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Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Tom67 am 17 May 21, 23:45

Titel: Schwarze Spinell?
Beitrag von: Tom67 am 17 May 21, 23:45
Hallo, nochmal ich ;-)

Einige Stücke vom Stenzelberg haben diese Kristallrasen in Fremdgesteineinschlüssen. Wirklich sehr kleine Kristalle, die Ausschnitte sind alle zwischen ca. 4-6mm breit. Folgende Merkmale lassen mich vermuten, dass es sich dabei nicht um Magnetit, sondern um Spinell handelt:
- Die ansonsten recht häufigen Magnetite am Stenzelberg sind sehr oft deutlich größer, einzelne Kristalle statt solcher "Rasen", viel öfter matt und stärker korrodiert
- Diese Kristalle hier haben einen sehr starken Glanz - viel stärker als bei den deutlich erkennbaren Magnetit-Kristallen, die sich sonst dort finden
- Ich habe versucht, den Strich zu nehmen, einige abgebrochen und unter dem Bino über die Strichtafel gerieben: Kein Strich - es sah umgekehrt sogar so aus, dass die Strichtafel gekratzt wurde
- Allerdings werden die kleinen Körnchen vom Magneten angezogen. Trifft das auch auf Spinell zu? Spinell kann ja auch Beimengungen enthalten - kann das z.B. auch Eisen sein, oder kann das dazu führen, dass diese angezogen werden?
Härte kann ich nicht  bestimmen, einfach zu klein...

Und bei der Gelegenheit: Auf dem oberen Bild findet sich im rechten Bildbereich ein Aggregat, dass metallisch wirkt und Anlauffarben hat - das ist natürlich kein Spinell ;-), aber auch das hab ich noch nicht bestimmt...

Danke für Eure Tipps!

Thomas
Titel: Re: Schwarze Spinell?
Beitrag von: guefz am 18 May 21, 00:12
Wenn du Magnetismus nachweisen kannst, wird es auch Magentit sein. Der kann durchaus auch schön glänzend sein, hängt halt davon ab, welche Lösungen oder Gase später noch durch das Gestein gezogen sind.

Günter
Titel: Re: Schwarze Spinell?
Beitrag von: smaragd123 am 18 May 21, 11:28
Naja also Magnetit gehört ja prinzipiell zur Spinell-Gruppe  ;D
Titel: Re: Schwarze Spinell?
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 19 May 21, 16:35
Möglicherweise auch Magnesioferrit. Chemische Analyse ist sicher nötig.