Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Hydrobora89 am 08 Sep 19, 14:25
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Hallo zusammen
Ich möchte jetzt so langsam meine Sammlung Katalogisieren ich frag mich nur wo soll ich anfangen?
Ich möchte ohne Nr. an der Stufe nur auf dem Zettel und auf der Karteikarte (aber halt sehr umfangreich beschrieben Gewicht, Fundort, Sohle usw) beschreiben.
Hat jemand eine Idee wo ich anfange?
Gruß Christian
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Hallo Christian,
keine Nummer an der Stufe? Auch nicht am Sockel?
Das kann durcheinander kommen...
Was ich für sehr gut halte ist ein QR-Code den man z.B. am Sockel anbringen kann. Die Beschreibung dazu ist dann digital hinterlegt und auf einen Blick verfügbar.
Bin aber auch noch nicht dazu gekommen das bisherige "Nummer-System" darauf umzustellen.
Grüße,
Michael
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Hallo Christian,
dem Problem habe ich mich auch bereits gestellt. Ich für meinen Teil habe eine Excel-Tabelle mit allen Infos erstellt; dazu Fotos mit Speicherabbild. Seit Monaten kämpfe ich nun schon mit mir, und da muss ich meinem Vorredner zustimmen, meine Stufen trotzdem beschriften zu müssen, um Verwechslungen auszuschließen. Gesetzt dem Fall man stirbt und man hat eine Excel-Tabelle erstellt. Woher soll mein Erbverwalter oder der "Endkunde" wissen, welche Fundorte zu welcher Stufe gehören?
Ich selbst mag keine Schildchen in meinen Vitrinen; aber das ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen.
Beste Grüße Roy
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Hallo,
also, eine Nummer sollte auf alle Fälle immer ans Objekt. Wenn man z. B. mehrere Stücke von der gleichen Fundstelle hat, kann das sonst schnell zu Unstimmigkeiten führen. Schau dir mal größere oder Kustodie-sammlungen an. Ansonsten wird eine Katalogisierung nix! Auch mit einer Nummer lässt sich besser auf andere, verwandte Sammlungsstücke verweisen. Bei digitaler Erfassung der Sammlung ein absolutes Muss!
Falls du wirklich ohne Nummer arbeiten willst, solltest du aber immer ein eindeutiges Foto auf der Karteikarte unterbringen. Dadurch kann aber trotzdem die korrekte Zuordnung zum Objekt schwierig werden und ein Mineral/Stein ohne Fundstellenzuordnung ist kaum etwas wert.
Was ich für sehr gut halte ist ein QR-Code den man z.B. am Sockel anbringen kann.
Das ist eine sehr interessante Idee, erfordert allerdings auch entsprechende Hardware und Netzwerk.
Eine Verwendung solcher Technik kann durchaus sinnvoll sein, aber wie sieht's mit der Langlebigkeit derartiger Verfahren aus? Hätten althergebrachte Mineralienfachhändler (Krantz, Mineralienkontor, Museen etc.) vergleichbare Systeme verwendet und z. B. auf Lochkarten ihre Daten abgelegt hätten, würden wir heute aber ganz schön auf dem Schlauch stehen, was die Zuordnung der Stücke anginge.
Neben digitaler Erfassung der Sammlung sollte, meiner Meinung nach, auch ein analoger Abzug/Ausdruck vorliegen, der unabhängig vom verwendeten Datenerfassungsprogramm gelesen werden kann.
Gerade für Sammlungsauflösungen oder Sammlungsfremde kann das extrem wichtig sein. Neben Sammlungsverwaltungsprogrammen kann man hier auch anfangs mit z. B. MS-Excel© (oder andere) arbeiten und einfache, kleine Serienbriefe in Textverarbeitungsprgrammen wie Karteikarten ausdrucken. Mit diesen Programmen lassen sich auch einfach kleine Etiketten für die Beschriftung produzieren. Falls manuelle Beschriftung erforderlich, habe ich gute Erfahrung mit weißer Korrekturflüssigkeit und nach dem Trocknen schwarzem Permanentmarker gemacht (bei sulfidischen Erzen besser geeignet).
Also wie gesagt, wenn wirklich nur mit Karteikarten gearbeit werden wird, trotzdem eine Nummer auf die Karte auf das Objekt bringen!
Grüße
Uwe
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Hallo,
@ HaDeS: Ich war gerade beim Schreiben meines Eintrages, als eine Meldung aufpoppte, dass ein neuer Forumseintrag hinzugefügt wurde, ich aber noch nicht fertig war.
Ich glaube, dass ich mit meinem Post auch deinem Eintrag durchaus hilfreich sein kann.
Grüße
Uwe
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Ich glaube, dass ich mit meinem Post auch deinem Eintrag durchaus hilfreich sein kann.
Hallo Uwe,
das mit den Etiketten ist eine sehr gute Idee. Ich arbeite mehr oder minder jeden Tag damit aber auf die Idee bin ich noch nicht gestoßen.
Diese kann man wenigstens wieder restlos entfernen; anders als bei vielen anderen, schier auf den Stein geklebt mit Sekundenkleber...
Was ich auch noch vergessen habe; natürlich habe ich meine Excel-Tabelle auch in Papierform. Da geht's dann auch schneller mit neuen Eintragungen.
Beste Grüße Roy-Uwe
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Ich möchte jetzt so langsam meine Sammlung Katalogisieren ich frag mich nur wo soll ich anfangen?
Hallo Christian,
ich habe damit begonnen, Mineralien zu Sortieren. Ich habe kein spezielles Sammelgebiet. Ich versuche (Betonung. liegt hier auf Versuch), nicht mehr als Drei Stufen eines Minerals in meiner Sammlung zu haben. Die dann nochmals in Untergruppen aufgeteilt. Also Quarz (Oberbegriff) - var. Amethyst oder oder oder...
Das wäre zumindest ein Anfang.
Beste Grüße
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Sammlung Nummerierung wo fang ich an? Bei Nr. 1 natürlich... ;D
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Sammlung Nummerierung wo fang ich an? Bei Nr. 1 natürlich... ;D
Haha das ist mir schon klar ;-) aber bei welchen Stück würdet ihr das machen???
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Da ich nicht von anbeginn an nummeriert habe, habe ich die Nummern 1 bis 10 den absoluten Lieblingsstufen vorbehalten (sind immer noch nicht komplett vergeben) und dann ab 11 einfach durchnummeriert wie die Stufen kamen und die ich gerade katalogisiert habe.
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aber bei welchen Stück würdet ihr das machen???
Das ist doch völlig egal, so wie die Stufen halt kommen. Das Wichtigste ist, dass die Zuordnung Stufe : Daten jederzeit widerspruchsfrei gewährleistet ist. Es macht keinen Sinn, zuerst mit den ältesten Funden anzufangen oder regional zu sortieren. Irgendwann stehst Du vor der Aufgabe, Nachzügler ins System quetschen zu müssen, was dann scheitert.
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Hallo Christian,
Du fragst: aber bei welchen Stück würdet ihr das machen???
Antwort: Es ist doch scheißegal, wo Du anfängst. Wichtig ist, dass Deine Buchführung stimmt. Für die solltest du Dir Excel-Dateien schaffen, die Du ganz nach Deinem Gusto sortieren kannst.
Ganz ehrlich: Ich habe mich das anfangs auch gefragt, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es ganz einfach gehen kann. So finde ich alles wieder, egal, ob nach Fundort, Mineral/Stein, Gewicht, Lagerort oder Datum gesucht wird. Du musst Dir das Leben nicht unnötig schwer machen.
In erster Linie ist wichtig, dass DU alles wieder findest. Dann macht es auch Spaß. Mach Dir zusätzlich auch noch 'ne Doku dazu. Kann nie schaden, wenn man eventuell mal seine Sammlung weitergeben will; und man kann sie auch vorher noch selber nutzen, wenn die Synapsen im Oberstübchen mal streiken. - Ich hab's jedenfalls so gemacht, weil ich eine Sammlung ganz anderer Art nun einem Museum übergebe. Die sollen es ja nicht schwerer haben als ich es hatte. - Viel Erfolg.
Besten Gruß
Eckard
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Die einfachste Methode ist auflaufend durchzunummerieren.
Spätestens mit dem Anwachsen der Sammlung muss man sich dann sowieso entscheiden, wie man die Stufen in der Sammlung ablegt. Meine Erfahrung ist - will man die Übersicht nicht verlieren - dass ab einer gewissen Anzahl von Stufen meist nur mehr die lokale Zuordnung sinnvoll ist.
Ausnahmen davon wird es aber wegen spezifischer Sammelvorlieben immer geben.
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Hallo,
das mit den Etiketten ist eine sehr gute Idee. Ich arbeite mehr oder minder jeden Tag damit aber auf die Idee bin ich noch nicht gestoßen.
die müssen natürlich auch gut halten. Die aus einem Etikettendrucker sind zwar sehr langlebig, weil aus Kunststoff, man hat aber viel Verschnitt und die Klebkraft auf einem Stein bezweifele ich.
Ich drucke mir normalerweise kleine Schildchen von ca. 1 x 0.5 cm mit weißer Schrift auf rotem Hintergrund aus, klebe auf die Rückseite des Blattes einen Streifen doppelseitiges Teppichklebeband (sehr klebstark, bekommt man aber trotzdem wieder ab), auf die Vorderseite einen Streifen durchsichtiges Klebeband zum Schutz, schneide den schmalen Streifen aus und kann dann nach und nach die einzelnen Nummern bei Bedarf abtrennen.
Ich habe mich für weiß auf rot entschieden, weil man dadruch die Etiketten schnell am Sammlungsobjekt "orten" kann (kleben natürlich auf der Rückseite). Bei Kleinstmineralien in Dosen klebe ich allerdings ein schmales Schild mit schwarzer Schrift auf weißem Grund auf den Sockelrand. (Bei Dosen ist es durchaus auch sinnvoll, ein Etikett mit der Beschreibung des Objektes auf den Unterboden des Sockels zu kleben.)
Bei "aggressiven" Mineralien, die z. B. Zerfallsprodukte von Pyrit enthalten, habe ich allerdings festgestellt, dass die Druckerfarbe ausbleichen kann. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man lieber auf einem Laserdrucker ausdrucken.
Auf stark bröselnden Stücken muss man eventuell mit einen Tropfen Leim nachhelfen oder wie ich es sonst mache, auf einem Strich Korrekturflüssigkeit aus dem Bürobedarf per Hand schreiben - das ist aber eher die Ausnahme.
Und was die Nummerierung angeht, wie schon mehrfach gepostet wurde, einfach bei 1 beginnen und dann durchnummerieren. Einen bestimmten Nummernbereich für eine Mineralspezies oder einen Fundort bringt später, wenn die Sammlung wächst, garantiert Probleme. Eine Variante wäre allerdings noch z. B. H1, H2, H3 ... und N1, N2, N3 ... oder ähnlich zu verwenden, um so die eigentliche Hauptsammlung von einer Nebensammlung zu trennen (z. B. Stücke die nicht zum eigentlichen Sammelgebiet passen aber als Ergänzung vielleicht wegen ihrer Schönheit erworben wurden).
Bei mir war es so, dass man anfangs alles gesammelt hat und man sich später dann auf ein Fachgebiet spezialisierte. So befinden sich neben dem eigentlichen Hauptgebiet auch noch Stücke, die nicht zur Hauptsammlung gehören, in der Sammlung. Da ich eine Datenbank verwende, habe ich neben der durchgehenden Nummer ein zusätzliches Attribut hinzugefügt, welches die Sammlungen abgrenzt. Das geht aber auch mit Excel. So hat sich bei mir eine Untersortierung der Art H=Hauptsammlung Erzgebirge, N1=Nebensammlung Randgebiete Erzgebirge, N2=Nebensammlung restliches Deutschland, I=International, S=Sonstiges ergeben. Aber wie gesagt ist das nur eine Zusatzangabe neben der durchnummerierten Sammlung.
Grüße
Uwe
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Hallo,
ich habe für meine Sammlung entschieden, dass auf jedem Stück, das einen gesicherten Fundort hat, dieser auch aufgeklebt ist. Denn wie viele Stücke aus diversen Sammlungen habe ich schon bekommen, auf denen zwar eine Nummer klebt, die aber so ungewöhnlich sind, dass es nachträglich nicht mehr möglich war einen exakten Fundort zu bestimmen. Und wie es so oft ist, wurde die Karteikartensammlung oder der PC, auf der die Sammlung verwaltet wurde, von den Nachfahren nicht gefunden oder schon entsorgt. Da hilft eine Nummer auf der Stufe natürlich sehr...
Daher habe ich beschlossen bei Eigenfunden und Stücken, deren Fundort 100% gesichert ist, diesen auch auf der Stufe zu vermerken. Bei Eigenfunden notiere ich zusätzlich auch das Funddatum auf der Stufe.
Die Fundstelleninformationen zu erhalten ist für mich der wichtigste Punkt einer Dokumentation. Vor allem, wenn es fundstellenuntypische Stufen sind.
Grüsse
Stefan
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Hallo
Ich habe meine Sammlung auch durchnummeriert und die Nummern, die durch Tausch oder Verkauf freigeworden sind, wurde durch Neuzugänge ersetzt. Ich habe auch schon Sammlungen gekauft die nach Systematik benummert wurden, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. Außer der Registrierung in der Mineralienverwaltung am PC mit Foto, hat jede Stufe auch noch eine Karteikarte (man weiß ja nie....). Die Karteikarten sind in A7 also 10,5 x 7,5 cm und gibt es in verschiedenen Farben. Für diese Karten gibt es auch entsprechende Plastikboxen. In Kürze hänge ich mal ein Foto an. Bei Eigenfunde habe ich wie Stefan auch das Datum und bei Steinbrüche noch die Abbausohle dazu geschrieben.
Gruß Roland
Karteibox: Inhalt 200 Karten - 100 Stück je Farbe und diese nochmals mit Tab in 10er-Pakete unterteilt, was das Aufsuchen schneller macht
für PC: GS-Mineralienverwaltung
Ist natürlich doppelter Aufwand, aber sicher
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Hallo,
Und wie es so oft ist, wurde die Karteikartensammlung oder der PC, auf der die Sammlung verwaltet wurde, von den Nachfahren nicht gefunden oder schon entsorgt. Da hilft eine Nummer auf der Stufe natürlich sehr... Daher habe ich beschlossen bei Eigenfunden und Stücken, deren Fundort 100% gesichert ist, diesen auch auf der Stufe zu vermerken.
das ist natürlich ein sehr wichtiger Einwand!
Auf einigen Stufen habe ich das auch gemacht, auf Dosen prinzipiell. Als Kompromiss jede Stufe einzeln zu beschildern liegen meinen "Sammlungseinheiten" (Kisten, Vitrinenfächer) Inhaltslisten bei. Aber jedes Stück einzeln zu beschriften wäre allerdings die bessere Variante.
Sammlung Nummerierung wo fang ich an?
Das einzelne Beschildern wäre dann eine weitere Ausbaustufe der Sammlungsaufbereitung.
Grüße
Uwe
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Hallo,
Ich habe meine Sammlung in Access angelegt, Access vergibt automatisch eine ID Nr. diese klebe ich auf die Stufen. Über Abfragen bekomme ich ruckzuck die nötigen Informationen, ich kann jedes Detail welches zuvor in der Hauptliste eingetragen war gezielt suchen und mir Listen usw. erstellen. Änderungen werden automatisch in alle Listen, Abfragen und Kärtchen eingetragen. Obwohl ich die Kärtchen ebenfalls ausdrucken könnte, habe ich es noch nicht getan, für meine Erben liegt eine immer Aktualisierte Liste im Sammlungszimmer.
Viele Grüße
Georg Bode
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Hallo
vielleicht auch noch ein Einwurf, der in die Richtung geht, was Uwe sagt.
Die Bestimmung (welches Mineral) kann nachgeholt werden, zum Teil ist sie eh falsch oder man etdeckt später Neues, was vorher übersehen wurde. Der Fundort (gerade bei Eigenfnden) ist nicht nachvollziehbar, wenn keine Informationen dabeisind.
Meine Numerierung hat deshalb zwei Teile, einen Teil, der die Fundstelle markiert und einen zweiten für die Nummer innerhalb der Fundstelle, also etwa Metazeunerit 05-010 (Stufe Nummer 010 des Fundorts 05: Halde 139/Lauta). Dabei sind die Nummern zwar eindeutig (nix wird doppelt vergeben) aber etwas beliebig. Und die Funde einer Fundstelle bleiben beisammen....
Der Vorteil ist, man kann irgendwo, also auch nicht bei Nr 1 ;D , anfangen. Für Leute, die Unordnung lieben, ist das nicht schlecht...
Und der zweite Vorteil ist, dass eben der wichtige Fundort gekennzeichnet ist
Ist aber auch nur eine Möglichkeit von vielen.
Gruß, Martin
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Hallo Georg,
Hallo,
Ich habe meine Sammlung in Access angelegt, Access vergibt automatisch eine ID Nr. diese klebe ich auf die Stufen. Über Abfragen bekomme ich ruckzuck die nötigen Informationen
so mache ich das auch aber für Neueinsteiger in die Sammlungsverwaltung würde Excel erst mal ausreichen. Das lässt sich später in eine Datenbank überführen, wenn man bestimmte Vorgaben einhält.
Der riesige Vorteil einer Datenbank ist, dass z. B. ein Fundort nur einmal eingetragen werden muss, dieser eine eindeutige Nummer bekommt und in den Daten zum Fundstück dann nur über eine eingeblendete Liste, hinter der sich neben der Fundortnummer der Fundortname befindet, eindeutig auf die Fundstelle verwiesen werden kann. Damit können vor allem auch Schreibfehler vermieden werden.
Hier mal ein Eintrag von meiner Sammlungsverwaltung in einer älteren Diskussion: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,39899.msg290144.html#msg290144
Ich habe da u. a. auch den Druck der Sammlungsnummern, verschiedenen Etiketten für diverse Dosengrößen und Sammlungszettel sowie Sammlungsbereichte integriert. Ursprünglich hatte ich ein Pascal-Programm geschrieben und später, als die Anforderungen höher wurden in die Datenbank überführt.
Da steckt auch 'ne Menge Arbeit drin (die Entwickler hier im Atlas kennen das), aber für den Anfang wäre, je nachdem wie firm man mit den Programmen ist, Excel ausreichen.
Wichtig finde ich, so viel wie möglich Spalten anlegen, um die Einzelheiten getrennt zu erfasen, also z. B. Fundort und Detailfundort (Sohle etc.) getrennt. Das erleichtert eine spätere Umstellung. Um Eintragungen zu erleichtern und Schreibfehler zu vermeiden lassen sich in Excel auch Auswahllisten hinter den Feldern hinterlegen (Menü Datei-Datenüberprüfung-Einstellungen-Liste). Das ist zwar nicht so wie in einer Datenbank aber trotzdem eine Erleichterung.
Grüße
Uwe
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Hallo Sammlergemeinde
Ich habe jetzt euren Rat bedacht und ihr habt recht ich muss die Stufen mit Nr. Bekleben und Karteikarten anlegen :)
Aber wie bekomme ich die fest ???
Ginge klarer Nagellack ???
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Duosan, UHU-Alleskleber usw., dürfte doch kein Problem sein Papier auf ein Stein zu kleben
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Duosan, UHU-Alleskleber usw., dürfte doch kein Problem sein Papier auf ein Stein zu kleben
...auf den Sachen die wo Christian sammelt hält tatsächlich nicht alles ;)
Du musst die Stelle erst mit Sekundenkleber oder ähnlichem präparieren.
Grüße,
Michael
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Dann kann man die Nummer auch gleich mit auf den Sekundenkleber setzen...
Günter
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Dann kann man die Nummer auch gleich mit auf den Sekundenkleber setzen...
Günter
...wenn das Material zu porös ist, zu sehr saugt, dann präpariere ich die Stelle vorher. Sieht einfach besser aus.
Grüße,
Michael
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Danke für die Antworten
Ich werde einfach mal probieren und das hier im Forum in Bilder fassen
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Hallo,
Ich habe jetzt euren Rat bedacht und ihr habt recht ich muss die Stufen mit Nr. Bekleben und Karteikarten anlegen :)
Aber wie bekomme ich die fest ???
Die Karteikarten wirst du nicht fest bekommen ;) ;) (Spaß), für die Nummern probiere doch mal die verschiedenen Vorschläge an einem Stück aus. Wenn du Leim verwendest kannst du die Nummer schlechter wieder lösen (siehe mein Eintrag mit dem Teppichklebeband). Gerade wenn man Sammlungsstücke anderer Sammlungen erwirbt, kann es durchaus lästig sein, fremde Nummern nicht abzubekommen (sofern es nix Historsches ist).
Uwe
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So hier mal das Ergebnis
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Und weiter :
Die Nr 1 habe ich auf die Ulexit Kugel vom Kohnstein Geklebt mit Klaren Nagellack... Und ich muss sagen es hält sehr gut!!
Der Sammlungszettel ist aus Papier namens Elefantenhaut ein echter Hingucker :D
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Guten Abend Christian,
Bitte Funddatum nicht vergessen.
Persönlich hat es mir bis jetzt sehr geholfen, Stufen und das dazugehörige Datum zu betrachten.
Auch der schönen Erinnerungen an die Funde, Umstände, Vergleiche der Qualitäten im "Laufe der Jahre" etc.....
VG
Marcus
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Aber wie bekomme ich die fest ???
So mache ich es:
1. Ausdruck eines "Nummern-Zettels", Nr. durchlaufend, pro A4-Blatt bei mir 800 Stück; ggf. unterschiedliches Farbpapier verwenden! Z.B. mit MS-Word, Fonthöhe 3 bis 4 pt., Laserdrucker bevorzugt.
2. Zuschneiden der Nr.-Etiketten (ca. 4 x 7 mm), Klinge benutzen
3. Auftragen einer kleinen Fläche (ein wenig größer als das Etikett, so 5 x 8 mm) farblosen Acryllackes (matt,wasserlöslich), möglichst ebene Stelle auf der Rückseite suchen.
4. Eintauchen der Etikette in den Lack (Pinzette), überschüssigen Lack abstreifen
5. Drappieren der Etikette auf den Lackfleck auf der Stufe,
6. Ggf. nochmals überstreichen.
7. Trocknen lassen
8. Freuen ...
Lack dient als Kleber und als spätere Schutzschicht gleichzeitig.
Lacktopf (100 ml) kostet im Bastelladen(!) weniger als 2 Euro und hält "ewig". Vorteil: Pinsel und Pinzette lassen sich unter Wasser abwaschen, Lack lässt sich mit Wasser verdünnen.
Hält bombenfest und ist wassergeschützt (z.B. beim späteren Waschen der Stufen).
Glück auf!
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Guten Morgen!
Ich möchte darauf hinweisen, dass Kugelschreiber in der Regel mit der Zeit ausbleicht und immer schlechter lesbar wird. Vor allem wenn er Licht ausgesetzt ist. Tinte ist sicher die bessere Wahl.
Robert
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ich nehme i.d.R. ein winziges bisschen Kit und „sichere“ damit meine Markierungen, die i.d. R. ein rundes, kleines Klebeetikett sind, auf die ich die Inventarnummer entweder mit Kugelschreiber oder Bleistift (mit Tinte bekomme ich die kleine Schrift nicht wirklich hin) notiert habe. Klappt seit sehr langer Zeit prima und lässt sich auch rückstandsfrei wieder entfernen.
Meine Inventarisierung besteht aus einer Fundortkennung (bei Ländern ist das die jeweilige Kfz-Kennung wie z.B. CH für die Schweiz) und dann einer fortlaufenden Nr. Für meine Lokalsammlung Harz verwende ich bis zu 3 Buchstaben des Fundortes die um eine vorweg gestellte Nr. ergänzt werden (1S... = Siebertal, 2S...= Strassberg, 1Sch... = Schulenberg). So konnte ich später neue Fundstellen problemlos integrieren.
BG
Burkhard
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entweder mit Kugelschreiber oder Bleistift
Kugelschreiber verblasst bei tageslicht früher oder später - haltbar sind Bleistift oder Tusche!
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entweder mit Kugelschreiber oder Bleistift
Kugelschreiber verblasst bei tageslicht früher oder später - haltbar sind Bleistift oder Tusche!
Es gibt auch spezielle Pigmentstifte mit sehr dünner Strichstärke. Ich nutze z.b. Edding 1800 fineliner profipen mit einer Strichstärke von 0.25mm
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Am haltbarsten hat sich bei mir Laserdruck auf Etikettenpapier ergeben. Tinte kann wenn sie feucht wrd, verwischen oder verschwinden. Das Laserdrucketikett kann auch noch mit Scotchban überklebt werden und ich aomit abriebfest. Tintenstrahldrucker erstellte Etiketten verändern unter Klebeband oft die Farbe und verwischen.
Gruß
Frank-Detlef Paul
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entweder mit Kugelschreiber oder Bleistift
Kugelschreiber verblasst bei tageslicht früher oder später - haltbar sind Bleistift oder Tusche!
Hallo,
die gibt es in Dokumentenecht! Das ist vielleicht die Frage an den Stiftverkäufer!
LG