Mineralienatlas - Fossilienatlas

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Titel: unbekanntes Mineral
Beitrag von: Lexikon am 25 Jul 22, 11:38
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1658734170.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1658734170.jpg)
Titel: unbekanntes Mineral
Beitrag von: Münchener Micromounter am 25 Jul 22, 11:38
Auf einer Stufe mit Serpierit von der Grube Roland finden sich mehrere dieser Aggregate. Kann jemand helfen, dieses Mineral zu bestimmen?. Ich würde ja auf Akanthit tippen, was zu Silber passen würde. Aber die Beschreibung der Silberfunde von Prof. Mücke ist sehr weit von dem eventuellen filigranen Akanthit entfernt, dass ich mich nicht traue. Kann jemand helfen? Liebe Grüße und vielen Dank
Manfred
Titel: Re: unbekanntes Mineral
Beitrag von: Chrisch am 25 Jul 22, 12:59
Wenn es sich um rezente Ausblühungen handelt, käme vielleicht Tenorit in Frage, auch wenn ich bisher noch nicht derart symmetrisch kristallisierte Dendriten gesehen habe.

Gruß Chrisch
Titel: Re: unbekanntes Mineral
Beitrag von: loismin am 25 Jul 22, 15:20
Hallo.

Covellin bildet sich  manchmal in der Sammlung als solche Gebilde .
Sowas habe ich auch schon einmal analysieren lassen .

Loismin
Titel: Re: unbekanntes Mineral
Beitrag von: Chrisch am 25 Jul 22, 17:29
Würde von der Symmetrie auch besser passen. Im Atlas findet sich auch eine ähnliche Ausbildung:

https://www.mineralienatlas.de/VIEWmaxFULL.php/param/1549879866-Covellin.jpg

Gruß Chrisch
Titel: Re: unbekanntes Mineral
Beitrag von: Manfred Seitz am 26 Jul 22, 16:46
Ich denke, dass Covellin des Rätsels Löung ist. Und zwar ein Covellin, der sich erst rezent in der Sammlung gebildet hat. Dafür spricht auch, dass dieses Mineral bei der ursprünglichen Anlage in der Sammlungsdokumentation keine Erwähnung fand und erst jetzt bei Photographieren auffiel. Danke für den Hinweis.
Manfred
Titel: Re: unbekanntes Mineral
Beitrag von: smoeller am 27 Jul 22, 21:54
Hallo,

Cu-Sulfid in jedem Fall, aber eine Zuordnung ist nicht einfach. Eher Digenit als Covellin, aber eine Zuordung solcher Aggregate ist schwierig, zumal es eine Reihe von Cu-Sulfiden gibt. Ein einfacher Test auf Covellin ist das Benetzen mit Öl. Während Digenit und viele andere Cu-Sulfide (Spionkopit, Yarrowit, Djurleit, Geerit etc.) keine Farbveränderung zeigen, erscheint Covellin unter Öl in rosaviolett. Bitte immer ein kleines Aggregat abpräparieren und daran teten, das Öl bekommt man nicht von der Stufe runter. Zur genauen Bestimmung bleibt nur Analytik.

Glück Auf!
Sebastian