Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: jkstar am 14 Jun 20, 13:59
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Hallo, ich suche hier den genauen Fundort, bin mal wieder auf das Stück aufmerksam geworden, weil es eine Stelle mit gammligen Markasit hat. Gekauft wurde die Stufe im Oktober 1993.
Danke und Grüße, Julian
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Hallo Julian,
erinnert mich an die Stücke aus Seeben.
Glück Auf
Ralf
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Auch mit dem Markasit?
Gruß
Julian
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Ich hätte jetzt auch Seeben gesagt, wobei Marksit mir von dort nicht bekannt aber durchaus vorstellbar ist.
Thomas
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Eventuell Tagenau Amsdorf? Da gibt es Markasit..
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Sowohl Seeben als auch Amsdorf kommen am ehesten infrage. Markasit gab es an beiden Fundorten, ein durchaus gängiges Mineral im Braunkohle Braunkohlenton und für die Entstehung des Gipses mithin nicht ganz unerheblich. Letztenendes kamen und kommen solche Stücke in der Hallenser Umgebung aber geradezu überall vor.
Glückauf!
Elisabeth
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Ich bin immer noch für Seeben, Markasit haben wir dort auch gefunden.
Aus Amsdorf kenne ich Gipse in dieser Größe mit deutlich runderen Kristallen.
Glück Auf
Ralf
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Vielen Dank soweit, wenn jemand noch was dazu einfällt würde ich mich über weitere Anmerkungen freuen
Viele Grüße
Julian
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Hallo
Ich würde dieses Stück nach Halle-Seeben verorten.
In meiner Sammlung befinden sich zwei Stück aus einer genehmigten Grabung aus 2017 wovon eines dem gezeigten recht ähnlich ist.
Beste Grüße
Steinfrieder
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Ich bleibe bei Seeben
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Ja, auch ich als Ex-Hallenser plädiere eindeutig für Seeben, typisch die etwas kleine unregelmäßige "Zentralkugel" mit den herausstehenden größeren XX, vor allem die beiden verwachsenen XX auf dem 1. Bild links (!?Zwilling). So sahen die Seebener Gipse vor knapp 40 Jahren auch schon aus, bevor die Kolchose irgendwann die von vielen leider nicht verfüllten "Tagebaue" mit Gülle und Mist flutete. Ah-grrrh... Im Rupelton gab es auch genug kleinste feinkristalline FeS2-Knubbel. Mich stören nur die scheinbar hellen Enden der größeren Gipskristalle, als ob sich da jemand wie bei vielen Gipsrosetten von Freienwalde thermisch daran vergangen hätte. Seeben war immer einheitlich graugrün, nur die sehr seltenen kleineren Einzelkristalle und isolierten Zwillinge waren fast farblos. Nietleben definitiv nicht, Amsdorf unwahrscheinlich, die "Aggregatform" paßt nicht.
Schön, daß es wieder möglich ist, in Seeben offiziell zu suchen!
Gruß Chrisch
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Hallo Chrisch
Offiziell suchen ist in Seeben nicht,das war eine einmalige Grabung mit Genehmigung.
Organisiert mit Kostenbeteiligung,Tag1 Loch auf-suchen,Tag2 suchen Loch zu Ursprungszustand herstellen.
Gruß Steinfrieder