Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Gattorantolo am 15 Mar 20, 22:47
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Hallo, neue Frage...ist das Chalchopyrit? Gefunden in der Big Quarry in Castione bei Bellinzona, Schweiz. Danke
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Hallo.
Ich würde hier eher zu Pyrit tendieren , aber ist mit dem Foto nicht gut zu erkennen.
Loismin
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Glück Auf!
Da die Kristalle ja schon gebrochen sind, kann ein Härtetest hier schnell Klarheit schaffen. Ein spitzes Stahlwerkzeug hinterlässt im Chalkopyrit einen Kratzer, auf Pyrit nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenammut
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Glück Auf!
Da die Kristalle ja schon gebrochen sind, kann ein Härtetest hier schnell Klarheit schaffen. Ein spitzes Stahlwerkzeug hinterlässt im Chalkopyrit einen Kratzer, auf Pyrit nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenammut
In weniger als 1 mm ist schwierig so was zu testen ...
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Deswegen ist es sinnvoll, bei Fotos die Bildbreite anzugeben...
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Deswegen ist es sinnvoll, bei Fotos die Bildbreite anzugeben...
ist eh im Bild - links unten in rot, und daher etwas schwer zu sehen .....
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Deswegen ist es sinnvoll, bei Fotos die Bildbreite anzugeben...
ist eh im Bild - links unten in rot, und daher etwas schwer zu sehen .....
Richtig ;-)
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Hallo.
Nun, dann würde ich als erstes das Stück rundherum anschauen, ob da ein irgendwo ein quadratischer Querschnitt zu sehen ist .
Dann wäre es nämlich Pyrit !
Loismin
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Hallo.
Nun, dann würde ich als erstes das Stück rundherum anschauen, ob da ein irgendwo ein quadratischer Querschnitt zu sehen ist .
Dann wäre es nämlich Pyrit !
Loismin
Es sind keine quadratischen Querschnitte zu sehen, nur diese Flecken.
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Aufgrund der grünlich-goldenen Farbe würde ich hier eher auf Chalkopyrit tippen.
Wohl wissend, dass Pyrit als Durchläufermineral rein statistisch eher zu erwarten wäre.
Glück auf,
Sascha
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Glück Auf!
Man kann den Ritzhärtetest auch direkt unter dem Mikroskop durchführen. Es ist natürlich immer abhängig von den technischen Möglichkeiten. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das geht. Zur Sicherheit nutze ich immer noch eine sicher bestimmte Referenzprobe, da auch ich mir manchmal unsicher bin mit der erforderlichen Anpresskraft bei so kleinen Krümeln.
Als eine Alternative kann man einen Tropfen konzentrierte Salpetersäure auf die betreffende Stelle geben, den Tropfen eintrocknen lassen und schauen welche Färbung das sich bildende Nitratgemenge hat. Bei Anwesenheit von Kupfer trittt eine mehr oder weniger deutliche Blaufärbung auf. Eigentlich würde ich vorschlagen, einen Krümel herauszupräparieren, den auf einen Glasträger zu geben, einen Tropfen konzentrierte Salpetersäure dazugeben, dann alles eintrocknen und kristallisieren lassen, das Endprodukt unter dem Mikroskop anschauen und ein Analyseergebnis notieren. Bei einer quarzreichen Matrix ist das aber schwierig. Bei karbonatischer Matrix klappt der Test schlecht, da die Säure sich zu schnell an den Karbonaten verbraucht. Manchmal sieht man aber einen blassen Blauschimmer in dem Nitratgemenge. Die sehr wahrscheinlich dabei auftretenden gelben Pusteln oder Blumenkohlgewächse sind gediegen Schwefel. Beim Umgang mit Salpetersäure sind die entsprechenden Gefahrenhinweise und Arbeitsvorschriften zu beachten.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Wow, so ein grosser Aufwand habe ich mir nicht vorgestellt :o
Bleibe also lieber auf eine Chalcopyrit Vermutung ;-)
Trotzdem danke.