Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 11 Oct 19, 08:38
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Hallo,
ist das wirklich Spessartin?
Rein optisch kommen noch ein paar andere Mineralien in Frage die für mich eher in die Paragenese passen.
Grüße,
Michael
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Moin,
für mich als kristallographische Niete ist das eine beschädigte Dipyramide und kein Granat.
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Hallo,
ist das wirklich Spessartin?
Rein optisch kommen noch ein paar andere Mineralien in Frage die für mich eher in die Paragenese passen.
Grüße,
Michael
Das würde ich auch so sehen. An Granat erinnert der Kristall mich nicht.
Grüsse
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Moin,
für mich als kristallographische Niete ist das eine beschädigte Dipyramide und kein Granat.
Das sehe ich auch so!
Xenotim wäre beispielsweise eine Option, neben anderen.
Der Spessartin kommt meines Wissens nicht in der Gangmineralisation vor, sondern direkt im Rhyolit.
Thomas
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Moin,
für mich als kristallographische Niete ist das eine beschädigte Dipyramide und kein Granat.
Das sehe ich auch so!
Xenotim wäre beispielsweise eine Option, neben anderen.
Der Spessartin kommt meines Wissens nicht in der Gangmineralisation vor, sondern direkt im Rhyolit.
Thomas
Meine ich auch und soweit ich weiß sind die Sedimente nicht besonders Mangan-reich. Also sollte sich da auch kein Spessartin gebildet haben.
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Hallo Noah
Meine ich auch und soweit ich weiß sind die Sedimente nicht besonders Mangan-reich. Also sollte sich da auch kein Spessartin gebildet haben.
??? ??? ??? Wie meinst du das? Welche Sedimente?
Gruß Thomas
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Typisch ist dort Rhyolith, ein vulkanisches Gestein.
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Neben den intrudierten Vulkaniten gibt es auch noch ältere Sedimente, die theoretisch doch durch die Intrusion verändert wurden.
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Ähm... Wir haben auf der Stufe Manganit. Der oft auf Rhyolith hängt. WInwiefern sollten etwaige Mn-arme Sedimente ein anderes Mn-Mineral ausschließen? Die Zusammensetzung eines Sedimentes, das von einem Vulkanit durchschlagen wurde, ist doch vollkommen egal.
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Das war bezogen auf den Spessartin.
Der kann doch durch die Regionalmetamorphose von Mangan-reichen Sedimenten entstehen.
(Nicht bezogen auf diese Lokalität): Die Zusammensetzung der umliegenden Sedimente spielt bei Intrusionen doch eine relativ große Rolle. (Kontaktmetamorphose/ Metasomatose; siehe Beispiel Skarn)
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Zwischen Intrusion und älterem Nebengestein gibt es ja auch Reaktionssäume mit bestimmten Mineralbildungen.
Zudem ist Rhyolith das vulkanische Äquivalent (u. a. chemisch gesehen) zum Granit, auf dem Spessartin oft sitzt. Laut diverser Eintragungen (z. B. bei uns im Granatportrait) bildet sich Spessartin auch nebst Rhyolithen. Da wäre das Sediment, wie in Wikipedia beschrieben (Bildung von Spessartin "nur" in Graniten/Granitpegmatiten oder überprägten Mn-reichen Sedimenten) irrelevant.
Allerdings, um zum Kern des Pudels zurückzukehren, würde ich die Zuordnung des Bildes löschen und auch den Ersteintrag von Spessartin zur Fundstelle, der im Rahmen dieses Bildes erfolgte, entfernen. Es sei denn, die Bildautoren/Stufenbesitzer sind sich analytisch oder anderweitig sicher, dass es sich tatsächlich um Spessartin handelt. Ich persönlich würde es so optisch ausschließen.
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Mit einer Raman-Messung sollte sich zumindest die Gruppenzugehörigkeit klären lassen, für Details ist dann häufig EDX erforderlich.
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Ich habe die Beschreibung hinsichtlich der von uns bezweifelten Bestimmung ergänzt, die Zuordnungen jedoch noch so gelassen.
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Hallo,
das ist eine Stufe von uns. Ich habe die noch nicht gesehen und werde diese am Donnertag anschauen.
Auf dem Bild sehe ich auch eher einen tetragonalen Kristall, Formen wie bei Anatas.
Ich melde mich wieder nächsten Freitag
Gruß Manfred
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Hallo,
Stufe angeschaut, es ist eine Anatas.
Im Mineralienatlas und bei uns in der Lithothek geändert.
Danke für Eure Aufmerksamkeit.
Viele Grüße
Manfred
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Es könnte theoretisch auch ein Chernovit sein.
Raman und/oder Niedervakuum-EDS (ohne Bedampfung) wäre anzuraten.
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Hallo Uwe,
danke für den Hinweis. Wir lassen das Stück jetzt doch bald einmal analysieren, damit wir es genau wissen.
Viele Grüße
Manfred
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Hallo,
genau, das wollte ich auch noch anmerken.
Es ist eher ungewöhnlich dass der Anatas in dieser Paragenese mit Manganit vorkommt.
Er sitzt eher direkt auf dem Gestein in kleinen Klüften oder kommt nach dem säuern zum Vorschein.
Ich hätte auch in Richtung Goyazit und Florencit ermittelt...
Grüße,
Michael
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Darf ich fragen, wie man auf Chernovit kommt?
Das ist keine Fangfrage, ich kenne die Fundstelle, Bildung und Paragenese nicht. Und das Mineral ist halt nicht auf den gängigen Seiten dort gelistet.
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Hallo Manfred,
was ist herausgekommen ?
Grüße
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Steht bereits weiter oben.