Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: oliverOliver am 31 Dec 20, 19:00
-
Erster Eigenfund im Jahr 2021
Hallo an alle,
da auch 2020 – trotz des schwierigen Covid-Jahres - die Beteiligung an dem Thema wieder sehr rege war (siehe: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,50328.0.html ),
möchte ich auch für 2021 einen „Jahres-Erstfund“-Thread starten.
Es gilt, wie schon bisher:
- es soll der jeweils erste Eigenfund des Jahres vorgestellt werden
- es muss nicht unbedingt nur eine Stufe oder ein Fossil sein, sondern es kann auch der "ganze Fund" oder eben das beste Stück des Fundensembles vom ersten (erfolgreichen) Fundstellen-Besuch des Jahres sein
- für Mineralien, Fossilien und Gesteine
- völlig wertungsfrei, KEIN Wettbewerb!
- keine Beschränkung der Fotoanzahl
- Diskussionen und Unterhaltungen (über äußere Bedingungen, Fundchancen, Qualität der Funde, etc.) sind durchaus erwünscht!
- Thema wird erst mit Jahresende geschlossen
Ich würde mich wieder über eine rege Teilnahme freuen –
Also, ein neues – und hoffentlich „steinreiches“ – Jahr möge beginnen …
Gut Fund und Glück auf 2021!
-
Hallo,
dann fang ich mal an. Mein erster Fund 2021 wurde kurz vor dem Schnee hier in Schöngleina gemacht (2.1. 2021). Da war ja längere Zeit Ruhe. Auch aktuell sind die Funde dort sehr bescheiden. Der Sarder ca. 6 cm, kommt auf die Gartenhalde. Die kleine Kugel könnte aber interessant sein (25 mm). Sie ist für ihre Größe relativ schwer. Enthält sie keinen Hohlraum und dafür nette Arkaden? Das wird sich aber erst nach dem Öffnen zeigen.
Allen ein gesundes neues Jahr.
Edit: Habe heute die kleine Knolle vorsichtig geöffnet. Erwartungsgemäß war sie innen nicht hohl und enthielt Quarz und Arkadenkarneol. Im Sarderausgangspunkt sind Spuren von verwitternden Kupferkies vorhanden. Dadurch kommt es offenbar zu solchen interessanten Bildungen. Ich hoffe in 2021 kommen dort auch wieder bessere Fundbedingungen.
Gruß Conny
-
hallo Conny,
interessantes Stück! Hast du das mit dem Kupferkies auch schon bei anderen Arkadenbildungen aus dem Fundgebiet beobachten können?
-
Hallo Oliver,
ja das ist mir auch an benachbarten Stellen aufgefallen (Zinna, Hetzdorf, B7 2016). Dort und auch in Zinna und an der Baustelle 2016 gab es auch relativ viel Malachit. Es gibt aber noch keine schlüssige Theorie zur Entstehung dieser Achate.
Siehe auch meine Seite:
https://www.geojena.de/index.php?page=das-fundgebiet-schoengleina (und weitere Teilseiten)
Wir beschäftigen uns schon seit 1985 mit dem Vorkommen in Schöngleina. Keiner hat aber eine schlüssige Idee zur Entstehung. In Bayern (Raum Kronach ) gibt es übrigens ganz ähnliche Bildungen. Die aus dem Südschwarzwald (Unteralfen ?) haben aber keine Arkadenbildungen.
Wenn die Feldbedingungen in Schöngleina besser wären, ist das eine ganz gute Fundstelle mit vielen Arkadenachaten (auch größer).
Gruß Conny
-
Wenn die Feldbedingungen in Schöngleina besser wären,
jo, die Feldbedingungen waren bei mir in NÖ auch schon mal besser .....
Mittlerweile wird ja auch hier kaum noch gepflügt sondern nur mehr gegrubbert, und das oft gleich in einem Durchgang mit dem neuen Einsäen, oder zumindest mit Grünbrache od. Gründüngung dazwischen.
Dass ein Feld mal geackert über den Winter offen daliegt, ist inzwischen schon sehr die Ausnahme ...
Ist natürlich ökologisch sinnvoll, vermindert Bodenerosion und trägt zum Aufbau einer (in den letzten ~50 Jahren ja systematisch zerstörten) Humusschicht bei, aber sammeltechnisch ists natürlich eine Katastrophe ....
edit:
ab morgen ist bei uns auch Schnee angesagt - mit "21er-Erstfund" wirds vmtl. also noch dauern, aber mal sehn ...
-
Hallo,
meine ersten Eigenfunde hab ich am 02.01 in der Umgebung Weißenstadt gefunden. Diese sind noch aus der Kristallkellersanierung dort.
Die Euklase sitzen hier auf einem 1,5cm großen Quarzkristall der größte ist 3mm auf dem Stück finden sich noch mehrere
Quarz Doppelender 4cm die Spitze hat eine Beschädigung jedoch sind dort kleine Spitzen kristallisiert also unbeschädigt ;D
Der Quarzkristall ist 5,2 cm lang auch das Ende ist rekristallisiert
Gruß Sascha
-
Liegt da noch kein Schnee?
waldi
-
Doch na klar man muss halt die paar cm wegkratzen ;D mittlerweile zumindest bei mir ist es aber nicht mehr so viel höchstens 2cm ;)
-
Hallo
Mein erster Eigenfund vom vorigen Samstag auf den Feldern bei Obercarsdorf/Dippoldiswalde.
Vmtl.Achat,kann leider nicht sägen denn die säge steht im Freien und ist eingefroren.
Seit Sonntag ist hier alles mit weißen Kristallen übersäet.
Größe 11x10x8cm.
Beste Grüße
Steinfrieder
-
Hallo!
Mein erster Eigenfund des Jahres ist ein Einzelstück mit Kyanit (5 cm) aus einem Wegaufschluss in Stein an der Donau, gefunden bei einem Morgenspaziergang! Zwar eher nur ein Belegstück, aber findet trotzdem einen Platz in der Sammlung :)
Beste Grüße,
Alex
-
Zwar eher nur ein Belegstück
Jedenfalls aber ein gutes Belegstück!
Das letzte und leider einzige Cyanit-Belegstück in solcher Qualität und Größe hab ich vor ca. 10 Jahren in der Nähe von Schönberg/Kamp gefunden - und leider dortgelassen (da ich damals gerade eine Phase hatte, in der mich Mineralien zwar interessierten, ich sie aber nicht sammeln wollte). Bei einer Nachsuche an der selben Stelle ein paar Jahre später (und diesmal mit der Absicht, zu sammeln) war dort natürlich absolut nichts mehr zu finden .....
-
Hallo in die Runde!
Gestern am frühen Morgen bis Mittag gab es in Thüringen ein kleines Zeitfenster zum Sammeln von Mineralien. Ich war im Steinbruch Henneberg in Südthüringen und fand einen Steinbruch ohne Schnee vor mir. Die Tage zuvor musste es dort bei Plusgraden ordentlich geregnet haben.
Meine ersten Eigenfunde 2021 sind zonierte Fluorite auf bzw. in Henneberger Granit. Größe der Stufen: 8 x 12 bzw. 10 x 13 cm.
Als ich gegen 12 Uhr den Bruch verließ, wurde die Landschaft schon langsam weiß...und jetzt gibt es erst mal wieder Winterpause. ;)
Viele Grüße
Benedikt
-
hallo,
gut genutzt, das Zeitfenster! :D
Bei mir wirds wohl noch etwas dauern -
seit gestern gefrierendes Nieseln bzw. gefrierender Regen, alles spiegelglatt heute ....
und überhaupt war ich heuer erst zwei mal "auf Pirsch" - beide male vergeblich ....
-
Hallo zusammen,
ich habe es letzten Sonntag im Taunus versucht und nach einigem Stapfen durch Schlamm und Schnee dann doch die Schachtpinge der Grube Silbergaut im Hochtaunus gefunden. Trotz der 5 cm Schneedecke sind mir ein paar Stufen mit Belegen für Pseudomalachit und Pyromorphit/Mimetesit XX (winzig) auch eine kleine Stufe mit Oxyplumboromeit und eine mit Bayldonit ins Netz gegangen. Auch ein Quarzstufe mit kristallinen Belägen (Skorodit oder Beudantit oder Jarosit - ohne Analyse nicht zu sagen) hat sich dazu gesellt.
3 Stunden gute Luft und 3 nette Stufen. Passt.
Burkhard
Foto 1: Oxyplumboromeit, gelb-beige Kruste, Stufe 6x6x4,5 cm
Foto 2: Bayldonit auf Quarz (mit Malachit und wenig Fahlerz), 5x4x3,5 cm
Foto 3: Detail aus Foto 2, Bayldonit-Kruste ca.- 7 mm lang
-
Hallo
Kurz vor den jetzigen Frosttagen machte ich einen Abstecher zur Fundstelle Hopfau b. Erbendorf.
Dabei fand ich ein paar interessante MM- Mineralien. Jetzt ist wieder Winterpause angesagt :'(
waldi
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1612990476.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1612990476.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1612990665.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1612990665.jpg)
-
Glück auf!
Die Äcker waren am Wochenende trocken genug, um nicht mehr an den Stiefeln kleben zu bleiben.
Hornsteinchen aus dem Muschelkalk im Hotzenwald:
-
Glück auf,
Mein erster Eigenfund 2021 mit Steinfried.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1614448933.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1614448933.jpg)
Viele Grüße
Jule
-
hallo,
sehr fein!
äußerst "appetitliche" MuKa-Hornsteine, mit "Liebe zur Kulinarik" angerichtet! Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen ;)
Und die Calcit-Beleg(nicht abwertend gemeint!)stufe ist ja auch nicht ohne .... (in der Größe!)
Bei mir startet heuer die Saison so spät wie überhaupt noch nie - mittlerweile siehts zwar sogar hier im Waldviertel "vorfrühlingsmäßig" aus - aber irgendwie wills nicht klappen (ausgemachte Touren vom Sammelpartner wegen Dazwischengekommenem abgesagt, "Einzeltouren" auch wegen Dazwischengekommenem verschoben, sonstige Probleme und Terminschwierigkeiten, letzte Umgebungs-Wochenendwanderung ebenfalls fundfrei, etc.)
Aber dafür lebt die Hoffnung, dass dann der äußerst späte Erstfund (wenn er denn kommt) vielleicht ein ganz besonderer sein wird ... :o
(wie heißts so schön: wers glaubt wird selig, und wers nicht glaubt, kommt auch in den Himmel ;D)
-
@ Oliver:
>>mittlerweile siehts zwar sogar hier im Waldviertel "vorfrühlingsmäßig" aus <<
Mein Neid sei dir gewiss.. hier oben im Norden dauerts noch :(
P.S. maximalen Erfolg
-
äußerst "appetitliche" MuKa-Hornsteine, mit "Liebe zur Kulinarik" angerichtet! Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen ;)
Jetzt reicht's ihm schon nicht mehr, wenn man ihm Steine in den Weg legt! Ich hatte schon ein missbilligendes "Steine statt Brot!" befürchtet, aber bei den Steinefreunden ist halt alles ein Bisschen anders, zum Glück. Guten (Augen-)Schmaus!
-
hallo Manfrid,
das war positiv gemeint - genau so, wie ich es geschriebe habe!
sieht ja wirklich sehr "appetitanregend" aus!
(nicht immer alles negativ auslegen - auch wenn ich meistens "nicht gut aufgelegt" bin! ;))
lg
oli
-
das war positiv gemeint ... nicht immer alles negativ auslegen
Hab's doch auch positiv ausgelegt und mich gefreut, dass bei den Steinefreunden alles ein Bisschen anders ist. Aber vielleicht muss man bei denen doch öfter mal ein ;) setzen. Sonst nehmen sie in ihrer Ernsthaftigkeit gleich den ersten Satz zu ernst. ;)
-
Hallo,
mein erster Fund 2021 war zwar sehr klein, aber dafür auch sehr hübsch. Mein erster Magnetit x. Gefunden auf einem Feld bei Ettingshausen, im Kreis Gießen - in Vogelsberg-Vulkaniten. In Situ eher unscheinbar, sitzt er in vergammeltem Olivin. Bildbreite ca. 1 cm.
edit: Hatte eben den Hinweis bekommen, dass die perfekte Spaltbarkeit nicht zu Olivin passt. Es könnte auch Sanidin / bzw. ein Feldspat sein.
Gruß
Lars
-
Hallo Sammlerfreunde,
Mein erster Fund für dieses Jahr stammt aus Hoppstädten-Weiersbach. Es handelte sich um eine vom Trecker angebrochene große Mandel (etwa 22 cm Durchmesser) aus massivem Quarz. Nach einem enttäuschten Fusstritt gegen die unnütze Kugel zerbrach sie entgültig und offenbarte diese schöne Pseudomorphose von Achat nach verzwillingtem Aragonit.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1615395754.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1615395754.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1615395776.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1615395776.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1615395879.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1615395879.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1615395674.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1615395674.jpg)(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1615395909.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1615395909.jpg)
Viel Spass beim Betrachten !
-
Servus Klaus,
(etwa 22 cm Durchmesser) aus massivem Quarz. Nach einem enttäuschten Fusstritt gegen die unnütze Kugel zerbrach sie entgültig
das macht doch Au
Herzliche Grüße
Karl ;)
-
Vorgestern hat es endlich mit einer ersten Mineralientour geklappt. Ich habe ein altes Bergwerk im Voldertal/Tirol nach ca. 45 Jahren wieder einmal besucht. Leider war nichts mehr wie damals: der Wald abgeholzt, überall im tw. extrem steilen Gelände Äste und Stammteile auf dem langen Gras über den Phyllitplatten (super rutschig) und zusätzlich der Boden immer noch tief gefroren. Eigentlich wollte ich zum untersten Stollen absteigen, war auch schon ca. 7-8 m entfernt, musste dann aber unverrichteter Dinge umkehren, da absolute Absturzgefahr bestand (gefrorener, fast senkrechter Boden oberhalb einer Felswand). Also ohne große Erwartungen rein in den mittleren Stollen. Dabei gab es überraschenderweise doch etwas Sammelnswertes: kleine cm-große Hohlräume mit Quarzkristallen und Siderit (teilweise von einer Quarzkruste 2. Generation überwachsen) und kleine Spuren von Erythrin (bisher nicht beschrieben, wenn auch nicht abwegig bei der abgebauten Sulfidvererzung). Von Funden von Drusen mit Kristallen (seien sie auch noch so klein) wurde von dort noch nie berichtet.
Volkmar
P.S.: Die Bildbreite bei allen beträgt ca. 1,5 cm.
-
Spät, aber doch, kann auch ich heute meinen ersten "Fund" verbuchen. Ich war im Fundgebiet mit Karpat-Schotter bei Maissau - wie auch schon voriges Wochenende, damals hab ich aber nur einen zerackerten mini-Holzsplitter gefunden, dem ich den "Fundstatus" nicht zuerkennen wollte - dafür bin ich voll in den erneuten Wintereinbruch geraten, mit Graupelschauern und Schneesturm ....
Heute hingegen die Bedingungen zumindest wettermäßig optimal - die Fundbedingungen allerdings ganz und garnicht. Die meisten Felder entweder schon grün von der Wintersaat, oder noch grün mit Brache / Luzerne etc, nur ein einziger Acker wirklich begehbar - dort lag allerdings noch massiv Mais-Schrott, der bei der Ernte im Herbst nur grob eingegrubbert worden war - was erstens die Bodensichtbarkeit allgemein stark einschränkte, und zweitens bei der Suche nach fossilen Hölzern doppelt unangenehm ist. Dementsprechend war die Ausbeute des Nachmittags auch nur ein einziges kleines abgerolltes Hölzchen (etwa eine Handbreit hoch, drei Finger breit und zwei Finger stark), und das ohne irgenwelche Besonderheiten. Das einzig positive war, dass es wenigstens keine rezenten Pflugbeschädigungen hat. Ein Foto erspar ich euch - das wär den Speicherplatz nicht wert .... >:D
Also wieder mal ein typischer Fall von "es kann nur besser werden".
Dafür ist jetzt endlich selbst hier bei uns ein Hauch von Vorfrühling zu bemerken - Schneeglöckchen und Leberblümchen blühen, auch der Ackergelbstern, und sogar vom Lungenkraut hab ich schon ein paar blühende Pflänzchen gesehen .....
-
@Oli :
Wie Speicherplatz. Nu mal Butter bei de Fische.
Ich habe noch keinen einzigen EF 2021. Nicht weil ich nicht könnte, sondern weil ich nicht will.
Noch nicht ;)
-
Nu mal Butter bei de Fische.
es ist ja nur ein mini-Fischli ... ;D - und gar nicht fotogen ...
-
Beim dritten Anlauf mein erster Fund 2021 ;D
Am Samstag habe ich das Auto gepackt und ab in den Schwarzwald - an der Grenze fragt der Zöllner, wohin des Weges? Ich antworte im Kurz und knapp "Tagestripp alleine in den Schwarzwald zum Mineraliensuchen, keinen Kontakt mit irgendjemandem." Eine kurze Begutachtung meiner Kleidung und ich dufte ins streng geschützte Deutschland einreisen... :o Mein Ziel war Badenweiler, einmal mehr am Quarzriff.
Hier angekommen zog es mir an die alte Fundstelle, na ja, ich bin wohl nicht der Einzige, der diesen Ort kennt. Mit Fluoritfelsen existierte nicht mehr :-\, also begann ich an einer anderen Nase - Meissel eins, zu stark gehärtet "Pingggg", Meissel zwei wurde beim dritten Felsen krumm, so habe ich mich der Zerkleinerung der Brocken hingegeben... bis der Hammer auseinander geflogen ist... also ihr mögt vielleicht denken, welch besch... Werkzeug der hat, aber genau für Testzwecke nehme ich im Frühjahr Neues und Experimentelles mit... jedenfalls der Hammer mit Vinylgriff von Toom taugt nichts, der zweite in 4 Strahlertagen, der den Kopf verliert.
Nun gut, will weder Jammern noch klagen, ich habe zwei ganz nette Stücke raus: Ein Fluoritstüfchen auf Quarz, Kantenlänge Fluorit 8 mm und eine Stufe mit einem prächtigen noch glänzenden frischen Cerussit von 1 cm länge !!! ;D
Nun, so ist der Saisonstart beim dritten Versuch doch noch gelungen, auch wenn die Strahlerwoche in Spaniern dieses Jahr coronabedingt (noch) nicht stattfinden konnte und die Berge noch tief verschneit sind. Nun hoffe ich auf eine rasche Schneeschmelze, dass ich bald alpin gehen kann.
Grüessli
Christian
-
Hallo Christian,
sehr schöne Stufen! Sag mal, bei dem Cerussit: Sind da kleine Citrin-Igel dabei oder ist es "nur" Quarz mit Limonit? Aber Quarz ist es doch auf jeden Fall, oder?
Gruß
Benedikt
-
Hallo Benedikt
Völlig richtig, nur Limonit auf dem Quarz...und Quarz in kleinen kurzprismatischen Kristallen, weiss oder klar hat es im Quarzriff unendlich viel...
Grüessli
Christian
-
Mein bzw. unser erster Eigenfund 2021
Mit meinem Vereinskollegen Michael, der die Dinger gefunden hat, sind wir bei schönem Wetter am 25.03.21 zwischen Freisen-Eckersweiler durch die Wälder gestreift.
Dieser Achate mit antiker Moosschicht und ein weiterer hat auf uns gewartet.
Beide wurden gesägt, das Ergebnis war überwältigend.
Viel Freude mit den nachfolgenden Bildern
1. Fundzustand ca. 180 mm
2. Absatz-gesägt
Glück Auf Armin
-
gesägt
1. 172 x 93 mm
2. 172 x 93 mm
3. 80 x 55 mm
Glück Auf Armin!
-
schön, gratuliere!
besonders die Farbkombination bei dem Stück am letzten Bild gefällt mir .....
-
Wie ich in einem anderen Thread gesehen habe, waren ja Achatsammler heuer auch schon auf anderen Fundstellen erfolgreich (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,53543.0.html) - und auch von den Andreasberg-Spezialisten gibts ja schon schönes Neues (sh. https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1617129426)
Läuft also anscheinend eh recht gut an ..... ;)
-
Hallo,
gestern hab ich es auch mal wieder geschafft, eine Tour zum Sammeln zu machen.
Die Diabasbrüche "Hoher Hut" und "Glockenpöhl" bei Bösenbrunn im Vogtland waren das Ziel.
Auf der unteren Sohle im Hohen Hut gab es die üblichen Milchquarze zu finden.
Eine 8 x 4 cm grosse Stufe war aber besonders interessant. Hier sitzt eine 2 cm große Gruppe mit Quarz xx mit einem sehr schmalen
Prisma und gleichgroßen Rhomboederflächen.
Außerdem findet sich ein 8 mm großer Kristall, den ich nicht zuordnen kann. Ein hexagonales Prisma mit Basispinakoid. Die rauhe Oberfläche
läßt eine Pseudomorphose oder einen angelösten x vermuten.
An Calcit hab ich da natürlich als Erstes gedacht. Ein HCL-Test verlief aber negativ.
Die Bilder zeigen den unbekannten x mit Blick auf das Prisma und auf die Basisfläche. Sowie die pseudohexagonale Quarzgruppe.
-
Hallo Norbert,
da wären wir uns beinahe begegnet. ;D Ich bin da gestern auch vorbei gefahren. Hatte aber ein anderes Ziel. Jetzt kommen auch die ersten Bilder meiner Osterfunde. Mein erster Eigenfund 2021 war aber schon Anfang Januar.
Gruß Conny
-
Und hier mein Beitrag zum ersten Eigenfund 2021... nicht so häufig zu finden..Belemnit in Feuerstein *stolz bin*
etwas verspätet, Fund war im Februar an einer Steilküste bei Surendorf (Kieler Raum)
Die Bilder zeigen den Feuerstein einmal vor und nach der Reinigung
Und jetzt wird um die Feiertage der Harz unsicher gemacht :D :D :D
Grüße Christian
-
Hallo Christian,
Und jetzt wird um die Feiertage der Harz unsicher gemacht
Na dann viel Spaß. Es soll ja ab morgen wieder schneien :( >:(. Da wollte ich nächste Woche an einem Tag auch mal hin. Dietersdorf stand ja auch noch auf meinem Programm (und Wolfsberg). Das wird wohl nun nichts mehr.
Gruß Conny
-
Hallo Conny,
hab ich auch schon gehört >:(
ich hatte noch Glück und konnte letzte Wo... halt..korrekterweise diese Woche noch mal schauen.
Mal schauen wie die nächsten Tage dann so werden :-\
Gruß Chris
P.S: habe noch was zu Schävenholz gepostet
-
Hallo Zusammen,
Ich war gestern seit langem mal wieder in Friedrichssegen zum suchen.
Gefunden habe ich Stufen mit spießigen Aragonitnadeln und diverse Stücke mit Galenit und roter Zinkblende.
Hier mal mein Beitrag ersten Eigenfund.
Bild 1: rote Zinkblendekristalle auf Galenit. Bildausschnitt 35 mm
Bild 2: rosafarbige Aragonitspieße bis 10 mm. Bildausschnitt 30 mm
Bild 3: Galenit mit Pyrit. Bildausschnitt 45 mm
-
wow, sieht gut aus - gratuliere!
-
Mein erster Eigenfund ein kleiner Tektit aus der Naehe von Leinster, WA. Mein erster ueberhaupt. Mir fehlt fuer die Dinger leider das Auge. Meine Kollegen finden oftmals Museumsstuecke oder so kleine, das ich keine Ahnung habe wie sie diese zwischen den Eisenpisoiden finden.
-
Mein erster ueberhaupt.
Super! Ich warte immer noch auf meinen ersten niederösterreichischen Moldavit - aber ob das in diesem Leben noch was wird .....
-
Du hast nur das eine Leben. Vom Warten wird nichts. Du musst schon auch suchen gehen. :D
-
Klingt nach Fettnapf-Suchgerät, wenn's denn ernst gemeint war. Oliver ist sicher einer der umtriebigsten Steinsucher im Forum.
GA, Robert
-
Seit gestern ist bei uns hier alles tiefwinterlich verschneit - ein untrügliches Zeichen dafür, dass es bald wieder Zeit wird, diesen thread zu schließen.
Wenn also noch jemand seine Funde vorstellen möchte .....
-
Hier noch ein paar Erinnerungen an den Sommer/August.
Da ich kaum Zeit zum Suchen und Sammeln hatte, sind es sogar meine ersten und einzigen Funde dieses Jahres ;)
Es handelt sich um ... Opal vom Rosenegg im Hegau.
Gefunden auf und an einem Wanderweg am Südhang.
-
Ein anderer wurde mir von einem umgestürzten Baum quasi auf dem "Wurzeltablett" serviert :D
-
Interessante Sache!
Handelt es sich dabei um silifizierten/opalisierten Tuff? Weil auf manchen Bildern meine ich eine feine Lamination zu erkennen ....
Was mich zu einer weiteren Fragestellung führt - wenns dort in den vulkanischen Ablagerungen Opale gibt, wäre ja prinzipiell auch das Vorkommen von opalisierten Hölzern denkbar? Gibts da (seis in der Literatur, seis in Altsammlungen etc.) evtl. irgendwelche Hinweise darauf?
-
Ja, der Deckentuff wurde anscheinend silifiziert/opalisiert.
Auf dem untersten Foto findet man den Opal-/Chalcedon-Überzug nicht nur obenauf, sondern auch den Tuff "durchdringend" an der Seite, hier nicht zu sehen.
Die ersten Fotos zeigen eine ziemlich homogene Opalmasse. Lamellenstrukturen sind hier und bei anderen Stücken definitiv vorhanden. Außen findet sich noch eine helle Kruste aus Tuff.
Die Literatur "Leuze, A.: Die Mineralien und Pseudomorphosen des Roseneggs" von 1889(!) schreibt zwar nichts von Hölzern, dafür aber:
...sodann findet man sehr schöne himmelblaue bis milchblaue Chalcedone in großen, prächtigen Stücken, oder sie sind stahlblau bis grau, auch gehen sie ins dunkel Lauchgrüne, so hat man Plasma. Häufiger als Chalcedon sind die Opale, die ausserordentlich häufig hier auftreten. Diesselben erfüllen mandelartige Hohlräume oder durchziehen in Schnüren und Adern den Tuff, sie sind wachsgelb, kastanienbraun, eisenschwarz, milchweiss wie Porzellan im Innern der Mandeln, so dass man von Milchopal, Wachsopal, gemeinem Opal sprechen kann..."
-
findet man sehr schöne himmelblaue bis milchblaue Chalcedone in großen, prächtigen Stücken, oder sie sind stahlblau bis grau, auch gehen sie ins dunkel Lauchgrüne, so hat man Plasma.
Klingt ja auch sehr spannend - aber ich nehme mal an, für die "himmelblauen Chalzedone in großen Stücken" werden die Fundchancen heute wohl deutlich geringer sein als als vor 130 Jahren? ;)
p.s.:
wir haben beim Rosenegg ( https://www.mineralienatlas.de/?l=5547 ) bisher weder Fundstellen- noch Mineralfotos - wäre fein, wenn du welche im Lexikon hochladen könntest!
pps:
und auf der Seite ist unter Fundstellentyp "Tagebau/Steinbruch (aktiv)" angegeben - ich nehme mal an, das ist ein Fehleintrag? Denn am Luftbild sehe ich nur Wald ...
-
Vermute ich leider auch ;D Die damalige Fundstelle am Südosteck war aber wohl sehr ausgiebig, obwohl nur ein paar Meter lang...heute sind dort viele Schrebergärten. Prinzipiell dürfte aber viel Opal am ganzen Südhang vorhanden sein.
Einen alten Steinbruch (nicht aktiv) gibt es wirklich, am Südwesteck des Rosenegg, aber wohl nur Tuff, ohne Mineralien.
Klaro, Lexikon vervollständige ich gerne bei Gelegenheit ;)
-
Klaro, Lexikon vervollständige ich gerne bei Gelegenheit
besten Dank!
:)
-
Leider komme ich aus Zeitgründen (noch) nicht so oft zum Sammeln. Deshalb hatte ich meinen ersten Eigenfund dieses Jahr erst im August in unserem Urlaub. Den Fundpunkt habe ich übrigens über den Atlas gefunden ;)
Hier zwei inzwischen von mir angeschliffene Stücke aus dem Fund.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1638817103.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1638817103.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1638014184.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1638014184.jpg)
-
Hallo zusammen,
Meine ersten Eigenfunde 2021 hatte ich erst im Juli ;)
Jetzt muss ich wieder lange warten, bis der Schnee im Frühjahr schwindet...
Viele Grüße
-
Hallo zusammen,
Meine ersten Eigenfunde 2021 hatte ich erst im Juli ;)
Jetzt muss ich wieder lange warten, bis der Schnee im Frühjahr schwindet...
Viele Grüße
Wäre auch schön zu erfahren, woher die Funde stammen!
-
Richtig...
Es handelt sich um 2 verschiedene Klüfte im nördlichen Tessin.
Viele Grüße
-
Danke!
-
@ geomüller:
Den Fundpunkt habe ich übrigens über den Atlas gefunden
fein - immer erfreulich zu sehen, wenn die Lex-Seiten hilfreich sind.
doppelt fein: wie aus diversen meiner Beiträge ja unschwer zu erkennen ist, habe ich ein faible für Granatgesteine - und ganz besonders für Eklogit und Verwandtes (Pyroxenite etc.). Freut mich also erstens für deinen Fund, und zweitens, dass wir hier die Bilder sehen!
@ bogeyman:
Meine ersten Eigenfunde 2021 hatte ich erst im Juli ;)
Jetzt muss ich wieder lange warten, bis der Schnee im Frühjahr schwindet...
jo, das harte Los der Hochalpin-Sammler ... ;)
Aber eine Spitzen-Stufe - gefällt! Gratulation!
-
"Glück Auf" Miteinander,
Bevor das Jahr sich dem kalendarischem Ende neigt,....
.
Der erste EF von 2021. Wonnemonat Mai der 14te. 2 Monate vor der Katastrophe, die ich leider miterleben "durfte".
Laacher See Vulkan. Wingertsbergwandbereich....Mehr sag ich besser nicht ;)
Ein erfolgreicher Tag im Bims. Konnte Günter ( Frenz ) treffen, ein paar gute Stufen mit eingew. Korund ( Saphir ) xx bergen, aber zuvor gab es am, damals vorhandenen Sieb, noch einen größeren Auswürfling mit eingewachsenen Nosean(xx) bis 6 cm Länge.
Aufgrund techn. "Unzulänglichkeiten" sind es nicht die besten Bilder, aber besser, als in die hohle Hand ge.
An Alle ein Frohes und Besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit besten Wünschen für 2022 !
Marcus
P.S. Stufengröße : 17x18x11cm. Aufnahme 2tes Bild unter UV Langwelle.
-
hallo,
herzlichen Dank an alle, die sich am Thema beteiligt haben - und guten Rutsch!
Ich sperr dann hier mal zu ...
(neues Thema für 2022 startet in ein paar Tagen)