Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Medienberichte / Media reports => Thema gestartet von: calzit am 12 Feb 20, 14:22
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schon etwas älter, aber hätte meine Schule sowas gehabt, wäre der Geologie und Physikunterricht um einiges spannender und lehrreicher gewesen
Die meist handtellergroßen uranhaltigen Steine lagen in vielen Fällen bereits seit Jahrzehnten in den diversen Physik- und Biologieschaukästen und Mineraliensammlungen der Schulen.
Mit solchen Stücken konnten Lehrer ihren Schülern eindrucksvoll mit einem Messgerät die atomare Strahlung demonstrieren.
Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/radioaktive-steine-sind-keine-gefahr-965731 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
In elf Salzburger Schulen wurden bei einer angeordneten Kontrolle in den Biologieräumen uranhaltigen, radioaktiven Steine sichergestellt. Die SN berichteten. Die Steine befinden sich derzeit im Physikinstitut der Uni Salzburg.
Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/radioaktive-steine-sind-keine-gefahr-965731 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
Die Sicherstellung der radioaktiven Steine erfolgte nach einem Vortrag von Thomas Neff von der Plattform gegen Atomgefahren in einem Salzburger Gymnasium. Er wies auf die Strahlungsintensität von Schaustücken hin, worauf eine landesweite Überprüfung in den Salzburger Schulen erfolgte.
Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/radioaktive-steine-sind-keine-gefahr-965731 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
Wenn die Schulen ihre Schaustücke zurück wollten, gebe es kein Problem. "Wir werden ihnen aber erklären, dass man sie ordnungsgemäß verwahren, kennzeichnen und auch nicht direkt berühren soll, um zu verhindern, dass radioaktiver Staub eingeatmet wird."
Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/radioaktive-steine-sind-keine-gefahr-965731 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
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https://www.hessenschau.de/panorama/dann-ging-die-panik-los---mann-findet-in-garage-dose-mit-radioaktivem-inhalt,radioaktiv-102.html (https://www.hessenschau.de/panorama/dann-ging-die-panik-los---mann-findet-in-garage-dose-mit-radioaktivem-inhalt,radioaktiv-102.html)
:)
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"Erst danach habe er auf der Dose das handgeschriebene Zeichen für Radioaktivität und das Wort "Uranerz" entdeckt."
"Die Einsatzkräfte stellten fest, dass es sich bei dem Inhalt um das Isotop Iridium-192 handelte. An dem Behälter seien mehrere Messungen durchgeführt und eine geringe radioaktive Strahlung festgestellt worden, teilte die Feuerwehr mit."
Das wirft die Fragen auf: was jetzt - Erz oder 192Ir (gibt's nur synthetisch)? Wie wurde das festgestellt, dass es sich um 192Ir handelt?
Schade, dass bei solchen Pressemeldungen nie Messwerte angegeben werden, "gering" ist ja etwas schwammig (vielleicht war das Messgerät auch nicht geeicht?).
Halbwertszeit ist übrigens 73 Tage.
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Hier wird es noch besser:
https://www.n-tv.de/panorama/Mann-findet-radioaktives-Material-in-Garage-article22516433.html
An dem Behälter sei eine vorhandene radioaktive Strahlung von etwa 16 Millisievert festgestellt worden.
Ich habe das mal nachgerechnet.....bei der Dosisleistung müssten es um die 30 GBq sein :o
Halbwertszeit ist übrigens 73 Tage.
Je nach metastabilem Zustand können es auch 241 Jahre sein
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Milli und Mikro hört sich doch so ähnlich an, das muss doch das Gleiche sein und ein Komma zwischen den Zahlen ist bestimmt nur ein Dreckfleck... ::) >:D
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So eng darf man das alles nicht sehen - Mathe und Physik wird überbewertet, wozu braucht man das?
Aber den Nachweis von 192Iridium vor Ort - nicht schlecht!
LG