Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: michaelh am 27 Jun 19, 11:47
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Hallo Zusammen,
Ich brauche hier Unterstützung von Hüttenbergkennern.
Es handelt sich um ein Stück welches metallische Garben hat.
Zuerst dachte ich an Hämatit und alternativ eventuell an Löllingit.
Sowohl längs als auch quer lassen sich die Garben relativ leicht mit einer Stahlnadel ritzen.
Die Strichfarbe ist dunkelgrau/schwarz , was sowohl Hämatit und Löllingit wieder ausscheiden lässt
Das Stück hat eine Größe von ca. 20x14cm und ich bin mal gespannt auf eure Einschätzung
Ebso würde mich "das weiße Zeug" auf der Stufe interessieren => keine Reaktion mit HCl
Grüße Michael
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Hi Michael,
ich kenne das Revier nicht, aber auf den ersten Blick sieht das nach Stibnit aus.
Passt aber nicht zur neg. HCL-Probe :-\
Gruß
Silvio
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Hallo Silvio,
Die HCl Probe bezog sich auf das weiße Zeug.
Werde aber auch mal einen Tropfen auf die Garben geben und mich wieder melden.
Grüße michael
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Servus Michael,
der Matrix nach dürfte es sich um einen Stibnit aus Brückl/Hapatnik handeln und der weiße Belag könnte Stibiconit sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Hans
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Nachtrag: Auch Valentinit ist dort zu finden.
grille
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Danke mal für eure Einschätzungen.
Also habe soeben 10% HCL aufgetropft ohne jedoch eine Reaktion zu haben, was ja wieder gegen Stibnit spricht.
Strichtest habe ich zur vrosicht auch nochmals wiederholt => dunkelgrau/schwarz
Bin ratlos ???
Grüße
Michael
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Hallo.
Also für mich ist das vom Anschauen her und der Spaltbarkeit sicher Antimonit !
Warum sollte der Antimonit mit 10 % iger Salzsäure brausen ?
Loismin
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Hallo.
Also für mich ist das vom Anschauen her und der Spaltbarkeit sicher Antimonit !
Warum sollte der Antimonit mit 10 % iger Salzsäure brausen ?
Loismin
Na ja, sollte mit HCl doch eine Reaktion zeigen.
Wahrscheinlich wird dazu konzentrierte Säure benötigt - oder?
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Na ja, sollte mit HCl doch eine Reaktion zeigen
Ja, aber nicht im Sinne von sofortiger Auflösung oder sogar Aufbrausen.
Der Eintrag in den gängigen Angaben zur Löslichkeit besagt nur, dass eine Reaktion stattfindet und angegriffen wird. Das als Hinweis bezüglich Reinigung zu verstehen (wird matt).
Beweis für die Reaktion: Ein paar Tropfen HCl auf das gepulverte Mineral gegeben, setzen Schwefelwasserstoff (faule-Eier-Geruch) frei.
Das ist ganz sicher Stibnit
Thomas
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Jetzt hats gefunkt :)
Habe ein wenig von dem Material zerrieben und ein paar Tropfen der HCl darauf getröpfelt.
Da war dann leichter Geruch nach faulen Eiern wahrnehmbar.
Danke für Eure Hinweise!
Grüße Michael
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Hallo Michael
Ich finde, die Bilder sind durchaus was für's Lexikon. Auf allen drei Bildern ist der Stibnit sehr charakteristisch zu erkennen, besonders aber auf dem mittleren. Dieses würde ich sogar fest auf der Stibnit-Seite bei der Mineralbeschreibung einbinden.
Schade nur, dass der FO nicht sicher bekannt ist. Deshalb würde ich entweder gar keine Zuordnung vornehmen oder im Text durch "vermutlich" bzw. "wahrscheinlich" auf eine Unsicherheit des FO hinweisen.
In dem Fall ist der FO auch nicht wichtig, es kommt auf das Mineral Stibnit an.
Thomas
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Hallo Thomas
Sehr gerne - würdest du das erledigen?
Grüße Michael
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Hallo Thomas
Sehr gerne - würdest du das erledigen?
Grüße Michael
Ein Bild aus dem Forum direkt in das Lexikon zu verlinken geht meines Wissens nicht. Ich müsste es erst vom Forum downloaden und anschließend auf meine HP hochladen und von dort aus verlinken...
Geht zwar, aber ich würde es vorziehen, die Bilder auf deiner Homepage vorzufinden.
Gruß
Thomas
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Hallo Michael!
Wie ist der Fundort Hüttenberg bei diesem Stück "entstanden"
Selbst aufgesammelt in Hüttenberg - auf welcher Halde?
Freiliegend oder selbst ausgegraben.
Oder aus einer Sammlung durch Kauf oder Tausch mit nicht fixierten Etikett bekommen.
Das Stück sieht völlig typisch für Hapatnik aus.
Antimonit und Stibiconit, ob Valentenit dabei ist, lässt sich anhand der Bilder nicht feststellen
Entweder Etikett Vertausch oder ein anderer Sammler hat auf der Halde in Hüttenberg vorher in Brückl/Hapatnik gesammeltes Material zerteilt - nur wie gut waren dann die anderen Stücke.
LG Markus
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Hallo Makus,
Habe mir ein größeres Hüttenberglot ohne nähere Lokalität zugelegt - dabei war Quarz, Calcit, Siderit, Chalcedon und eben auch die beiden Stücke die ich zur Bestimmung in den Atlas gestellt habe.
Grüße Michael