Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Fluoreszenz, Lumineszenz / Fluorescence, Luminescence => Thema gestartet von: proyect am 17 Jul 05, 17:49
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Hallo,
ich hab in Bremerhaven eine über 50 jahre Alte Schotterung von Olivinhaltigen (Xenolithe) Basalt gefunden, in dem auch diverse andere Xenolithvarianten drin waren, unter Anderem ein 1 Cm großer grobkörniger (min. 3 mm Korngröße, ca 6 Körner) grauweißer Quarzxenolith, der überraschenderweise unter LW-UV sehr deutlich und gleichmäßig Fluoresziert.
Könnten die Hitzeeinwirkung und dadurch evtl. entstehende Gitterspannungen evtl die Ursache der Fluoreszenz sein?
Gruß
proyect
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Ja. :)
Jedoch ist Hitze meist ein Mittel um diesen Effekt zu mindern. Wahrscheinlichere Ursache ist natuerliche, radioaktive Strahlung, die Gitterbaufehler verursacht. Z.B. Kann man Quarze durch Roentgenstrahlung einfaerben.
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Hallo,
das mit den Röntgenstrahlen ist mir bekannt, nur mit der hitze war mir unbekannt.
Danke für die Hilfe
Gruß
proyect
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Extrem dunkle Amethyste sind ab und zu so behandelt oder man kann so auch kuenstlich Rauchquarz "herstellen". Legt man diese danach in den ofen bei ca. 250C entfaerben diese sich wieder.
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Hallo,
das mit den Ameythysten wusste ich auch nicht.
Die Massenfabrikation von Rauchquarz und Blautopas ist mir ein Dorn im Auge. Ich doffknaller bin selbst schon mal auf ne 30 DM Stufe "Rauchquarz" reingefallen. Topas kauf ich nur noch Farblos und von der Thomasrange.
Gruß
proyect