Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Damastschmied am 15 May 21, 22:30
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Moin Leute, hab mich gerade hier angemeldet und wollte mal n paar Steine ähhh ein Hallo in die Runde werfen.
Und gleich mal ne Frage....
Sry, da fehlt Text! Ging irgendwie nicht durch...
Also, ich war letzt in Ellmendingen/Keltern um Stinkquarze zu jagen... hab davon leider nichts gesehen. Aber an einen Kalkbrocken sind diese kleinen, schwarzen und hochglänzenden Kristalle aufgewachsen. Form konnte ich noch nicht bestimmen, aber hat da jemand eine Idee?
Das Foto geht leider nicht besser, hab keine gute Kamera.
LG
Bastian
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Glück Auf!
und herzlich willkommen als Mitglied im Onlinefanclub schöner Steine.
Für Bestimmungsanfragen möchte zunächst auf den Einsteigerguide verweisen: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Einsteigerguide
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hallo,
willkommen hier.
Bin gespannt was Du zeigen willst.
Aber bitte immer, wenn bekannt, Fundstelle und genau Beschreiben was die Frage ist.
Gruß
Manfred
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Moin moin, hatte ich versucht... nur leider hatte irgendwer meinen Text dazu gefressen ;)
Danke Leute
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Das sind wahrscheinlich auch Stinkquarze, einfach mal einen Härtetest an Glas machen.
Stinkquarze kommen auch in Aggregaten aus kleinen Kristallen vor, nicht nur in den großen Einzelkristallen, die überall abgebildet sind.
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Wie Quarz sieht's eigentlich nicht aus, ich schaue mir die Kristallform gleich nochmal mit der Edelsteinlupe an.
Leider sind die Biester zu klein um sie aufs Refraktometer zu packen.
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Also die Kristallform erinnert eher an Galenit, Granat oder auch Kassiterit von der Form her. Ich sehe schräg zueinander angeordnete Flächen, aber keine quarztypischen Spitzen.
Trotz der 20x-Lupe ist es extrem schwierig da was zu erkennen.
Hat hier irgendwer ein Mikroskop zur Hand?
Würde es gerne bestimmen, um die Fundstelle entsprechend zu erweitern oder bekannte Mineralien zu bestätigen.
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Übrigens andere Stücke, welche kleine Kristallspitzen in Drüschen enthielten waren wohl Calcite, da sie sich in Amidosulfonsäure vollständig gelöst haben.
Wobei Calcit in Kalkgestein wohl auch zu erwarten ist ;D
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Ohne Kenntnis der Fundstelle tippe ich mal auf Zinkblende / Sphalerit... kommt im kalk auch gerne mal in schwarz vor....
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Hatte ich doch geschrieben, bei Ellmendingen um die Weinberge herum. Da, wo im Atlas die Fundstelle für Stinkquarz/Rauchquarz angegeben ist.
Screenshot stammt von da.
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Sphalerit könnte übrigens auch ganz gut hinkommen, leider sind die Kristalle zu klein für Ritzproben und dergleichen. Danke schonmal
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Was ich anhand des Bildes und vor allem des angegebenen Fundgebiets ausschließe ist Stinkquarz, auch nicht als Bruchstück.
Die Stinkquarze von Ellmendingen haben immer einen Quarzhabitus.
Auch Sphalerit wurde auf den Äckern noch nicht gefunden.
Häufiger ist Limonit auch als Bohnerz.
Im Muschelkalk des Kraichgaus können auch div. andere Minerale gefunden werden, aber nicht in den Weinbergen von Ellmendingen.
Reinhold
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Stinkquarz wurde dort aber wohl schon gefunden.
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ja schon oft und mit etwas Glück sind sie jetzt im Frühjahr auch leicht zu finden wenn die Zwischenräume der Reben gefräst werden.
Die meisten Stinkquarze sind aber aus einer anderen Gegend bei Porzheim.
Der angehängte link zeigt ein größeres Exemplar mit der typischen Lehmmatrix in den die Quarze oft "eingebacken" sind.
https://www.mineralienatlas.de/?l=26290
edit Mod.:bitte immer die verkürzte MA-URL verwenden!
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Ohne Kenntnis der Fundstelle
Hatte ich doch geschrieben
Ich denke mal, Brodi hat gemeint, dass er die Fundstelle (als solche, in natura) nicht kennt, und nicht, dass keine Angabe vorhanden ist ;)
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...leider sind die Kristalle zu klein für Ritzproben und dergleichen.
Für einen groben Härtetest reichen Körner mit etwa 0,1 mm Durchmesser.
Man nimmt das Körnchen, legt es auf ein weicheres/härteres Material und "schrubbt darauf rum". Wenn man nur 1 Korn hat, erst das weiche, dann das harte Material.
Mit der Härte von Glas vergleichen geht besonders einfach: Körnchen zwischen zwei Objektträger legen und dann die Objektträger gegeneinander bewegen (Gewaltanwendung ist hier überflüssig und kontraproduktiv).
Wenn es keine Kratzer im Glas gibt und das Körnchen zerrieben wird, kann man alles unter Härte 5 1/2 ausschließen, also z.B. alle Carbonate.
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Ich versuche es erstmal zerstörungsfrei. Danke für die Anregungen. :)