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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Thema gestartet von: muzler am 25 Jul 22, 15:52
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Hallo liebe Forenmitglieder,
im Bereich der Saale habe ich letztens folgendes Stück Schlacke (?) gefunden. Es wirkt sehr schwer, ist ca. 6 cm groß, nicht magnetisch und hat Einschlüsse von kleineren Sandkörnern. Markant ist eine Stelle, die wie angeschmolzen aussieht. Auffällig ist der vermutliche Grünspan.
Kann jemand etwas genaueres dazu sagen? Falls es durch menschliche Hand bearbeitet wurde, kann man es datieren?
Vielen Dank
Marcel
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Ich habe mal etwas selbst gesucht. Könnte Kupfererz sein? Auf dem Link sieht es ähnlich aus. Nur irritiert mich diese kleine flache Stelle, welche wie angeschmolzen aussieht.
https://nat.museum-digital.de/object/1094252 (https://nat.museum-digital.de/object/1094252)
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Ist auf dem Foto schwer zu erkennen, aber m. M. n. könnte das ein Brauneisenstein mit Einschlüssen eines verwitternden Kupfererzes sein.
Gruß Markus
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Danke für die Antwort. Ich habe mal ein paar bessere Bilder gemacht. Vielleicht kann man da etwas mehr erkennen.
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Da bin ich kein Experte aber die Frage auch für mich zum lernen. Dieses "verbackene" könnte doch eine konkrektion sein oder?
Gruß und Glück auf
Lars
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Glück auf,
Das mittlere spezifische Gewicht wäre interessant.
Rein visuell:
Ich sehe abgerundete Bestandteile (u.a. ein Quarzkorn?), diese verkittet durch braunrötliche Massen (vermutlich Cuprit/Limonit) sowie eine grüne Komponente, vermutlich Malachit.
Dieses Stück spreche ich nicht als Schlacke, sondern als Cu-Vererzung an, als Träger scheint mir ein Sediment (Konglomerat) vorzuliegen.
Ein Kupferhüttenrelikt mit Sandanteilen ist allerdings nicht auszuschließen,
MfG
ruebezahl
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Servus,
also ich würde das auch für ein natürliches Erz halten.
Interessant!
Servus + Glück auf
Wolfi