Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 23 Nov 20, 20:45
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Bilder Diskussion - Image Discussion
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1603199554.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1603199554.jpg)
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Sollte man das nicht besser der Glimmer-Gruppe algemein zuordnen?
Soweit am Bild erkennbar, dürfte es sich wohl überwiegend um Hellglimmer handeln - oder täuschen da die Lichtreflexe?
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Einiges sind sicher Lichtreflexe, aber der Autor spricht ja selbst schon von zwei Glimmerarten: Katzengold und Katzensilber. Insofern dürfte die Änderung der Zuordnung gerechtfertigt sein.
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Ist Katzengold nicht Pyrit?
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Wird volkstümlich anscheinend für beides verwendet - sowohl für Pyrit (wie ich das auch hauptsächlich kenne), als offenbar auch für "goldfarbene" Glimmer (bei uns aber weniger geläufig).
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In der Vulkaneifel ist das jedenfalls für angewitterte Biotite üblich.
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ja, wird wohl regional etwas unterschiedlich verwendet
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Hallo,
die Bezeichnung "Katzengold" habe ich in den "Tafeln zum Bestimmen der Minerale nach äußeren Kennzeichen" von Philipsborn für verwitterten Biotit wiedergefunden, "Katzensilber" für verwitterten Muskovit. Gemeinsam für die Glimmer in diesem Bild ist das sie (schwach) magnetisch sind, damit habe ich sie von den viel häufigeren Quarz- und Feldspatkörnern im Sand getrennt. Biotit wird als magnetisch beschrieben, deshalb habe ich das Foto dem Biotit zugeordnet. Biotit ist aber heute die Bezeichnung für dunkle Glimmer ohne nähere Zuordnung und darüber welche Glimmer magnetisch sind habe ich keine weiteren Informationen. Ich werde das Foto der Glimmergruppe allgemein zuordnen.
Grüße
Ulrich Klaffehn
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hallo Ulrich,
gut, danke!
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht auch Hellglimmer (Muskovit) Fe-hältig sein können. Zumindest bei uns im Waldviertel hab ich aber des Öfteren schon etwas gelbliche bis "schwach rostig" wirkende Muskovite gesehen - weiß aber nicht, ob die Verfärbungen von primär im Muskovit als "Verunreinigung" vorhandenem bzw. ursprünglich mit diesem vergesellschaftetem Fe stammen, oder ob das sekundäre Imprägnierungen / Anlagerungen sind
- da stosse ich wieder mal an die Grenzen meines bescheidenen mineralogischen Fachwissens.
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Glück Auf!
Muskovit enthält häufig genug Eisen, um von Starkfeldmagnetscheidern ins magnetische Produkt ausgetragen zu werden. Varietäten wie Sericit und Gilbertit enthalten meist so wenig Eisen, dass sie als nichtmagnetisierbar eingestuft werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Muskovit enthält häufig genug Eisen, um von Starkfeldmagnetscheidern ins magnetische Produkt ausgetragen zu werden.
hallo Markus,
danke für die Info - jetzt ist mir zumindest das auch klar!