Mineralienatlas - Fossilienatlas

Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 23 Nov 20, 09:29

Titel: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: Lexikon am 23 Nov 20, 09:29
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1606119701.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1606119701.jpg)
Titel: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: Klaus Schäfer am 23 Nov 20, 09:29
Die Kristallmorphologie verrät hier den Quarz. Die Kristalle sind durch bituminöse Einschlüsse grau bis schwarz verfärbt. Diamant liegt nicht vor.
Titel: Re: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: alfredo am 23 Nov 20, 10:19
Und das Muttergestein solcher bituminöser Quarze ist normalerweise ein Anhydrit oder Dolomit und kein "Quartzit". 
Titel: Re: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: alregui am 23 Nov 20, 11:07
Hab ich mir gedacht, stammt aus einer sehr alten Sammlung die ich vor gut 10 Jahren gekauft habe und ist als Diamant in Quarzit bezeichnet, Herkunft Süd Frankreich, René
Titel: Re: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: heli am 23 Nov 20, 11:50
Hab die Stufe entsprechend dem Text mal zugeordnet.

Aber (an den Bildeinsteller)
1. Warum wurde die Stufe als Carbonado eingestellt, wenn du dir sowieso gedacht hast, dass das kein Diamant ist ?
2. Wie kommst du von Herkunft Südfrankreich auf das Departement ?
Titel: Re: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: alregui am 23 Nov 20, 16:24
ganz einfach, ich habe das Fragezeichen vergessen, der Stein war mit Tarn et Garonne und Carbonado, Diamants, in der alten Sammlung bezeichnet und wurde im Sommer 1976 der Sammlung zugefügt. Angaben der Sammlerin die 2007 verstorben ist.
René
Titel: Re: Carbonado, schwarzer Diamant
Beitrag von: alfredo am 23 Nov 20, 20:11
Falls der Stück wirklich aus Südfrankreich stammt, ist die hier eine mögliche Fundstelle - https://www.mindat.org/loc-252991.html  (was zur Zeit noch nicht im Mineralienatlas steht). Solche dunkele doppelendige Quarze in Anhydrit gebettet (oder umgewandelt in Gips) sind sehr verbreitet auch in Spanien.