide ich, ggf durch eine Maske P3
- Wen es beruhigt, der kann Einweg-Handschuhe beim Hantieren mit den üblichen Verdächtigen; tragen, würde ich auf jeden Fall bei löslichen Arsenverbindungen, oder schon dem Verdacht.
- Radioaktive Mineralien sind gekennzeichnet und in verschlossenen Dosen untergebracht (zwei-Hände-Prinzio: kann nicht aus versehen sondern nur mit Absicht geöffnet werden)
- Was häufiger vergessen wird, ist die Schutzbrille beim Schlagen auf Stein!
Zur Giftigkeit:
Der giftige Stoff, meist ein Element, muss in einer körperverfügbaren Form da sein. Also muss eine Möglichkeit bestehen, dass entweder in Lösung zu bringen, sei es mit Wasser oder Säure (Magensäure), oder durch Hautkontakt oder über die Schleimhäute. Bleisulfat ist als schwerlöslicher Stoff unkritischer als Bleicarbonat (Löslich) als Blei-Tetra-Ethyl (geht durch Haut und Handschuhe direkt ins Blut und tötet). Ähnlich ist BaSO4 und BaCO3 - das lösliche ist giftig und as unlösliche ein Kontrastmittel beim Röntgen.
Zum Erythrin: Das ist ein Kobalt-Arsenat. Arsenate sind meines Wissens in HCl ohne Aufschäumen löslich. Kobalt ist in Dauergaben carzinogen. Daher gibt es im Labor kein Blaugel mehr. Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift - und es muss in den Körper...
LG
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Hallo zusammen,
jetzt muss ich doch nochmal etwas loswerden.
Giftigkeit eines Stoffes und Gefährdung durch (den Umgang mit) einen (einem) Stoffsind zwei unterschiedliche Dinge.
Dazu ein Beispiel:
Giftigkeit:
Ja, Blei(II)-Carbonat (=Cerussit) ist giftig, und das ist auch gut untersucht! Siehe hier:
http://gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_de/000000.xml?f=templates&fn=default.htm&vid=gestisdeu:sdbdeu (http://gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_de/000000.xml?f=templates&fn=default.htm&vid=gestisdeu:sdbdeu)
und dann unter Blei(II)-carbonat weitersuchen.
Gefährdung:
Eine Gefährdung entsteht durch die Aufnahme des Stoffes (wie auch Fabian schon geschrieben hat), das setzt eine Exposition voraus. Dazu gehören ein Umgang mit dem Stoff und ein Aufnahmeweg.
Zum Aufnahmeweg im Fall von Cerussit steht in dem oben genannten Datenblatt:
"Der Hauptaufnahmeweg für Blei(II)-carbonat (PbCO3) verläuft über den Atemtrakt.[07656]"
und weiter unten:
"Die Resorption über die intakte Haut wird als minimal und arbeitsmedizinisch nicht relevant eingeschätzt.[00083]"
Das heisst, dass von einer blossen Berührung soweit keine Gefahr ausgehen sollte, wenn aber Stäube im Spiel sind, schon.
Damit sind wir beim Kernproblem von Ratschlägen hier im Lexikon, was Gefährdung angeht:
Hier im Forum wissen wir nicht, was genau für Material (beim Fragesteller, stummen Mitleser, interessiertem Gast) vorliegt und wie genau der Umgang damit aussieht, ob Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden und wie diese aussehen. Wir wissen nicht, ob ggf. weitere, ansonsten unbeteiligte, Personen betroffen sein könnten.
Erze rösten (Beitrag vor kurzem)? Mineralien reinigen ? Schleifen/sägen/polieren; zu Hause am Küchentisch mit den Kindern? Auf einer Messe vor Publikum?
Deshalb:
Ja, die genannten Mineralien sind giftig.
Ob davon für den Fragesteller eine Gefährdung ausgeht, können - besser: dürfen(!) - wir nicht beurteilen, weil wir den Umgang nicht kennen!
Die von mir oben genannte GESTIS-Stoffdatenbak hat zur Grundlage, dass Leute berufsbedingt (mich eingechlossen) den Stoffen ausgesetzt sind, beispielsweise im Abbau, Verarbeitung oder chemischen Betrieben. Dazu muss ein "sachgemäßer Umgang" definiert werden. Der schlägt sich dann in diesen Datenblättern nieder. Wer also mit seinen Mineralien jenseits des Betrachtens etwas machen möchte, dem empfehle ich: lest die zugehörige Beschreibung in der GESTIS-Stoffdatenbak durch. Wie beim Beispiel Cerussit klärt sich dann nämlich, was der Begriff "giftig" meint, und welche Art des "sachgemäßen Umgangs" inklusive persönlichem Schutz sich daraus ergibt.
Manche Mineralien finden sich explizit, bei anderen muss man evtl. über Umwege (Erythrin z.B. via "Kobaltverbindungen") suchen.
Was Fabian schon gesagt hat "die Dosis macht das Gift" - wenn die Datenblätter vernünftig gemacht sind, lassen sich Dosis-Werte ablesen. Dann kann man besser einschätzen, ob bei der konkreten Erythrin-Stufe eher der Co oder der As-Anteil das Problem sind - voarausgesetzt, ich habe einen Umgang der eine relevante Exposition mit zugehörigem Aufnahmeweg möglich macht...
Und zu: Das gängigste wirklich giftige Mineral, das auch in vielen Sammlungen anzutreffen ist, dürfte wohl Erythrin sein.
Ich kann mich an Phonolith von Aris-Steinbruch/Namibia mit Villiaumit (NaF) erinneren , der beim Knacken noch gehörige Mengen an Lösung in Hohlräumen aufwies. Ich habe aufgepasst, hatte Handschuhe an, und habe mir nicht die Augen gerieben...
Ja, doch, es gibt außer den recht augenfälligen Arsenaten durchaus auch andere interessante Fälle.
Deshalb (vorallem für all jene, die nur mitlesen): informiert Euch und macht keinen Unfug!
Gruß, Martin
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Hallo Zusammen,
Martins Vorschlag GESTIS ist die Methode der Wahl.
Gerne kann man auch den "chemischen Stoffnamen" zusammen mit dem Wort "Sicherheitsdatenblatt" oder "Stoffdatenblatt" googeln.
In GESTIS findet man keine Angaben für Bariumsulfat, während das Sicherheitsdatenblatt/Stoffdatenblatt Auskünfte gibt.
Man sollte sich auch der unterschiedlichen Begrifflichkeiten akut toxisch, Reproduktionstoxisch, Mutagen, aquatoxisch .... mal zu Bewusstsein führen. Schaut Euch das in GESTIS mal für Blei(II)-chromat an.
Wer die o.g. Quellen zu Rate zieht, wird auch dort Hinweise zur Eigensicherung und zum Umweltschutz finden: Einatmen vermeiden, Handschuhe tragen,...
Und wenn es auch trivial sein sollte: es gibt auch Abhängigkeiten von der Korngröße. Ich habe vor faserigen Asbest keine Sorge, wenn das Zeug aber in Staubform auftritt, sollte man sich eher fernhalten. Dito stückiger Quarz vs. Quarzstaub. Übrigens bekommt man bezüglich eventueller Probleme in Sachen Nano-Partikel ein Bewusstsein.
Jürgen Lange
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Hallo Jürgen
Danke für Deine Unterstützung!
Doch, auch Bariumsulfat (Baryt) ist in Gestis eingetragen und über die Suchfunktion zu finden.
Stoffdatenblätter werden von den Herstellern ausgestellt und können mitunter erheblich abweichen, je nach Hersteller....
Gruß, Martin
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Hallo.
Das ganz hatten wir ja schon öfter als Diskussion.
Allerdings sind hier sehr gute Aspekte aufgeführt worden wie man das für sich selbst händeln kann.
Hoffentlich kommt jetzt nicht wieder ein Dampfhammer da ungeziehlt drauf rumhaut ;D
Meine damit daß ich nicht willens bin ,zu jedem Mikromount ein Sicherheitsdatenblatt dazuzuliefern und meine Sammlung vor meinem Tod noch als Gefahrstoff entsorgen zu müssen ???
Gruß
Loismin
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Ist mir nach so einer Dislussion überhaupt ein Wunder, daß noch ein Mitglied des Forums lebt. Totesfälle durch eine Giftigkeit von Mineralen ist bestimmt so niedrig, daß diese in keiner Statistik zu erfassen sind. Für Mineraliensammler sind herabfallende absolut ungiftige Gesteinsbrocken weitaus höher. Da liegen Totesfälle durch nicht zu vermeidende alltägliche Verrichtungen weit, weit vorne. Es gibt auch mit hundertprozentiger Sicherheit keinen Bergbaubeschäftigten, welcher bei der Arbeit Einweghandschuhe trägt. Außerdem ist Händewaschen vor dem Essen auch ohne Umgang mit Mineralen ein Muß.
Gruß
Uwe
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Uwe,
es ist ein Unterschied, ob Du hier im Forum eine - für beliebige Leser (von denen Du nicht weisst, wie sie mit Dingen umgehen) zugängliche - Empfehlung aussprichst, oder ob Du das jemandem sagst, den Du gut kennst. Darum geht es auch.
Gruß, Martin
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Guten Morgen Miteinander,
ich war bisher stummer Mitleser. Weichen die Erörterungen von Gefahrstoffen nicht komplett von der ursprünglichen Frage ab? So wie ich das verstanden habe war die Frage doch ob Dennis sich vergiften kann wenn er seine Malachite und Azurite anfasst. Also einfach in die Hand nimmt ansieht und wieder hinlegt. Führen diese Ausführungen nicht zu weit?
Gruß Sascha
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Hallo Sascha,
genau da habe ich mein Problem. Wir geben hier eine Empfehlung ab für einen Fragesteller. Für genau diesen Fragesteller und nach Rückfragen ("Was genau machst Du?", "Welche Mineralien in welcher Paragenese hast Du?" ...) lässt sich vielleicht eine Aussage treffen.
Aber für all jene, die wir nicht kennen, die hier flüchtig reinschauen, um sich über die Gefährdung durch den Umgang mit Mineralien zu informieren, bleibt hängen: "alles gut, die giftigen Elemente sind im Kristall eingebaut und sogar Reaglar kan man essen". Nein!!!!!
Beispiel:
(1) Rösten von Erz (kam kürzlich, leider ohne Angabe von Sicherheitsmaßnahmen). Jemand hört einen Vortrag zur erlebten Archäologie, findet das cool, sucht Informationen, liest hier im Atlas dazu und will das auch machen. Kurz noch zur Gefährdung nachgeschaut, findet diesen Thread: "alles gut, die giftigen Elemente sind im Kristall eingebaut und sogar Reaglar kan man essen". Nein!!!!!
(2) Esoterische Energiesteine. Eine an an esoterischen Dingen interessierte Person sucht Heilsteine mit denen sie glaubt , ihr Problem lösen zu können. AUf der Website xy findet sie Cerussit - angeblich die genau richtige Energie für ihren Fall. Cerussit gegoogelt, im Mineralienatlas gesucht, zur Giftigkeit informiert; "alles gut, die giftigen Elemente sind im Kristall eingebaut und sogar Reaglar kan man essen". Dann also, damit es besser hilft, weil im Internet der Ratschlag kam, Stein ins Getränkt (Spezi, Cola was auch immer). Und das jetzt als Kur über mehrere Wochen... Nein!!!
(3) Ein bisserl deppad, aber trotzdem
Reinigen. Die Stufe da mach ich sauber mit HCl. Oh, Mist jetzt ist auch der Cerussit weg. Hm. Schnell noch die Lösung neutralisiert. Wegschütten? Vielleicht nicht im Haus, ich trags nacher raus und stelle es zwischenzeitlich am Boden. Der Hund findet es super, dass er endlich was zum Trinken kriegt. Und im Internet stand: alles gut.
Jetzt die Aufgabe an Euch: Weist mir nach, dass Fall 1 und 2 sicher ausgeschlossen sind! Ich will einen Nachweis und keine Behauptung!
Bis der Nachweis erfolgt ist:
Ja, die genannten Mineralien sind giftig.
Ob davon für den Fragesteller eine Gefährdung ausgeht, können - besser: dürfen(!) - wir nicht beurteilen, weil wir den Umgang nicht kennen!
Gruß, Martin
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Hallo Martin,
die Allgemeinheit zu informieren Find ich ja auch nicht verkehrt und gut so! ;)
Ich meinte das ja auch nur aus meiner Sicht. Wenn ich zum Beispiel diese Frage gestellt hätte würde ich mir denken "omg was habe ich da los getreten ich wollte doch nur wissen ob ich meine Schätze mal anfassen kann ohne mir die Hände zu waschen"
Hände waschen ist immer nicht verkehrt! Egal bei was!
und ich gebe dir recht das der Fragesteller noch mehr Informationen liefern muss. Man muss ja keine Empfehlung für das Handling allgemein geben aber man könnte doch einfach beschreiben was man selbst zuhause mit seinen potentiell giftigen Mineralien macht ohne ein Empfehlung zu geben denn das da geb ich dir auch recht sollte man wirklich nicht machen.
Gruß Sascha
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Hallo zusammen
mein länglicher Beitrag ergab sich als Reaktion auf die Antwort des Thread-Einstellers. Er schreibt
Im Internet steht auf diversen Seiten, dass alle genannte Mineralien sehr giftig sind und Berührung vermieden werden sollte und falls dies nicht möglich ist sofort die Hände gründlich gewaschen werden sollten.
Das steht ja im Widerspruch zu den Aussagen hier und verwirrt mich ein wenig.
Er hat Recht, die (wohl richtigen aber leider unbelegten) Aussagen im Thread stehen im Widerspruch zu Information aus anderen Quellen. Zudem haben wir nicht überzeugt und lassen ihn verwirrt zurück. Meines Erachtens bedarf es da der Klärung.
Bei den Themen Bestimmung von Stücken verlangen wir Analysen, bei Fundorteinträgen Referenzen. Und bei der Risikobewertung ?
Gruß, Martin
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Ich bin der Meinung, daß der fragende Dennis nun total verunsichert ist. Aus juristischer Sicht hat Martin durchaus recht, aber dies führt diese Diskussion nicht zum Ziel.
Falls jemand den Martin mal fragt, ob er während des Berufsverkehr auf der Straße mit dem Fahrrad fahren kann, dann wird die juristisch korrekte Antwort lauten: Fahrrad fahren im Verkehr kann nicht empfohlen werden, wenn ich das Fahrrad, die Fahrstrecke, die körperliche Verfassung usw. des Fragenden nicht kenne. Also können - dürfen wir Fahrrad fahren nicht empfehlen.
Also Dennis, nehme Deine Kuofer und Bleiminerale ruhig zum Ansehen in die Hand. Auch ein Stück Asbest oder Uranpechblende führt durch Anfassen nicht zu Krankheit oder Tot. Minerale sind kein Kontaktgift.
Gruß
Uwe
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Hallo Martin,
Du hast es erkannt. Man (ich) müsste Bariumsulaft einfach richtig schreiben. Schon wäre das Problem gelöst.
Ich habe vor Jahren mal die Verwendung von radioaktiven Materialien in einer Anlage in einem offiziellen Dokument ausgeschlossen. Heute weiß ich, das wir sogar das böse Kaliumchlorid nicht verwenden dürfen. Man müsste so etwas absondern vom Typ: "Kein radioaktiven Stoff, der weiter als über den natürlichen Gehalt angereichert ..." Oder .. Oder ... Und was ist schon natürlich? In Afrika hat es einal eine natürliche Kernreaktion gegeben. Der Kontrollbereich nach Strahlenschutz um Wittichen liegt wohl irgendwo im öffentlichen Verkehrraum. Und hier wurde gerade in der Nachbarregion ein ABC-Zug der Feuerwehr eingesetzt, weil das Päckchen eines Sammler-Kollegen an einen anderen Freund sehr aktiv war.
Das Leben ist viel zu schön, als das wir uns über diese Details streiten sollten.
Und irgendwie ist im bösen Natriumchlorid ja auch Chlor drin (Die Kollegen aus der Chemie bitte nicht schimpfen).
Und mit dem Phosphor in Phosgen ist ja auch nicht zu spassen (Die Kollegen aus der Chemie bitte auch hier nicht schimpfen).
Manchmal ist man es irgendwie leid. Ich möchte keinem zu sehr auf den Fuss steigen. Unsere Welt ist zu kompliziert geworden, und eine kritische Frage kann sehr berechtigt sein. Aber immer wieder bei Adam und Eva anzufangen mit der Diskussion???
Wir hatten an der Uni Biologie-Studenten, die Chemie abgewählt hatten, weil zu schwierig.
Glück auf j.
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Hallo Jürgen!
Nur als Anmerkung: In Phosgen ist kein Phosphor : COCl2 (Carbonyldichlorid).
Beste Grüße,
Markus (Chemiker ;) )
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.... und im Urin ist (normalerweise) kein Uran ;D
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Hallo Uwe,
wir hatte am Stand einen (vielleicht 16jährigen) Burschen, der kam, weil er Details zum Erzrösten wollte, sowie eine Dame, die sich eine reich belegte Stufe mit wunderbaren grünen Uranmineralien ausgesucht hatte und kam, weil sie wissen wollte, wie sie sich daraus eine Brosche machen lassen könnte und ob das gefährlich sei. Das waren die beiden Fälle, auf die ich oben anspiele. Daher meine Vorsicht.
Gruß Martin
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Hallo Markus, das war bei uns der Gag für Prüfungsfragen kurz vor dem Vordiplom für Chemiker und andere ...
Jürgen Lange (auch Chemiker gewesen...)
Tschuldigung: sollte ein Gag sein, nix für ungut...
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Ihr Lieben, ein Freund hat mir vor einigen Jahren einen Geiger-Müller-Zähler vorbeigebracht und bei der Übergabe meiner örtlichen Chefin gesagt, ich soll aufpassen, da ist Hochspannung drin. Meine Chefin wollte ihm das Gerät schon wieder mitgeben. Ich habe ihr dann gesagt, dass in jedem Fernseher mit der alten Bildröhre hier Hochspannung drin ist und ich mir dessen bewußt bin.
Ich kenne Verträge über den Verkauf von Altgeräten, in denen der Käufer unterschreibt, dass er den Zustand des Gerätes kennt, sich der damit verbundenen Risiken bewußt ist und nicht den Abgeber in Regress nimmt.
Aus der Sorge, dass man rechtlich einen Engpass haben könnte, führte dann (auch) dazu, dass man keine Altgeräte mehr abgibt und lieber verschrottet.
Soweit zu den Risiken. Aber jetzt Schluß mit der Diskussion hier von meiner Seite.
Jürgen Lange
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Meine damit daß ich nicht willens bin ,zu jedem Mikromount ein Sicherheitsdatenblatt dazuzuliefern und meine Sammlung vor meinem Tod noch als Gefahrstoff entsorgen zu müssen ???
ANZEIGEN in einer zukünftigen Mineralienzeitung:
Wir entsorgen ihre Sammlung
zu höchstpreisen. Chiffre 0815
Wir machen ein Fass für Sie auf!
- ein gelbes
Dekontaminationsarbeiten...
Nix für Ungut
Josef
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Hallo Josef.
Hä hä der ist gut ! ;D
Lois
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Ich bin der Meinung, daß der fragende Dennis nun total verunsichert ist. Aus juristischer Sicht hat Martin durchaus recht, aber dies führt diese Diskussion nicht zum Ziel.
Falls jemand den Martin mal fragt, ob er während des Berufsverkehr auf der Straße mit dem Fahrrad fahren kann, dann wird die juristisch korrekte Antwort lauten: Fahrrad fahren im Verkehr kann nicht empfohlen werden, wenn ich das Fahrrad, die Fahrstrecke, die körperliche Verfassung usw. des Fragenden nicht kenne. Also können - dürfen wir Fahrrad fahren nicht empfehlen.
Also Dennis, nehme Deine Kuofer und Bleiminerale ruhig zum Ansehen in die Hand. Auch ein Stück Asbest oder Uranpechblende führt durch Anfassen nicht zu Krankheit oder Tot. Minerale sind kein Kontaktgift.
Gruß
Uwe
Danke Uwe für deine klaren Worte!!!
Ich verfolge die Diskussion mit einem Schmunzeln im Gesicht ;D
Es ist unglaublich, wie ausholend auf "einfache" Fragen geantwortet wird, welche eigentlich eine sehr zielgerichtete Antwort vermuten lassen.
Bitte steckt keine Vierbeiner in die Waschmaschine zum Reinigen oder in die Mikrowelle zum Trocknen! Um die eventuell aufkommende Frage aus Sicherheitsgründen und dem schlichten Nichtwissen, wie der Tierbesitzer mit dem Tier umgeht, vorweg zu beantworten:"Ja, das gilt auch auch für Vögel!"
Sorry, aber musste eben sein ;)
grüße
Michael
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Hallo zusammen
ich versteh Euer Unbehagen mit meiner langen Antwort und möchte deshalb ein paar Dinge klarstellen.
(1) Mir ist die Unterscheidung "Giftigkeit" und "Gefährdung" wichtig. Da relativiert einiges, was so im Internet unkommentiert herumschwirrt und ist ganz im Sinne Eurer Aussagen.
(2) Allerdings hatte Dennis (noch bevor ich irgendeinen Kommentar geschrieben habe) geantwortet:
Im Internet steht auf diversen Seiten, dass alle genannte Mineralien sehr giftig sind und Berührung vermieden werden sollte und falls dies nicht möglich ist sofort die Hände gründlich gewaschen werden sollten.
Das steht ja im Widerspruch zu den Aussagen hier und verwirrt mich ein wenig.
Da gab es hier im Forum schon einige Antworten - die Dennis offenbar nicht überzeugt haben und im Widerspruch zu anderen Quellen stehen. Nur implizit darauf zu beharren - wie spätere Posts es tun - , dass andere Quellen Unsinn sind, macht noch kein überzeugendes Argument.
Dank an Uwe, dass er sehr explizit seine Gedanken geäußert hat, das bringt sicher mehr Klarheit in die Diskussion, als das Thema in die Nähe eines Scherzes zu rücken.
(3) Leider fehlen (vielleicht nur mir?) Belege oder Querverweise zu den Aussagen. Es liessen sich Fragesteller wohl leichter überzeugen, wenn Fakten und Belege genannt werden. So fürchte ich, kann beim Fragesteller das Gefühl der Verunsicherung noch verstärkt werden und im schlimmsten Fall auch das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
(4) Mir geht es nur um die Wirkung (dieses Forums) nach außen, nicht darum, Euren Umgang mit Mineralien in Frage zu stellen.
Gruß, Martin
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Also, ich bin im Chemiebereich tätig und interessiere mich auch deshalb für Mineralien, wegen der Elemente. Ich kann dazu sagen, dass man sich trefflich streiten kann über die Gefährlichkeit. Wenn man Mineralien in das normale bestehende (Gefahrstoff-)Recht einstufen würde (CLP Verordnung, REACH, Chemikalienrecht usw...), wäre keiner in diesem Forum mehr glücklich.
Man kann anhand einfacher Beispiele einen Einblick gewinnen, indem man für die chemischen Verbindungen die toxikologischen Daten abgleicht.
Dies kann man in Datenbanken tun. Wie z.Bsp.: https://www.dguv.de/ifa/gestis/gestis-stoffdatenbank/index.jsp
in der GESTIS Datenbank der DGUV.
Bitte dort mal unseren guten alten Bleiglanz aufrufen, der in einigen Gebieten Deutschlands zu Tonnen rumliegt. Die chemische Bezeichnung wäre Bleisulfid. Die LC 50 gibt die Dosis an, bei der 50% einer Population (Versuchstiere) sterben. Bei Bleiglanz wäre es für Krustentiere besonders fatal. Hier wären im Mittel ( Median) 0,138 milligramm / umgerechnet 0,000138 gramm! in einem Liter nach 48 Stunden ausreichend um 50% der Krustentiere zu töten. Auch ist Bleisulfid als reproduktionstoxisch eingestuft. Also sollte wer Kinder haben möchte, sollte die Stufen nicht allzu lange und oft mit den Fingern anfassen und sich danach tunlichst die Hände waschen.
Mit anderen Mineralien, kann man dies in der Datenbank auch mal tun und man ist erstaunt. Bleiglanz also nicht als Aquarienstein benutzen! :)
Nun aber mal die andere Seite: Wenn diese Mineralien wirklich eine so große Giftwirkung auf Menschen hätten, müssten sehr viele Bergleute daran gestorben sein, dem ist aber nicht in dem Umfang so wie man es erwarten würde. Bei stetigem, täglichem Umgang und ohne großes Händewaschen beim Frühstücksbrot im Stollen, die Kleider voller Staub haben sehr wenige Gesundheitsprobeme durch die Giftwirkungen bekommen. Eher durch die Quarzanteile im Staub und durch Silikose, oder die Arbeitsbedingungen an sich.
Bei vernünftigem Umgang mit Schaustufen, dem guten Händewaschen mit Seife (besser Handwaschpaste) nach dem Sammeln und anfassen, dürfte einem nichts passieren. Auch ein Hinterherwischen, wenn eine Stufe mal auf dem Tisch lag ist nicht verkehrt.
Man sollte sich das Verhältnis Bergmann ( Staub, stetiges ausgesetzt sein, große Mengen) und Stufensammler ( nur geringer, gar kein Staub, selten ausgesetzt, Kleinstmengen) vor Augen halten. Nichts desto trotz wurde zum Beispiel das beliebte Bleigießen zu Silvester verboten.
Von Proustit, Greenockit, Crookesit, Krokoit, Auripigment oder gar Imiterit / Cinnabarit will ich erst gar nicht anfangen.....
Ich denke man sollte die Kirche auch manchmal im Dorf lassen. Das sind alles natürlich vorkommende Verbindungen und Teil dieser Erde und nichts anderes. Das ist was anderes, als wenn solche Stoffe in großen Mengen und stetig Industriell in die Umwelt geblasen werden. Ich sag nur verbleites Benzin und Wasserrohre.
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Hallo Stefan
deshalb ja mein Versuch, die Dinge zu trennen und einen Hinweis auf einen offiziellen Standpunkt zu geben.. In diesen offiziellen Publikationen wird typischerweise ja Gefährdung von Giftigkeit getrennt (Gefährdung als Folge eines Umgangs, Giftigkeit als Stoffeigenschaft).
Dennoch: es macht einen Unterschied, ob Du eine konkrete Empfehlung als Antwort auf eine Frage hier im Forum gibst, oder ob Du jemandem persönlich einweist. Darauf bezieht sich eben mein Verweis auf die offizielle Beschreibung.
Mir wäre am liebsten, wenn wir einen Fragesteller auf eine (Disclaimer - bewehrte) Seite hier (oder außerhalb des Atlas) verweisen könnten und dazu die Aufforderung, sich doch bitte einem Verein anzuschliessen und dort sich in einen angemessenen Umgang mit Mineralien einweisen zu lassen. Dann wären hier im Forum (hoffentlich) die Diskussionen auch deutlich entspannter.
Gruß, Martin
P.S. Malachit ist als Aquariumsstein wohl auch eher nicht geeignet.
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PPS.: Damit es nicht verloren geht, hier noch ein Querverweis:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=48598.0
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Hallo Martin !
Ich glaube, du hast meine Antwort auf Dich bezogen, es war aber eher auf die Fragestellung des neuen Mitglieds gedacht.
Gehe mit Deiner Meinung und Du hast Recht. Jedes Mineral ist eine chemische Verbindung, die mit entsprechender Vorsicht gehandhabt werden sollte und ich glaube das Sammler, oder Verkäufer verpflichtet werden sollten ihre Kundschaft auf die Gefahren hinzuweisen und damit schließe ich toxisches Potenzial ein. Grund ist die Unwissenheit von Käufern, die manche "Steine" einfach nur toll und schön finden und nicht wissen, was sie letztendlich in der Hand halten. Ganz unverschämt finde ich Händler die auf Mineralbörsen Kupfersulfatkristalle an Kinder verkaufen, oder sogar Dichromatkristalle.
Das Problem was ich damit habe ist, dass sämtliche Mineralien nun mit der CLP-Verordnung seit einiger Zeit unter das Gefahrstoffrecht gestellt worden sind. Die Händler und Sammler die die Stufen auf Ebay verkaufen müssten eigentlich diese nach Gefahrstoffrecht kennzeichnen, tun sie aber nicht und Ebay hat die Verordnung auch nicht auf dem Schirm. ( Wahrscheinlich bis sie abgemahnt werden, oder Regressforderunen bekommen dann wir das genau so wie bei U-Mineralien) Denk Dir mal Ebay wird verklagt a la " Ich habe den Stein dort gekauft und habe mich vergiftet und Ebay hat es zugelassen.......Schadensersatz"
Das schlägt den Handel mit Mineralien aber nicht nur dort Tot. Das befolgen des Gefahrstoffrechts ist dermaßen kostspielig, in Bezug auf Lagerung, Handhabung, Kennzeichnung, Durchführung, eventueller Regress!!! das es sich für Händler nicht mehr lohnen wird Mineralstufen zu vertreiben und Sammeln wird schwierig bis unmöglich. Frag mal einen Apotheker, warum er sehr ungern, oder gar nicht Gefahrstoffe an Privatpersonen abgibt.
Für mich wäre hier ein Mittelweg politisch und vom Gesetzgeber her der richtige. Und man sollte nicht immer die Freiheiten die man überhaupt noch bei seinen Hobbys hat immer noch mehr beschneiden und den Leuten ihren Spaß lassen. Sonst kann man auch die Freiheit aus der Nationalhymne raustilgen und nur noch von Recht und Einigkeit reden. Und zusätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass alles was rechtlich zuviel in die Freiheit einschneidet, den Drang weckt das Recht zu ignorieren oder zu umgehen vs DDR und Westfernsehen.
Martin, ich weiße dich nicht zurecht, sondern gebe Dir Recht. Entschuldigung wenn es falsch rüber gekommen ist.
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Hallo Zusammen,
das Thema mit der Toxozität ist jetzt nicht unbedingt neu im Mineralienatlas und wurde an verschiedenen Stellen diskutiert.
In diesem Zusammenhang hatte ich bereits 2006 eine Seite im Lexikon angelegt:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Toxizit%C3%A4t
Mit Sicherheit ist hier nicht alles aufgeführt aber ich denke dass ein paar Informationen schon da sind. Natürlich kann die Seite auch jederzeit ausgebaut werden.
Grüße,
Andreas
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Hallo Stefan, hallo Andreas
vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll, in Zukunft auf Andreas Seite zu verweisen, ohne wieder eine neue Diskussion zu führen. Wenn die Seite ausgebaut werden soll, was macht Sinn?
Gruß, Martin