Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Unbekanntes Erdzeitalter / unknown geological era => Thema gestartet von: pseudonym am 06 Nov 21, 16:13
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... moin,moin - guter Kumpel bringt von seinen Wandertouren in Bayern,Sachsen oder DK hin und wieder Fundstücke mit oder Bilder von Formationen u.ä. - aber diesmal kann ich nichts damit anfangen ,vermute was fossiles ,ne Frucht,Wurzelstock oder einen Zapfen - oder was ganz anderes ?
Fundort wird nachgereicht ,ich hab erstmal nur die Bilder .
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Könnte ein kläglicher Rest eines verkieselten Seeigels sein (nur Vermutung!).
Volkmar
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ist ein Kernfragment eines versteinerten Seeigel.
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... hätt ich gar nicht gedacht in diese Richtung ,naja man sieht ja (wenn man nicht selber danach sucht ) immer nur die ,,guten´´ die gezeigt werden .Dabei finde ich so malträtierte Stücke gar nicht uninteressant .
Habt ihr ähnliche Seeigel die ihr zeigen könntet zum besseren Verständniss ?
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Ich kann mir nicht helfen, aber für mich sieht das nicht nach einem seeigelrest aus..
Gruß, Julian
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Bild 1 linksseitig am Stück zeigt recht gut erkennbar die Poren, wo zu Lebzeiten die Stacheln saßen.
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noch besser zeigt Bild 3 die Stachelwarzen bzw. deren Negative - es ist demnach ein regulärer Seeigel (bzw. dessen trauriger Rest) -
aber die Ansprache ist eindeutig, da gibt es keine Zweifel ....
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hallo Robert
Fundort wird nachgereicht
wär fein! ;)
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Ups... frage gleich mal nach ,glaub Fur in Dänemark ....
Edit : ... doch nicht er hat das Stück im Wegschotter aufgelesen -irgendwo an der dänischen Nordsee ,beim wandern ....leider !
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Angesichts der Geometrie (scheinbar bilateralsymmetrisch, fehlende zentrale Körperöffnung auf der Untersete) würde ich eher auf irregulär in Richtung "Echinocorys sp." plädieren...
Eine sehr umfangreiche Seeigel-Seite ist empfehlenswert:
http://www.seeigel-fossilien.de/themenuebersicht.htm
Gruß Chrisch
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hallo Chrisch,
wäre damals auch mein erster Eindruck gewesen - aber die großen Stachelwarzen ließen mich dann zu "regulär" tendieren - die kenn ich so von irregulären eigentlich nicht - allerdings ist mein Wissen zu fossilen Seeigeln leider sehr beschränkt (dass ich mich näher mit der Thematik befasst habe, ist auch schon wieder gut 40 Jahre her - erschreckend wie schnell man alt wird .... )
Die (scheinbar??) bilateral-symmetrische Geometrie hätte ich dabei dem verdrückten Zustand zugeschrieben - womit ich natürlich völlig falsch liegen kann. Die fehlende Mundöffnung auf der Unterseite ist ja ein sehr starkes (um nicht zu sagen schlagendes) Argument für deine Interpretation!
ga
oliver
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Denke die "Kringel" sind eher dem stark korrodierten Erhaltungszustand geschuldet. Bei einem regulären Seeigel sollten sie bei der Größe deutlicher und nicht nur auf wenige Platten beschränkt sein. Am meisten stört mich aber die fehlende zentrale Öffnung...
Gruß Chrisch