Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: michaelh am 04 Jan 20, 12:20
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Hallo Zusammen
Das abgebildete Stück stammt aus dem Steinbruch Loja/Niederösterreich und hat eimen schönen Grossular-X aufsitzen (nicht auf den Fotos abgebildet).
Bei genauer Begutachtung des Stückes ist mir der abgebildete Kristall mit ca. 3mm Länge aufgefallen. Zuerst dachte ich in Richtung Beryll, der allerdings von der Loja nicht beschrieben ist. Ein Vergleich mit Mindat lässt mich nun Diopsid vermuten, da ist ein ähnliches Kristallaggregat abgebildet.
Eine Härteprüfung ist an dem kleinen Stück nicht möglich.
Habe das Stück unter bedecktem Tageslicht aus mehreren Blickwinkeln fotografiert um eine Bestimmung zu ermöglichen.
Wie ist eure Meinung dazu?
Danke und Grüße Michael
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Hier noch zwei
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Hallo.
Hast schon mal den Auer Christian gefragt ?
Lois
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Hallo Lois,
Nein habe ich nicht.
Ist der hier im Atlas oder kannst du mir seinen Kontakt per PM senden?
Grüße Michael
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Hallo Michael,
Die braunen xx? Entweder Vesuvian oder Klinozoisit, zumindest habe ich aus bayerischen Vorkommen sehr ähnliche Kristalle von Vesuvian. Müsste man mal die Endflächen ansehen: Bei Vesuvian sollten die gerade oder 4 gleiche Dreiecke sein, bei Klinozoisit hingegen schief wie beim Epidot.
Glück Auf!
Sebastian
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Hallo,
wenn da Granat mit dabei war, würde ich auch zu Vesuvian tendieren. Würde zur Paragenese passen. Kenne aber die Fundstelle nicht.
Gruß Conny
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Am ehesten pseudohexagonaler Klinozoisit. Müsste man sich aber genauer anschauen.
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Die Anfrage bei Christian Auer läuft.
Habe in der Zwischenzeit auch den Erwin Löffler - ein absoluter Kenner der Loja - kontaktiert und hat mir Diopsid bestätigt.
Grüße Michael
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Nichts gegen Erwin (ich kenne ihn sehr gut), aber seine visuell begründete Trefferquote ist nicht in der Nähe von 100%.
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Nichts gegen Erwin (ich kenne ihn sehr gut), aber seine visuell begründete Trefferquote ist nicht in der Nähe von 100%.
Den Vesuvian hat er ausgeschlossen, der soll dort nicht so ausgeprägt vorkommen und eher eine orange Farbe haben. Wurde laut ihm auch nur einmal dort gefunden.
Also doch eher Klinozoisit statt Diopsid?
Grüße Michael
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Ja, eher, aber die können sich so ähnlich sehen, dass man ohne eine entsprechende Untersuchungsmethode keine eindeutige Aussage treffen kann.