Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Deutschland / Germany => Thema gestartet von: Geo-Hase am 27 Jun 21, 18:11
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Am Anfang glaube ich, es sei Kalkstein :-\
Meine Fragen:
- Ist das richtig Kalkstein?
- Wie entstehen die Löcher? Mir ist Phänomen sehr interessant.
:)
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Schau mal in Wikipedia unter Kohlensäureverwitterung.
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Was war Mineral im Loch, das gelöst wurde?
Und nochmal: Ist das Gestein Kalkstein?
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Lies bitte mal den Anfang dieser Anleitung und den Teil über Gesteine und liefere dann etwas mehr Informationen. Dann besteht auch eine vernünftige Grundlage für weitere Antworten. https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Einsteigerguide/Fragen%20zur%20Bestimmung (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Einsteigerguide/Fragen%20zur%20Bestimmung)
Günter
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Und nochmal: Ist das Gestein Kalkstein?
Leg die Steine eine Woche in ein Gefäß mit Wasser und messe die Karbonathärte davor und danach. Ist der KH Wert so bei 13 oder 17 angestiegen, ist es kalkhaltig. (Salzsäure wirst du keine zuhause haben).
Gruß
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Leg die Steine eine Woche in ein Gefäß mit Wasser und messe die Karbonathärte davor und danach. Ist der KH Wert so bei 13 oder 17 angestiegen, ist es kalkhaltig. (Salzsäure wirst du keine zuhause haben).
Da kannst Du lange warten! Bevor Du diese sinnlose Methode anwendest, versuche Essigsäure oder Salzsäure aufzutreiben.
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halo zusammen,
leider fehlt hier eine Größenangabe, täuscht das oder ist das ein ziemlich großer Brocken?
Dann könnte der vom Volkmar vorgeschlagene Test, vor Ort durchgeführt, eher zum Erfolg
führen, als das Teil in ein Gefäß mit Wasser zu legen.
Ansonsten, siehe Anmerkung von guefz
Grüße
Axel
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Was war Mineral im Loch, das gelöst wurde?
Und nochmal: Ist das Gestein Kalkstein?
Ich habe dir schon mal einen Hinweis gegeben. Lies den, dann findest du alle deine Fragen beantwortet.
Und wie wäre es mit einem Tröpfchen Säure wie von Volkmar empfohlen? Den Hinweis von vandendrieschen kannst du wirklich zu vergessen.
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Gestein ist ca. 1 m groß und liegt im neuen Findlingsgarten auf der Sophienhöhe bei Jülich. Dort gibt es keine Informationen.
Da darf ich nicht mit der Säure verwenden, sonst gibt es Ärger.
Daher hilft vielleicht hier im Forum, dachte ich.
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Den Hinweis von vandendrieschen kannst du wirklich zu vergessen.
Wieso? Wie zu erwarten war, hat er keine Salzsäure und möchte es auch nicht.
ist doch nicht schwer den KH Wert vorher und ein paar Tage später zu messen. Je größer der Kalkstein, desto kalkhaltiger das Wasser.
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Den Hinweis von vandendrieschen kannst du wirklich zu vergessen.
Wieso? Wie zu erwarten war, hat er keine Salzsäure und möchte es auch nicht.
ist doch nicht schwer den KH Wert vorher und ein paar Tage später zu messen. Je größer der Kalkstein, desto kalkhaltiger das Wasser.
Wie heli schon gesagt hat, das ist tatsächlich zu vergessen! Wie so mancher andere Kommentar...
Wie ich schon schrieb, es geht auch mit anderen Säuren, zur Not auch mit Essig auf einem Pulver dieses Steins! Natürlich kann man den Dekorstein nicht einfach beschädigen, da hätte niemand Freude. Aber schon allein das Aussehen lässt ja auf einen Kalkstein schließen (zumindest für ein geschultes Auge).
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Hallo,
diese Art von Steinen wird bei uns auf der schwäbischen Alb oft gefunden und liegt als Dekostein in vielen Größenordungen in manchen Gärten. Es ist ein ganz einfacher Kalkstein bei dem durch Witterungseinflüsse und Humussäuren Löcher entstanden.
Gruß
ankerit
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Die Erklärungen von Ankerit sind natürlich zutreffend.
Aber ich glaube schon, dass man bei diesen Blöcken, die in gewissen Gegenden massenhaft als Böschungssteine, in Gärten und natürlich noch viel mehr in Karstlandschaften herumliegen, von den Anfragenden verlangen darf, dass sie die angebotenen Hilfslinks verwenden.
Im konkreten Fall ist natürlich eine Salzsäureprobe etwas problematisch (aber sicher auch kein wirkliches Problem).
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Hallo,
könnte auch ein nicht vollständig verkieselter Sand sein, aus dem die nicht verkieselten Bereiche später herausgewaschen wurden.
Die Frage lässt sich wirklich nur mit Salzsäure lösen, einige wenige Tropfen an einer unauffälligen Stelle würden genügen. Eine Beschädigung
des Steines ist nicht zu befürchten.
Jörg N.
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Mit Fundort könnte bereits eingeschätzt werden, ob es sich überhaupt um Kalkstein handeln kann. In der Merseburger Gegend (mein Wohnort) kommen oft Brocken tertitären Sandsteins vor (irreführend als Braunkohlen-Quarzit bezeichnet), die dem gezeigten Teil stark ähneln.
Viele Grüße
Sprotte
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Hallo,
wenn da drei Steine lagen, ist die Lösung eindeutig:
https://www.forschungsstellerekultivierung.de/downloads/final4539_broschuere_naturerlebnispfad_06.pdf
Station drei....
LG