Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Stefan am 23 Aug 19, 22:16
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Hallo Leute,
nach nun ca. 18 Jahren Mineralienatlas sind wir kaum darüber hinaus kommen, dass eine Hand voll Leuten die Arbeit für Alle machen. Ich plädiere dafür, nur noch und ausschließlich Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Jeder der was geändert haben möchte soll dies zukünftig selber tun. Sollten technische Probleme oder Verständnisfragen im Wege stehen bin ich dafür zu helfen und ggf. bei der Korrektur ebenfalls Hilfestellung zu geben. Teamwork ist nicht Toll ein Anderer machts.
Sollte dies so nicht funktionieren bin ich dafür den Mineralenatlas zu verkleinern. Ich sehe den Mineralienatlas in der derzeitigen Form trotz reger Aufrufe deutlich über 100000+ /Monat als gescheitert an.
Fakt scheint, dass die Leute Monkultur bevorzugen und da hat Mindat allein schon sprachlich bedingt die Nase vorne. Insofern bin ich durchaus bereit bei der derzeitigen Unterstützungslage das Projekt zu verkleinern und auf Fundstellen etc. für mitarbeitende Kollegen zu beschränken.
Ich könnte mir vorstellen auszuwerten wer was im Lexikon beiträgt oder beitrug und die Zugriffe auf den Personenkreis zu beschränken.
Das ist jetzt mal reichlich provokant, aber meine Kapazität ist ausgereizt und meine Lust und Vermögen ein so ambitioniertes Projekt auf so wenigen Schultern weiter zu betreiben halte ich für aussichtslos. Vielleicht wäre es in der Tat besser sich gesund zu schrumpfen und zuzusehen wo die Monokultur hinführt.
Das ist jetzt mal ein Denkanstoß und Gedankenspiel der vielleicht ganz gut ins Sommerloch passt.
Viele Grüße
Stefan
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Hallo Stefan,
da wird eine Antwort schwierig, ich versuche mich aber einmal daran.
Wenn ich einzelne Dinge missinterpretierte bitte ich um Aufklärung.
kaum darüber hinaus kommen, dass eine Hand voll Leuten die Arbeit für Alle machen. Ich plädiere dafür, nur noch und ausschließlich Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Jeder der was geändert haben möchte soll dies zukünftig selber tun.
Wenn es eine Diskussion um ein Bild mit fragwürdigen Zuordnungen gibt, dann wundere ich mich oft, wenn niemand (außer Mods/Admins) es bei einstimmiger Meinung (bspw. im Fall, dass das Bild auf Mindat korrekt betitelt ist) anpasst. Wenn ich so einen Post mal sehe, dann ändere ich es hin und wieder und ergänze in dem Fall, dass die Bestimmung unsicher ist, die Bildbeschreibung. Nicht oft, wenn ich es sehe, jedoch schon.
Oft kommt dann das Argument: "wir müssen den Bildautor/Einsteller kontaktieren!". Das ist natürlich eine "elendige" Aufgabe, da diese oft gar nicht mehr aktiv sind oder wahrscheinlich "besseres zu tun" haben, als sich im Nachhinein darum zu kümmern. Dann verbleiben oft "Diskussionsleichen" und das Bild bleibt unverändert im Atlas.
Sollte dies so nicht funktionieren bin ich dafür den Mineralenatlas zu verkleinern. Ich sehe den Mineralienatlas in der derzeitigen Form trotz reger Aufrufe deutlich über 100000+ /Monat als gescheitert an.
Inwiefern stellst du dir diese Verkleinerung vor?
Fakt scheint, dass die Leute Monkultur bevorzugen und da hat Mindat allein schon sprachlich bedingt die Nase vorne. Insofern bin ich durchaus bereit bei der derzeitigen Unterstützungslage das Projekt zu verkleinern und auf Fundstellen etc. für mitarbeitende Kollegen zu beschränken.
Ich könnte mir vorstellen auszuwerten wer was im Lexikon beiträgt oder beitrug und die Zugriffe auf den Personenkreis zu beschränken.
Mindat ist eben Mindat. Ich finde die Seite deutlich komplizierter in Hinsicht auf die Bedienung. Die Fotos landen gern auch sonstwo, wenn es schon zig Bilder eines Minerals zu einem FO gibt. Das ist hier deutlich übersichtlicher und v. a. SEHR viel schneller.
Als ausschließlicher "Selbstkäufer" kann ich z. B. abgesehen von neuen Bildern überhaupt nichts (oder nur wenig) zu etwaigen Fundstellen beitragen. Außer, ich kaufe eine Neubestimmung für den FO und ergänze es dann.
Wenn ich mal im Rahmen von Urlauben bei Fundstellen bin, dann mache ich auch Bilder und ergänze diese und Beschreibungen der Fundstellen. Das passiert aber nur sehr selten, da ich wenig herumkomme.
Relativ oft ergänze ich Schreibfehler oder fehlende Angaben auf Mineralseiten. Wenn z. B. bei Nickelin steht "nicht radioaktiv", dann ergänze ich beispielsweise: das Mineral selbst ist nicht radioaktiv, ist aber sehr oft mit Uranmineralen vergesellschaftet. Ich bin aber ein ziemlicher Fachidiot und kann da nicht allzu viel beitragen.
In der Summe trage ich recht wenig bei, versuche aber zumindest im beschränkten Umfang etwas zu tun.
Das ist jetzt mal reichlich provokant, aber meine Kapazität ist ausgereizt und meine Lust und Vermögen ein so ambitioniertes Projekt auf so wenigen Schultern weiter zu betreiben halte ich für aussichtslos. Vielleicht wäre es in der Tat besser sich gesund zu schrumpfen und zuzusehen wo die Monokultur hinführt.
Ich bin immer noch dafür, dass es die Option mit Spenden gibt. Aber du meintest einst zu mir, dass das in der Vergangenheit nicht von großem Erfolg gekrönt war.
Was mir noch einfällt wäre eine Premiumoption. Beispielsweise eine Paywall bei Mineralporträts. Nur ist die Frage, ob das überhaupt angenommen wird. Schwierig. Da weiß ich auch nicht, ob das rechtlich überhaupt geht. Ich schätze, dass alles, was über Spenden geht, nicht geht...
----- kleiner Break -----
Auch, wenn es Zensurgeschreie geben wird: ich finde, dass manche Diskussionen viel zu heiß werden. Ich glänz(t)e nicht immer als Vorzeigebeispiel. Es gibt aber ein paar Nutzer, die sich von der Signatur bis zu einzelnen Posts fast nur mit unangenehm zu lesendem Größenwahn profilieren. Da sollte ein wenig aufgeräumt werden, denn das ist extrem abstoßend für Neuankömmlinge. Klar, viele "Neue" posten eh nur einmal. Manche haben jedoch ernstes Interesse und wenn dann gleich destruktiv geantwortet wird, dann gute Nacht.
Was mir noch auffällt: viele Neue posten (in Bezug auf Bestimmungsfragen) schlechte Bilder (ich rede von Bestimmungsthreads, eine Diskussion über Bildqualität im Lexikon möchte ich nicht lostreten). Oft ohne "Hallo!", "bitte" und auch ohne grundlegende Infos. Dann weist wer auf die Bestimmungshilfen mit, der Threadersteller macht aber nichts. Kein scharfes Bild, keine Härte, keine Strichfarbe. Nix. Dann geht ein wildes Gerate los, das nicht selten in Pöbeleien endet. Da fände ich es sinnvoll, dass der TE zu ein wenig Eigeninitiative genötigt wird. Alles andere endet in schlechter Threadqualität und das passiert mMn viel zu oft.
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Hallo,
sollte es so kommen wäre es sehr schade!
Trotzdem, ab einer gewissen Größe und vor allem langfristig lässt sich so ein Projekt sicher sehr schwer von privat betreiben.
Wäre es vielleicht eine Option das Ganze an einen ambitionierten Verein (sicher schwierig ;)) oder an eine UNI zu übergeben?
Grüße,
Michael
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Hallo Stefan
Jeder der was geändert haben möchte soll dies zukünftig selber tun
Von der Sache her eine gute Idee, aber oft nicht möglich da vieles nur den Moderatoren obliegt.
Wenn ich z.B eine Druckfehler in einer Fundstelle, oder dessen Namen leicht ändern möchte geht das nicht.
Ich könnte mir vorstellen auszuwerten wer was im Lexikon beiträgt oder beitrug und die Zugriffe auf den Personenkreis zu beschränken.
Halte ich auch für korrekt. Viele nutzen die Informationen, ohne selbst etwas beizutragen. Wie ich schon mehrfach andeutete besteht der größte Teil der Mitglieder aus Karteileichen, die sich mal angemeldet hatten um etwas bestimmen zu lassen und dann ist Funkstille. Man braucht nur auf die Mitglieder zugreifen bei künftige Geburtstage und sieht wann der letzte Zugriff war und meist ist dieser schon Jahre her (einige schon mehr als 10 Jahre) und das sind keine Mitglieder mehr. Von daher Zugang für Mitglieder die auch bei der Gemeinschaft etwas dazu steuern.
Vielleicht wäre es in der Tat besser sich gesund zu schrumpfen und zuzusehen wo die Monokultur hinführt.
Ja, Mitglieder die seit mehr als 2 Jahren den MA nicht mehr aufgerufen haben zu entfernen. Man kann sich ja wieder neu anmelden, wenn man der Sache aktiver gegenüber steht.
Die Diskussion über das Forum hat auch gezeigt das es bei den "alten Hasen" geblieben ist.
Beste Grüße
Roland
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Servus,
natürlich wäre das schade.
Ich habe aber auch eine gute Nachricht. Habe mein Equipment aufgerüstet und werde mich mit dem Thema Fotografie beschäftigen. Material in Form von MMs hab ich ja reichlich. Wenn das Wetter schlechter wird gehts los.
Prinzipiell halte ich die Übergabe des MA an eine Uni aber für eine gute Idee.
Servus + Glück auf
Wolfi
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Wir hatten schon einige Diskussionen zu Mineralienatlas und Uni etc. Bisher gab es keine einzige konkrete Interessensbekundung oder Initiative. Ich wäre jederzeit bereit die Eigentumsverhältnisse zu verändern. Ich denke immer noch an eine gemeinnützige Genossenschaft und habe diesbezüglich bereits angefangen die Satzung aufzusetzen. Mein Steuerberater rät mir davon ab da außer mehr Bürokratie und Kosten für mich wenig übrig bleiben wird. Ich habe auch nicht die Zeit mich stetig darum zu kümmern (Familie, Job).
Für mich ist es ein Unding, dass selbst nach 18 Jahren ich der nahzu Einzige (Danke ausdrücklich an die Wenigen, die Ergänzungen vornehmen) bin der neue Mineralien einträgt. Da habe ich grundlegend versagt dies auf breitere Schultern zu stellen.
Auch finden sich nur sehr wenige die Fundstellen beschreiben und Koordinaten eintragen. Oft recherchiere ich die Daten und ergänze sie.
Die neue Formationsdatenbank hat bis auf Einer!! niemand erweitert.
Mal ehrlich warum sollte ich meine Zeit dafür weiter aufwenden. Ich habe kein Problem damit an einem Projekt zu arbeiten und mehr zu investieren als zurück kommt. Ich kann mich in den 18 Jahren an wenige Fragen erinnern, mal zusammen zu Exkursionen zu gehen. Also auch da ist der Nutzen für mich eher gering. Ein paar tolle Freundschaften haben sich dann doch ergeben, was mir immer wieder Antrieb gibt.
Wie wäre es mal mit konkreten Angeboten und Unterstützung z.B. bei der "Umfirmierung".
Jeder macht lieber sein Ding und auch dieser Thread wird vermutlich nichts daran ändern. Ich bin niemand der ständig klappert um Aufmerksamkeit zu erregen. Vermutlich müsste ich mehr Klinken putzen ;)
Ich schreibe das gänzlich unemotional da die Situation ja nicht allzu neu ist :D
Viele Grüße
Stefan
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Hallo Stefan,
eine Auswertung von Aktivitäten und an Hand dieser Berechtigungen zu verteilen schränkt aus meiner Sicht die Teilhabe enorm ein.
Hmm klar soll ja der Sinn sein.
Gesellschaftliche Werte die wir gerade haben, auch in Deutschland, noch auf dieses Forum anzuwenden. Also den Zugang nur einer bestimmten Gruppe zu erlauben der „Elite“ betrachte ich als äußert kritisch!
Gleichermaßen gibt Menschen die noch nicht über ein fundiertes Wissen im Bereich der Mineralogie verfügen, diese Personen, ich zähle mich dazu, können einfach nicht auf fragen im Forum antworten.
Beste Grüße
Sascha
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Hallo Stefan
mir scheint, dass überall dasselbe Problem vorliegt.
1) Leute, die dabeisein wollen, gibt es viele. Arbeit übernehmen können und wollen dann schon weniger. Und Verantwortung übernehmen könen und wollen noch viel weniger. Normal.
2) Dazu kommt, dass Können und Wissen auf den verschiedenen Gebieten nicht unbedingt geschickt verteilt sind. Sprich: nicht jeder, der sich mit Fundstellen (oder auch speziellen Mineralien, Frmationen etc.) auskennt, hat die Fähigkeit, das geeignet weiterzugeben oder zu beschreiben. Das ist zunächst unabhängig von Punkt 1 und verringert weiter das Potenzial der "arbeitenden Gruppe".
Konkret: Vielleicht findet sich eine Gruppe Leute (andere, als jene, die bereits im Team des Atlas sind), die sich als Lektorat/Ghostwriter etc zur Verfügung stellen, und die dann jenen zur Hand gehen, die sich zu Ungeschickt zum Schreiben fühlen?
3) Es könnte sein, dass die Breite der im Lexikon vertretenen Themen eher dazu geführt hat, dass die Notwendigkeit zur Arbeit beizutragen, verschleiert wurde - es scheint ja schon alles da zu sein.
Konkret: Vielleicht wäre es sinnvoll, über eine Art Priorisierung jene Themen zu finden, an denen Mitglieder weiterarbeiten können und wollen und dafür jene einzufrieren (zu beenden) die nicht angenommen werden (Stichwort Formationsdatenbank)
4) Die Beiträge im Forum sind meines Erachtens nicht korrelliert mit den Beiträgen im Lexikon. Abgesehen von Bestimmungsthemen entsteht aus einer Forumsdiskussion kaum ein Lexikonartikel. Hier gäbes es meines Erachtens ein großes Potential.
Konkret: Bei einigen Themen würde eine Art abschließende Zusammenfassung des Threads mit Eintrag im Lexikon wohl schon viel weiterhelfen. Das wäre z.B. etwas, wozu ein Thread-Einsteller (insbesondere z.B. bei Bilddiskussionen oder anderen Lexikondiskussionen) verpflichtet werden könnte.
5) Mir - und anderen vielleicht auch?- ist zum Teil unklar, welche Aufgaben als laufende Pflegearbeiten nötig sind. Ich trage dort bei, wo ich etwas finde und meine, geeignet Bescheid zu wissen. Aber wahrscheilich könnte ich an viel mehr Stellen eingreifen...
Konkret: Vielleicht sind leute bereit (evtl. auch im Projektsinn, d.h. mit definiertem ENde,) Aufgaben (jeseits des Ich hab da einen Fehler gefunden) zu übernehmen (mich eingeschlossen), die konkret formuliert sind? Eben um zu vermeiden, dass als Antwort kommt, "ich weiss ja nicht was ich tun kann"?
Das soll nur eine Denksammlunsein...
Gruß Martin
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Grundsätzlich kann ich Stefan verstehen. Das Niveau des Atlas war Anfang 2000 ein anders, da damals fast alle user Enthusiasten waren. Trotzdem muß sich dieses Forum nicht hinter mindat verstecken. Für Sammler mit Sammelschwerpunkt Europa oder gar Deutschland bietet mindat sehr, sehr wenig. Fundorte beziehen sich überwiegend auf die USA. Schon aus diesem Grund ist dieses deutschsprachige Forum für Sammler in Deutschland wichtig. Mindat hat die Abteilung fremdsprachige Beiträge nach einer Neuauflage gestrichen. Für Sammler ohne Englischkenntnisse würde beim Schließen vom Atlas kein qualifiziertes Forum mehr zur Verfügung stehen. Auch das Niederländische Forum Strahler.org wäre kein ebenbürdiger Ersatz. Im übrigen findet man bei mindat, im Vergleich zur Mitgliederzahl, auch nur wenige, welche sich aktiv beteiligen.
Vielleicht sollte das Forum wirklich gestrafft werden. Also auf jeglicher Schnickschnack wie Wettbewerbe und Bild- sowie Beitragsbewertungen verzichten. Die Abteilungen sollten auf das nötige reduziert werden. Lexikon mit der Bildergalerie sollten aber bleiben. Für Berichte von Mitgliedern zu Fundorten, Exkursionen, Börsen usw. sollte eine spezielle Abteilung (vielleiht als ein Forumsschwerpunkt) geschaffen werden. Dazu gibt es schon gute Ansätze (Conny 3), die aber auf Grund zahlreicher Bilder in viele Beiträge zerpflück werden mußten. Hier muß eine Möglichkeit geschaffen werden, soviel Bilder wie erforderlich in den Bericht einzufügen. (Ich hatte mich dazu schon mal geäußert.)
Bei eingen naturwissenschaftlich Foren können Besucher zwar (fast) alles lesen aber nichts dazu posten. Das hebt bestimmt die Qualität Für Bestimmungsanfragen gibt es einen Gastthread.
Also, Karteileichen endgültig beerdigen - lesen und das Lexikon besuchen könnten die ja noch. Und die user auf einen mehr oder weniger aktiven Kern beschränken. Dieser Kern könnte sich dann schon mal finanziell beteiligen. Bei einen zweistelligen Betrag wäre ich schon mit dabei.
Stefan, lasse bitte das Forum nicht sterben.
Gruß
Uwe
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Bin jetzt nicht so der richtige Experte um wie angesprochen effektiv mitarbeiten zu können ,missen möchte ich den Atlas aber auch nicht ,aber einen finanziellen Beitrag könnt ich mir durchaus vorstellen .
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Mitarbeit beginnt in kleinen Dingen.
Wenn ich jemanden in der Sonne schwer Schaufeln sehe, kann ich mir denken, dass der Arbeiter Durst hat. Es ist bereits Mitarbeit ein Glas Wasser zu reichen, damit der Mann seine Arbeit verrichten kann. Dazu muss ich weder Wissen was er da tolles verlegen möchte noch wofür der Graben gut ist.
Ja es ist kompliziert, man muss sich mit dem Wasserhahn beschäftigen, Wissen wo die Gläser stehen und das Wasser auch noch in das Gefäß bekommen. Man muss sich evtl. mit etwas beschäftigen, was jemand anderem und nicht primär sich selbst nutzt ;)
Übertragen, man könnte sich mal ansehen wie das mit den GPS Koordinaten funktioniert und einfach anderen helfen die Informationen, die sie oft bereit sind beizusteuern, einzutragen. Man könnte aus Veröffentlichungen Mineraldaten vervollständigen. Die Farbe z.B. eines Minerals. Man könnte einfach mal ein wenig Recherchieren und versuchen ein Thema, Fundstelle wo wenig dazu eingetragen ist etwas zu vervollständigen. Heute wo alles im Internet mit wenigen Klicks greifbar ist, sind die Möglichkeiten doch unendlich.
Viele Grüße
Stefan
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Wenn ich jemanden in der Sonne schwer Schaufeln sehe, kann ich mir denken, dass der Arbeiter Durst hat. Es ist bereits Mitarbeit ein Glas Wasser zu reichen, damit der Mann seine Arbeit verrichten kann. Dazu muss ich weder Wissen was er da tolles verlegen möchte noch wofür der Graben gut ist.
Ja es ist kompliziert, man muss sich mit dem Wasserhahn beschäftigen, Wissen wo die Gläser stehen und das Wasser auch noch in das Gefäß bekommen. Man muss sich evtl. mit etwas beschäftigen, was jemand anderem und nicht primär sich selbst nutzt
Perfekt, besser kann man das wohl kaum darstellen. Mitarbeit ist Mitarbeit auch wenn sie noch so gering ist. Ich habe mir auch viel selbst angeeignet und sooooo schwer ist es nicht. Zu den Mitgliedern: Wenn man die Karteileichen entsorgt, dann hat man den effektiven Stamm mit dem es sich zu arbeiten lohnt. Das Ergebnis wird zwar erschreckend sein, ist aber die Realität. Eine Präsenz im Facebook (nicht nur des Admin) halte ich auch für sinnvoll, denn ohne diese Netzwerke wird es schwer heute Bestand zu haben und vielleicht gibt es einen großen Zuwachs.
LG Roland
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Morjen Stefan,
ich kann Deine Frustration sehr gut nachvollziehen.
Ich sehe da ein grundsätzliches Problem, das Du ja selbst erkannt hast:
Es fällt Dir schwer Arbeit auch mal anderen zu gönnen ;D
Für mich ist es ein Unding, dass selbst nach 18 Jahren ich der nahzu Einzige (Danke ausdrücklich an die Wenigen, die Ergänzungen vornehmen) bin der neue Mineralien einträgt. Da habe ich grundlegend versagt dies auf breitere Schultern zu stellen.
Nur mal an diesem Bsp. , ich hatte in grauer Vorzeit, auch einige Neueintragungen (neue Mineralien) mit vorgenommen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, es geht Dir nicht schnell genug und Du hast viele Einträge bereits vorgepflegt und dann auch schon komplett übernommen.
Ha...wie praktisch für mich, so als Techniktroll, der Chef macht lieber selbst ;)
Und so zieht sich das durch das gesamte Projekt.
Da ich durch Familie/Arbeit/Arbeit am Haus/ Arbeit im Garten auch eine angespanntes Zeitmanagement betreibe, ist meine Reaktionszeit für Mitarbeit deutlich schlechter geworden.
Das hat nichts mit Unwillen zu tun, es ist im Durchschnitt schlichtweg nicht möglich zeitnah zu reagieren.
Manchmal hilft es etwas einigen Aufgaben etwas Zeit zu geben und auf Mithilfe zu vertrauen.
Sicher: die Masse wird weiter konsumieren und Wenige werden die Arbeit für Alle übernehmen, so war es immer und so wird es immer sein ;D
Mehr User bedeutet m.M.n. nicht automatisch mehr Mithilfe. ;)
Also:
Anderen ruhig mal Arbeit gönnen und dann aber auch die Geduld und das Vertrauen aufbringen, dass die entsprechenden Themen bearbeitet werden.
Ruhig auch zu einzelnen Themenblöcken nochmals zur Mitarbeit aufrufen, nicht jeder sieht auf Anhieb was getan werden muss (ist wie in der realen Arbeitswelt :P).
Vl. könnte man so ne Art Arbeitsgruppen bilden, nach Themen (Fundorte/Mineralien etc.) und so die Stärken der einzelnen Mitglieder bündeln?
Ich werde gern weiterhin meinen bescheidenen Beitrag leisten, sei es durch Fundstelleninfos (natürlich zu 99,99 % Raum Wernigerode) oder durch das Aufrufen zu mehr Taktgefühl und Gesprächskultur oder was mir sonst so auffällt. Aber es braucht halt manchmal etwas Zeit, die muss man mir dann auch einräumen können :D
Gruß
Silvio
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Einen wunderschönen Guten ... und Glück Auf !
Zu Erst eine Bitte : Lasst den MA nicht sterben !!
Ich bin zwar schon einige Zeit hier angemeldet und habe bisher eigentlich immer versucht , nach meinen bescheidenem Wissen und Können , hier mit zuarbeiten . Es haben mir auch schon andere Mitglieder geholfen , einige Sachen zu ordnen oder neue Gedanken und neues Wissen zu generieren . Es gibt in diesem Thread schon gute Denkansätze . Die Bewertung von Bildern und Beiträgen ist ja sowieso immer nur subjektiv . Wenn aber jemandem ein Beitrag bei seiner Arbeit oder Hobby weitergeholfen hat , sollte dieser das doch , bei betreffender Seite , öffentlich machen .
Wir sollten aber eines nicht vergessen : Hier treffen sich Profis und Laien !! Ich halte nichts davon , das zu trennen !! Hier kann doch jeder von jedem lernen ? Oder ??? -- Und das macht für mich persönlich den Reiz und den Charme und die Einmaligkeit des MA aus . --
Natürlich können wissenschaftliche Problematiken auch nur von den hiesigen Experten richtig be- und abgehandelt werden . Aber auch wir Laien könnten konstruktiv mit arbeiten . Wie ? Na so :
1. Bilder von Fundorten geben doch auch einen Eindruck wieder , wie dieser sich auch verändert ( hier und da sicher auch zum Schlechten für uns alle )
2. Muss es immer nur der perfekte Kristall sein sein , der ins Lexikon kommt ? Wie viele Stufen wurden gefunden , bis deeer Kristall gefunden wurde ? Der ist dann aber nicht vorherrschend .
Die Idee der ArbeitsGruppen ( AG ) finde ich nicht schlecht . Ich versuche meine Heimat , das Mansfelder Land , ein wenig zuordnen und zu vervollständigen . - Dazu nachher ein neuer Thread - Aber das sind dann auch , z. T. längere Rechergen , die viel Zeit in Anspruch nehmen . Da ist dann auch noch Familie ( für mich Vorrang ) und ein Arbeitgeber , der sich nicht zwischen 4-Schichtsystem mit BIO-Rythmus und 3-Schichtsystem mit Mehrarbeit entscheiden kann , und das seit Jahren .
Und so geht das sicherlich auch vielen anderen !
Zum Abschluss wohl die entscheidende Frage : MA für Profis oder Laien oder für Alle ?
Danke für Eure Aufmerksamkeit und ein schönes Wochenende !
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Guten Abend Stefan,
An erster Stelle stehst Du und Deine Familie, dann der MA !
Nach sovielen Jahren kannst Du Stolz und zufrieden sein, mit dem was Du und Deine Kollegen erschaffen habt.
Wie die weitere Entwicklung des MA verläuft, kann niemand garantieren bzw. vorhersehen, aber was gewesen ist und welches fachliche Wissen zusammengetragen wurde, ist offensichtlich und wird wohl für sehr lange Zeit nicht nur in unseren Köpfen, sondern hoffentlich auch als "Backup" sicher gespeichert sein.
Es ist eine Fundgrube der Mineralogie.
Dein Beispiel mit dem "Wasserreichen" an einen arbeitenden Menschen finde ich sehr treffend !
Silvios Vorschlag von Arbeitsgruppen trifft meine volle Zustimmung, gleichfalls seine Worte :
"Also:
Anderen ruhig mal Arbeit gönnen und dann aber auch die Geduld und das Vertrauen aufbringen, dass die entsprechenden Themen bearbeitet werden.
Ruhig auch zu einzelnen Themenblöcken nochmals zur Mitarbeit aufrufen, nicht jeder sieht auf Anhieb was getan werden muss (ist wie in der realen Arbeitswelt "
Genau so ist es........Du brennst sonst aus und das wäre das "Letzte" was der Atlas gebrauchen kann.
Mit der Genossenschaft finde ich ne gute Idee.
Vllt. können die Kollegen etwas mit der BA Freiberg in die Wege leiten ?
Jetzt lehn Dich einfach zurück und mach Dir einen ruhigen Sonntagabend.
Beste Grüße vom Balkan
Marcus
P.S. Admins,Mods......behaltet mich bitte "im Auge". Werde in nächster Zeit bevorzugt das Revier Bulgarien bearbeiten. Seit Euch gewiss, da gibt es keine "?" oder ähnliches. Entweder ich gebe etwas heraus, was stimmt oder ich halte meinen Rand. Da bin ich ein sturer, aber nicht heemdiggscher ( heimtückisch ) Sachse.
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So genug zurück gelehnt ;)
Ich habe das jetzt bewusst nicht groß kommentiert was Ihr geschrieben habt. Ich denke die meisten Antworten und Meinungen gehen irgendwie in die selbe Richtung "man könnte halt dies und jenes machen". Alles gute und lieb gemeinte Ratschläge.
Ich komme mir nur ein wenig vor wie beim Möbel-Umzug. Jeder kann sehen wie man sich plagt und die Leute geben Ratschläge was man besser machen könnte ohne einfach schnell selber Hand anzulegen.
Warum trage ich z.B. Mineralien zeitnah ein und warte nicht Tage oder Wochen. Im Jahr werden in der Zwischenzeit ca. 160 Mineralien anerkannt. Das ist fast jeden zweiten Tag ein Mineral. Bei einigen Mineralien müssen neue Fundstellen angelegt werden, bei anderen existieren sie bereits. Werden Mineralien nicht zeitnah angelegt können sie den Fundstellen nicht zugeordnet werden. Es entstehen Abhändigkeitsketten und die Rückfragen häufen sich und kosten abermals Zeit.
Arbeitsgruppen finde ich übrigens eine super Idee. Wer meldet sich freiwillig eine Arbeitsgruppe zu organisieren und Leute dafür zusammen zu trommeln. Z.B. für neue Mineralien. Ich habe schon einges automatisch aufbereitet wenn neue Listen kommen und helfe wo es geht mit Tools, Rat und auch Tat. Einzige Bedingung es muss relativ zeitnah nach Veröffentlichung passieren. Sagen wir mal innerhalb 14 Tagen. Eine Arbeitsgruppe könnte auch verifizierend wirken und neue Ideen hervorbringen. Ich habe nicht die Zeit das zu organisieren, würde mich aber um Verbesserungen kümmern. Das wäre doch was konkretes. Freiwillige vor.
Wer hat das Wissen und Ideen für die Gründng einer gemeinnützigen Genossenschaft. Gerne können wir das im kleinen Rahmen diskutieren, eine Satzung aufsetzen.
Ich weiß nicht ob Ihr versteht was ich meine. Wir wissen alle was zu tun ist. Nur solange niemand was tut, werde ich es tun weil ich entweder etwas ganz oder nicht mache.
Ich beobachte Neuerungen etwas genauer. So haben wir jetzt den vereinfachten Bilderuplod im Forum. Eine wie ich finde gute Idee mit belebender Wirkung im Forum. Das Rückgrad ist aber das Lexikon und da passiert seither noch weniger. Warum eine Fundstelle beschreiben wenn im Forum doch auf jedes Bild jede Zeile Text ein Kommentar kommt und die Seele gestreichelt wird. Die Likes machen das gleich noch etwas angenehmer. Ich gebe zu, auch ich mag positives Feedback.
Wahre Hilfe wäre, die Fundstellen auszubauen, zu bebildern und dann im Forum gerne auch mit verlinkten Bildern auf die Fundstelle aufmerksam zu machen. Dann wäre das Lexikon erweitert und die Seele wird auch noch gestreichelt.
Das erste was ich machen würde wenn es ums umkrempeln geht, wäre den Bilderupload im Forum nur noch für Bestimmungszecke zuzulassen. Alle anderen Uploads würden gesperrt. Einzig die Möglichkeit Bilder aus dem Lexikon einzubinden wäre noch offen. Viele der hier geführten Threads sind zusammengefasst tolle Artikel wenn die Autoren die Bilder gleich im Lexikon hochladen würden und dann von mir aus auch hier wieder in Diskussionen einbinden. Ich habe das bisher nicht gemacht, weil wir uns alle auch einfach mal ungezwungen und evtl. gleich vom Handy aus was zeigen wollen. Wenn dann später der Eintrag folgt auch gut. Wäre da nicht das Wörtchen "Wenn". Es ist ja auch egal wer es macht, einfach im Team.
Ist es Euch schon aufgefallen, dass wir auf der Startseite kaum noch neue lesenswerte Artikel zeigen? Niemand bereitet Beiträge auf und meldet sie als lesenswert. Stoff gäbe es sicherlich genug. Wie wäre es mit einer Arbeitsgruppe dafür. Freiwillge vor.
Würde Oliver nicht stetig und emsig das Forum organisieren und Threads bereinigen würden wir schon im Müll ersticken. Ich denke auch hier könnten wir Unterstützung gebrauchen. Unsinnige und nutzlose Beiträge raus.
Jetzt lehne ich mich dann erst mal zurück und freue mich auf die Taten.
Achja: Mineralienatlas für ALLE!
Herzliche Grüße liebe Mitstreiter
Stefan
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Morjen Stefan,
ich hab jetzt mal was gestartet und bin gespannt was wird.
Etwas hab ich noch zu mäkeln:
Das erste was ich machen würde wenn es ums umkrempeln geht, wäre den Bilderupload im Forum nur noch für Bestimmungszecke zuzulassen. Alle anderen Uploads würden gesperrt. Einzig die Möglichkeit Bilder aus dem Lexikon einzubinden wäre noch offen.
Seh ich vl. zu kritisch, aber das würde meinen Bilderupload deutlich gegen Null reduzieren.
Fürs Forum ist es OK, aber im Lex hätten meine fotografischen Ergüsse keinen Bestand. ;D
Auch wenn ich die Bilder dann im Sandkasten parke, wär mir das einbinden ins Forum wieder zu umständlich, oder besser ein unnötiger Schritt zuviel. Bin halt alt und faul ;D
Warum eine Fundstelle beschreiben wenn im Forum doch auf jedes Bild jede Zeile Text ein Kommentar kommt und die Seele gestreichelt wird. Die Likes machen das gleich noch etwas angenehmer. Ich gebe zu, auch ich mag positives Feedback.
:D Klar, wer mag das nicht, ist ja auch eine Bestätigung für die eigene Arbeit...aber...ich muss nicht sehen wer wie viele Likes hat. Muss das so sein? Fand es besser ohne die Anzeige :P.
Gruß
Silvio
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Ich muss mal sehen ob ich das mit der Anzahl der Likes abdrehen kann ... Danke für den Hinweis, ist mir noch nicht aufgefallen.
Schneller Nachtrag: Ist abgeklemmt, soll ja kein Wettbewerb sein.
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Hallo,
Fotos im Forum nur zur Bestimmung zulassen würde das Forum wahrscheinlich töten...
was die Mitarbeit im Lex. betrifft, so sehe ich keine Veranlassung z.B. den 250-zigsten Anatas, Achat oder Granat zum gleichen Fundort hochzuladen.
Ich lade nur Fotos hoch, wenn es von dem Mineral an der Fundstelle noch kein Bild gibt oder mein Bild zumindest eine andere Kombi zeigen würde.
Grüße,
Michael
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...sehe ich keine Veranlassung z.B. den 250-zigsten Anatas, Achat oder Granat zum gleichen Fundort hochzuladen.
Da kann ich Michael nur zustimmen! Bilder, die sich von dieser Masse abheben, werden dann nur noch schwer gefunden. Hier ist weniger mehr - meine Meinung.
Thomas
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Hallo zusammen
vom Lithothekverein arbeiten wir unsere Sammlung Fundstellenweise durch, das Ergebnis wird intern berichtet und schlägt sich hier direkt im Atlas nieder (siehe z.B. Glücksrad, Gratlspitz und zuletzt Hubr). Da erweitert sich gerade die Form. Aktuell bearbeiten wir Schwarzleo mit dem Ziel Ende Jahr fertig zu sein.
Die Arbeit ist gebunden an die Lithothek.
Hier im Atlas könnte ähnliches entstehen.
Ich schlage folgende Arbeitsgruppe vor:
"AG Aktuelle Fundstellen". Eine Fundstelle wird ausgewählt und dann von der Arbeitsgruppe bearbeitet (Beitrag von Fundortbildern, Literatur ergänzen und sichten, Mineralienbestand belegen, "ausmisten?", Koordinaten prüfen, Anekdoten schreiben, historisches liefern etc.). Nachdem angekündigt wird, welche aktuelle Fundstelle dran ist, kann sich dann gezielt jeder der möchte beteiligen. Die Arbeitsgruppe sollte da auch unterstützen (falls jemand, der interesseiert ist beizutragen, z.B. technische Unterstützung braucht)
Vorbilder, wie am Ende eine interessante Fundstellenbeschreibung aussehen könnte gibt es einige. In der Arbeitsgruppe schnappt sich jeder das Thema, was er beitragen kann bzw. werden die Themen verteilt. Mir ist wichtig, dass im Sinne eines Projekts ein Ziel und ein Endtermin festgelegt wird (sonst werden wir nicht fertig). Wenn der gewünschte Stand erreicht ist, kommt die nächst Fundstelle dran.
Wie das laufen kann, müssen wir ausprobieren. Wer macht mit? Ich öffne in den nächsten Tagen ein diesbezüglichen thread (bin aber selber erst am bayerischem Schuljahresanfang betriebsfähig) und würde dann versuchen, alle jetzt noch vorgeschlagenen Modalitäten zu berücksichtigen.
P.S. Das soll aber niemanden hindern, eigenständig Fundstellen zu bearbeiten.
Wer macht mit?
Gruß Martin
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Martin, das ist eine ganz tolle Idee finde ich!
Viele Grüße
Stefan
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Wer macht mit?
Wenn es um Fundstellen im Harz geht, kann ich bei einigen sicher behilflich sein und auch Material zum Fotografieren (leihweise) zur Verfügung stellen.
Grüße,
Michael
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Hallo,
in meinen Augen ist die Aufteilung in "Portale" in Analogie zu Wikipedia oder "Arbeitsgruppen" vermutlich der richtige Weg und kam mir auch als Gedanke. Da kann sich der einbringen, der den Bereich kennt, sich interessiert oder lernen möchte.
Warum beteilige ich mich nicht an dem grossen Projekt "Formationen" oder "Fossilien"? Weil ich davon keine Ahnung habe! Wenn ich mir unter Profil die Boards anschaue, sind allgemeine Diskussionen und Mineral-Bestimmungen 40% meiner Aktivität. Da könnte ich scheinbar sinnvoll helfen. Und sei es nur den Hinweis auf fehlende Infos zu posten...
Oder Martins Idee, Schwerpunkt der Woche ist: "Kontrolle der Fundstellen im Gebiet...", "Recherche zu ..." was auch immer.
Anderer Punkt:
Was uns trifft, ist scheinbar auch der Fluch der Bekanntheit. Wie Alcest es schon sagte, Handyfoto vom Tisch mit Stein drauf, kurzes moppern warum alles so kompliziert ist und ohne Hallo und Infos auf Ergebnis hoffen. Dementsprechend fallen meine Antworten darauf schon gerne aus oder sind knapp.
LG
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Nabend Allerseits,
@Fabian : Solche moppernden "Handy"-User scheinen wohl ein globales "Phänomen" darzustellen und erfahren von mir persönlich die gleiche Beachtung, wie......."es in den Wald hineinruft"
( Habe das "Problem" Brookit-Anatas immer noch nicht gelöst. Immer noch viel Arbeit und zuviel (?) mineralogischen Nachschub,den ich in dieser Masse und Klasse nicht erwartet hätte )
So, ich persönlich habe mir vorgenommen mehr im Lexikon tätig zu werden und im Forum immer ein bischen "Futter" zu liefern, damit auch ältere Threads, die ich t.w. gerne gelesen habe, wieder aus den "Tiefen" des MA auftauchen.
@Stefan : Hast wohl, wie ich, auch keinen bequemen Sessel, Hängematte,Bank und Stühle zum zurücklehnen ;)
Oder sind es diese Hummeln "am Arm", die uns immer wieder antreiben ?
VG
Marcus
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Wie Alcest es schon sagte, Handyfoto vom Tisch mit Stein drauf, kurzes moppern warum alles so kompliziert ist und ohne Hallo und Infos auf Ergebnis hoffen. Dementsprechend fallen meine Antworten darauf schon gerne aus oder sind knapp.
Ich helfe jedes Jahr bei der langen Nacht der Wissenschaften in einer mineralogischen Sammlung mit. Da kommen im Grunde alle Interessenten immer ganz lieb mit "Hallo, könnten Sie mir bitte helfen?" an. Da frage ich dann nach, wo es gefunden wurde - da sagt keiner "am Strand" und schweigt sich bei weiteren Fragen aus. Da ist nichts mit Hand mit Stein ausstrecken und: "was das?".
Da sollte man meiner Auffassung nach restriktiver sein - nicht zwangsläufig ein Mod/Admin, sondern ALLE von uns - und sagen: wir helfen, aber man muss sich auch selbst einbringen, frei nach dem Motto: bitte die notwendigen Infos liefern, sonst gibt es keine Antwort. Sonst sind Thema und Antworten lieblos sowie bissig und alle denken sich: "ach super, wieder ein Thread, der die Qualität senkt!".
Faulheit sollte nicht mit unwiderbringlicher Lebenszeit mit wildem Gerate belohnt werden.
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Hallo Marcus, ich sitze auf einem Swopper ganz ohne Lehne und wackelig, quasi immer Hummeln im Ar... :D
@Jan leider kann ich Dir nur einen Like geben dafür gerne auch 2 und mehr ... insbesondere bei ALLE von uns.
LG Stefan
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Ich beiße mich gerade in diesem Thema fest, weil es in den daraus resultierenden Themen wie "Warum ist das Forum nur noch schlecht?" (wild gewähltes Beispiel) immer wieder auf solche Themen verwiesen wird.
Konkrete Lösungsidee (allerdings weiß ich nicht, ob das mit der Software umsetzbar ist, ich kenne es nur von anderen Foren anderer Thematiken):
Eine Anzeige mit beispielsweise folgendem Inhalt, die einen Timer von 60 Sekunden hat und erst dann wegzuklicken ist:
"Bitte geben Sie den genauen Fundort an - "im Urlaub am Strand gefunden" reicht nicht aus.
Weitere sehr hilfreiche und oft mit "Hausmitteln" durchzuführenden Bestimmungshilfen finden Sie hier: *Link*. Mit diesen kann Ihnen deutlich effizienter und schneller geholfen werden! [Anmerkung: da sollte dann nicht direkt mit der Skala nach Mohs geschossen werden. "Ritzt es Flaschenglas?" ist oft schon hilfreich genug. 5€ für die Salzsäure aus der Apotheke sind auch nicht zu viel verlangt, wenn ernsthaftes Interesse besteht.]
Bitte versuchen Sie möglichst aussagekräftige Bilder hochzuladen. Wie das einfach, schnell und unkompliziert - selbst mit den meisten Smartphones ohne zusätzliche Fotoausrüstung - geht, das erfahren Sie hier: *Link*
Unsere Forenmitglieder versuchen, möglichst gut zu helfen - das geht aber nur mit Ihrer Mitarbeit und Resonanz auf von der Community gestellte Fragen! Bitte beachten Sie diese, dann hat es für alle Beteiligten einen deutlichen höheren Mehrwert!
Bitte helfen Sie mit, damit wir Ihnen helfen können! Ohne Ihre Mitarbeit ist es in vielen Fällen leider ein hoffnungsloses Unterfangen, das nicht im Interesse der Beteiligten liegt!"
Wer ernsthaft Interesse an unserem Hobby hat, der nimmt sich diese 60 Sekunden plus 5€ für die HCl in die Hand und sieht, dass es mit "hallo, was ist das auf dem Bild?" nicht getan ist und mit einfachsten Mitteln schon ein deutlicher Mehrwert herumspringt.
Wenn nur ein unscharfes Bild mit der Frage "was ist das? Gefunden im Urlaub." kommt und sämtliche Fragen der hilfsbereiten Mitglieder ignoriert werden, dann sollte das Thema ignoriert und ggf. gelöscht werden. Denn ehrlich: wer da überhaupt nicht mitarbeitet und sich als "Hans W. (Wurst) aus Musterhausen" anmeldet, der ist doch keine Zeit wert.
Das ist jetzt schon sehr harsch - doch leider verlaufen die angesprochenen Threads viel zu oft so. Ich habe schon mehrfach in derartigen Themen geschrieben, dass es keinen Sinn ohne Zusatzinfos hat und dennoch folgte ein wildes Gerate. Ja, manchmal geht das. Aber nicht selten auch nicht. Das schaukelt sich dann wieder auf, Beiträge werden gelöscht und dann geht der (von manchen Nutzern vorgeworfene) Blödsinn mit "mimimi, hier wird zensiert!" wieder los.
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Zu dem Thema der Arbeit am Lexikon noch einmal. "Fabian99" hat meine Ansicht sehr gut dargestellt. Ich bin studierter Geowissenschaftler und werde oft von diversen Arbeitskollegen gefragt, wenn es um Fragen zu Mineralen geht. Ich kenne nicht alles, kann aber sehr oft qualifiziert nachhelfen und mein Gegenüber glücklich machen. Wenn es aber um bestimmte Geschiebe, andere Gesteine, spezielle Fossilien oder gar Formationen geht, dann bin ich meist raus. Wenn ich mehr wüsste, dann könnte ich mich da auch einbringen. Dem ist jedoch leider nicht so.
Mein Sammelgebiet ist relativ übersichtlich. Primär BiCoNi-Minerale und speziell Arsenide. Da habe ich viele Kleinigkeiten ergänzt, die zwar nicht essentiell, für den Atlas aber dennoch von einem gewissen Mehrwert sind/waren. Bei manchen Fundorten habe ich von einem Mineral auch das einzige Bild im Lexikon hinzugefügt. Mehr ist in qualifizierter Form aber meist nicht drin. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein - doch durch die extreme Spezialisierung vieler Mitglieder ist mehr oft nicht drin, da wegen Beruf/anderen Hobbies/Familie/sonstigen Verpflichtungen keine Zeit ist, sich noch in andere Themen einzuarbeiten und diese korrekt darzustellen. Halbwissen/-wahrheiten sind ja auch nicht der Renner und das passiert - weiß ich aus eigener Erfahrung - sehr schnell. Dann lieber Mut zur Lücke. Ein deutscher Mindatklon (wobei diese Seite trotz massiver Geldreinpumperei auch nicht vor Exzellenz strotzt!) ist sicherlich nicht das Ziel.
Selbstverständlich ist mir aber auch klar, dass ein Stefan unsere Lücken nicht allein stemmen kann. Das muss doch aber auch gar nicht sein. Daher: ich finde den Atlas in dieser Form super. Es muss für mich nicht jedes Mineral einen Tag nach der IMA-Verkündung im Lexikon stehen, da diese Minerale für einen Großteil der Sammlerwelt ohnehin irrelevant sind. Wirkliche Die-Hard-Systematiker, die den Atlas als unnütz ansehen, weil der Ce-reiche Fragmichnichtit einen Tag nach der Veröffentlichung nicht enthalten ist, wird es wohl kaum geben.
Kurzform: es sollte meiner Meinung nach eine strenge Hand bei Neulingen geben, die absolut "mithilfsunwillig" sind. Spenden fände ich gut, ich wäre dabei. Es muss sonst nicht alles zu 100% korrekt und abgedeckt sein. Ich arbeite beruflich an einer Onlinedatenbank mit. Nach jahrelanger Feinstarbeit können wir erst einen Bruchteil des Gesamtvolumens abdecken. Mut zur Lücke ist nicht verwerflich. Im deutschsprachigen Raum gibt es keine gleichwertige oder gar überlegene Alternative.
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Nachtrag zu:
@Fabian : Solche moppernden "Handy"-User scheinen wohl ein globales "Phänomen" darzustellen...
Man kann mit dem Handy sehr gute Bilder machen. Weißer Untergrund, einmal mit dem Finger auf den zu fokussierenden Punkt (das fragwürdige Objekt) tippen und schon erhält man Ergebnisse, die durchaus gut sind. Auch mit einem Smartphone, das weit unter 200€ kostet.
Ich mache demnächst - wirklich! - mal einen Thread, in dem ich mein aktuelles Fotosetup dar-/vorstelle. Kurzform: weißes A3-Blatt für ein paar Cent, 15€-Tageslichtlampe und eine gebrauchte Spiegelreflex von 2012. Da zeige ich auch Bilder mit einem Smartphone von 2016 (d. h. die Qualität bekommt heute ein Großteil der Modelle für <200€ hin) und einer Kompaktkamera, die man heute für ~50€ bekommt. Man bekommt für einen schmalen Taler sehr aussagekräftige Bilder hin, wenn man nur will. Und abgesehen von einem Weißabgleich (der voreingestellte automatische tut es meist auch) und der "Makroeinstellung" benötigt es eigentlich kaum Wissen. Das hat man sich in unter zehn Minuten angeeignet.
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Hallo Leute,
die AG Neue Mineralien steht :D In den nächsten Tagen klären wir noch das wer macht was.
Ich danke schonmal Uwe, Detlef (gladhammar) und Thomas (Mampfbacke) für die Bereitschaft zur Unterstützung!
Gruß
Silvio
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Hallo,
ich werde versuchen mehr über meine Region zu verfassen bzw zu Fundstellen die ich kenne und zu denen ich was sagen kann nur mit Fotos hapert es bei mir etwas ich werde mir hierfür eine Lösung überlegen.
Ich teste dazu eine etwas ältere Kamera und mein Smartphone. Das bessere Ergebnis lade ich dann hoch. Wenn die Fotos nicht gut sind kann man diese ja immer noch ersetzen ;)
Es wird aber voraussichtlich erst passieren wenn das Wetter schlechter wird ;)
Gruß und Glück auf
Sascha
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Danke euch schon mal, das hört sich alles sehr vielversprechend an und motiviert sehr.
Viele Grüße
Stefan
Nachtrag: Auch im Lexikon müssen nicht nur Top-Bilder hochgeladen werden. Aussagefähige Bilder zu Fundstellen auch mit Mineralien können hilfreich sein und können als Belegbild markiert werden und werden damit nicht beim Mineral etc. auftauchen.
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Die etwas abschweifenden Beiträge zum "Minitutorial" habe ich in einen eigenen Thread verlagert.
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,49542.0.html
Bitte hier nur konkrete Vorschläge. Etwaige Arbeitsgruppen in einem eigenen Thread abhandeln.
Danke und Gruß
Stefan
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Das Thema: "Bilder derber Mineralien" wurde ausgegelidert um den Thread nicht zu sehr in eine andere Richtung zu führen. https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,49582.0.html
Liebe Leute,
es freut mich, dass mein Aufruf ein wenig Bewegung in das Spiel gebracht hat. Es liegt an uns nun die Sache im Fluss zu halten. Wenn wir konstruktiv Hand in Hand weiter machen, sollten sowohl meine und vor allem auch die Allgemeinwahrnehmung sich deutlich bessern.
Ich wünsche mir von Euch, insbesondere unseren "alten Hasen", dass Ihr Eure Archive öffnet und uns Eure Bilder der Fundstellenbesuche im Lexikon zeigt. Es gehen so viele Informationen verloren.
Wünschen würde ich mir eine Arbeitsgruppe die sich um GPS-Koordinaten kümmert. Das automatische geodecoding ist leider nicht so gut wie ich mir das vorstellen würde. Ich muss auch mal sehen was ich programmtechnisch machen kann. Eure Anregungen und Tatkraft hilft die richtigen Lösungen zu finden.
Nehmt Euch doch einfach ein Thema vor und macht erst mal ganz kleine Schritte. Wenn jeder einen kleine Schritt macht, haben wir schnell große Strecken zurück gelegt. Ihr werdet sehen, es macht Spass wenn man selber aktiv dabei ist.
Macht Verbesserungsvorschläge, ich bin Betriebsblind und genervt von zahllosen Jahren als Einzelkämpfer. Meine Ideen sind vermutlich ok, aber viele Köpfe helfen Kanten und Ecken abzuschleifen oder viel bessere Lösungen zu finden. Seid hartnäckig wenn Ihr für die Sache kämpft. ich denke so mancher Einwand hat Gehör gefunden und zu einer akzeptablen Lösung geführt.
Viele Grüße Euer
Stefan
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Wünschen würde ich mir eine Arbeitsgruppe die sich um GPS-Koordinaten kümmert. Das automatische geodecoding ist leider nicht so gut wie ich mir das vorstellen würde. Ich muss auch mal sehen was ich programmtechnisch machen kann. Eure Anregungen und Tatkraft hilft die richtigen Lösungen zu finden.
Mach einen Thread auf, beschreibe das Problem und los gehts... Manche Fundstellen sind einfach zu erkennen, andere muss halt ein großer Radius mit dran.
Just my 2cts
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Also ich halte geratene und daher ziemlich sicher falsche Koordinaten für schlimmer als gar keine Koordinaten. Die Gemeinden, in denen Fundstellen ohne Koordinaten liegen, wird man automatisiert halbwegs korrekt mit Koordinaten versehen können. Die Fundstellen selbst sollten keine geratenen Koordinaten zeigen, damit klar ist, dass man hier selber suchen muss.
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Also ich halte geratene und daher ziemlich sicher falsche Koordinaten für schlimmer als gar keine Koordinaten.
Da möchte ich Günter recht geben. Koordinatenangaben, die zu gar keiner Verortung führen sind da noch die "bessere" Variante.
Reinhold