Mineralienatlas - Fossilienatlas

Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Schweiz / Switzerland => Thema gestartet von: vanderheide am 15 Feb 21, 13:17

Titel: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: vanderheide am 15 Feb 21, 13:17
Guten Tag,
Dieser Stein wurde in dem Rhein bei Basel gefunden. Mohshärte: 6-7. Strichfarbe: Grauweiss. Der Glanz nach dem 3000-Korn-Schliff: Glasglanz. Farbe: gelblichgrün, schwarzgrün, teilweise rötlich. Stellenweise hat er Auflösungserscheinungen (davon kann ich noch Details anfügen). Zwei weitere Detailfotos von 20 mm hinzugefügt.
Habe ich es hier mit Epidot zu tun?
Herzlichen Dank für Hinweise.

Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Tycho88 am 15 Feb 21, 22:03
Hallo Hans,

ich bin eher Stein-Anfänger aber dein Stein hat mich neugierig gemacht. ich versuche  mal zu sagen was ich sehe..  Falls ich Falsche liege, bitte um  Berichtigung... (für mich ist es Übung)

- nach dem ersten Bild würde  ich es als Metamorphes Gesten einorden, anhand des Quarz Verlaufes
- das rötliche ist Granat
- das  grünliche würde ich nicht als Epidot zuorden wollen, da Epidot eher ins Pistaziengrün gehen sollte.  Würde ich eher Richtung Chlorit, Pyroxen od Amphibol zu ordnen.  Tendiere gefühlsmäßig zu Amphibol aber da habe ich zuwenig Praxiserfahrung
- Mohshärte sollte nach meinem Kenntnisstand bei einem Gestein nicht allzu viel Aussagekraft haben.


Mit welcher Art von Metamorphgestein tue ich mich (sehr) schwer.
- kein Schiefer ..Schieferung kann ich nicht ausmachen
- Gneis ?? Könnte sein aber da sollte mehr Bänderung zu sehen sein ?
- wenn es keins von den beiden ist, sollte es ein Granofels sein ????

ich bin neugierig..wer weiß mehr

Gruß  Chris



Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 16 Feb 21, 07:38
Hallo Chris, Danke für die Antwort. Ich gebe kurz wieder, was ich auch so beobachte und was ich meine: es ist anders.
Metamorphes Gestein - sehe ich auch so.
Quarz-Verlauf: Das sind zwei Beobachtungen. Quarz, wie so? Verlauf: ist ein Verlauf eine Charakteristik für metamorphes Gestein?
Granat - rötliche Stellen. Das dacht ich mir anfänglich auch. Ich dachte an Pyrop, aber es ist eine Verfärbung und kein Granat, die sehen anders aus.
Epidot ist nicht zwingend und ausschliesslich Pistazienfarbig. Im Allgemeinen kann man es so nennen. Da gibt es Unterschiede.
Auf keinem Fall trifft diese Färbung zu für Chlorit, Pyroxen oder Amphibol.
Mir ist klar, bei einem Gestein spricht man normalerweise nicht von der Mohshärte. Dennoch ist die Härte ein Merkmal. Meine Schleifscheiben unterscheiden nicht zwischen Gestein oder Mineral und die Stahlspitze, mit der ich ritze, zeigt eindeutig die Härte des Steines. Nach meiner Einschätzung ist es eindeutig ein Silikat.
Schiefer ist es gewiss nicht. Der Stein hat keine Lagen, sondern hat als Masse eine Torsion erfahren. Ganz ähnlich, wie es auch bei Gneis beobachtbar ist. Da gibt es viele Beispiele von Steinen, die wir nicht Gneis nennen würden, aber deren Gestaltung ähnlich ausschaut.
Ich bin auch neugierig nach weitere Bestimmungen!
Zu der rötlichen Färbung ein extra Bild.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 16 Feb 21, 09:23
Guten Morgen,
Hier noch drei Detail Aufnahmen.
Es gab anfänglich beim Schleifen, rote Einschlüsse. Sie waren zu stark rot, als dass diese Pyrop sein konnten. Beim Schleifen fiel mir auf, dass sie gar ein wenig den Schlick verfärbten (siehe Pfeil auf Foto). Solche Verfärbungen gibt Pyrop nie, auch der Granat Almandin färbt nicht, sondern bleibt weisslich.
Hämatitreiche Steine verfärben stark rot.

Rechts habe ich eine Aufnahme vom Schlick = die Strichfarbe dieses Steines.
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Brodi69 am 16 Feb 21, 17:09
Hallo Hans

Da der Rhein unter Berücksichtigung der Eiszeiten alle Steine aus dem alpinen Raum - also auch aus dem Wallis - umfassen kann, ist es so gut wie unmöglich, ab einem Foto das Gestein zu bestimmen. Die genannten roten Stellen halte ich für Eisenoxid - Limonit bis Hämatit, also nichts besonderes. Wie sah er aus, als du in gefunden hast? Wenn er aussenherum "rostig" erschien und die grüne Farbe erst durch das Schleifen bekommen hat, könnten Amphibole von der Partie sein, wenn nicht gehen meine Gedanken eher Richtung Gabbro, aber auch nur bedingt. Es gibt so viele Möglichkeiten und Mischgesteine, dass du vermutlich nicht wirklich eine verlässliche Antwort erhalten wirst... aber ich bin ja auch kein Geologe...

Anbei noch mit Weissabgleich...

Grüessli
Christian
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 16 Feb 21, 20:41
Hallo Christian,

Nun, wenn er auch ein Epidot wäre, wäre er nichts besonders.
Richtig: im Rhein kommt alles zusammen, dh. der Ursprung ist der Alpenraum und dieser ist schon recht vielfältig!
Ich habe den Stein nicht gefunden. Ein Basler hat ihn mir gesendet. Er tippte auf Grünschiefer, was ich nicht gelten liess, weil ich Grünschiefer recht gut kenne. Die Merkmale, die ich anfangs beschrieben habe, treffen für Epidot zu. Bleibt die Frage nach den Löchern und Einschlüssen. Ich glaube auch, dass die Einschlüsse Limonit bis Hämatit gewesen sind. Es gab nur drei piepse, kleine Einschlüsse und die sind jetzt alle weg. Aber die Löcher? Hier hat sich etwas gelöst. Ich konnte es zum Teil mit dem Stahlhaken herausnehmen. Es war sandig, körnig, korrelig und der Raum war taschenförmig.
Zum Weissabgleich: Da ist auf dem Foto mein beige Brett plötzlich weiss. Das nimmt natürlich die Farbe vom Stein weg.
Deshalb habe ich ihn nochmals in der prallen Sonne fotografiert. Ich hänge die Bilder an.
(ps. habe auch den Säuerntest mit HCL gemacht, ohne Wirkung)
Herzlichen Dank für Deine Ausführung. Mal schauen ob noch jemand sich meldet?!
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: docedelsachs am 19 Feb 21, 07:13
Serpentin verkieselter Schiefer mit Einschlüssen z. B. Eisenminerale. Die weicheren Sachen wurden aus den Taschen ausgelöst und durch feinste Flusssedimente ersetzt....
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 19 Feb 21, 10:54
Serpentin? Verkieselter Schiefer? Mit der Härteangabe (Stahl kratzt nicht), kann das bei Serpentin(it) nicht stimmen. Ob Serpentin verkiezeln kann? Da hätte ich gerne die Angabe, wo ich das nachlesen kann.
Gruss, Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: docedelsachs am 19 Feb 21, 13:36
Natürlich kann sowas verkieseln, das gibts häufig in den Alpen. Mit nen runden Stein ritz ich auch keinen Stahl...
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 19 Feb 21, 14:27
"Mit nen runden Stein ritz ich auch keinen Stahl..." Bitte um Erklärung
Gruss, Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 19 Feb 21, 16:58
Hallo docedelsachs,
Was bringt das denn für Erkenntnisse? Mein Stein hat Kanten und klar: Stahl wird geritzt (siehe Bild). So wie Stahl den Stein nicht ritzen kann. Also Silizium nehmen wir an. Und weil er nun diese Färbung hat, nehmen wir weiter an: wir haben es mit einer Silifizierung eines Serpentinits zu tun. Tönt alles etwas simpel für eine Bestimmung. Danke für die Bemühung.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 19 Feb 21, 17:34
Zusatz:
Silifizierung von Serpentinite  scheint mir ausgeschlossen.
Der Serpentinit gehört zu den Ophioliten.
Silifizierung findet man bei Sedimenten oder es findet eine Metasomatose statt, wo andere Mineralien durch SiO2 verdrängt werden.
Der Grundsatz: alles kann im Alpenraum silifizieren, ist so lange eine lose Behauptung, wenn sie nicht aus der mineralogischen Kenntnis der betreffenden Gesteinsarten nachgewiesen werden kann.
Hans van der Heide
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: oliverOliver am 19 Feb 21, 18:10
Silifizierung (im eigentlichen Sinn) von Serpentiniten kenn ich auch nicht -
sie können aber durch Alterierung in SiO2-Gesteine/Mineralien umgewandelt werden. Häufig ist das bei den alterierten/(chemisch) verwitterten / hydrothermal überprägten Serpentiniten im Waldviertel, die oft zu Jaspis/Chalzedon/Opal umgewandelt sind (bzw. diese enthalten), oder z.T. in "Umwandlungsstadien" (z.B. mit noch erkennbaren/dto. umgewandelten? Granaten) erhalten sind.
Nach so was sieht mir dein Gestein aber eher nicht aus. Wirkt auf mich eher so, als ob da drin die SiO2-Komponente als "normaler" Quarz auftritt. Aber mehr als "irgendein Metamorphit mit Quarzanteil" kann ich leider auch nicht dazu sagen (darum hatte ich es bisher auch nicht kommentiert) .....
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 19 Feb 21, 22:08
Hallo Oliver,
Besten Dank für den Hinweis und für Deine Ausführung.
Ich rätsele selber auch noch herum. Und so, wie man gerne den Stein mal mit der Lupe untersucht, so mache ich noch eine Reihe Micro-Aufnahmen. Davon später ein paar Beispiele.
Je mehr sichtbar wird, um so mehr ist es auch möglich, dass plötzlich jemand etwas Bekanntes wiedererkennt.
Theoretisieren hat wenig Sinn, deshalb verstehe ich gut, dass Du Dich bis jetzt nicht gemeldet hast.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 20 Feb 21, 17:10
Hallo,
Hier ein letzter Versuch. Es gibt so mancheiner, der die Lupe nimmt und einen Stein genau damit anschaut.
Vielleicht ist hier jemand damit geübt und erkennt was. Ich selber bin ziemlich überfordert.
Die ganz hellen Stellen auf den Bildern (fast überbelichtet) sind die schadhaften Stellen an der Oberfläche, zum Teil auch verwittert.

Falls ich noch eine andere Aufnahme machen soll, kann ich es versuchen. Dann müsste ich ein Bild vom ganzen mit Koordinaten hereinstellen, aber es muss Sinn machen.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: oliverOliver am 20 Feb 21, 17:25
hallo Hans,
das sind auf jedenfall interessante Details - aber warum hast du die Bilder so kleinformatig eingestellt?
(sind nach dem Anklicken nicht mehr weiter vergrößerbar).
lg + ga
oliver
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 20 Feb 21, 21:00
Hallo Oliver,
Das kann ich leicht ändern. Ich meinte, ich musste mich beschränken. Versuche es erneut.
Vielen Dank!
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: oliverOliver am 21 Feb 21, 10:20
danke!
ich grüble .....
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 21 Feb 21, 11:12
Hallo, Da bin ich nochmals. Ich habe gesehen, dass ich viel grösser hochladen kann und mache einen dritten Versuch.
Gruss Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 21 Feb 21, 14:43
Hallo,
Ich habe noch zwei Steine im Vergleich zu diesem Stein gestellt, machte auch Aufnahmen, aber ich fand keinen Ansatz, wie ich die Bilder vergleichen soll. Ich möchte da nicht in ein blosses Spekulieren abrutschen.
Erstes Beispiel: Ein Allalin-Gabbro von Mattmark (den habe ich dort aufgelesen). Aber mit der Gesteinsmasse müsste einiges mehr vor sich gegangen sein, wenn er so werden soll wie der gesuchte Stein.
Zweites Beispiel: Epidot-Quarzit aus dem Necker (SG). Da sind ganz andere Prozesse abgelaufen und haben zu einer anderen Textur geführt.
Es kommt mir vor, wie wenn ich Briefmarkenbildchen vergleiche. Das sieht schon hübsch aus, aber darin liegt kein Ansatz.
Da komme ich nicht weiter.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: guefz am 21 Feb 21, 15:05
Dass es keine Allalin-Gabbro ist, war mir nach den ersten Fotos schon klar, aber das hilft dir ja nicht weiter. In den Gebieten, in denen ich bisher in der Schweiz gesammelt habe, ist mir kein so deutlich grünes Gestein geläufig. Wo man ab und zu mal Fotos sieht, sind grünliche Gesteine aus der Gegend des Julierpasses, hast du da schon Vergleichsstücke?
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 21 Feb 21, 16:44
Hallo Guefz,
Danke für die Teilnahme.
Ja, Grünes gibt es einiges beim Julier. Der Granit vom Julier und von der Albula sind recht grün mit weissen Feldspate, weiter gibt es der Diallag Gabbro und der Aptychenkalk (ein sehr schöner Stein, siehe Bilder). Alle sind nicht vergleichbar, leider.
Mal abwarten, vielleicht erkennt ihn jemand?
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 23 Feb 21, 16:14
Hallo Miteinander,
Ich weiss nicht, aber so Steine miteinander vergleichen oder ein "Bild-Katalog" mit "Briefmarken" von Steinen anschauen, bringt nichts. Nur Spekulationen. Ich habe den Hammer genommen und jetzt ist ein frischer Bruch da!
Die Aufnahmen könnte ich noch verbessern. Mit der Lupe (40x vergrössert) meinte ich, ich sehe Biotit und verwitterter Biotit (glänzt wie Pyrit). Vielleicht seid Ihr schneller mit beurteilen.
Hier sind die Bilder.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 23 Feb 21, 16:16
weitere Microaufnahmen
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 23 Feb 21, 16:17
letzte Aufnahmen
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 24 Feb 21, 09:28
Ergänzung: Mit der Fotografie sind die Aufnahmen noch nicht optimal.
Ich habe an der Bruchstelle Ecken gesucht: 120° und 60° (Amphibolit - Hornblende) und 90° (Pyroxen). Noch nichts Eindeutiges bis jetzt festgestellt.
Ich fand ganz kleine Einschlüsse von tiefgrüner Farbe.
Wie gesagt: das Golden-Glänzige könnte verwitterter Biotit sein. Zunächst meinte ich Pyrit, aber rund herum gibt es auch unverwitterte Stellen von metalglänzigem Biotit.
Die Suche geht weiter.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 24 Feb 21, 18:54
Auf den Bildern: Nochmals den Bruch. Eingegrenzt A: Textur des Gesteins erscheint Rippenartig. Obschon es ein massiges Gefüge ist, gibt es den Eindruck von etwas "Zusammengefügtes".
Eingegrenzt B: Hier leuchtet es mit einem Gold-Glanz. Aber die ursprüngliche Substanz ist wohl zersetzt. Im Safiental fand ich einmal hell-grünliches Gestein. Da war Pyrit drin, der zum Teil zersetzt war und an seiner Stelle bildeten sich auch Löcher. Ich bin noch unentschlossen, ob ich Pyrit oder Biotit vor mir habe.
Das Ganze vergrössert, nur rechts unten das Gestein, die anderen Aufnahmen vom "Gold-Glänzige".

Vielleicht findet jemand einen Einstieg?
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: guefz am 24 Feb 21, 19:05
In einigen deiner Detailfotos sieht man ja typisch gelb.braune Limonit-Einlagerungen in kleinen Hohlräumen. Das kann sehr gut vorher mal Pyrit gewesen sein.
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Chrisch am 24 Feb 21, 20:17
Ohne garstig sein zu wollen, aber nichts für ungut: Werft den Kieselstein am besten wieder in den Rhein, wo er hingehört. Diese endlose Diskussion führt zu nichts außer "Metamorphit", es sei denn, man macht Dünnschliffe und andere sinnvolle Untersuchungen... (Treffend bemerkt: "Es kommt mir vor, wie wenn ich Briefmarkenbildchen vergleiche. Das sieht schon hübsch aus, aber darin liegt kein Ansatz.")
Gruß Chrisch
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 25 Feb 21, 20:37
Hallo Christian,
Du berührst eine sehr zentrale Fragestellung!
Gerne untersuche ich das Problem, denn es könnte etwas wesentliches aufzeigen.
Ich bin etwas verwundert, wenn Du von einer endlosen Diskussion sprichst, die in diesem Thread gar nicht aufzufinden ist. Sie fehlt mir vom Anfang bis hierhin.
Du siehst sehr viele "Bildchen". Ich finde auch, dass es langsam reicht. Auf dem digitalen Weg versuchte ich möglichst viele unterschiedliche Abbildungen des gleichen Objektes hineinzustellen. Dazu braucht es einigen Aufwand.
Wenn an den Bildern vom Anfang an bis hier nichts aufgefallen ist, dann ist das höchst frustrierend, sowohl für den, der sie anschaut, als für den, der sie hineinstellt. Da kommt man an den Punkt, wo man sagt: "Weg damit, es reicht!"
Dieser Stein zeigt aber alles, wenn man nur seine Merkmale lesen kann.
In diesem Forum wird immer wieder diesen Versuch unternommen und in den vergangenen Jahren habe ich hier von vielen, guten Beurteilungen nur profitiert.
Vor wenigen Tagen habe ich den geschliffenen Stein zerbrochen.
Jeder Geologe und Mineraloge erhofft sich von einem frischen Bruch etwas vom Innern des Steines zu erfahren. Für Dich waren es offensichtlich wieder Bildchen, wie vorher.
Der sgn. "Dünnschliff" ist immer in allen Munde, wenn man keinen Ausweg sieht. Hier im Forum geht es aber nicht um Dünnschliffe, sondern um die Schulung des Erkennen von Merkmalen. Es gibt schon noch Bild-Möglichkeiten, wenn mir aber kein geschultes Auge weitere Angaben macht, was man noch anders darstellen kann, setze auch ich meine Darstellungen hier nicht weiter fort.
Ich danke Dir, Christian, für Deine direkte Rede.
Wenn jemand hier eine andere Meinung ist, soll er gerne dazu Stellung nehmen.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Fabian99 am 25 Feb 21, 23:43
Hallo,

ich sehe in Hans einen Menschen, der mit Steinen arbeitet und gerne etwas darüber erfahren will. Er versucht die Steine korrket zu beschreiben und liefert Bilder und antwortet auf die Fragen.

Es liegt aber nun einmal in der Natur der Dinge, dass nciht immer alles lösbar ist. Das gilt gerade für Gesteine, insbesondere wenn sie von einem Fluss aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Aebr ist das verwerflich diese Grenze so weit wie möglich auszureizen? Ich meine nein.

Schlimmer sind da unscharfe Bild von Steinen in der Hand mit der Frage was ist das und wieviel wert... in der Regel hört man von den Leuten nie wieder was - maximal 5 Beiträge. BTW: wäre mal eine interessante  Dartstellung, Histogramm Mitgliederzahl über Beiträge!

Daher sehe ich es nicht ganz so pessimistisch wie du Chrisch - das Rätsel ist vermutlich nicht lösbar, aber wir können uns bemühen und vielleicht lernen. JA, eine Rietfeld und K40Ar-Bestimmung würde helfen - duck und wech...

LG

Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 27 Feb 21, 09:14
Hallo Fabian, Christian und andere,
Ich danke für Eure Teilnahme und Eure Zeilen zu diesem Objekt
Noch einmal versuche ich die Bestimmungsfrage im übertragenen Sinne zu nähern.
Blumen sind nicht so langlebig wie Steine. Blumen werden ebenso bestimmt. Aber was, wenn die Blume verwelkt! In der Gesteinswelt wäre das Entsprechende: Steine erodieren, verwittern und zersetzen. Zu dem betreffenden Stein aus Basel aus dem Rhein eine Frage: wie lange liegt er nicht schon da und bis er mit Gletschern, Geröll und Geschiebe da hingelangt, wie lange war er nicht unterwegs?! Dank seiner Härte hat er diese Reise überhaupt überstanden, wenn er partiell auch am Zersetzen ist (ich habe auf die Zersetzung vom vermutlichen Pyrit hingedeutet).  Man hat keine Ahnung, woher er stammen könne und so ist er vergleichsweise ein Objekt aus dem "Abfallcontainer" (Rheinsenke), dessen Eigentümer des entsorgten Objektes unbekannt ist.
Ich kenne noch zwei Spezialisten aus der Geologie und Mineralogie. Bis Sommer werde ich die sicher einmal treffen. Da sollen sie mal die Zähne an diesem Stein ausbeissen. Dann werde ich hier berichten, wie es ihnen ergangen ist.
Vorerst schliesse ich dieses Thema.
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Tycho88 am 28 Feb 21, 10:45
Hallo Hans,

ja berichte mal wenn ein paar Kenner den Stein in den Händen halten. Man ist neugierig.
Ist was anderes so ein Stück in den Händen zu halten als nur Bilder zu sehen... Bin gespannt, was es sein soll/wird/ist

Gruß (einer von den vielen) Chris
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 01 Mar 21, 13:56
Hallo Christian,
Ja, das ist ein grosser Unterschied, ob man nur eine virtuelle Anschauung hat oder 1:1 schauen kann. Einer dieser Geologen schaut sich Bilder erst gar nicht an. Deshalb muss ich ihn treffen und das kann etwas dauern. Aber ich werde berichten.
Liebe Grüsse
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: oliverOliver am 01 Mar 21, 20:54
Zitat
Einer dieser Geologen schaut sich Bilder erst gar nicht an.

Das ist wahrscheinlich eine sehr vernünftige Entscheidung!
(auch wennn`s hier im Forum leider meist nicht anders geht ...)
Titel: Re:Rheinfund: granitisches Gestein
Beitrag von: vanderheide am 15 Mar 21, 08:55
Da bin ich wieder!
Die Bestimmung kommt schneller als ich erwartete:
● Der Stein wurde von zwei Geologen, nach der Fotoserie beurteilt.
● Zwei Geologen haben ihn in die Hand genommen und die "virtuelle Bestimmung" als unsicher bezeichnet.
   
Ich war bemüht gute Fotos zu liefern und frage mich jetzt, was genügte bei den Fotos nicht? Wie kann man es besser machen oder, was ist möglich und was ist unmöglich? Das wäre ein extra Thema.
Sonnenklar ist, dass man mit Bildvergleichen anderer Steine gar nichts ausrichten kann. Es geht um die Merkmale dieses Steines und nicht um Vergleiche. Er trägt seine Welt in sich.

Die virtuelle Bestimmung nahm die Richtung: man müsse den Stein in den Bereich von Metagabbros einordnen.
Die Bestimmung mit dem Stein in der Hand verlief schneller und eindeutiger.
Wir sind daran gewohnt, Steine eine eindeutige Bezeichnung zu geben: Glimmerschiefer oder Biotit-Feldspat oder Allalin-Meta-Gabbro usw. Jene Steine aber, die in einer Umwandlung begriffen sind, können wir kein Namensschildchen umhängen. Hier vollziehen sich mineralogische und chemische Veränderungen. Dennoch können wir ihn bezeichnen, aber nicht mit einem Wort. Man muss seine mineralischen Bestandteile lesen und den Namen dann zusammenstellen.
So war für zwei Geologen sofort eindeutig, dass wir es mit einem granitischen Stein zu tun haben. Einer sprach in Kürze bereits von einem "Rhein-Granit". Ich würde hier in dem Bereich der Alteration suchen. Festhalten kann man folgendes bei diesem Stein:
● Quarz ist deutlich zu erkennen. Er hat vielleicht 30% Quarz
● Etwas Epidot ist auch vorhanden
● Weiter haben sich Prozesse mit Chlorit (das für die Grünfärbung verantwortlich ist) abgespielt.
● Auch Erz wurde festgestellt. Winzige Erz-Teilchen (davon habe ich eins besprochen) sind
   erkennbar. Zum grössten Teil sind sie aber verwittert und wegerodiert, deshalb sind Löcher
   entstanden.
● Ich habe die Dichte dieses Steines gemessen und errechnete einen Wert von 2,78 g/cm3
   Mir wurde gesagt, dass dieser Wert stimmen wird. Wäre es ein Eklogit gewesen, wäre der Wert bekanntlich viel höher gewesen.
● Der Bruch, den ich machte, hat sich entlang einer hydrothermalen Bruchzone vollzogen. In der sich
   auch eine Neu-Kristallisation abspielt. Diese Kriställchen waren so schwer zu fotografieren!

Will man eine Bezeichnung für diesen Stein, so kann man grob (und mit Humor!) von einem "Rhein-Granit" sprechen, der ursprünglich möglicherweise aus Graubünden stammt.
Will ich diesen Stein noch besser verstehen, so muss ich mich mit Alteration befassen. Da tut sich für mich ein ganzes Gebiet auf, das mich brennend interessiert. Welche Prozesse spielen sich da ab bei der Vergrünung durch Plagioklas und Chlorit?

Es tut mir leid, dass ich für diesen Stein so viel Platz verbraucht habe. Nun die Bestimmung abgeschlossen ist, kann man den Beitrag auch wieder löschen.
Ich danke alle für die Teilnahme bei der Suche und wünsche alles Gute!
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: oliverOliver am 15 Mar 21, 10:57
Zitat
-Nun die Bestimmung abgeschlossen ist, kann man den Beitrag auch wieder löschen.

Aber nein! Wäre doch schade drum - ist schließlich sehr lehrreich ...
 :D
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel / alterierter Granit(oid)
Beitrag von: felsenmammut am 15 Mar 21, 17:07
Glück Auf!

Es wäre nützlich mindestens eines der Bilder, vielleicht sogar einige mehr als Familienfoto der Fundstelle zuzuordnen und diese Diskussion hier anzuhängen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Diskussion auch von anderen entdeckt werden kann. Sonst braucht es gut geratene Suchbegriffe, um einen Diskussionsfaden aus dem Nebel der Forumsdiskussionen wieder ans Licht zu holen. 1. Die Vielzahl an guten, aber für die Bestimmung von Alterationsmineralien noch ungenügenden Bildern sollten nicht einfach so versanden. 2. Die Diskussion zeigt sehr gut die Schwierigkeiten einer Gesteinsinterpretation, insbesondere bei Ferndiagnose. 3. Das Gestein ist ja kein einmaliger Fund und weitere Funde derartiger Steine sind ja denkbar. 4. Und mit dem Happy end einer fachmännischen Begutachtung am Original ist ja auch ein Endergebnis gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: Fabian99 am 15 Mar 21, 18:54
Es tut mir leid, dass ich für diesen Stein so viel Platz verbraucht habe. Nun die Bestimmung abgeschlossen ist, kann man den Beitrag auch wieder löschen.

Hey,

mach keinen Quatsch! Eine sinnreiche Diskussion, auch um die Schwierigkeiten zu zeigen!
Bücher verbrennt man ja auch nicht, wenn sie gelesen wurden.
Na gut, wenn das im dem Leser*innen so weiter geht vielleicht doch bald wieder :-(

LG
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel / alterierter Granit(oid)
Beitrag von: ende am 16 Mar 21, 17:50
Zitat
Nun die Bestimmung abgeschlossen ist, ...

Hoi,

Toll! Endlich wissen wir, um welches Gestein es sich handelt: einen Alterierten Granit, bzw. Granitoid, alias "Rhein-Granit".  ???

Frage: Ist dieses Gestein, ausser im Mineralienatlas, sonst noch irgendwo beschrieben - oder handelt es sich gar um eine Neuentdeckung?  ::)

Gruss Alfred
Titel: Rheinfund: granitisches Gestein
Beitrag von: vanderheide am 18 Mar 21, 11:39
Guten Tag!
Einfach so ablegen, weil eine Erstbestimmung erfolgte? Ich glaube, eine weitere Bearbeitung ist angesagt und Vorsicht ist geboten beim Festsetzen von Begriffen.
Gewisse Begriffe sind für die Bestimmung keineswegs abschliessend. Es kann sich kaum darum handeln, dem Steine eine Etikette umzuhängen und ihn damit in die Vitrine zu versorgen (alterierter Granit(oid)) ist heikel.
Begriffsbestimmungen sind blicklenkende Untersuchungsrichtungen.
Man kann den Begriff Alteration nicht einfach auf Granit anwenden. Da kann ich den Mineralienatlas selber befragen (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Alteration) und finde:
Alteration ist eine Umwandlung und nimmt Bezug auf mineralogischen und chemischen Veränderungen eines Erzkörpers und /oder seines Nebengesteines.
Weiter kann man fragen:
Wie ist es mit dem Begriff "Granitoid"? Auch hier gibt der Mineralienatlas einen Hinweis (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Granitoid). Das ergibt die Frage: was ist bei diesem Stein Alkalifeldspat und/ oder Plagioklas? Jawohl, Plagioklas kann sich umwandeln in Epidot. Hat sich das hier abgespielt?
Auch ist z.B. Chloritisierung hilfreich um ein Wort für die Grünfärbung eines Gesteins zu haben, aber eine Erklärung gibt es erst, wenn man diese Materie studiert. Ich kann die Vertiefungsarbeit im Augenblick nicht leisten, möchte aber auf die Gefahr hinweisen, dass gerne Begriffshülsen über etwas Unbestimmtes geworfen werden. Sich damit zufrieden geben? Ich sehe es als einen Anfang und nicht als eine Schlussbestimmung. Ich könnte mir denken, diese Themen separat unter einem entsprechenden Suchwort anzugehen. Irgendwann finde ich Zeit dazu!
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: ende am 22 Mar 21, 09:57
Zitat
Ich glaube, eine weitere Bearbeitung ist angesagt...

Hallo, dies gibt dann sicher eine spannende "Weiterbestimmung" bis zum Ende der Fahnenstange!  ::)

Grüsse

Alfred
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: vanderheide am 22 Mar 21, 16:38
Hallo Alfred.
Peinlich, wenn Du nur den Anfang eines Satzes lesen und diesen nicht im Kontext zu meiner Ausführung stellen kannst. Zu diesem Stein habe ich hier geschlossen (lese meinen Text bitte vollständig).
Gruss
Hans
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: ende am 24 Mar 21, 11:43
Zitat
Ich sehe es als einen Anfang und nicht als eine Schlussbestimmung.

Hallo Hans,

Sicher habe ich Deinen Beitrag vollständig gelesen. Du schreibst es ja selber als Fazit in Deinen Schlussbemerkungen, darum gilt meine Aussage nach wie vor:

"Es ist noch ein weiter Weg bis zum Ende der Fahnenstange" will heissen,  es ist noch ein weiter Weg bis zu einer endgültigen Schlussbestimmung!

Dies wollte ich zum Ausdruck bringen. Oder sehe ich das etwa falsch?

Grüsse

Alfred
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: guefz am 24 Mar 21, 18:41
Das ist vermutlich nicht falsch, aber man kann es im ersten Versuch etwas wertneutraler ausdrücken...
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: ende am 25 Mar 21, 17:05
Zitat
...aber man kann es im ersten Versuch etwas wertneutraler ausdrücken...

Sorry, aber auch das muss ich korrigieren. Es handelt sich dabei nicht um eine wertende Redewendung - auch nicht in meinem Kontext.
"Ende der Fahnenstange" bedeutet umgangssprachlich laut DWDS:
 
Zitat
Punkt in einem Entwicklungsprozess, an dem kein weiterer Fortschritt mehr möglich ist oder möglich scheint

Wie es im Beitrag #28 schon formuliert wurde: Dieses Gestein ist eine Sache für Fachleute mit ihren technischen Möglichkeiten. In einem Forum wie diesem müsste man sich mit der Einteilung in eine bekannte Kategorie und einer groben Bestimmung (= Namensgebung) begnügen und nicht den Wissenschaftler geben wollen, wo doch nichts dabei herauskommt, was von allgemeinen Interesse ist. Amphibolite und Grüngesteine gibt es ja auch in unterschiedlichsten Zusammensetzungen, die zu analysieren den Fachleuten vorbehalten sind.
Darum meine beiden Emojis mit den rollenden Augen, die durchaus urteilend gedacht waren (es gibt ja keine, die sich an den Kopf langen).

Für eine Bestimmung hat er sich für mich leider als "Stein des Anstosses" entpuppt, aber es gibt noch mehr davon am Rhein - er stammt ja von mir...

In diesem Sinne

Grüsse

Alfred
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein
Beitrag von: guefz am 25 Mar 21, 18:42
Die Anführungsstriche und der Smiley haben auch eine Aussage und entscheidend ist nun mal, was davon beim Leser ankommt. Siehe die vier Seiten einer Nachricht. Weitere Beiträge zum diesem Unterthema werden gelöscht!
Titel: Re: aus dem Rhein bei Basel
Beitrag von: vanderheide am 23 May 21, 19:16
Verehrte Teilnehmer,

Meines Erachtens habe ich von einem Geologen eine definitive Bestimmung des Steines bekommen. Weil dieser Thread etwas unübersichtlich wurde, habe ich den Bestimmungsweg neu zusammengefasst und hier wiedergegeben:

https://1drv.ms/b/s!AmOPCZBwAiwfkcFl6aHYrW2BfJNIPA?e=PDgpcg

Herzliche Grüsse
Hans