Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Lexikon am 06 Mar 20, 13:01
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1583490874.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1583490874.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1583494010.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1583494010.jpg)
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Hier hätte ci noch ein Mineral, was ich aufgrund der Paragenese gerne als Metanováčekit ansprechen würde (Matrix im Magensit neben/auf Gips). Ungünstig findet sich daneben evtl. auch laut Mineralliste Metaheinrichit oder Sklodowskit. Da die UV Intensität sehr hoch ist bei 365 nm würde ich in dem Punkt eher zu Metaheinrichit tendieren. Ohne Analyse wird hier, so vermute ich keine Klärung herbei zu führen sein oder hat jemand eine Idee?
Viele Grüße
Stefan
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Ich denke das beste ist in so einem Fall die allseits geschätzte Anna Liese zu fragen ,die kennt sich bestens aus mit sowas .... :)
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Servus Stefan,
bei diesen Mineralien wirst du ohne Analyse nicht auskommen, da bin ich auch schon belehrt worden.
Gruß Ferdl
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Hallo Stefan,
wenn Du es an der selben Stelle wie den Coelestin gefunden hast, könnte es das hier sein:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1583521615.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1583521615.jpg)
Glück Auf!
Josef
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Hi Stefan,
ich habe genau aus dieser Fundstelle für Lois mal genau diese Phasen analysiert (EDS und UV/VIS). Die nadelige Phase ist Sklodowskit, die hell fluoreszierenden Glimmer sind (Meta-) Novacekit. Beides in Gips als Matrix.
Grüße Markus
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Der Na Gehalt in der EDX sieht mir etwas niedrig aus, ist sicher, dass sich unter dem As nicht doch noch etwas Mg versteckt?
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...ach ja, was ich vergaß:
Den Analysen nach scheinen es Mischkristalle oder epitaktische Verwachsungen aus (Meta-) Novacekit und Uranospinit oder Arsenuranylit zu sein.
@Günter: Das könnte schon sein, aber in Summe (Na+Mg) passt der Wert finde ich trotzdem recht gut.
Grüße Markus
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Wenn die Formel im Lexikon stimmt, wird ein Mg oder ein Ca durch 2 Na ersetzt in dieser Mischkonstellation. D. h. bei reinem Natrouranospinit wären Na, U und As mit den gleichen At% vertreten. Wenn da also noch so gut 2% an (Mg+Ca) dabei wären, würde die Stöchiometrie deutlich besser passen und wir wären irgendwo in der Mitte der Mischreihe.
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Da gebe ich dir natürlich recht. Aber ein besser passendes Ergebnis geht meistens. Man kann aber halt nur das einordnen, was die Messung hergibt. Ich bin aber absolut bei dir, dass sich da noch etwas Mg verstecken könnte (auch aufgrund der leichten Peakasymetrie).
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Mir geht es ja nur darum, zu zeigen, dass die Na-Dominanz nicht zwingend aus den gegebenen Daten abzulesen ist, sondern auch anderes möglich ist.
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Hallo,
ich habe die EDX-Datei gestern Günter geschickt und er hat sie auch gleich nochmal ausgewertet. Er kommt auf ein ähnliches Ergebnis wie Christian Rewitzer, der mir die Messung machte. Danke an nochmals an beide!
Günter wenn Du willst kannst die die Datei gerne hier einstellen, Christian hat nichts dagegen. Deine Einschätzung, dass Leerstellen im Gitter sind und noch ein wenig Ca enthalten war, ist neben dem REM-Foto auch für die Mittleser interessant.
Stefan, ob jetzt Dein Kristall auch Natrouranospinit oder Metanováčekit handelt kann nur eine Analyse zeigen. Eingrenzen könnte man es noch mit dem genauen Fundpunkt. Ich habe den Natrouranospinit und den Coelestin in dem Raum mit den Uran-Mineralien links ca. 2-3m vor Raumende in einer ziemlich mürben Bank wenig übern Boden gefunden.
Grüße Josef
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Ich abe meine weiter oben gefunden. Sitz der Natrouranospinit auch auf Magnesit?
Grüße Stefan
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Die Kristalle auf der Probe von Lois sind teilweise auch mit Magnesit vergesellschaftet, teilweise nur mit Gips. Ich denke, da wird es alle möglichen Variationen geben, je nachdem, aus was für einer Lösung die Kristalle wann entstanden sind. Eine genaue Einordnung eines Einzelstücks ist wohl nur über eine Analyse genau dessen möglich. Aber wie schon geschrieben, gibt es da schon innerhalb der Kristalle oder der Kristallstapel Variationen...
Grüße Markus
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Die Uranmineral-Paragenese der Descuido Mine ist übrigens ähnlich derjenigen von Lavrion (Paläokamariza Mine Nr. 18).
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Hier sind die beiden Ergebnis-Tabellen von meiner Quantfizierung der Messdaten. Ich habe die Untergrund-Modellierung von Hand nachgearbeitet und der Sauerstoff ist bei mir aus den Oxiden gerechnet. Daher komme ich auf etwas andere Zahlen, aber letztlich das gleiche Ergebnis. Wenn man selber in die Daten reinzoomen kann, sieht man, dass der untere As-Peak doch symmetrisch ist und eben kein Mg enthalten ist. Dafür habe ich aber noch ein kleine Spur Ca gefunden, die aber nichts am Ergebnis ändert.
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Die Stufen bestehen aus Gips mit wenigen Magnesiten. Die Uranglimmer sitzen auf beiden.
Grüße Josef