Mineralienatlas - Fossilienatlas

Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Lexikon am 02 Apr 22, 09:49

Titel: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: Lexikon am 02 Apr 22, 09:49
Bilder Diskussion - Image Discussion

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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1388694749.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1388694749.jpg)
Titel: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: heli am 02 Apr 22, 09:49
Ich gehe nicht davon aus, dass es sich hier um eine Pseudomorphose handelt.

Möglicherweise Fluorapatit ?

Vielleicht kann sich das ein Kenner der Fundstelle mal ansehen ?

Grüße
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: uwe am 02 Apr 22, 10:03
Fluorapatit ist auch meine Meinung. Ich habe sehr ähnliche aus Schmiedeberg-Osterzgebirge.

Gruß
Uwe
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: Lynx am 02 Apr 22, 10:24
Hallo zusammen

Vielleicht könntet Ihr versuchen zu beschreiben, warum Ihr auf Fluorapatit setzt? Uwe, vielleicht hast Du irgendwo (von Dir oder hier im Atlas, auf mindat oder anderswo?) Bilder gesehen, die die Ähnlichkeit erkennen lassen? Dann können die Mitlesenden die Argumente besser nachvollziehen.
Wäre super, vielen Dank für Eure Mühe!

Gruß, Martin
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: Geomaxx am 02 Apr 22, 11:42
Hi,
was sagen denn ggf. die Lumineszenz-Eigenschaften? Schon mal geprüft?
Grüßle und Glück Auf!
GEOMAXX
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: heli am 02 Apr 22, 12:16
s. https://www.zobodat.at/pdf/CAR_209_129_0237-0326.pdf
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: Lynx am 02 Apr 22, 12:32
Auch hier Danke Helmut für die Literatur!

Fluorapatit scheint nicht so klar zu sein.  Wiederum aus dem Beitrag Carinthia II (2019) p237-326 , Beitrag 2152 von Seite 310 (Kolitsch, Postl, Bernhard, Bojar und Trattner):
"Die weißen, prismatisch entwickelten Kristalle („Tönnchen“)
von Fluorapatit waren erneut unter dem Fundmaterial (Abb. 64). Sehr viel
seltener fanden sich zu Gruppen angeordnete, farblose bis hellgrünliche oder
gelblichgrün gefärbte Kriställchen (Abb. 65). Diese Säulchen sind, wie semiquantitative
REM-EDS-Analysen zeigen, zonar aufgebaut. Randlich liegt Phosphohedyphan
vor, während im Zentrum der Kristalle Ca-reicher Pyromorphit
vorhanden ist. In einem Fall betrug das gemessene Pb:Ca-Verhältnis ~ 4:1."

Gruß, Martin
Titel: Re: Osumilith Pseudomorphose ?
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 02 Apr 22, 19:08
Ohne eine adäquate Analyse ist es unmöglich zu sagen, was das ist.