Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 18 Nov 20, 18:53
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1605715916.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1605715916.jpg)
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Sollte wohl eher unter Brekzie eingeordnet werden, siehe:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Kundler%20Konglomerat
und
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,46712.msg323602.html#msg323602
bzw. als Gestein der Brekzie, als "Kundler Konglomerat" der entsprechenden Lexikon seite zugeordnet werden.
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Hallo Oliver,
da ich kein Steinsammler bin staune ich trotzdem, daß es auf der Seite
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Kundler%20Konglomerat (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Kundler%20Konglomerat)
falsch eingefügt ist.
Dann sollte wohl auch bei der Kundler Klamm das Gestein Brekzie angelegt werden.
Ändere dann aber auf Brekzie.
Ob diese Brekzie als Handelsname "Kundler Konglomerat" im Lexikon auftauchen muß wäre auch zu überlegen.
Gruß
Reinhold
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hallo Reinhold,
bei den Fotos auf der "Kundler Konglomerat"-Seite hab ich die Zuordnungen erst heute geändert - angeregt durch dein Foto ;)
Ob diese Brekzie als Handelsname "Kundler Konglomerat" im Lexikon auftauchen muß wäre auch zu überlegen.
da gab es mal eine Diskussion dazu, und Stefan hat das dann so entschieden - was ich auch ok finde.
Das Gestein scheint mir sowieso nicht so völlig eindeutig - neben deutlich eckigen Komponenten gibt es ja auch stärker abgerundete darin, weswegen eine Zuordnung zum Konglomerat ja nicht so ganz abwegig wäre. Aber wir solltens auch nicht unnötig kompliziert machen - wenn schon die offizielle geologische Bezeichnung für die Formation "Unterpermische Basisbreccie" lautet, ist m.E. wohl doch eher die Zuordnung zur Brekzie angebracht.
Brekzie bei der Klamm listen: schau ich gleich nach, hätte angenommen dass das dort eh schon eingetragen sein sollte ...
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Glück Auf!
Wenn weder Konglomerat noch Brekzie so richtig passen wollen, dann hat man ja noch die Option Fanglomerat.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Jup - aber ein Fanglomerat sollte doch nur wenig Matrix enthalten (also ein deutlich komponentengestütztes Gefüge aufweisen), wohingegen das sog. "Kundler Konglomerat" einen relativ hohen Matrixanteil aufweist, also zumindest z.T. als "matrixgestützt" bezeichnet werden müsste?
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Glück Auf!
Ich habe jetzt diese Seite dazu gefunden: http://www.granzer.at/Mf/publikationen/kundler_de.html
Ich weiß nicht, wie aussagekräftig und repräsentatitiv diese Bilder sind, aber demanch dürfte der Klastenanteil bei 90% oder mehr liegen. Reicht das aus, um das Kriterium "wenig Matrix" zu erfüllen? Die Bilder würden aber nach meiner Einschätzung einem hohen Matrixanteil widersprechen. Das in dieser Diskussion eingangs gezeigte Stück kann auch recht hohen Klastenanteil haben, wenn man die Möglichkeit einräumt, dass viele Klasten auch klein sein dürfen. Es ist anhang der Bildqualität kaum zu erkennen, was nun Klaste und was Matrix ist. Und bei solchen Diskussionen merkt man wieder, wie dehnbar die Begriffe werden, wenn einem eine harte Zahl oder Definition fehlt. Wo is die Grenze zwischen dem was man noch als Klaste ansieht und dem, was man zur Matrix zählt. Bruchstücke können ja sehr klein werden.
Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen. Unter der oben genannte Internetseite wird das Kundler Konglormerat geologisch/petrographisch auch den Brekzien zugeordnet. In der dort genannten Literatur kann man ja nochmal nachlesen, wer da rankommt.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Das in dieser Diskussion eingangs gezeigte Stück kann auch recht hohen Klastenanteil haben, wenn man die Möglichkeit einräumt, dass viele Klasten auch klein sein dürfen.
ja, der Gedanke ging mir auch durch den Kopf -
und ebenso:
Und bei solchen Diskussionen merkt man wieder, wie dehnbar die Begriffe werden, wenn einem eine harte Zahl oder Definition fehlt. Wo is die Grenze zwischen dem was man noch als Klaste ansieht und dem, was man zur Matrix zählt.
Danke für den Granzer-Link! Die website kenne ich zwar, hatte aber ganz vergessen, dass es da auch was zum "Kundler" gibt ::)
edit: oder das war bei meinem letzten Aufruf der Seite dort evtl. noch gar nicht drin - der Beitrag ist ja erst von 2029.
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Wenn weder Konglomerat noch Brekzie so richtig passen wollen, dann hat man ja noch die Option Fanglomerat.
Das ist so nicht ganz richtig. Da wird ein genetischer Begriff (Fanglomerat) mit lithologischen Begriffen vermischt. Ein Fanglomerat ist ein Schutt- oder Schlammstrom (je nach Matrixanteil), der in ariden Gebieten gebildet wurde (durch seltene Starkregenereignisse). Je nach Ausgangsmaterial und Transportweite kann ein fossiles Fanglomerat sowohl als Konglomerat, als auch als Breccie entwickelt sein (oder irgendwo dazwischen). Die Entstehung als Fanglomerat kann also nur über die Begleitsedimente erkannt werden.
Volkmar
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der Beitrag ist ja erst von 2029.
Na dann - zurück in die Zukunft ;D
nix für ungut.
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;D ;D ;D
dachte ich hätte den Tippfehler gestern ausgebessert - aber anscheinend hatte ich danach (wieder mal) das Textfeld einfach geschlossen und nicht gespeichert ...