Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Lexikon am 12 Sep 21, 14:31
-
Bilder Diskussion - Image Discussion
(für mehr Informationen klicke auf das Bild / click on the picture to get more information)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1391352085.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1391352085.jpg)
-
Die prominent sichtbaren weiß-trüben Nadeln sind mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Götzenit, sondern etwas amorphes.
Günter
-
Bin der gleichen Ansicht wie guefz. Sicher kein Götzenit!
Günter Blaß
-
Hallo,
ja das stimmt. ich habe auch mal solche Nadeln analysieren lassen, sie sind amorph.
Das muß bei uns in der Lithothek noch überarbeitet werden.
Wir müssen noch überlegen wie und als was dann bezeichnen.
Gruß
Manfred
-
So was kenne ich als "Pseudogötzenit".
Gruß Norbert
-
Hallo Norbert,
habe ich noch nie gehört und sollte n. m. M. vielleicht auch nur bei Gebilden verwendet werden, die irgendwie einen Bezug zu Götzenit erkennen lassen z. B. wenn es ein ehemals als Götzenit gebildetes, umgewandeltes Mineral wäre, wie es in Paragenese mit Emmericht u.a. vermutet wird.
Gruß
Günter Blaß
-
In der Ba-Paragenese der Westeifel halte ich diese Umwandlung für sehr wahrscheinlich. Bei dem von mir untersuchten Material von der Löhley hatten die klaren Kristalle gute, scharfe Ramanbanden, die halb trüben Kristalle schon stark verbreiterte und abgeschwächte Banden und die ganz trüben Latten zeigten gar keine verwertbaren Banden. Alle Proben kamen aus eng benachbarten Kluftspalten. Die Kristalle auf dem zweiten Bild zeigen schon abgeschwächte, breite Banden, was ein Zeichen in Richtung amorphe Umwandlung ist.
Siehe:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1497631639.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1497631639.jpg), (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1497793573.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1497793573.jpg)
-
@Günter Blass,
das klingt schon einleuchtend. Ich weiß auch nicht mehr genau, wo ich diesen Begriff mal gelesen hab. Das müsste aber ein Artikel im Lapis oder Aufschluss gewesen sein.
Gruß Norbert
-
Wahrscheinlich sollte das dann "Pseudomorphose von Amorph nach Götzenit" heißen...